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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OP amp als einfachen Verstärker. Welche Beschaltung?


Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Hi
Ich weiß über OP amps noch nicht so viel. Da ich jetzt zum 
Experimentieren einfache Signale verstärken will brauche ich eine Art 
Grundbeschaltung. Ich hab nen LM324, den ich als Verstärker nutzen will 
(kein Audio, einfach irgendwelche Signale-z.B. Sägezahn von Pin 2 beim 
NE555). Welche Grundbeschaltung kann ich nutzen, damit das Signal 
sozusagen proportional verstärkt wird? Muss nicht mal prop sein, der 
Ausgang soll halt eben nicht sofort auf maximum an High gehen wenn nur 
ein schwaches Signal anliegt. Ich habe mal hier über OP-amps ein 
bisschen gelesen. Allerdings finde ich keine passende Beschaltung. Was 
muss ich denn nehmen? Nicht invertierend?

MFG
Thomas

Autor: OPV (Gast)
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>Nicht invertierend?
Ja.

Autor: OPV (Gast)
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Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Und wenn ich eine Gleichspannung rausfiltern will um ein "reines" Signal 
zu erhalten? Einfach einen Kondensator in Reihe zum Eingang? Hat der 
eingang "+" eigentlich Push-Pull? Das währe Vorraussetzung um die 
Gleichspannung mit einem Kondensator rauszufiltern.

Autor: OPV (Gast)
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Dazu brauchst du einen Filter, genauer gesagt einen Hochpass. Dieser 
besteht im einfachsten Fall aus Kondensator+Widerstand, Filter höherer 
Ordnung werden dann tatsächlich mit OPVs aufgebaut.

Frag mal Wikipedia oder das örtliche Wiki nach "Filter".

>Hat der eingang "+" eigentlich Push-Pull?
Push-Pull gibts nur an Ausgängen, entweder du benutzt nur die falschen 
Begriffe oder es mangelt (noch) an Grundlagen.

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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OPV schrieb:
> entweder du benutzt nur die falschen
>
> Begriffe oder es mangelt (noch) an Grundlagen.

Ich würde sagen an beidem :D

Ne, Spaß beiseite! Ich meine, dass wenn da Strom in den Eingang und 
durch den Kondensator fließt, dass der dann auch zurückfließen kann 
(halt in die andere Richtung, Polariät) und somit dauerhafft das Signal 
erfasst und nicht bis der Kondensator "voll" ist und nicht mehr 
"leitet". Ich hoffe, Ihr habt verstanden, was ich meine.

Autor: OPV (Gast)
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>Ich hoffe, Ihr habt verstanden, was ich meine.
Überhaupt nicht...
Such mal nach Filter und eventuell "Widerstand Kondensator 
Wechselspannung", dann dürfte einiger klarer sein.

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Der Filter soll aber nicht frequenzabhängig sein, sondern nur die 
Gleichspannung in einem schwankendem Signal (oszilloskop hat auch so 
einen "Gleichspannungsfilter" (AC bei meinem billig eigenbau-DSO).

Autor: OPV (Gast)
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Filter sind IMMER frequenzabhängig. Durch richtige Auslegung sorgt man 
dafür das die ungewünschten Signale bzw. Frequenzen möglichst stark 
gedämpft werden und die gewünschten Frequenzen möglichst wenig 
beeinflusst werden. Eine Gleichspannung ist auch nur eine 
Wechselspannung mit 0 Hz. ;-)

>Such mal nach Filter und eventuell "Widerstand Kondensator
>Wechselspannung", dann dürfte einiger klarer sein.
Nochmal will ich das nicht sagen müssen...

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Ne, Spaß beiseite! Ich meine, dass wenn da Strom in den Eingang und
>durch den Kondensator fließt, dass der dann auch zurückfließen kann
>(halt in die andere Richtung, Polariät) und somit dauerhafft das Signal
>erfasst und nicht bis der Kondensator "voll" ist und nicht mehr
>"leitet". Ich hoffe, Ihr habt verstanden, was ich meine.

Zwischen Cap und Eingang braucht es noch einen Widerstand. Z.B. so wie 
hier:

Beitrag "Re: Audiodedector Treiberstufe"

Kai Klaas

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Achso ok, das hilft mir schonmal weiter. Danke! Ich hab doch nen LM324N 
zuhause. Kann ich denn einfach einen Ausgang an einen anderen Eingang 
hängen? Oder braucht man da mehrere OPV´s, die unterschiedliche 
Spannungsquellen haben?

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Achso ok, das hilft mir schonmal weiter. Danke! Ich hab doch nen LM324N
>zuhause. Kann ich denn einfach einen Ausgang an einen anderen Eingang
>hängen? Oder braucht man da mehrere OPV´s, die unterschiedliche
>Spannungsquellen haben?

Kommt drauf an, was du für eine Versorgungsspannung verwendest. Wenn die 
polar ist, also z.B. +/-5V bezogen auf die Signalmasse, dann geht das 
einfacher, als wenn du, wie in meinem Beispiel, eine unipolare 
Versorgungsspannung, also +9V/0V oder so, hast.

Du mußt die Eingänge immer so gleichspannungsmäßig vorspannen, daß du 
irgendwo zwischen der unteren und oberen Versorgungsspannung liegst.

Am besten schaust du mal ins Datenblatt des LM324. Da sind sicher ein 
paar Beispiele.

Kai Klaas

Autor: Thomas S. (thomas_s74)
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Ich hab das Datenblatt mal genauer untersucht, da mich der maximale 
Ausgangsstrom interressiert. Ich habe aber nur das gefunden:

Very low supply current drain (700 μA)—essentially
independent of supply voltage
n Low input biasing current 45 nA
(temperature compensated)
n Low input offset voltage 2 mV
and offset current: 5 nA

Mit "max. output current" ist da nix zu finden. Kann mir jemand 
weiterhelfen? Kann man so einen Ausgang eigentlich auch überlasten oder 
ist da eine "Strombegrenzung" drin? Ich hatte bei all meinen OP-amps nie 
mehr als so 50 mA ausgangsstrom (laut oszilloskop, hab den Storm 
oszillografiert).

Ich sollte das echt als "Thread der kleinen OPV Fragen" umbenennen :D

Und bevor ichs vergesse: Frohes Fest und ein schönes neues Jahr! (ist 
zwar nicht so weit, aber Ihr seit so nett, da mach ich das einfach mal)

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Ich hab das Datenblatt mal genauer untersucht, da mich der maximale
>Ausgangsstrom interressiert. Ich habe aber nur das gefunden:

Dann hast du aber nicht wirklich gründlich gelesen. Es gibt etliche 
Stellen, an denen der Ausgangstrom, sogar auf sehr unterschiedliche 
Weise, thematisiert wird.

Kai Klaas

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