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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einspeise-Wechselrichter im Selbstbau


Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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Moin!

Ich mach mal einen neuen Thread zu dem Thema auf, hatte schon mal einen 
aber finde den nicht wieder. Ziel war und ist es, in Heimarbeit einen 
einspeisefähigen Solarwechselrichter zu bauen.

Ich hab mir einen kleinen defekten Wechselrichter besorgt um zu schauen 
wie kommerzielle Geräte das machen. Dabei ist mir aufgefallen, daß das 
Ding überhaupt keinen Netzspannungs-Zwischenkreis hat. Im Grunde kann 
man das Gerät in 4 Blöcke aufteilen.

1. Step-Down-Wandler 36-40V -> ca. 24V
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Scheint für das MPP-Tracking zuständig zu sein, ist schaltungstechnisch 
nichts besonderes. Ein ganz normaler Step-Down-Wandler, nur mit der 
Funktion, daß seine Stromaufnahme oder die Eingangsspannung über PWM 
geregelt werden kann.

2. DC/DC-Wandler ca. 24V -> Netzspannung
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---
Ein Gegentaktwandler mit festem 50/50-Taktverhältnis der Mosfets und 
fester Arbeitsfrequenz aus der 74HC-Kiste, ebenfalls nichts besonderes. 
Da kommt direkt der ungeglättete Strom aus dem Step-Down-Wandler an, 
kein einziger Kondensator zur Pufferung ist vorhanden. Erfüllt auch die 
Aufgabe der sicheren elektrischen Trennung vom Netz. Auf der 
Sekundärseite ist ein einfacher Brückengleichrichter aus vier Dioden 
dran.

3. Netzspannungs-Vollbrücke
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---
Vier FETs die mit Optokopplern angesteuert werden und den Ausgang des 
Gleichrichters vom DC/DC-Wandlers an die Netzwechselspannung schalten. 
Der Witz an der Sache, es kommt direkt der so gut wie ungesiebte Strom 
aus dem DC/DC-Wandler an, es gibt keinen Zwischenkreiskondensator, nur 
einen winzigen 100nF/630V-Folienkondensator, der bestenfalls die 
Funktion der Entstörung schaffen kann - immerhin ist das Ganze ein 
200W-Gerät. Die Ansteuerung der FETs dürfte auch kaum schnell genug für 
eine echte Sinus-PWM mit vielleicht 50kHz zu sein. Das legt den 
Verdachte nahe, daß diese Vollbrücke einfach synchron zum Netz mit 50Hz 
umgeschaltet wird. Messen kann ich das leider nicht weil die Optokoppler 
direkt mit einem µC angesteuert werden (übrigens ein Atmel AVR), der 
keinen Pieps mehr von sich gibt.

4. Netzfilter
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---
Das sind zwei kleine Ferrit-Drosseln (in jeder Leitung eine) und danach 
ein ganz normaler Netzfilter wie in einem Schaltnetzteil. Sicherung 
dahinter, fertig. Also auch nichts Besonderes.

Gesteuert wird das Ding von einem AVR, der auf der Netzspannungsseite 
angeordnet ist. Versorgt wird der über ein kleines Schaltnetzteil von 
der Solarspannung her. Die Verbindung für die Steuersignale zur 
Solar-Seite sind zwei Optokoppler, einer überträgt mit einem 
Spannung-nach-Frequenz-Wandler die Höhe der Eingangsspannung, der andere 
wahrscheinlich ein PWM-Signal zur Steuerung des Step-Down-Wandlers.

Was ich an dem Konzept toll finde ist, daß das kein echter Sinuswandler 
zu sein scheint. Die Höhe der Netzspannung wird über zwei Dioden 
gemessen, ein Zweig pro Halbwelle. Ich glaube aber nicht, daß das Ding 
den Step-Down-Wandler schnell genug regeln kann um seine Leistung der 
Netzspannung nachzuführen. Das ergibt dann aber einen sehr unschönen 
Stromverlauf, ungefähr das genaue Gegenteil von einem guten 
Leistungsfaktor... Oder was meint ihr, einen 200W-Step-Down-Wandler 
0-100% mit 100Hz regeln?

Kann leider in dem Ding nichts zur genauen Funktion messen, da der µC 
tot zu sein scheint. Ich kann jedenfalls keinen anderen Fehler finden 
und das Gerät macht auch nicht mal einen Startversuch. Alles was ich 
messen kann geht in plausibler Form in den µC rein, aber es kommt nichts 
wieder raus.

Autor: äbbl ist geil (Gast)
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frag doch mal beim hersteller an. Villeicht bekommst du ja das hex file 
um einen neuen atmel zu befüllen.

Autor: me (Gast)
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Welcher Hersteller?
Welches Modell?

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das hex file von dem µC rücken die sicher nicht raus, damit könnte man 
die dinger in serie nachbauen.

ist/war ein gridfit 250.

Autor: eProfi (Gast)
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Dein ursprünglicher Beitrag:
Beitrag "Wechselrichter zur Netzeinspeisung bauen?"
Weißt Du eine Quelle für dieses oder ein ähnliches Gerät?
Habe nämlich selbiges vor.

Ähnlicher Beitrag:
Beitrag "Photovoltaik Strom und Spannung anpassen"

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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na

von der schaltung her ist es kein problem sowas zu bauen, auch für 
höhere leistung. nur die ansteuerung der netzseitigen vollbrücke macht 
mir hat sorgen. um da eine echte sinusförmige ausgangsleistung zu 
erreichen muß man diese mit 100Hz modulieren. bei konstanter 
ausgangsleistung (was kein problem zu bauen wäre) kriegt man einen 
stromverlauf, der im bereich des nulldurchganges am größten und beim 
scheitelpunkt am geringsten wäre. das muß aber genau umgekehrt sein, der 
ausgangsstrom sollte im nulldurchgang sein minimum haben und genauso 
sein maximum im scheitelwert der spannung erreichen.

mal sehen, weiß noch nicht genau wie ichs anstellen soll aber evtl. kann 
ich die teile aus dem defekten wechselrichter verwenden um was eigenes 
zu bauen. die idee mit der 50Hz gesteuerten vollbrücke finde ich z.b. 
sehr gut weil die ansteuerung da kein problem ist, im bereich des 
nulldurchganges ist genug zeit für die umschaltung der FETs. ohne 
netzspannungs-zwischenkreis ist auch cool, man kann das ganze bei 
inaktiven FETs der vollbrücke einfach ans netz packen ohne daß was 
passiert. die dioden in den FETs richten zwar die netzspannung gleich 
aber die kommt nur bis zum brückengleichrichter des DC/DC-wandlers. sind 
dann quasi zwei gegeneinander geschaltete brückengleichrichter - absolut 
sicher, daß es ohne ansteurung nicht knallt.

bleibt nur die frage wie kriegt man es hin die ausgangsleistung mit 
100Hz zu modulieren... muß mal probieren so einen step-down-wandler zu 
bauen. am liebsten würde ich diese funktion (leistungsanpassung, MPP 
tracking) mit in den DC/DC-wandler packen, der hat einfach anzusteuernde 
FETs und man könnte ihn ebenfalls mit PWM in der leistung regeln. muß 
ich mir nur was einfallen lassen wie ich einen gleichgerichteten 
100Hz-netzbrumm ohne großen phasenversatz auf die niederspannungsseite 
kriege, dann könnte man ihn einfach analog einkoppeln.

oder per µC - netzspannung gleichrichten -> spannungsteiler 0-5V -> ADC 
-> timer -> PWM mit doppelter Frequenz -> FlipFlop mit UND-Gatter zur 
ansteuerung der FETs. wäre auch recht fehler-sicher, wenn da was nicht 
geht schließt das ziemlich folgenlos die eingangsseite kurz und 
explodiert nicht sofort wie bei einem 400V zwischenkreis.

alles nur ein paar ideen, basierend auf dem gesehenen...

Autor: Florian V. (florianv)
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Du wirst schon davon ausgehen können, dass der Wechselrichter im Betrieb 
einen sinusförmigen Ausgangsstrom in das Stromnetz eingrägt. Alles 
andere wäre schlicht nicht zulässig. Die Normen für Oberschwingungen im 
Stromnetz gelten auch für Wechselrichter.

Da der Wechselrichter netzgeführt ist, ist es für ihn weder möglich noch 
sinnvoll, groß eine Ausgangsspannung und -form vorgeben zu zu wollen. 
Gegen die Kurzschlussleistung des Netzes ist das kleine Gerät ziemlich 
machtlos. Der Umrichter folgt also dem Verlauf der Netzspannung und gibt 
eine entsprechenden Stromkurve aus.

Zusätzlich enthalten diese Wechselrichter auch immer Schutzschaltungen, 
z.B. um eine Trennung vom Stromnetz sicher erkennen zu können. Dann 
müssen netzgeführte Umrichter abschalten und dürfen nicht etwa 
versuchen, selbst das Netz zu ersetzen. Meist wird dies über eine 
Impedanzerkennung gemacht.

Die Abwesenheit von Zwischenkreiskondensatoren spricht für stromgeführte 
Zwischenkreise, es wird der fließende Strom geregelt. Die Spannung ist 
eher Nebensache und nicht Regelungsziel.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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yep das ist mir insoweit klar und das thema ENS seh ich auch nicht als 
problem. da gibts viele parameter die man messen (spannung, frequenz, 
nulldurchgänge) und bei abweichungen abschalten kann.

ich weiß nur nicht wie die das mit dem sinusförmigen stromverlauf 
synchron zum netz gemacht haben. also womit erzeugt er die von dir 
beschriebene stromkurve? die spannungskurve (und frequenz) ergibt sich 
aus dem netz und es ist auch klar, daß alles was dem nicht folgt sofort 
verdampft wird...

die ausgangsspannung des DC/DC-wandlers wird im leerlauf höher sein als 
der scheitelwert der netzspannung, wird aber durch das netz begrenzt. 
die ist also schnuppe, da passt sich das ding von alleine an, ohne daß 
man eine regelung bauen muß. einzig den strom muß man irgendwie mit 
100Hz modulieren (in der form gleichgerichteter netzspannung).

Autor: ... (Gast)
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kannst du mal interessehalber ein bild von dem teil reinstellen?
Ich glaube ich arbeite bei der firma, die das teil entwickelt hat xD.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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aha dann habe ich ja meinen schuldigen!! :D kannst dir schon mal 
gedanken machen wo du noch eine von den µC-tochterplatinen herbekommst 
atomrofl

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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hier das bild von der platine... HF damit

Autor: Florian V. (florianv)
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Ben _ schrieb:
> ich weiß nur nicht wie die das mit dem sinusförmigen stromverlauf
> synchron zum netz gemacht haben. also womit erzeugt er die von dir
> beschriebene stromkurve? ...

Na ganz offensichtlich mit der Step-Down Stufe. Bleibt ja nur die übrig. 
Wenn die H-Brücke auf Netzspannungsebene genauso wie der Push-Pull 
Converter hierfür nicht in Frage kommen. Auch gibt es ja anscheinend nur 
auf der DC-Eingangsseite einen kapazitiven Zwischenkreis, der das 
Ungleichgewicht der konstanten hereinkommenden Leistung von den Modulen 
und der sin²-Pulse auf Netzseite abfangen könnte.

Die beiden Aufgaben MPP-Tracking und Strommodulation kann der Step-Down 
beide erfüllen: Das MPP-Tracking ist eher langsam und wird durch die 
Elkos "abgepuffert", die Strommodulation ist schnell. Und wenn man jetzt 
noch bedenkt, dass der Step-Down ja einen nicht-lückenden Stromausgang 
hat, vervollständigt sich das Bild zur nachfolgenden Stromeinprägung in 
das Netz. Der Step-Down konvertiert die Eingangsspannung in die 
gewünschte Stromkurve.

Autor: eProfi (Gast)
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Vom GF250 gibt es 3 Varianten (verschiedene Eingangsspannungen).
Komischerweise hat die MV (51V Eingang) nur 165W, die anderen 200W 
Ausgangsleistung.
http://www.solarhome-th.com/pages/photovoltaik/wec...

Welchen Typ hast Du? Baujahr?


Gast: Das klingt sehr interessant. Wie kann ich Dich erreichen?

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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dafür müßte er den step-down aber wie schon gesagt mit 100Hz modulieren, 
über den vollen aussteuerbereich hinweg - und das klingt irgendwie recht 
unwahrscheinlich. der wird direkt über einen optokoppler durch den µC 
gesteuert, ohne den µC läuft der step-down nichtmal mit konstantem 
strom. da ist keine analoge einkopplung oder so dran.

schade daß das ding nicht läuft, würde zu gerne ein wenig im 
normalbetrieb mit dem oszi drin rumstochern.

EDIT:
das ist ein gridshit 250 LV, 34V eingangsspannung, baujahr unbekannt 
aber "elektrisch geprüft" 2009.

Autor: Joachim K. (minifloat)
Datum:

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Ben _ schrieb:
> das ist ein gridshit

--fit? mfg mf

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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;)

wenn er gehen würde DANN wäre er fit. im moment geht er aber nicht... 
weiß auch nicht was ich ohne service manual noch messen soll. wird 
wahrscheinlich als teilspender verenden - also alles andere als fit!

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Ben _ schrieb:
> Ich mach mal einen neuen Thread zu dem Thema auf, hatte schon mal einen
> aber finde den nicht wieder.
War das der da:
Beitrag "Wechselrichter zur Netzeinspeisung bauen?"

Geholfen hat:
http://www.mikrocontroller.net/search?query=wechse...

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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oh mal wieder ein echt hilfreicher beitrag... glückwunsch, daß du mit 
der sufu besser umgehen kannst als ich, vielleicht hast du ja auch noch 
nützliche tips auf lager wenn du dir lange genug den bauch mit ruhm 
bepinselt hast.

aber leider bist du nur auf platz zwei, eProfi hat's bereits gestern um 
17:03 geschafft meinen alten beitrag wiederzufinden - sogar ohne mir 
unterschwänglich sufu-debilität zu bescheinigen. zu dumm, daß du nicht 
den ganzen thread gelesen hast wie man es tun sollte bevor man seinen 
senf dazugibt.

tschuldigung, solche beiträge (nicht der von eProfi, der war nett!) 
k*tzen mich an!

Autor: eProfi (Gast)
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Hallo Ben,
kann sein, dass ich bald einen intakten 250MV bekomme, dann können wir 
versuchen, Deinen zu reparieren. Hoffentlich ist der Digitalteil 
ähnlich.
Kannst Du bitte ein Foto der senkrechten Platine vorne und hinten 
machen?

Der Fehler muss nicht unbedingt dort liegen.

Wechselrichter haben oft Blitzschäden, welche schwer zu reparieren sind.


Hat jemand Erfahrung mit den 79-90-Euro-Teilen aus China?
cgi.ebay.de/360317690040   300W Netz-Wechselric​hter,14-28v dc,220v
von  powerinverter-au  POWER JACK ELECTRIC CO.,LTD.

Aufpassen, es gibt mind. 3 verschiedene Spannungen (Eingang und 
Ausgang)!
(14-28, 28-56, 50-100  /  110, 220, 230)
cgi.ebay.de/360300543595   600W  129 Euro

Bewertungen lesen ist oft lustig.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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ich halte diese china-dinger für billigschrott, was wohl auch an den 
bewertungen zu erkennen ist. glaube auch nicht, daß man für sowas in D 
eine "bessere betriebsgenehmigung" erhält als für eine gute 
bastellösung. spätestens die garantieabwicklung im fehlerfall wird 
sicherlich probleme bereiten.

bin mir recht sicher, daß ich für meinen eine neue steuerplatine 
bräuchte. alles was ich analog wie digital messen kann sieht plausibel 
aus und kommt bis zum AVR controller durch, aber aus diesem kommt nichts 
wieder raus. ist auch nicht sooo einfach da drin zu messen, der AVR 
liegt im 230V teil. im betrieb messen geht also definitiv nicht ohne 
trenntrafo und ist ziemlich riskant weil man sehr schnell beinchen 
überbrücken kann wenn man mit der messspitze abrutscht. das wäre denkbar 
ungünstig für ein funktionsfähiges gerät.

Autor: eProfi (Gast)
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Ich könnte einen neuen LV für 180 Euro bekommen, hast Du Interesse?

Leider ist die Marke GF wenig verbreitet. Momentan nur ein einziges 
Angebot (GF 2200 für 349+) in D.

> ich halte diese china-dinger für billigschrott,
Würde mich schon interessieren, wie die innen aussehen.
Ist der GF so viel hochwertiger?

> was wohl auch an den bewertungen zu erkennen ist.
Naja, der Großteil ist ja recht zufrieden damit, ab und zu knallt es 
halt.


Kannst Dir ja ein 10-er-Pack für 607 Euro kaufen, auf Vorrat:
cgi.ebay.de/360294326571
Ist allerdings für 110 VAC.


1200 Watt gibt es auch für ca. 186-259 Euro.

Ist ja lustig, dass er das selbe Gerät zu ganz verschiedenen Preisen 
verkauft.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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über den neuen LV müßte ich mir mal gedanken machen. interesse 
prinzipiell schon, eine neue prozessor-platine wäre allerdings auch 
schon schick. 180 euronen sind ja auch nicht wenig geld heutzutage.

du siehst die platine vom gridfit ja oben, eigentlich macht die einen 
recht soliden eindruck, ist sauber verarbeitet und soll auch einen guten 
wirkungsgrad erreichen.

Autor: Botzmann (Gast)
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Hallo habe iene antwort zu Power jack inwerter.
Habe mir eins gekauft und getestet solarzelle 300wp angeschlossen Power 
jack gemesen 245 watt ins netz eingespeist , dann bi ich ins Keller mein 
Zähler dreht sich wirklich zurück.

 jatzt frage kann mann mit Power jack offiziell ins Netz eispeisen wie 
alle anderen Solar anlagen ?  ich hab leider nur noch 300wp

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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diesen billigschrott kannste vergessen. ich hab in der zwischenzeit auch 
so ein ding in die finger bekommen.

dann ist man ja neugierig und glotzt erstmal in das ding rein was denn 
da so verbaut ist. bei der gelegenheit hab ich dem teil auch gleich mal 
das leben gerettet indem ich die überlappung zweier recht dicker 
wärmeleitpads direkt unter einem leistungstransistor korrigiert habe. 
ohne diese operation wäre der wohl beim ersten bißchen leistung 
abgeraucht.

der aufbau ansich ist auch mistig. ventilator für den notfall schön und 
gut, bin ich großer fan von. von den beiden dicken elkos die direkt 5mm 
vor dem lüfter verbaut sind und diesen komplett abdecken eigentlich 
auch, aber beides zusammen ist wie man sieht so eine sache...

das MPP tracking funktioniert schon mal gar nicht. das ding sucht sich 
einfach einen arbeitspunkt raus, an dem möglichst viel strom kommt, aber 
die maximale leistung meiner solarmodule liegt garantiert nicht bei 
gemessenen 12V. mit externem MPP tracker aus dem eigenbau-bereich geht 
dann auch wie erwartet auch deutlich mehr!

mit besagtem MPP tracker kriegt man dann auch wirklich 100W aus dem ding 
raus, aber daß bei dieser leistung nach einer weile bereits der lüfter 
anspringt? angegeben ist der megaschrott mit 400W, das sind 25%. spricht 
wahrscheinlich für einen ausgesprochen miserablen wirkungsgrad...

allein das einspeisen ansich funktioniert. allerdings ist das ding in 
keinster weise ENS-zertifiziert oder sonstewas. sprich für den 
eigenbedarf bei einem zähler ohne rücklaufsperre läßt sich sowas bedingt 
einsetzen. das ding anzumelden um eine solarförderung oder ähnliches zu 
bekommen kannste aber gleich wieder vergessen.

Autor: Botzmann (Gast)
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Ich weis nicht  von 300 WP solarzelle 245 watt macht das ding , leider 
auf dauer könte ich nicht testen noch gabs keinen richtigen sonnigen Tag 
oder Tagen :-)
ein zähler leuft zurück aber muss ich noch dann testen ob die zahlen 
auch zurück springen.
Also wenn das Teil kann ich nicht anmelden dann dreht ein Zähler zurück, 
und wenn eine an mein zähler schrank kommt schaltet inweter ausgang 
automatisch aus( dafür habe ich eine gute idee die keine merkt)

Also Power Jack ist für priwat anwendung voll ok und bring auch strom 
nicht nur zähler drehen.

Wenn mit einspeisung so blöde gesetze sind dann wird die idee ohne Atom 
nie Funtionieren da bin ich sicher

Autor: Locogab (Gast)
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Ich habe auch einen Gridfit 250 welcher aber bei 240V Netzspannung auf 
Störung geht.
Abhilfe schaft nun je ein Wiederstand (Foto).

Funktioniert ohne Probleme. Mal schauen für wie lange.

Autor: eProfi (Gast)
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Locogab, kannst Du mir bitte (wenn Du angemeldet bist) eine PM / PN 
(private Nachricht) schreiben:
http://www.mikrocontroller.net/user/show/eprofi
Oder hier (auch gerne codiert) mitteilen, wie ich Dich erreichen kann.

Welche Bezeichnung hat Deiner genau?

Auf Bens Foto sieht man: auf den Trafos steht
Ascom Energy Systems GmbH
Ich denke, das sind die Hersteller der GridFits, denn die sind "Made in 
Germany".
Aber eine Recherch stellt sich echt schwierig heraus, weil viele Firmen 
umstrukturiert werden.

Deshalb ein kleiner Aufklärungsversuch:
Exendis ist der offizielle Hersteller der Gridfit.
Postbus 56, NL- 6710 BB Ede, The Netherlands, +31-318-676111
Muttergesellschaft: De Drie Electronics Beheer N.V.,
Energiesysteme GmbH & Co KG Germany,
industrie automation Energiesysteme AG, Am Untergrün 6, 79232 March, 
+49-7665-421-0, info.de@exendis.com

www.exendis.com wird inzwischen weitergeleitet auf
As of November of 2011, ALFEN has acquired a large part
of the activities of EXENDIS
www.alfen.com/exendis

zu Ascom (siehe Aufkleber auf den Trafos im Gridfit):
ASCOM ENERGY SYSTEMS GmbH, Bahnhofstr. 28B, 85386 Eching, 089-32714756
Ascom Energy Systems GmbH, Coesterweg 45, 59494 Soest, 02921-9870

Das ist ja interessant, Soest ist eine Auslagerung der Dominit-Werke 
Brilon, die wiederum mit DEAC, Hoppecke, Varta, Friwo, August Lepper, 
Asea, ABB und über die Quandt mit BMW verwandt sind.

Weitere Verwandschaft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Frako
FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH,
Tscheulinstraße 21a, D-79331 Teningen,  +49-7641-453-0
Ascom Frako GmbH, gegründet 1993
Delta Energy Systems GmbH Werk Teningen, Tscheulinstr. 21, 79331 
Teningen
Tel.: 07641-455-0   das ist gleich neben Frako im Technologiepark

Ein Teil davon wurde vom Giganten Delta übernommen:
www.deltaenergysystems.com/download/DES_Presentation_V05.pdf

Autor: eProfi (Gast)
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Autor: eProfi (Gast)   Datum: 28.11.2010 21:53
Da das Handbuch der Gridfit 250 auf
http://www.solarhome-th.com/pages/photovoltaik/wec... 
und auch sonst im Netz
nicht mehr auffindbar ist, hier eine Kopie und eine englische 
Kurzversion von solarhome-th für den LV (Nederlands, Deutsch, English) 
im Anhang.
Gridfit250 SOLAR INVERTERS Installation and operating instructions 
Anleitung Bedienungsanleitung instruction Manual pdf free download
250LV 250MV 250HV Gridfit250LV Gridfit250MV Gridfit250HV

Eine französische Übersetzung von Rapaz habe ich auch noch auf Lager:
Inverter Gridfit 250.cdr  Inverter_Gridfit_250.pdf
www.rapazfreres.ch/fic-pdf/Inverter_Gridfit_250.pdf


Zu beachten ist, dass der Wechselrichter ab 40°C die Leistung 
herunterregelt, also möglichst gut kühlen (senkrecht im Schatten 
aufstellen, evtl. Kaminwirkung nutzen).

Hier unser anderer Gridfit-Thread:
Beitrag "Photovoltaik Strom und Spannung anpassen"

Von der 250W-Version gibt es 4 Varianten:
1. LV Isolationsklasse 1
2. LV Isolationsklasse 2 (2-poliger Netzstecker ohne Schutzleiter)
   davon habe ich 2 Stück
3. MV (hat nur 165W)
4. HV

Weitere Literatur zum Thema:
Design and Control of an Inverter for Photovoltaic Applications
by Søren Bækhøj Kjær  Dissertation
vbn.aau.dk/files/36989298/soeren_baekhoej_kjaer.pdf

High Efficiency Single-stage Grid-tied PV Inverter for Renewable Energy 
System    von Frau Zheng Zhao
http://scholar.lib.vt.edu/theses/available/etd-050...

Autor: Bert Weetiknietmeer (woodyboy)
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Locogab schrieb:
> Ich habe auch einen Gridfit 250 welcher aber bei 240V Netzspannung auf
> Störung geht.
> Abhilfe schaft nun je ein Wiederstand (Foto).
>
> Funktioniert ohne Probleme. Mal schauen für wie lange.

Funktioniert der Gridfit noch immer? Soll die widerstand erhoht worden 
um 176k oder ist das die neue Wert?

Autor: Locogab (Gast)
Datum:
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Ja der Wechselrichter macht noch täglich seine Arbeit.
Der Widerstand wurde in serie dazwischengelötet.

Autor: Bert Weetiknietmeer (woodyboy)
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Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und klare Detail. Diese Änderung 
werde ich in meine Inverter anwenden. Die Spannung beträgt hier 
regelmäßig 243 Volt mit dem bekannten Ergebnis...

Autor: Bert Weetiknietmeer (woodyboy)
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Anbei die Bilder einer modifizierten Inverter, der etwas anders 
aussieht. Ich erhöhte die Widerstandskette um 91k so das er bei 250V 
abschaltet. Es funktioniert jetzt 10 Tage ohne Probleme, auch auf die 
schönsten Momente des Tages wird jetzt Energie ins Netz eingespeist 
...;)

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