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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Relais schalten mit Spannung aus Relaiskreis


Autor: Lars (Gast)
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Hallo,

ich möchte ein Relais mit einem Mikrocontroller schalten. Ist es möglich 
zur Versorgung dieses Mikrocontrollers gleich die Relaisspannung (15V 
AC) zu verwenden? Es ist klar, dass ja keine Spannung mehr anliegt, wenn 
ich schalte. Aber könnte man nciht für den Schaltvorgang einen 
Kondensator zuschalten?

Gruß

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Lars (Gast)

>ich möchte ein Relais mit einem Mikrocontroller schalten.

Das wollen viele Leute.

> Ist es möglich
>zur Versorgung dieses Mikrocontrollers gleich die Relaisspannung (15V
>AC) zu verwenden? Es ist klar, dass ja keine Spannung mehr anliegt, wenn
>ich schalte. Aber könnte man nciht für den Schaltvorgang einen
>Kondensator zuschalten?

???

Nein, 15V AC sind sicher nicht für einen Mikrocontroller brauchbar. Da 
fehlt wenigstens eine Gleichrichter und Spannungsregler.

Ansonsten, siehe Relais mit Logik ansteuern.

MFG
Falk

Autor: Lars (Gast)
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Das ich das nicht direkt an den Controller anschließen kann ist klar. 
DIe Ansteuerung auch. Mir geht es nur darum, ob es möglich ist aus den 2 
Kontakten, die ich schalten will, die Spannung für den Controller zu 
gewinnen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Lars (Gast)

>DIe Ansteuerung auch. Mir geht es nur darum, ob es möglich ist aus den 2
>Kontakten, die ich schalten will, die Spannung für den Controller zu
>gewinnen.

????
Ein Schaltplan wäre nicht falsch.

Autor: Philipp B. (Gast)
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Ist so in taschenlampen-aufsetzdimmern gemacht. du hast 2 möglichkeiten
1. du speicherst den gewonnenen gleichstrom in einem kondensator und 
versorgst damit alles. wenn das relais nun anzieht, wird, je nach größe 
von kondensator(evtl lässt sich auch ein akku verwenden) dieser relativ 
schnell leer werden(durch den spulenstrom). das relais fällt dann ab(bzw 
der µC). wenn das relais nur kurz eingeschaltet werden soll, könnte das 
gehen. vorteil: bei leerem akku sorgt das relais selbst für frische 
ladung
2. dasrelais(falls wechsler/öffner) läd den kondensator, wenn 
spulenstrom fließt (relais offen) hat den vorteil, dass unbegrenzt lange 
ausschalt, bei eintsprechender konstruktion auch lange ausschaltzyklen 
erreicht werden können. ein akku  speichert die energie, denn solange 
das relais nicht angezogen ist, kann dieser nicht geladen werden. du 
musst dafür sorgen, dass das relais zur akkuladung immer anzieht, 
solange dieser noch genügend energie liefern kann. dann hält es sich 
selbst und kann den akku laden.
wenn der akku mal wirklich ller ist, kann er sich nichtmehr auflagen, 
gerät dann evtl. kaputt. kann aber durch entsprechende vorkehrungen 
beinahe vermieden werden. (evtl. zusätzliche reservestützbatterie)
3. (je nach zu schaltender spannung/zu akzeptierenden spannungsabfall 
über der schaltung:
du baust einige dioden o.ä ein , an denen immer genügend spannung 
abfällt, um deine schaltung über einen stepup zu versorgen.
4.
du nimmst statt der vorgesehenen relais antiserielle fets/triacs, die 
wesentlich energiesparender anzusteuern sind, dadurch lässt sich option 
2 sehr verbessern, is jedoch immernoch die unsicherste.
wenn es absolut sein muss, dann muss die schaltung sehr gut 
dimensioniert sein. ich weiß, dass es soetwas schon gibt (werwendet 
"version 1"), diese dimmer sorgen immer wieder für aufladung der 
kondensatoren, indem sie nicht über 95% regel, was jedoch kaum bis 
garnicht bei der leuchtkraft der taschenlampe zu visualisieren ist.
wenn diese relaissteuerunge betriebssicher werden solle, solltest du von 
solch einer versorgung der schaltung absehen.

Autor: Philipp B. (Gast)
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Noch eine möglichkeit ist der einsatz entsprechender bistabiler relais, 
da sich diese relativ leistungslos ansteuern lassen. dadurch ließe sich 
der stronverbrauch auch vermindern, die akku bz. kondensatorlaufzeit 
alsso erhöhen. die gefahr, dass der akku komplett leer ist, das gerät 
somit "kaputt" steigt jedoch.

Autor: Lars (Gast)
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Genau ich möchte ein bistabiles Relais ansteuern. Könnte ich nicht 
permanent über diese 15V über einen Gleichrichter etc. einen Goldcap 
o.ä. laden, der dann für die Dauer des Schaltvorganges den UC speist? 
Diesen könnte man ja auch hochohmig anbinden, an die 15V. Die 
Schaltvorgänge sind sehr kurz und treten nur selten auf.
Im Anhang habe ich eine kurze Prinzipskizze.

Autor: MaWin (Gast)
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> einen Goldcap o.ä. laden, der dann für die Dauer des
> Schaltvorganges den UC speist?


Die Kapazität im Goldcap müsste für 2 Schaltspiele reichen: Das 
einschalten und das ausschalten und die ganze Zeit dazwischen die 
Schaltung versorgen. Das wird dann wohl eher ein Akku, der mit dem 
Problem der begrenzten Lebensadauer zu kämpfen hat.

Statt mit Relais lässt sich sicher problemloser mit eine MOSFET 
schalten. Und wenn der Spannungsabfall am Gleichrichter tolerierbar ist, 
dann hat man sogar im kurzgeschlossenen MOment 1.4V aus denen man die 
Schaltung versorgen kann.

Autor: Lars (Gast)
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Ja schalten möchte ich mit einem MOSFET. Das Relais ist ja schon 
installiert. Dieses möchte ich schalten. Also das Relais kann man sich 
in Reihe mit der Spannungsquelle vorstellen. Und der Schalter, das wird 
mein MOSFET. Dieser müsste ja nur kurz schließen und anschließend wieder 
öffnen. Dafür sollte doch ein Goldcap reichen, oder?

Autor: MaWin (Gast)
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> Dafür sollte doch ein Goldcap reichen, oder?

Nein.

Du schaffst das Relais nicht.

Autor: Lars (Gast)
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Aber den Strom für das Relais liefert doch die 15V Spannungsquelle. Der 
MOSFET muss doch nur leitend werden.

Autor: MaWin (Gast)
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Lach.

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