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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik PWM aus Labview


Autor: Basti (Gast)
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Hallo an alle,

ich habe folgendes Problem und hoffe hier Hilfe zu finden. Ich will mit 
einer Labviewkarte ein PWM signal ausgeben . Leider hat das signal 
ziemliche Störungen dirnne (siehe Bild, 0,5µs/Div  2V/Div). Ich habe 
versucht dann mit einem C das Signal zu entsören (680nF paralel 560nF). 
Dann sind die Flanken aber nicht mehr so schön steil und ab 90% bzw 10% 
Tastverhältnis wird es Unbrauchbar, denke ich.
Hat jemand eine Idee wie man das Signal besser entstören kann


Gruß Basti

Autor: Rene Schube (Firma: BfEHS) (rschube)
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Hallo,

was für eine Karte hast du denn? LabView ist nur eine Software...
Kannst du ein Bild(png) von dem VI machen?
Kannst du die Flakensteilheit einstellen?
Welche Parameter kannst du überhaupt in dem VI einstellen?

- Die beiden Kondensatoren parallel sind etwas zuviel und sollten eher
im unteren nF-Bereich liegen.

- Frage, wie groß ist den gesamt Kapazität deiner beiden C's ?

mfg Rene

Autor: Basti (Gast)
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-ALso ich nutze eine PCI-6221 Karte.
-VI siehe Bild
-In der VI kann ich keine Flankensteilheit einstellen
-EInstellen kann ich: Duty Cycle, Frequenz, Amplitude (siehe VI Bild)
-die gesamt C ist dann 1240nF (C1+C2 sind ja paralell)

Autor: Rene Schube (Firma: BfEHS) (rschube)
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Hallo,
> -die gesamt C ist dann 1240nF (C1+C2 sind ja paralell)
Ja und das ist zuviel. Deshalb verschleifen deine Flanken und bei 
kleinem Tastverhältnis kommt nix mehr durch.

Also versuch mal C's im untern nF Bereich und vieleicht noch was mit pF 
für die sehr schnellen Spitzen.

Außerdem solltest du nochmal die Innenwiderstände der Quelle und Senke 
messen bzw. berechnen und das mit einbeziehen (Fehlanpassung)...

Ich habe mit der Karte (nur als cPCI) gearbeitet. Aber ich hatte immer 
noch eine Signalkonditionierung davor. Also Suppressordioden, Buffer und 
Signalfilter... hatte deshalb nie diese Schwierigkeiten.

mfg Rene

Autor: Basti (Gast)
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also das PWM signal geht auf einen IR2121 als FET-treiber. von der 
Innenwiderstandsanpassung her sollte es passen. Aber ich verkleiner mal 
die C und sende dann mal das ergebniss.

Autor: Kombi-Karle (Gast)
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Bist Du sicher, daß die Überschwinger aus dem ersten Screenshot 
unbedingt störend sind. Das können übrigens auch Artefakte der Messung 
(Tastkopf, Kabel, Oszi etc.) sein.
Generell gilt: Induktivität der Leitungsbahnführung verkleinern.
Wie gesagt, nach meinem persönlichen Geschmack sieht das erste Bild 
jetzt so schlecht nicht aus. Bei meinen bisherigen Projekten sahen 
manche Gate-Impulse deutlich "häßlicher" aus und die Kiste lief 
trotzdem!

Autor: Basti (Gast)
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So hier mal das ergebniss mit einer C von 180pF. Ein kleiner fehler die 
beiden paralel Cs hatten jeweils auch pF, also die gesamt C war dann 
1,24nF. also doch recht klein.

Autor: Basti (Gast)
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Kombi-Karle schrieb:
> Bist Du sicher, daß die Überschwinger aus dem ersten Screenshot
> unbedingt störend sind. Das können übrigens auch Artefakte der Messung
> (Tastkopf, Kabel, Oszi etc.) sein.
> Generell gilt: Induktivität der Leitungsbahnführung verkleinern.
> Wie gesagt, nach meinem persönlichen Geschmack sieht das erste Bild
> jetzt so schlecht nicht aus. Bei meinen bisherigen Projekten sahen
> manche Gate-Impulse deutlich "häßlicher" aus und die Kiste lief
> trotzdem!

Also ja, ich messe über ein Tastkopf, kann der das Signal denn so 
verschieben?

Autor: Basti (Gast)
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Jupp, es liegt am Tastkopf. Hab mal ein anderen rangehangen und jetzt 
ist es "Wunderschön" :-)

Autor: Rene Schube (Firma: BfEHS) (rschube)
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Naja, das sieht doch schon mal etwas besser aus.
Zumindest auf High ist es nur noch die Hälfte nur auf Low nicht wirklich 
weniger.

Also 680pF müsste dann passen. Wenn es dann immernoch so klingelt, würde 
ich mal einen kleinen Reihenwiderstand versuchen.

--- Zu langsam ...

Wie jetzt, du hast den Tastkopf nicht richtig abgeglichen...
Das hättest du aber auch mal sagen können ;-)

Viel Spass noch

Autor: Basti (Gast)
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Naja hab noch ein Tastkopf bei dem ich zwischen 1x und 10x umschalten 
kann. Auf 10x viel Überschwinger und auf 1x Wunderschön. Liegt dann also 
an der Messbereichserweiterung

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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Basti schrieb:
> Naja hab noch ein Tastkopf bei dem ich zwischen 1x und 10x umschalten
> kann. Auf 10x viel Überschwinger und auf 1x Wunderschön. Liegt dann also
> an der Messbereichserweiterung

Nicht zwangsläufig. Entweder der Tastkopf ist für 10:1 fehlangepasst 
oder die zu niedrige Impedanz bei 1:1 sorgt dafür, daß der Peak 
'verschwindet'.

Oder der Tastkopf hat wirklich einen Schlag :-)

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