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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Darf MKP-10-630 1,0µ ans Netz?


Autor: Dickmann (Gast)
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Hallo,
darf so ein Kondensator ans Netz geschaltet werden?
Steht doch 400V~ drauf!
Der Meister sagt, es dürfen nur X und Y-Kondensatoren ans Netz.
Hab um eine Wurst aufm Weihnachtsmarkt gewettet...  ;-)

Autor: Christian Erker (Gast)
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Nein, darf er nicht.

Auf dem Netz hast du bei Schaltspitzen durchaus >1kV. Ein X-Kondensator 
hält das aus, bzw. ist zumindest so gut selbstheilend das nicht viel 
passiert. Bei diesem ist nicht spezifiziert was passiert.

Gruß,
Christian

Autor: Dickmann (Gast)
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Christian Erker schrieb:
> Nein, darf er nicht.

Mist, für mich geht's um die Wurst!

Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Gleich noch ne Frage obendrauf.
Worin liegen dann die baulichen Besonderheiten von X- und Y- 
Kondensatoren bzw worin liegen deren beiden Unterschiede?

Gruß, Sven

Autor: A. K. (prx)
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Autor: Sven W. (Firma: basement industries) (dj8nw)
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Dankeschön!

Autor: Dickmann (Gast)
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A. K. schrieb:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Entstörkondensator
Und da steht:

Bis etwa zum Jahr 1990 konnten nur Keramikkondensatoren [1] und 
spezielle Papier-Kondensatoren die erhöhten Sicherheitsstandard für X- 
und Y-Kondensatoren erfüllen. Die MP-Kondensatoren gelten wegen des 
harzdurchtränkbaren Papiers bis heute als eine sichere Lösung, weil die 
vorgeschriebenen Belastungstests den Kondensator höchstens aufblähen. 
Die Zerstörung findet immer innerhalb der Umhüllung statt. Der 
industrielle Druck zur Kostenreduzierung führte ab 1990 zur Entwicklung 
spezieller Kunststoff-Folienkondensatoren (MKP- und MKT-Kondensatoren). 
Deren Sicherheit ist heutzutage ebenfalls gegeben und sie besitzen, 
sofern sie approbiert sind, die entsprechenden Zulassungen. Im Gegensatz 
zu den speziellen Papierkondensatoren wird hier aber das Gehäuse des 
Kondensators bei der Belastungsprobe fast immer zerstört, womit 
Sauerstoff an die unter Netzspannung stehende Schadstelle gelangen kann. 
Die seit der Existenz solcher Sicherheitskondensatoren geübte strenge 
Interpretation der Vorschriften wurde also zugunsten einer 
Kostenreduzierung aufgeweicht, weshalb Kunststoff-Folienkondensatoren 
für diese Anwendung nicht unumstritten sind. [2]

Krieg ich nu meine Wurst?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Dickmann schrieb:

> Krieg ich nu meine Wurst?

Nein, weil dein Kondensator die entsprechenden Zulassungszeichen eben
nicht besitzt, d. h. für ihn ist nicht nachgewiesen, dass er die
genannten Belastungen auch tatsächlich aushält — auch wenn er es im
Einzelfall vielleicht wirklich kann.  Deine Frage war ja nicht, ob
man ihn da anschließen kann (ohne dass was passiert), sondern ob
man ihn anschließen darf.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Bei X- und Y-Kondensatoren geht es nicht so sehr um die verwendeten 
Materialien, sondern um die "eingebauten" Sicherheitsreserven, weil im 
Netz Surges mit mehreren tausend Volt warten. Deshalb dürfen nur X- und 
Y-Kondensatoren direkt am Netz hängen.

Lies auch mal den Anhang...

Kai Klaas

Autor: Freies Elektron (Gast)
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Was heisst hier "Es geht um die Wurst"?

Droht Produktionsausfall? Menschenleben in Gefahr? Willste zeigen was du 
kannst?

Dann:

schalte zwei dieser Konis mit in Reihe(evtl je 2,2µ) und parallel zu 
dieser Reihenschaltung ein VDR mit 350V~.

Das reicht bis du die X-Konis hast.

Autor: Lupin (Gast)
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@Freies Elektron: Es geht um die Wurst, im Volksmund auch Fettschlauch 
genannt. Also die essbare.

Autor: faustian (Gast)
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"Was heisst hier "Es geht um die Wurst"?"

Er hat eine Wurst darauf verwettet, siehe Threadanfang.

Autor: Freies Elektron (Gast)
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Achsooo,...na dann einen schönen Gang über den Weihnachtsmarkt - mit 
oder ohne ohne Wurst.

Autor: Pascal H. (pase-h)
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Dickmann schrieb:
> Hab um eine Wurst aufm Weihnachtsmarkt gewettet...  ;-)

Freies Elektron schrieb:
> Was heisst hier "Es geht um die Wurst"?
>
> Droht Produktionsausfall? Menschenleben in Gefahr? Willste zeigen was du
> kannst?
>
> Dann:
>
> schalte zwei dieser Konis mit in Reihe(evtl je 2,2µ) und parallel zu
> dieser Reihenschaltung ein VDR mit 350V~.
>
> Das reicht bis du die X-Konis hast.

Lesen hat noch nie geschadet...

Autor: Mori (Gast)
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warum lesen, wenn man auch so seinen Senf dazugeben kann. Nur der dürfte 
Dickmann, so ganz ohne Wurst, nichts helfen.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>schalte zwei dieser Konis mit in Reihe(evtl je 2,2µ) und parallel zu
>dieser Reihenschaltung ein VDR mit 350V~.
>
>Das reicht bis du die X-Konis hast.

Dieser Rat ist natürlich Quatsch. Zwei normale Caps in Serie machen noch 
keinen X- bzw. Y-Cap.

Kai Klaas

Autor: Mikki Merten (mmerten)
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Wer sagt denn das der C als X oder Y Entstörkondensator an Netzspannung 
betrieben werden soll. z.B als Lade C in kleinem SNT ist das Teil 
durchaus zulässig und jedem low esr elko um Längen überlegen.

Autor: ... (Gast)
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Mikki Merten schrieb:
> Wer sagt denn das der C als X oder Y Entstörkondensator an Netzspannung
> betrieben werden soll

Der Threadersteller.

Dickmann schrieb:
> darf so ein Kondensator ans Netz geschaltet werden?

Autor: Freies Elektron (Gast)
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Kai Klaas schrieb:
> Dieser Rat ist natürlich Quatsch. Zwei normale Caps in Serie machen noch
> keinen X- bzw. Y-Cap.

Das hab ich auch nicht behauptet.

Aber wenn es um 'Leben und Tod' geht kommt man mit der reinen Lehre auch 
nicht weiter, dann ist die Improvisation der Lebensretter.

Autor: Mikki Merten (mmerten)
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der Threadstarter schrieb lediglich ans Netz und als "Ladeelko" wird 
dieser C dann auch am "Netz" betrieben.

Autor: ... (Gast)
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Mikki Merten schrieb:
> und als "Ladeelko" wird
> dieser C dann auch am "Netz" betrieben.

Nur mit dem  kleinen Unterschied, dass da da noch ein Schutzwiderstand 
und ein Gleichrichter zwischen sitzt.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Aber wenn es um 'Leben und Tod' geht kommt man mit der reinen Lehre auch
>nicht weiter, dann ist die Improvisation der Lebensretter.

Du gehst also davon aus, daß ihn diese Wurst vom Weihnachtsmarkt 
tatsächlich vor dem sicheren Hungertod bewahrt...

Kai Klaas

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