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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LT1001 Spannungsfolger


Autor: glotzer (Gast)
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Ich hab ein Problem mit der angehangenen Schaltung, und zwar mit dem 
Spannungsfolger (roter Teil). Hier scheint es einen extrem großen Offset 
zu geben obwohl der LT1001 nur 60uV haben sollte. Bei einer 
Eingangsspannung von 0.11V am nichtinv. Eingang erhalte ich am Ausgang 
nur 0.08V. Wie kann das sein?

Autor: MaWin (Gast)
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> Bei einer Eingangsspannung von 0.11V am nichtinv.
> Eingang erhalte ich am Ausgang nur 0.08V. Wie kann das sein?

Falsche Versorgungsspannung für den LT1001,
im Datenblatt weder input common mode range
noch output range beachtet ?

Autor: glotzer (Gast)
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Der OPV ist mit +/-17.5V versorgt. Common mode range habe ich im DB 
nicht gefunden.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Auf welchem Potential liegen die Sense-Widerstände?

Ist das Offset-Poti am Anschlag?

Tipp: Mach das Offset-Poti weg. Sowas ist heutzutage mega-out.

Autor: glotzer (Gast)
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Sense sind im Ausgang eines Netzteils, 0-15V.

>Ist das Offset-Poti am Anschlag?

Nein habs schon ohne probiert -> kein Erfolg.

>Tipp: Mach das Offset-Poti weg. Sowas ist heutzutage mega-out.

Wie macht man denn sonst den Offset weg?

Autor: MaWin (Gast)
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Input Voltage Range ist 2V weniger als die Versorgungsspannung, bei 
+17.5V und -17.5V also von 15.5V bis -15.5V.

Der "Large Signal Voltage Follower With 0.001% Worst Case Accuracy" sagt 
deutlich, daß es bei dir besser sein sollte. Vielleicht schwingt der 
OpAmp weil die Versogungsspannungen nicht sauber sind ? Theoretisch ist 
er zumindest Gain-1-stabil.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Vielleicht ist auch der Ausgang zu stark belastet.

Autor: glotzer (Gast)
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Der verhält sich auch unbelastet so :(

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Wenn

- nichts schwingt (Oszi),
- die Versorgungsspannung direkt an den Pins gemessen tatsächlich 35V
  beträgt und glatt ist,
- die Eingangsspannung am nichtinvertierenden Eingang direkt am Pin
  gemessen ebenfalls glatt ist und
- die Spannung direkt zwischen den beiden Eingangspins gemessen
  tatsächlich 30mV beträgt,

würde ich den Chip wegschmeißen oder zurückschicken. Alle Messungen
sollten direkt an den Pins erfolgen, um Fehler durch falsches Layout
oder schlechte Lötstellen auszuschließen.

Autor: glotzer (Gast)
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Es scheint ein Schwingungsproblem gewesen zu sein.

Wenn ich einen kleinen 4.7uF Elko + 100n Kerko zwischen positive und 
negative Versorgung schalte, ist das Problem verschwunden und der 
Ausgang folgt dem Eingang. Komischerweise bringt es aber nichts, wenn 
ich Elko+Kerko jeweils von positiver und negativer Versorgung gegen 
Masse schalte. So ist aber meines Wissens die "normale" Siebung bei 
symmetrisch versorgten OP's oder?

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