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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was verdient ihr in einem Architekturbüro?


Autor: Thomas G. (thomas_s84)
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mein tätigkeitsfeld umfasst die erstellung von 
plänen(einreichpläne,ausführungspläne,detailpläne), Pläne für 
Präsentationen,
Visualisierungen(mit 3d Zeichenprogrammen und Photoshop erstellt),
und Energieausweise,
weiters habe ich bei einem projekt(Baukosten 1,7mio.€) die bauleitung 
und abrechnung ausgeführt,dieses wurde nun abgeschlossen.


ich bin 30 jahre alt und 7 jahre in dieser branche tätig,verdiene 
14x2300 euro brutto was netto ca. 1650 euro ausmacht(inkl pendler 
pauschale).


was verdient ihr in einem architekturbüro...?

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Äh, das ist hier ein Elektronikforum.
Und in Ingenieurbüros dieser Fachrichtungen werden in der Regel
freie marktübliche Stundensätze gezahlt im Gegensatz zur
Honorarordnung nach HOAI mit seinen Leistungsklassen.
Was du da verdienst, verdienen hierzulande Facharbeiter oder
Elektrotechniker mit einigen Jahren Berufserfahrung genauso.
Ich glaube nicht das du hier das Erwünschte erfahren wirst aber
Versuch macht klug.
Kannst ja mal hier schauen, ob da die gewünschte Information bei ist:
www.mikrocontroller.net/topic/gehalt-fuer-ingenieure-und-techniker-2010# 
new

Autor: MaWin (Gast)
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> Was verdient ihr in einem Architekturbüro?

Als Architekt oder Irgendwas ?

Architekten haben es eigentlich gut,
bekommen pro Haus staatlich garantiert ca. 10% der Bausumme,
da reicht 1 ordentliches Haus im ganzen Jahr um davon sauber
leben zu können,

aber wenn Architekten von Architekten selbst angestellt werden,
als Hilfe im Büro und nicht selbständig mit eigenem Büro,
dann kommt der Geiz raus, dann sind sie knauserig mit bekannt
niedrigem Einkommen.

2-Klassen Gesellschaft: Angestellter Arch vs. selbständiger Arch.

Und als Makler bekommst du für dasselbe Haus ganz ohne
irgendwelche Ideen, ganz ohne irgendwelche Verantwortung
auch schon 6%. Eigentlich lohnt sich der Architektenjob
nicht, aber das liegt eher daran daß der Makler drastisch
zu viel bekommt, denn den kann man in der Internet-Zeit
letztlich komplett wegsparen.

Autor: aa (Gast)
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ich kann nicht verstehen warum die Architekten so wenig verdienen. Dann 
sollte der Maurer, Maurermeister, Elektriker usw. noch viel weniger 
verdienen, was aber nicht der Fall ist. Man kann es auch damit 
argumentieren, dass in Deutschland wenig gebaut wird z.B. wegen 
demographischen Entwicklung und Deutschland ist Ein Volk von Mietern: 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,633636,00.html
Woanders wird viel mehr gebaut und wird dadrauf geachtet, dass man bis 
eigenes Haus hat -auch wenn es sogar teuerer als in Deutschland ist-. 
Zweitens wie gesagt, die Deutschen sind sehr sparsam und geizig. Wenn es 
gebaut wird, dann wird auch gespart d.h. die Häuser sind eher klein und 
bescheiden. Drittens es wird auch fast alles von Staat vorgeschrieben 
d.h. die Architekten haben fast kein Spielraum und können sich nicht 
ausleben. Das ist mir z.B. aufgefallen, wenn ich in England, Frankreich 
oder Polen bin. Dort entstehen neue Einkaufszentren, Häuser -besser 
gesagt Villen- usw.
Beispiele:
Lodz: http://farm4.static.flickr.com/3266/2516550606_5c7...
Krakau: http://www.krakowlife.pl/images/partydir/274.jpg
Kattowitz: 
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9... 
(entstanden aus alter Kohlengrube, man kann sogar den Schacht erkennen)
und dort haben die Architekten viel mehr zu tun, deswegen sogar in Polen 
verdienen sie das gleiche oder mehr wie in Deutschland.

Autor: Thomas G. (thomas_s84)
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danke für die antworten bin ing.!

Autor: MaWin (Gast)
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>  dass man (bis)[ein] eigenes Haus hat

Der Krieg hat viel zerstört, das ist bis heute nicht wieder aufgeholt 
worden (45% West, 23% Ost) im Vergleich zu unzerstörten Ländern wie z.B. 
Irland (75% wohnen im eigenen Haus).

> alles von Staat vorgeschrieben

Sei froh, denn

> Architekten haben fast kein Spielraum

sonst würden sie noch winziger bauen.

Egal wohin du guckst, die Abmessungen von Türen, Treppenhäusen, 
Fenstern, Zimmern, Garagen, Stellplätzen ist fast ausnahmslos immer am 
gesetzlichen Mindestlimit, dabei ist das eine Mindestanforderung, keine 
Obergrenze. Aber eine Tür 2,20m hch zu machen, ein Treppenhaus 1,60 
breit kommt den meisten gar nicht in den Sinn, auch wird das haus driekt 
an die gesetzlich zulässige Mindestkante des Grundstücks gestellt, von 
Grosszügigkeit keine Spur. Für Grosszügigkeit nach dem 2.WK muss man 
interessanterw eise in die DDR gehen,m dort, wo Grundstück nichts 
kostete weil staatlich vergeben wurde grosszügiger gebaut, da bekommt 
man sogar Sofas durchs Plattenbautreppenhaus.

> wie gesagt, die Deutschen sind sehr sparsam und geizig

mag sein, aber es trifft oft Dinge (Parkhaus, Mietwohnungstreppenhaus) 
auf die du als Privatperson keinen Einfluss hast. Sei froh, daß wir 
nicht so dumm wie die Nachbarn waren: 
http://en.wikipedia.org/wiki/Real_estate_bubble

> Dort entstehen neue Einkaufszentren,

Abbruchreifer Häusersondermüll, so wie ich die Bilder sehe

> Häuser -besser gesagt Villen- usw

Ja, grösser bauen ist im Trend (auch und vor allem im europäischen 
Ausland wo Protzen und Neid noch viel ausgeprägter sind), schon 
gegenüber den Jones, damit man zeigen kann was man sich leisten kann. 
Hinterher jammert man über die Heizkosten der 250m2 wenn die Kinder aus 
dem Haus sind.

Dabei sind aber die Treppen und Türen immer noch Mindestmass, selbst 
wenn die Kinder über 2m gross geworden sind.

Das, was früher eine Villa war (Fabrikantenvilla etc.) wird heute selbst 
von H4-Empfängern als unzumutbar betrachtet. Man nimmt als Hauskäufer 
lieber 200000 EUR Kredit auf (der bei 1% Tilgung in der Abzahlung 400000 
kostet) damit man sich die 450000 Villa HEUTE leisten kann, an statt daß 
man mit dem 250000 Haus zufrieden wäre (und vielleicht später mal, wenn 
man weitere 200000 zusammen hätte, die grössere kauft).
So lange das so ist und die Leute mit dem Geld quasi um sich schmeissen, 
vor allem mit dem Geld welches sie nicht haben, kannst du nicht von 
geizig reden, im Gegenteil, grössenwahnsinnig sind die meisten.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Thomas G.

>bin ing.!
Aha, dann wohl hauptsächlich auch für die Statik zuständig?
Mein lieber man, dann ist dein Gehalt aber wirklich die
unterste Zumutung. Na, wenigstens kannste Kleinanzeigen
schalten und privaten Häuslebauern so eine Leistung gegen
Cash anbieten wenn dein Boss damit einverstanden ist.
Die meisten Ingenieure im Elektrobereich verdienen in
der Regel >40k aufwärts.

Autor: WT (Gast)
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MaWin schrieb:
> ca. 10% der Bausumme,
> da reicht 1 ordentliches Haus im ganzen Jahr um davon sauber
> leben zu können,

Naja, wenn man Steuer, Versicherungen, Büromiete etc. abzieht wird bei 
einem Haus schon eng um gut davon leben zu können.

Leo ... schrieb:
> Mein lieber man, dann ist dein Gehalt aber wirklich die
> unterste Zumutung.

Viel ist es nicht gerade, weder für einen Ingenieur noch für einen 
Techniker, vor allem wenn Bauleitung auch noch mit dabei ist.

Autor: Thomas G. (thomas_s84)
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Leo ... schrieb:
> Aha, dann wohl hauptsächlich auch für die Statik zuständig?

nein dafür werden normalerweise statiker beauftragt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Thomas G.:

In solchen Planungsbüros sind diese Gehälter absolut verbreitet und 
üblich, hatte da auch Kontakte zu E-Technik-Ing., die sowas mangels 
einer ordentlichen Stelle machten. Einer der Bekannten in Luxemburg 
zahlte allerdings viel weniger Abgaben als in Deutschland, so daß es 
sich schon wieder lohnte.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Thomas G.
Na, wenigstens kannste dir eine Häusle selbst planen, oder?
(Ich dachte immer, das Hauptaufgabengebiet der Bauingenieure wäre
die Tragwerksplanung und die Berechnung(Statik))?
Hat denn deine Frage dir hier was gebracht?

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