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Forum: Platinen Platine(n) herstellen (Belichten, Entwickeln, Ätzen)


Autor: Fer T. (fer_t)
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Hallo,

Ich habe schon Google benutzt, und alle Ätz-HowTos und Anleitungen 
angeguckt, aber nichts hilfreiches gefunden.
Und zwar geht es darum, dass ich letztens das erste mal versucht habe 
eine Platine herzustellen, dabei ist bereits etwas im 
Belichtungs/Entwicklungs Bereich schief gelaufen, sodass 2 Platinen nur 
noch für später evtl. Tonerverfahren benutzbar sind.
Ausgangsmaterial: Ich habe sowohl diese: 
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=33767;PROVID=2402

Als auch diese:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=7656;PROVID=2402

Meine Frage bezieht sich jetzt eher darauf, wie erkenne ich ob die 
Platine fertig Belichtet ist? (Hab leider nur einen 500W 
Halogenstrahler, einen Tintenstrahldrucker und OHP-Folie zur Verfügung).
Und wie merkt man dass das Entwickeln abgeschlossen ist? Der 
Farbunterschied ist nur minimal (jedenfalls bei denen die ich schon 
versaut habe).
Kann mir jemand diese Fragen beantworten oder sonstige sinnvolle Tipps 
geben?
MfG,
Fer

Autor: Antwort (Gast)
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Die erste Frage wäre wie lange du belichtest und in welchem Abstand zum 
Halogenstrahler. Wann du fertig belichtet hast bestimmt man am besten 
experimentel. Dazu am einfachsten einen Streifen Platine nehmen und 
diesen mit irgendeiner Testschaltung belichten, dabei aber die Platine 
zum großteil mit Papier abdecken (so das der Großteil nicht belichtet 
wird) und dann nach 2min dieses Papier etwas wegziehen, so das nun mehr 
von deiner Platine belichtet wird. Das ganze macht man nun so alle 
30sek. So erhälst du viele Bereiche mit unterschiedlicher 
Belichtungszeit und kannst dann beim Entwickeln sehen welche 
Belichtungszeit gute Ergebnisse liefert.

Wenn der Farbunterschied nur minimal ist (nach dem Entwickeln), würde 
ich auf eine zu geringe Entwicklungszeit schließen. Bei den 
Halogenstrahlern arbeitet man ja mit nem Abstand von 30cm oder mehr (für 
eine gleichmässige bestrahlung). Und da muss man schon ziemlich lange 
entwickeln (15min oder so. Weiß es aber nicht genau, da ich nie mit 
Halogenstrahlern belichtet habe).

Autor: Fer T. (fer_t)
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Ok, danke, da könnte schon mein erster Fehler gelegen haben, hatte die 
Platine direkt oben drauf gelegt, also max. 3-4cm Abstand zur 
Glasscheibe des Strahlers.
Werde mal so einen Teststreifen machen.
MfG,

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie erkenne ich ob die Platine fertig Belichtet ist?

Gar nicht.
Du MUSST entwicklen und einen Ätztest machen.

> Hab leider nur einen 500W Halogenstrahler

Da der üblicherweise heutzutage mit einem UV-Stop
ausgestattet ist, kannst du den vergessen.

> Und wie merkt man dass das Entwickeln abgeschlossen ist?

Gar nicht.
Du entwickelst nach Vorgabe, es sieht danach so aus als
ob alles runter ist, aber ob in den blanken Zwischenräumen
wegen unzureichender Belichtung immer noch eine dünne Schicht
den Zugang zum Kupfer abdeckt, erkennst du erst am Ätztest.

Aber das wurde wirklich hundertemal beschrieben.
Du WILLST nur nicht glauben, daß es so ist:

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.6

Ohne eine Belichtungsreihe (z.B. 30 sec bis 30 min)
mit nachfolgendem und bei allen Testplatinen immer gleichen Entwickeln
und Ätztest wird das nichts (wie du eindrucksvoll beweist).

Autor: Fer T. (fer_t)
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Wie gesagt, werde jetzt doch noch mal dieses Test mit dem Streifen 
machen.

Der Strahler ist ein Baustellen Strahler und schon mindestens 5 Jahre 
alt.
Sonst habe ich noch einen ganz alten um die 10-12 Jahre alt, aber ob der 
noch geht...

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Ich habe schon Google benutzt, und alle Ätz-HowTos und Anleitungen
>angeguckt, aber nichts hilfreiches gefunden.
Kaum zu glauben das da nicht eins der vielen Thraeds dieses Forums
dabei war, wo die gewaltigen Erfahrungswerte der Mitglieder das
Problem schon ausführlich beschrieben hat? Was hast du denn bei
Google eingegeben?
Mach mal ne Belichtungsreihe, dann kommst du dem Problem schnell
auf die Schliche. Ist schon x-mal drüber geschrieben worden.
Benutze mal die Forensuche über den ersten Post des Forums.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Fer T. schrieb:
> Hallo,
>
> Ich habe schon Google benutzt, und alle Ätz-HowTos und Anleitungen
> angeguckt, aber nichts hilfreiches gefunden.

Meine hast auch schon gefunden?
http://coremelt.net/?show=pcbs

Das wird auch so ein "nie-fertig"-Artikel glaub ich.
Aber wenn Du sagst "nichts brauchbares" dann vermute ich mal, dass Du 
die Anleitungen nicht richtig befolgt hast?

Greets,
Michael

P.S. Ich hab am Anfang eine Unmenge an Platinen geschrottet bis ich 
brauchbare Ergebnisse hatte, ich hab am Anfang dummerweise auch kein 
Bungard-Material verwendet.

Autor: Andre (Gast)
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Mein Erfahrungswert mit 500W Bauscheinwerfer, Bungard-Material, doppelt 
Ovrhead-Folie und ~30cm Abstand: 16min Belichtungszeit.

Viel Erfolg!

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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16 Minuten ist schon ziemlich lange.
Aber mach halt mal einen Gradationsstreifen und dann siehst schon selber 
ob was brauchbares dabei heraus kommt.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Der UV-Anteil eines Bauscheinwerfers ist ja auch minimal.
Einen Sonnenbrand bekommt man davon NIE.
Da sind so Gesichtsbräuner aus der Bucht schon geeigneter.
Nachteil: Das weiß fast jeder und die Bietschlachten dem-
entsprechend heftig und der Kaufpreis hoch. Aber im Moment
scheinen die Leute genug Geld dafür zu haben so meine
Beobachtung. Vor wenigen Jahren war das noch anders.

Autor: Torsten B. (torty)
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Hab das früher auch mal mit nem Baustrahler probiert .
Um den UV Anteil des Lichtes zu maximieren solltest du das Glas des 
Strahlers ausbauen

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