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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OPV VCC+/- mit +9V & -5V(7905)


Autor: HaPe (Gast)
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Nabend zusammen,

ich hab auf einer Platine 1x 12V DC und aus dieser mache ich mittels 
7905 eine negative Spannung(-5V). Das mache ich um die positive und 
negative Betriebsspannung für einen OPV zu bekommen.

Kann mir jemand sagen wie ich die gemeinsame Bezugsmasse herstelle?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Michael N. (Gast)
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Wenn du aus deinen 12V, -5V über einen 7905 regeln lässt, müsstest du 
doch eine Bezugsmasse haben. Diese Masse kannst du doch dann benutzen. 
Schließlich sollte deine Schaltung nur eine Masse (GND) haben auf die du 
deine 12V und -5V beziehst.

Ansonsten gibt es auch OPs die mit +5V und 0V arbeiten.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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Hallo Hape,

da bist du ja wieder.
Ich hab das ja vorhin in dem anderen Thread schon bezweifelt,
dass du mit dem 7905 auf der richtigen Schiene bist.

ggf. fährst du schon mit 7805 statt 7905 besser.
sonst gibt es auch noch Railsplitter und Chargepumpinverter.

Was aber für dich jetzt die richtige Lösung ist,
hängt davon ab, was dein OPV eigentlich machen soll
ausser Zitronenfalten oder Operationenverstärken.

Musst halt mal ne Schaltung ins Spiel werfen.

Gruss Klaus

Autor: Ralph Berres (rberres)
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So lange deine Schaltung , welche du mit dem OPV realisieren willst, die 
Spannung am Ausgang des OPV ( und eventuell an den Eingängen  des OPV  ) 
die Betriebspannungsgrenzen nicht erreichen , kannst du den OPV auch mit 
+9V und -5V als Betriebsspannung betreiben. Bezugspotential ist in dem 
Fall 0V, also die Masse von den +9V und -5V. Bedenke aber das du am 
Ausgang nur bis 2-3V weniger als die Betriebspannung ausstuern kannst, 
es sein denn, du verwendest Rail-to Rail OPV . Die lassen sich bis ca 
40mV an die Grenze aussteuern.


Ralph Berres

Autor: HaPe (Gast)
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Morgen, danke für eure Antworten.

Ich bekomme die -5V über den Out vom 7905 und die 12V. Wenn ich Den OUT 
über Masse messe bekomme ich keine -5V.

Ich hab nur ein paar olle (OPV`s) 741 rumliegen und will damit ein PWM 
Signal verstärken plus vom MC abkoppeln. Wenn ich die VCC- auf Masse 
lege kommt aus denen nichts raus. Daher wollte ich das VCC- Problem 
einfach mit den -5V lösen weil damit klappt es auf dem Steckbrett wenn 
ich ein 2tes Labornetzgerät habe. Auf der Platine hab ich nur die +12V.

Hab das mit dem 7905 nur durch nette Hilfe hier im Forum hinbekommen und 
nun gehen die Probleme weiter :(

Autor: HaPe (Gast)
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kann dazu keiner mehr etwas sagen?

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Wie schon einige angemerkt haben, solltest du dein Problem globaler
beschreiben. Wie ich dich bisher verstanden habe, hast du eine
Spannungsversorgung mit 12V und einen Mikrocontroller, der ein
PWM-Signal erzeugt. Dieses Signal soll verstärkt werden. Hier beginnen
die Fragen:

Was soll verstärkt werden? Die Spannung oder der Strom oder beides?

Welche Spannungspegel und welche Ströme brauchst du am Ausgang?

Braucht der angeschlossene Verbraucher einen Massebezug?

Diese drei Fragen können zu einer einzigen zusammengefasst werden: Was
geneu möchtest du mit dem PWM-Signal steuern bzw. antreiben?

Von den Antworten auf diese Fragen hängt es ab, ob du überhaupt eine
negative Spannung brauchst und wie diese ggf. erzeugt werden kann.

Autor: Entwickler (Gast)
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Ich vermute, Dir reicht ein virtueller Nullpunkt, den man auch über 
einen Spannungsteiler und einen Abblockkondensator erhalten kann. 2 x 1k 
und 100µF als Richtwert.

Die 741er würde ich entsorgen und eher TL081/TL084 o.ä. verwenden.

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Man kann aus +12V gegen Masse als Eingangsspannung an einem 7905 NICHT 
-5V gegen selbige Masse erzeugen. Der 7905 ist ein Linearregler, der 
eine bereits negative Eingangsspannung regeln und stabilisieren kann 
(und diese Eingangsspannunbg verringert).

Du benötigst einen Schaltregler oder eine Ladungspumpe um eine negative 
Spannung zu erzeugen, oder du musst "tricksen" in dem du bei deinen 
0..12V zB 6V als Bezugspotential definierst. Aber Achtung! Da musst du 
aufpassen wie die Schaltung Ausgangs-seitig verwendet werden soll, und 
wie dein 12V Netzteil arbeitet (galvanisch getrennt?).

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Vermutlich reicht ein einfacher R2R Opamp, wie der TS912, der mit Single 
Supply betrieben wird. Mehr kann man zur Zeit aber leider nicht sagen.

Autor: HaPe (Gast)
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Hallo und nochmal danke für eure Antworten. Da hab ich wohl nicht weiter 
als -5V gedacht :)

Ich werd es jetzt mit einem ICL7660 probieren am Ende muss mein Signal 
PWM (aretmethischer Mittelwert) genau von 0V...10V reichen. Wie ich 
gelesen habe werden die kleinen Spannungen schwer mit einem OPV zu 
realisieren sein der nur eine positive VCC hat Bsp. LM358.

Nochmal kurz zur Info. Ich will eine Drehzahlregelung für eine GS 
Maschine bauen. Ich hab eine Dataflex 140 Drehmomenten Messwelle mit 
incrementalem Drehimpulsgeber. Die Drehzahl werte ich aus und regele 
diese nach der gewüschten Drehzahl nach. Dafür wäre dann das PWM Signal 
zuständig. Dieses will ich dann noch mit einer RC Kombo glätten und das 
daraus resultierende Signal wird in den Ankerspannungsgeber eingespeißt 
welcher daraus die gewüschte Drehzahl macht. Leistung brauche ich nicht 
10mA. Ein Massebezug ja.

Autor: MaWin (Gast)
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> kurz zur Info. Ich will eine Drehzahlregelung für eine GS
> Maschine bauen

Endlich sagt er mal was er will.

Dafür tut's gut ein LM358.

Dessen Ausgang kommt bis Masse,
und bei 12V Versorgung geht er bie 10V bei nicht zu grosser Last.


Vergiss deine 5V, vergiss den ICL7660, vergiss den 7905, vergiss den 
bisherigen OpAmp (welchen denn eigentlich ? uA741?)

> Die Drehzahl werte ich aus und regele
> diese nach der gewüschten Drehzahl nach

Dann wohl eher ein LM324 als ein LM358, denn zur Regelung braucht man 
die 4 OpAmps :-)

Ein MonoFlop macht aus dem incrementellen Drehimpulsgeber eine 
proportionale Spannung, ein OpAmp vergleicht diese mit dem Sollwert, 
dabei können Regeleigenschaften nach PID modelliert werden, der dritte 
OpAmp macht aus der Abweichung ein PWM SIgnal und der vierte filtert.

Ach, mekrkst du was ? Wozu PWM und filtern, wenn schon vorher ein 
Analogsignal vorliegt. Dein KOnzept ist Unsinn. Du brauchst kein PWM. 
Genau so wenig, wie -5V. Du brauchst einfach nur den Drehimpulsgeber per 
Frequenz/Spannungswandler in eine Spannung wandeln, und davon den 
Sollwert abziehen.

Also doch kein LM324, ein LM358 reicht schon...

(Aus Präzisionsgründen würde ich ggf. ein fertiges MoNoFlop bzw. V/F 
Converter verwenden, keine Ahnung wie genau es sein muss).

Autor: HaPe (Gast)
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Ich werd mir morgen alle Bauteile kaufen und sehen was am besten passt.

Die Drehzahl nehme ich über einen MC auf. Weiterhin das Drehmoment und 
den Ankerstrom. Dies alles soll via Labview aufgzeichnet 
werden(XY-Graph). Evtl soll auch der Ankerstrom zusätzlich als Sollwert 
dienen. Zusätzlich soll die Drehzahl frei wählbar sein und natürlich 
auch unter Last stabil sein. Alle Istwerte sollen noch über ein LCD 
sichtbar gemacht werden.


Gelobt sei das Forum hier:)

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