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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lernpaket Mikrocontroller Empfehlenswert?


Autor: Daniel Briese (daniel10)
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Hallo liebe Forengemeinde :-)

Ursprünglich wollte ich nur eine kleine Schaltung entwerfen, um meinen 
Feuerwehrmelder mit dem Rauchmelder per Funk zu koppeln.

Als Sender und Empfänger kommen fertige Bauelemente zum Einsatz, keine 
Sorge, wird kein illegaler Eigenbau ;-)

Funktioniert soweit alles, nur jetzt kommen noch Extrabeschaltungen zum 
Einsatz, wie z.B. Ausschaltverzögerung, um den Testschalter vom 
Rauchmelder eine bestimmte Zeit geschlossen zu halten, da er sonst nur 3 
mal piepen würde.
Dazu soll der Empfänger 3sek. lang aus, und 1sek. lang an sein, um Strom 
zu sparen.
Desweiteren muss eine Selbsthaltung stattfinden, die den Kontakt vom 
Testschalter 5sek. drückt, damit dieser auch auslöst, da der Empfänger 
nur eine sek. an ist.
Dieses könnte ich problemlos mit einem NE556, 3 Transitoren und 
Widerständen etc. aufbauen.
Nur soviel Platz steht nicht zur Verfügung, sodass ich auf den ATtiny13 
kam.
Soviel zur Vorgeschichte.

Da ich vom Programmiren, ebenso vom ATtiny13 und deren großen Brüdern 
keine Ahnung habe, wollte ich mir dieses Lernpaket holen: 
http://www.amazon.de/dp/3772348998/ref=asc_df_3772...
(hoffe, Links sind erlaubt?)

Jetzt drängen sich mir folgende Fragen auf:

1. kann ich den Programmer auch später noch nutzen, z.B. für andere 
ATtiny13 oder ATmega8 usw.? Also Kompatibel zu anderen 
Atmel-Controllern?

2. Ist dieses Set überhaupt empfehlenswert?

3. Programmiersoftware. Hier ist Assembler und Bascom, sowie C 
beschrieben.
 Welche von diesen Programmen hat Zukunft, ist einfach zu bedienen und 
bringt mich auch in Zukunft vorran?

Mir fallen bestimmt später nochmal fragen ein, denke aber, das sind so 
die wichtigsten.

Danke schonmal.

Gruß Daniel

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Schau dir mal das hier an:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial
Wenn du glaubst das du damit zu recht kommst, kannst du dir das 
Lernpaket sparen.
Der Programmer funktioniert nur an einer echten seriellen Schnittstelle, 
USB-Seriell-Adapter funktionieren erfahrungsgemäss nicht.
Der hier ist gut und günstig:
http://wiki.ullihome.de/index.php/Hauptseite#USB_AVR-Lab
Es gibt aber noch jede Menge andere.

Autor: Daniel Briese (daniel10)
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Danke.  Mal sehen, ob ich damit zurecht komme.
Es wird beschrieben, man sollte mit Assembler anfangen.
Nagut, dann tu ich da mal.
Im AVR-Studio gibt es ein Simulationsprogramm, heißt das, ich kann mir 
einen Microcontroller aussuchen, Programm schreiben und dann simulieren, 
ob sich was tut? Wäre ja nicht schlecht, dann kann man schonmal ohne 
Hardware üben. Zumindest Grundzüge.

Allerdings muss man sich bei Atmel registrieren, um das Programm zu 
bekommen.
Kost das was, und es werden dämliche Fragen gestellt, was ich arbeite, 
wo, wieviele Controller ich rausbringen will...
Möchte doch nur Privat für mich programmieren... :-(

Autor: qwertzuiopü+ (Gast)
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Daniel Briese schrieb:
> Kost das was, und es werden dämliche Fragen gestellt, was ich arbeite,
> wo, wieviele Controller ich rausbringen will...
> Möchte doch nur Privat für mich programmieren... :-(
>

das kostet nichts - und es hindert dich auch niemand daran, 
phantasiedaten anzugeben... (habe ich auch gemacht)

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Hier gibts es ohne Fragen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Studio

Der Simulator funktioniert recht gut, solange man keine komplizierten 
Eingaben von außen braucht.

Autor: Daniel Briese (daniel10)
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Danke nochmals.

Verstehe bei dem Tutorial momentan nur Bahnhof, hoffe aber, das ich da 
irgendwann durchsteige.
Werde erstmal mit dem ATtiny13 anfangen, denke, der hat Zukunft :-)

Zu dem Lernpaket habe ich jetzt den Schaltplan gefunden... es ist nur 
der ATtiny13 damit programmierbar.


Stehe jetzt grad etwas auf dem Schlauch und weiß Grad garnicht wo ich 
anfangen soll...

Wo gibts ein schönes Programmierinterface? Mit dem USB AVR-Lab weiß ich 
nix anzufangen, USB soll nicht gut zum programmieren sein?

Autor: Silvan König (silvan) Benutzerseite
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ATtiny13 ist eine ganz schlechte Idee. Da wird deine Programmierlust 
schnell durch den kleinen Speicher und wenige Funktionen gebremst.

Nimm den aus dem Tutorial (ATmega8) oder was neueres (ATmega88). Aber 
fang nicht mit einem 8Bein an.

Was du noch so brauchst steht unter AVR.
Also mindestens:
-ISP
-Mikrocontroller
-Steckbrett (Breadboard)
-Kleinkram (Widerstände, Kondensatoren, Taster, etc.)

Du kannst dich aber auch für ein Starterkit entscheiden. Gut sollen die 
STKs sein. Da ist dann schon (fast) alles dabei.

Aber die Auswahl ist so riesig... Schau dich einfach mal selber um.

Achso: du musst dich für eine Programmiersprache entscheiden und einen 
entsprechenden Compiler oder eine Entwicklungsumgebung installieren.
Steht aber auch alles unter AVR.

Autor: Felix (Gast)
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Das Thema Franzis-Lernpaket und diverse für Einsteiger brauchbare 
Entwicklerboards/Sets wurde hier doch schon mindestens 100 mal 
besprochen! Wer selbst mit der Benutzung der Suchfunktion überfordert 
ist, wird kaum mit der Einarbeitung in die Handhabung eines uC 
erfolgreich sein.

Autor: Boris (Gast)
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Felix hat es schon geschrieben trotzdem: Mir hat das Bord sehr genützt.
Ich habe die Schaltung nachgebaut für einen Programmer und nutze auch 
die Software zum Programmieren, die mit dem Board kommt.

Autor: dasrotemopped (Gast)
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Hi Daniel,

ich habe auch mit dem ATtiny13a und dem Franzis Lernpaket angefangen.
Zum Einstieg war es nicht schlecht, allerdings bin ich dann ziemlich
schnell an die Grenzen von dem Kit gestossen.
Habe mir dann einen AVRISP MkII für das selbe Geld geholt, das AVR 
Studio
und WinAVR installiert und konnte damit schnell die ersten Programme in 
C
für die 8 Bit Atmels erstellen.
Wenn du schon etwas Vorkenntnisse im Programmieren hast überspringe das 
Franzis Kit und hänge dich in die Tutorials rein. Und das Datenblatt vom
ATtiny13a immer griffbereit halten !
So habe ich angefangen :
http://home.arcor.de/markus.horbach/attiny13.html
Ein Steckbrett, ein ATtiny13a, ein paar Widerstände und LEDs reichen für 
die ersten Gehversuche aus, die interessanteren Sachen kommen nach den 
ersten Erfolgen dann von alleine nach. Bis auf Hardware UART hat der 
ATtiny13a
alles, was die größeren 8 Bit Atmels auch haben, nur nicht so viel 
davon.

Gruß,

dasrotemopped

Autor: Klaus (Gast)
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@Daniel

Mit dem Franzis Lernpaket lassen sich schnell und sicher die ersten 
schritte realisieren. Für den absoluten Beginner ein guter Einstieg 
finde ich.

Sobald etwas größere projekte anstehen empfehle ich
Atmel Evaluations-Board Version 2.0 von Pollin und AVR-Dragon.

Mit dem AVR-Dragon wird das Programm übertragen und Debuggen ist auch 
möglich.

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