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Forum: Offtopic welcher Draht für Sterne?


Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Hallo!
Weiß jemand von den Mechanikbastlern, was man für einen Draht für 
Weihnachststerne nehmen kann? Diese, wo man Plastikperlen drumherum 
draufsteckt. Sollte mechanisch elastisch sein und lötbar, damit in der 
Mitte ein Lötklecks die Sache zusammenhalten kann.
Letztes Jahr hatten wir 0,8mm Kupferdraht versilbert von Reichelt, aber 
den findet meine Frau zu wabbelig. Meint, man kann ihn verbiegen und mit 
jeder Korrektur werden es mehr Wellen. Der wird schlecht wieder gerade.

Ein Draht der etwas federt, wäre also ideal.

Nun gibts Kupfer, Messing, Bronze und diverse Eisendrähte. Hm. Was 
nehmen? Alu schonmal nicht.

Achso, billig natürlich und ca. 20 Meter.

So ganz komme ich wohl an Weihnachten nicht vorbei ;-)

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Abdul K. schrieb:
> Weiß jemand von den Mechanikbastlern, was man für einen Draht für
> Weihnachststerne nehmen kann? Diese, wo man Plastikperlen drumherum
> draufsteckt.

Ganz ehrlich: ich hab keine Ahnung, was du meinst. Ich bin zwar gebürtig 
aus dem Erzgebirge, somit ist mir Weihnachtsschmuck keineswegs fremd, 
aber aus der Beschreibung werd ich nicht schlau.

Ein Beispielfoto währ hier wohl angebracht, dann kann man auch besser 
Ratschläge geben.
Einen Draht, welcher sich nicht verbiegen lässt gibt es nicht. Es gibt 
unterschiedlich elastische, z.B. Federstahldraht. Aber alle haben das 
Problem, wenn man mehrmals dran herumbiegt werden sie Wellig.


Übrigens: Kupferdraht kann man recht einfach gerade bekommen, einfach 
etwas in die Länge ziehen (ich glaub, das hieß "recken"). Allerdings 
geht das nur ein, zwei mal dann wird er vermutlich reißen.

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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am besten ist versilberter Kupferdraht, gibt es auch in größeren 
Querschnitten z.B. bei Epay.
Und wie schon gesagt, vorher den Draht strecken, ein Ende in den 
Schraubstock und mit einer Zange etwas lang ziehen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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http://www.glanzfee.de/drahtstern10.jpg

wäre ein Beispiel. Die ganzen fertigen Sterne sind halt saumäßig 
gelötet. Das wird bei uns viel besser.

Versilberten Kupferdraht sieht zwar super aus, hält aber mechanisch eben 
nix aus. Das war mein erster Versuch letztes Jahr. Mittlerweile sind das 
Schlangenseestern-Sterne ;-)

Dann kam meine Frau mit einem Stern aus dem Bastelgeschäft an. Sauteuer 
und glänzt nicht schön, ist aber biegsam bisserl wie Federstahl. Er hält 
also seine Form. Nur leider auf der Packung kein Hersteller oder 
Materialangabe.
Lupe rausgepackt: Aha, Vollmaterial und sieht nach irgendwas Messing 
aus. Aber was genau??

Im Baumarkt ist die Auswahl mager. Einen Eisenwarenhandel entsprechender 
Größe gibts hier lokal nicht.

Vielleicht mal hier versuchen, dachte ich.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Im Baumarkt ist die Auswahl mager.
> Einen Eisenwarenhandel entsprechender Größe gibts hier lokal nicht.

Hm, hat euer Dorf eine befestigte Straßenzufahrt und wird gelegentlich 
von Paket-Lieferserviceunternehmen wie Post, Hermes oder änliches 
angefahren? Dann könnte man sowas online bestellen und sich nach Hause 
schicken lassen.

Um einen Eindruck zu bekommen, WO du was bestellen köntest:  such mal in 
google nach

tiffany messingstab

und wende dich dann an einen Bastel-Laden. Um den Elektronik-Bezug 
herzustellen: Vermutlich hat auch die Modellbau-Abteilung von Conrad 
solches Rohmaterial ...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Befestigt schon, aber der Bürgermeister ist nicht willens den Lkws die 
Durchfahrt zu verbieten. Irgendwann wird sie also nicht mehr sonderlich 
befestigt sein.
Die Post kommt übrigens gerne, da immer jemand zuhause ist.

Aber damit ist die Frage nach dem richtigen Material immer noch nicht 
beendet. Oder soll ich die Sachen nach Ansicht wieder per 
Fernabsatzgesetz zurückschicken?
Ich dachte, vielleicht kann jemand der Metallfuzzies die Frage gezielt 
beantworten.

Mir ist gerade eingefallen, das eventuell in der Abteilung Schweißen was 
passendes findbar wäre. Gut das ich eh in die Stadt muß. Naja, Stadt. 
Stadt nur damit der Bürgermeister mehr Kohle bekommt.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Warum unbedingt löten? Federstahldraht anrauhen und mit 5-Minuten-Epoxy 
verkleben. Hält genauso. Oder Kohlefaserstäbe, geht noch besser. Beides 
gibts im RC-Modellbauzubehör.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn's federnd sein soll, hätte ich auch erstmal auf Messing oder
Bronze getippt, oder halt Stahl, aber da habe ich noch nicht probiert,
ob sich das Zeug überhaupt löten lässt.  (Hartlöten sicher, aber dann
wird er vermutlich auch gleich wieder zu weich.)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Stahl muss durch Hartlöten nicht zu weich werden, das beweist jeder 
ernsthafte Fahrradrahmen ... na gut, jeder, der gebaut wurde, als 
Fahrradrahmen noch aussahen wie Fahrradrahmen und nicht wie Unfälle in 
der Ofenrohrfertigung.

Autor: Arno R. (conlost)
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Eventuell reicht es ja auch schon, den versilberten Kupferdraht zu 
strecken,
also kräftig in die Länge ziehen.
Dadurch wird der Draht steifer.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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ok, sowas hab ich noch nicht wissentlich gesehen, ich kenne derartiges 
nur aus Stroh zusammengebunden.

Bei Messing gibt es verschiedene Härtegrade, je nach Legierung sind die 
dann eben leicht biegbar oder nicht. Wo man geeignetes Material bekommen 
kann kann ich jedoch auch nicht genau sagen, ich würde erstma 
Federstahldraht versuchen. Den kann man Löten (naja, es geht) aber, wie 
bereits gesagt wurde, ist kleben hier evtl sinnvoller.
Evtl. kann man die Lötfläche dahingehend vergrößern, indem man sich 
nicht 3 Einzelstäbe nimmt sondern 3 Stäbe V-förmig verbiegt und an den 
entstehenden Spitzen zusammenlötet.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Neusilber: Farbe passt, leicht federnd, gut lötbar.
War in Blechform das Kontaktmaterial für das Flachrelais 48.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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ab zur nächsten Schmiede, ein paar Schweißdrähte abstauben. Die sind aus 
"Schweißdraht" (vermutlich irgendeine Eisenlegierung?) und mit Kupfer 
überzogen. Durchmesser 1-4 mm, Länge ca. 50 cm. Die sehen sogar gar 
nicht mal soo schrecklich aus. Ließe sich mit geeigneter Wärmezufuhr 
sicherlich weich oder hart löten.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Der Stern auf dem Bild von Abdul sieht in der Tat etwas ätzend aus. Eine 
Technik, die Drähte im Mittelpunkt zu verdrillen, wäre auch noch 
denkbar.


Bernd G. schrieb:

>War in Blechform das Kontaktmaterial für das Flachrelais 48.

Da kam es sowohl auf konstante Federspannung, als auch 
Korrosionsbeständigkeit und Lötbarkeit an. Gute Idee.


Wegstaben Verbuchsler schrieb:

>Die sind aus "Schweißdraht" (vermutlich irgendeine
>Eisenlegierung?)

Sowas sollte doch fast im Baumarkt erhältlich sein. Die Drähte sind 
recht steif, Wellen bekommt man nur schwer hinein, aber gut biegbar.


Mir stellte sich vorhin die Frage, ob es Aluminiumdraht eventuell 
eloxiert in einer schönen Optik gibt. Ich weiß es (noch) nicht.

Aluminium, ist sogar weich lötbar, wenn auch etwas schwieriger als 
Kupfer. Im Erdkabelbereich gab es Aluwell-Kabel, welches teilweise noch 
mit Bleimuffen verlötet wurde, wenn das mal nötig war. Dazu gab es 
spezielles Stangenlot, mit erhöhtem Antimon-Gehalt, und auch 
Alu-Anteilen. Jahre später, ist man von dieser Technik abgekommen, da 
sie Probleme im Bereich Korrosion machte. Das Lot, löste sich an manchen 
Orten durch hohe Erdströme im Kabelmantel und Feuchtigkeit, wieder auf. 
Flußmittel: Rindertalg aus der Metzgerei.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ich habe mir mal Federstahldrähte gekauft um mir daraus eine Antenne zu 
basteln (Quadrokopter). Ohne Anrauen ging da nichts. Aber wenn man den 
Stahl tatsächlich etwas angeschmirgelt hat, ließ der sich ganz annehmbar 
löten.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Es gibt auch Schweißdrähe aus Edelstahl.
Die dann V-Förmig biegen und mit TIG in der Mitte zusammenschweißen.
Anschließend pollieren mit feiner Stahlwolle und es glänzt silbrig.

Ist Stabil, federt und robust. (Und wird immer schön aussehen, da nicht 
rostend)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Der Stern auf dem Bild von Abdul sieht in der Tat etwas ätzend aus. Eine
> Technik, die Drähte im Mittelpunkt zu verdrillen, wäre auch noch
> denkbar.

Es ist erstaunlich, wie schlecht ein Stern wegen Asymmetrie aussieht, 
wenn man sich verhaut.


>
>
> Bernd G. schrieb:
>
>>War in Blechform das Kontaktmaterial für das Flachrelais 48.
>
> Da kam es sowohl auf konstante Federspannung, als auch
> Korrosionsbeständigkeit und Lötbarkeit an. Gute Idee.

Neusilber klingt interessant.


>
>
> Wegstaben Verbuchsler schrieb:
>
>>Die sind aus "Schweißdraht" (vermutlich irgendeine
>>Eisenlegierung?)
>
> Sowas sollte doch fast im Baumarkt erhältlich sein. Die Drähte sind
> recht steif, Wellen bekommt man nur schwer hinein, aber gut biegbar.
>

Denn habe ich jetzt geholt und werde bald berichten.


>
> Mir stellte sich vorhin die Frage, ob es Aluminiumdraht eventuell
> eloxiert in einer schönen Optik gibt. Ich weiß es (noch) nicht.

Also Alu kann man mit nur mit schweren Problemen löten. Jedenfalls mit 
den üblichen Hausmitteln. Mag sein, daß Speziallegierungen die Sache zum 
Kinderspiel machen.


>
> Aluminium, ist sogar weich lötbar, wenn auch etwas schwieriger als
> Kupfer. Im Erdkabelbereich gab es Aluwell-Kabel, welches teilweise noch
> mit Bleimuffen verlötet wurde, wenn das mal nötig war. Dazu gab es
> spezielles Stangenlot, mit erhöhtem Antimon-Gehalt, und auch
> Alu-Anteilen. Jahre später, ist man von dieser Technik abgekommen, da
> sie Probleme im Bereich Korrosion machte. Das Lot, löste sich an manchen
> Orten durch hohe Erdströme im Kabelmantel und Feuchtigkeit, wieder auf.
> Flußmittel: Rindertalg aus der Metzgerei.

Hm. Du berichtest aus meiner Jugend.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Markus Müller schrieb:
> Es gibt auch Schweißdrähe aus Edelstahl.
> Die dann V-Förmig biegen und mit TIG in der Mitte zusammenschweißen.
> Anschließend pollieren mit feiner Stahlwolle und es glänzt silbrig.

Schweißgerät habe ich nicht. Wäre die Kondensatormethode denkbar? 0,5F 
12V habe ich da. Sollte einen ordentlichen Knall geben. Aber dann gleich 
mehrere?? Naja, man kanns probieren.


>
> Ist Stabil, federt und robust. (Und wird immer schön aussehen, da nicht
> rostend)

Edelstahl rostet nur seeeeeehr viel langsamer.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Dann wird es wohl Zeit, dass dir deine Freundin/Frau ein TIG 
Schweißgerät zu Weihnachten schenkt, Inclusive Gasflasche und 
automatischem Schweißer-Helm (damit man beide Hände frei hat).

(Schließlich will sie doch diese tollen Sterne haben ... g)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Wäre die Kondensatormethode denkbar? 0,5F
> 12V habe ich da. Sollte einen ordentlichen Knall geben

Der Knall verpufft die Energie aber irgendwo.

Ich habe mir eins mit 3 F gebaut, die man bis 20 V aufladen kann,
und die werden dann mit einem fetten Thyristor auf die Schweissstelle
entladen. ;-)  Da knallt nüscht, es spratzen ein paar Fünkchen.

Bist du zufällig demnächst in DD?  Dann könnten wir damit probieren,
deine Drähtchen zu verschweißen.  Ansonsten hätte ich auch Silberhartlot
da, das lässt sich mit dem Butanbrenner löten (da könnte ich dir auch
ein Stück mitgeben).

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Jörg Wunsch schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Wäre die Kondensatormethode denkbar? 0,5F
>> 12V habe ich da. Sollte einen ordentlichen Knall geben
>
> Der Knall verpufft die Energie aber irgendwo.
>
> Ich habe mir eins mit 3 F gebaut, die man bis 20 V aufladen kann,
> und die werden dann mit einem fetten Thyristor auf die Schweissstelle
> entladen. ;-)  Da knallt nüscht, es spratzen ein paar Fünkchen.

Und der Thryri überlebt sowas? Erstaunlich.


>
> Bist du zufällig demnächst in DD?  Dann könnten wir damit probieren,
> deine Drähtchen zu verschweißen.  Ansonsten hätte ich auch Silberhartlot
> da, das lässt sich mit dem Butanbrenner löten (da könnte ich dir auch
> ein Stück mitgeben).

DD - das hört meine Frau nicht gern ;-)

Aber im Ernst: Keine Ahnung. Die Termine macht meine bessere Hälfte. 
Werde jetzt erstmal spielen und dann berichten.


Was das Schweißgerät angeht: Die Idee ist gut, allerdings bin ich schon 
damit ausgelastet das sie mich in den Wald zum Bäumefällen schicken 
will. Sie träumt von einem Ofen mit kuscheligem Feuer drinnen...
Also Kettensäge, Schutzausrüstung, Kettenschein usw.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Geh doch zum nächsten Förster und bestelle mal 10³ Buche. Dann bekommst 
Du einen ganzen LKW voll vor die Tür gekippt.
Dann Spalten und aufstapeln. Nach 1-2 Jahren ist es trocken genug zum 
feuern.
Aber schön klein spalten! Am besten bei -5° dann kommst Du nicht so 
schnell ins schwitzen.

Also dieses Jahr:
- eine Axt
- Spaltkeil
- TIG Schweißgerät mit Zubehör

Nächstes Jahr (weil dann ist das Holz trocken):
- Motorsäge mit Spezial-Öko-Sprit und Ausrüstung.

Kettenscheinkurse gibt es hin und wieder bei der Feuerwehr, allerdings 
muss man da die eigene Ausrüstung mit bringen (zumindest 
Schutzkleidung).

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Abdul K. schrieb:

>Wäre die Kondensatormethode denkbar? 0,5F 12V habe ich
>da. Sollte einen ordentlichen Knall geben.

Hmmm. Was haben wir als Azubis vor 30 Jahren mal gebastelt? Eine 
gigantische ca. 0,1F-Bombe mit 300V-Netzteil. Just for fun. Die üblichen 
Netzkondensatoren aus ausgeschlachteten Fernsehern vom Sperrmüll. 
Hunderte. Das Ding war am Ende fast so groß wie ein Bierkasten. Es 
krachte richtig ordentlich, in der Größenordnung von China-Böllern, aber 
ordentlich angeschweißt, war nie was. Obwohl die Impulsleistungen da 
richtig ordentlich waren. Funkenflug wie beim Elektroschweißgerät.

Mit Goldcaps etc., wird das auch nichts. Die haben zu hohe 
Innenwiderstände.

Zum Punktschweißen, bedarf es wohl eines geregelten hohen Stromes 
definierter Dauer. Sowas gibt es wohl nur in handelsüblichen Geräten.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Den Wilhelm würden sie heutzutage vermutlich sofort wegsperren ;-)

Der Kondi 0,5F 15V hat einige mOhm Innenwiderstand. Also ganz 
ordentlich.
Was man wohl brauch beim Schweißen, ist das definierte Stromprofil. Also 
ne Spule in Reihe und niederohmigeren Schalter als die Schweißstelle.


Wegen Kettensäge:
Das letzte Kettenöl was ich kaufte, war Bio. Wollte der Umwelt und 
meinen potentiellen Verletzungen was Gutes tun. Und was passierte? Eine 
Ratte hat sich durch die Holztür des Schuppen genagt, dann rumgesucht, 
dann die Plastikflasche fachmännisch nagend 'geköpft'. Und dann 
irgendwann nachts einen etwas größeren Umtrunk eingenommen...
Von der Halbliterflasche mit geschätzten 50% Inhalt blieben nur eine 
Flecken auf dem Fußboden. Scheint zu schmecken und gute Qualität.



Da fällt mir gerade wieder ein, das ich noch eine hier lokal beheimatete 
beim Gärtner stehende Antenne unbedingt für euch fotografieren muß. 
Handymasten als Baum getarnt kennt man ja schon. Aber ne Loopantenne ist 
sicherlich neu, oder?

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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einen hab ich noch (aber keine Ahnung wie man die effizient 
"verbindet"):

Fahrrad-Speichen !!!!


Naja, vielleicht kann man ja für das Mittelstück irgendwas bauen mit 
Gewinde, denn die Speichen sind doch auf der Felgenseite mit kleinen 
Schräubchen an der Felge angeschraubt.....

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ist DER Stern dann nicht etwas sehr aufwändig? Da passen ja locker 
einige tausend Perlen drauf. Sieht dann aber sicherlich sehr schön aus.

Empfehle es einer Beschäftigungsgesellschaft fürs Arbeitsamt tätigend.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Ist DER Stern dann nicht etwas sehr aufwändig?

naja, nicht wenn es nur 6 oder 8 "Strahlen" sind. Die Schwierigkeit 
besteht vermutlich darin, Bohrungen und Gewinde sauber in ein 
Metall-Mittelstück hinein zu bekommen.

Wenns weniger genau sein darf (sollte auch gehen) dann säg dir eine 
Scheibe vom Besenstiel ab, bohr mit dem Dremel 6 kleine Löcher rein, 
schraub die Speichen rein (vielleicht zusätzlich noch ein bischen 
Superkleber oder ZweiKomponentenKleber ins Bohrloch)


Mir fällt grad ein: Wenn du die Speiche andersrum montierst, also das 
Gewinde "am Ende" des Strahls machst, dann kannst du sogar die 
Schraubbefestigung der Speiche wieder draufschrauben, und deine Perlen 
fallen nicht runter vom Gestänge ....

> Achso, billig natürlich und ca. 20 Meter.

die Anforderung kann mit einem alten Rad sicherlich erfüllt werden

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nein nein, wenn schon dann richtig!! Volles Speichenrad füllen. Dann 
sind meine Frau und Nachwuchs auch ordentlich beschäftigt. he he. Ich 
schraub dann zuletzt die Männerarbeit, also die Muttern drauf.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:

>> Ich habe mir eins mit 3 F gebaut, die man bis 20 V aufladen kann,
>> und die werden dann mit einem fetten Thyristor auf die Schweissstelle
>> entladen. ;-)  Da knallt nüscht, es spratzen ein paar Fünkchen.
>
> Und der Thryri überlebt sowas? Erstaunlich.

Ja, problemlos.  Ist aber einer von der Sorte, mit der man eine kleine
Straßenbahn losfahren lassen könnte. ;-)  Vermutlich würden aber selbst
etwas kleinere Teile gehen, Thyristoren sind halt Leistungselektronik.

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