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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Elektrischer/magnetischer Fluss


Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Guten Abend!

Der taucht in letzter Zeit immer häufiger in meinem Leben auf, dieser 
Fluss oder seine Flussdichte.
Nun habe ich diverse Bücher zerlesen, einschließlich Philippow und 
Simonyi, um mir einen Begriff darüber zu bilden. Nach wie vor stehe ich 
aber vor demselben Problem:

Mehr oder weniger gut herumrechnen mit Fluss(dichte), Feldstärken, ihren 
Potentialen und all so einem Gezeugs kann ich. Aber so ein richtig 
griffiger Begriff, was denn "Fluss" überhaupt ist, fehlt mir (ok, 
elektrischer Strom(fluss) und Strom(fluss)dichte kriege ich auf die 
Reihe).

Wie könnte man denn den magnetischen Fluss beschreiben? Gewissermaßen 
anfassbar, belastbarer? So dass es diesen 'mensch, so isses'-Effekt 
gibt.


Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine und mir kann geholfen werden 
--
Besten Dank und Gruß,
Kama

Autor: der mechatroniker (Gast)
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Gar nicht. Da fließt nichts. Der Name "Fluss" ist nur dann eine gute 
Hilfsvorstellung, wenn man sich an den Grundsatz erinnern muss: Was wo 
reinfließt, muss auch wieder rausfließen (gilt beim elektrischen Fluss 
nur, wenn sich dort keine Ladungen befinden).

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetischer_Fluss

Eigentlich simpel ähnlich wie beim elektrischen Strom
magnetische Spannung/magnetischen Widerstand = magnetischer Fluss
nur das es keine umgekehrte Elektronenwanderung ist, sondern
eher eine Wanderung von magnetischen Feldern. Irrtum vorbehalten.

Autor: Bernhard (Gast)
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>Eigentlich simpel ähnlich wie beim elektrischen Strom

Beim elektrischen Strom kann man sich bewegende Ladungsträger 
(Elektronen) vorstellen. Beim magnetischen Fluss ist das nicht mehr so 
einfach.

Autor: ETTutorials (Gast)
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Anschaulich kann man sich den magnetischen Fluss als die Anzahl der 
Feldlinien vorstellen, die Flussdichte B entsprechend die Anzahl der 
Feldlinien pro Fläche.

Der Name FLUSS ist in diesem Modell aber eher hinderlich.

Dieser Name rührt wohl eher daher, dass man sich für einen magnetischen 
Kreis ein elektrotechnisches Ersatzschaltbild vorstellt.

In diesem elektrotechischen Ersatzschaltbild entspricht die magnetische 
Durchflutung (die man im übertragenen Sinn "anlegt") der Spannung und 
der magnetische Fluss, der daraus resultiert, entspricht dem 
elektrischen Strom.

Die einzelnen Komponenten eines magnetischen Kreises haben demnach einen 
magnetischen Widerstand (Rm = Theta / Phi).

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