www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fragen zu Labornetzteilbau (Nachbau Funkschau 1973)


Autor: Rob2e (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

sorry, ich weiß, dass das hier wohl der 1000ste Fred zu diesem Thema 
sein muss, ich habe aber doch noch einige Fragen und möchte ungern 
Leichen schänden :)

Da ich langsam doch immer öfter ein Netzteil gebrauchen könnte, habe ich 
mir hier welche rausgesucht, wobei mir das aus der FS bisher am Besten 
gefallen hat. Nun konkret zu meinen Fragen;

-Wie weit kann ich das Netzteil "tunen"? Könnte ich einen 2x30V Trafo 
nehmen, die Lastwiderstände und Transistoren durch Leistungsfähigere 
tauschen und dann z.B. ein 0-50V, 0-3A Netzteil bauen (mit Änderung der 
Poti-Werte) oder müsste ich sonst noch etwas beachten?

-Duch welche Transistoren könnte ich den 2N3055 dann ersetzen? Worauf 
muss ich achten? evntl. MJW21196 (wenn auch eig. Audio)?

-Anstatt dem 741, welche Typen würden sich hier anbieten um eventuelle 
eine Verbesserung erzielen zu können?

-Worauf muss ich generell beim Tausch der Transistoren achten (also auch 
der kleinen)?

Danke!

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
benutz einen modernen schaltplan. davon kursieren genug im netz.

Autor: Rob2e (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab' hier eine Weile rumgesucht, das Problem ist, dass fast jeder 
Schaltplan neuerer Generation gleich zerrissen wird, nachdem er genannt 
wurde. Den hier erwähnten haben wohl schon einige nachgebaut und 
größtenteils gelobt, daher bin ich auf den gekommen ;)

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
grundsätzlich wird hier jeder schaltplan zerrissen weil immer 
irgendjemand meint es ginge anders oder besser. ich würd den von 1973 
zerreißen... ;)

google doch mal nach LM723, da findest du bestimmt bessere ansätze ohne 
große modifikationen.

Autor: franz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schaltung mit LM723 ist sicher eine gute Wahl.

Mir gefällt am beste das HP Netzgerät.
reza.net/files/hp-6236B.pdf
Hat den Shunt in der Masseleitung. Einfache Bauelemente und ist
im Rauschen super. (LM7805 rauscht mehr als 1mV)
Bauen würde ich das Gerät aber nicht. Ist zu "fisselig".

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rob2e schrieb:
> und dann z.B. ein 0-50V, 0-3A Netzteil

P=U*I
überlege Dir nochmals genau, ob Du bei 1V benötigter Spannung 49V 
verheizen möchtest. z.B. 50V*3A=150 W

Autor: Rob2e (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Fall sollte nicht so oft vor kommen. und wenn doch wärens ja nur 
knappe 90 XD (29V*3A=87Watt wegen Umschaltung zwischen 2*30V)

Das sollte also zur Not eine Weile gehen, Temperaturabhängige 
Abschaltung hätte ich eh vorgehabt. Dann muss man eben entweder einen 
riesen Kühlkörper verbauen oder das ganze einigermaßen vernünftig 
betreiben. Aber der Fall, dass man derartiges benötigt, sollte eher 
selten vorkommen. Der Vorteil an der Funkschauschaltung mit 2x30V wäre 
eben, dass ich dann den Trafo schon hier hätte ;).

Autor: Rob2e (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achja, "nur" sollte in Anführungsstrichen stehen..

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rob2e schrieb:
> Hi,
>
>
> Da ich langsam doch immer öfter ein Netzteil gebrauchen könnte, habe ich
> mir hier welche rausgesucht, wobei mir das aus der FS bisher am Besten
> gefallen hat.


gute Wahl.
>
> -Wie weit kann ich das Netzteil "tunen"?

Ich habe die dinger für so ziemlich alles zwischen 0-6V und 0-500V 
Aufgebaut:

Absolut problemlos.


> Könnte ich einen 2x30V Trafo
> nehmen, die Lastwiderstände und Transistoren durch Leistungsfähigere
> tauschen und dann z.B. ein 0-50V, 0-3A Netzteil bauen (mit Änderung der
> Poti-Werte) ?

Kannst Du problemlos.

C statt 70V dann 4700u / 100 V, oder 10000uF 100V.

>
> -Duch welche Transistoren könnte ich den 2N3055 dann ersetzen? Worauf
> muss ich achten? evntl. MJW21196 (wenn auch eig. Audio)?

MJ11016 nehm ich da gern, falls nicht verfügbar: MJ11014 ggfs noch so 
gerade


>
> -Anstatt dem 741, welche Typen würden sich hier anbieten um eventuelle
> eine Verbesserung erzielen zu können?

OP27, OP37 zum Beispiel. NE553X ist auch nett.
Aber warum solltest Du die nehmen? Um statt 200us Regelzeit 50 us zu 
erreichen?
Benötigist du diese?

>
> -Worauf muss ich generell beim Tausch der Transistoren achten (also auch
> der kleinen)?

Uce muß deutlich über der Rohgleichspannung (bei 60V Trafo: Uce min. 
120V) liegen
wenn Du lange Freude am Gerät haben willst.

> Danke!

bitte ,-)

Autor: Gerhard. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rob2e schrieb:
> Hi,
>
> sorry, ich weiß, dass das hier wohl der 1000ste Fred zu diesem Thema
> sein muss, ich habe aber doch noch einige Fragen und möchte ungern
> Leichen schänden :)
>
> Da ich langsam doch immer öfter ein Netzteil gebrauchen könnte, habe ich
> mir hier welche rausgesucht, wobei mir das aus der FS bisher am Besten
> gefallen hat. Nun konkret zu meinen Fragen;
>
> -Wie weit kann ich das Netzteil "tunen"? Könnte ich einen 2x30V Trafo
> nehmen, die Lastwiderstände und Transistoren durch Leistungsfähigere
> tauschen und dann z.B. ein 0-50V, 0-3A Netzteil bauen (mit Änderung der
> Poti-Werte) oder müsste ich sonst noch etwas beachten?
>
Die Schaltung lässt sich ohne weiters "skalieren" Es müssen nur der 
Trafo, Längstransistoren/Treibertransistor, Messwiderstand, und 
Spannungsteilerwiderstände entsprechend angepasst werden.

(R4 für Spannungsbereich muss entsprechend umgerechnet werden)

(R5 und R27 für den Strombereich)

> -Duch welche Transistoren könnte ich den 2N3055 dann ersetzen? Worauf
> muss ich achten? evntl. MJW21196 (wenn auch eig. Audio)?

MJE15015 im TO-3 Gehäuse ist gut für Ströme bis 15A und 120V VCE.  Es 
ist immer günstig zwei oder mehr Längstransistoren (mit 
Emitterballastwiderständen) parallel zu schalten damit die Transistoren 
auch bei Kurzschluss im "Safe Operating Area" bleiben um eine Zerstörung 
der Transistoren bei Kurzschluss durch "second breakdown" zu verhindern. 
Hier nachlesen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Safe_operating_area

MOSFETS haben das "Second Breakdown" Problem normalerweise nicht.

>
> -Anstatt dem 741, welche Typen würden sich hier anbieten um eventuelle
> eine Verbesserung erzielen zu können?

Z.B. TL071, TLC271, TL081, LM358, LM1458 usw.

In dieser Art Schaltung funktioniert so ziemlich jeder "General Purpose" 
traditioneller OPV mit mindestens 30V Betriebspannung(!)
>
> -Worauf muss ich generell beim Tausch der Transistoren achten (also auch
> der kleinen)?
>
Man muss beachten dass der maximale Basisstrom der Endstufe durch den 
Treibertransistor aufgebracht werden kann und ggf. Transistoren mit 
höheren hfe oder durch eine Kaskadenschaltung (Darlington) entsprechend 
zu dimensionieren. Die Stromverstärkung (hfe) sinkt bei die meisten 
Transistoren mit dem Belastungsstrom. Transistoren im TO-3 Gehäuse haben 
einen niedrigeren Thermischen Übergangswiderstand und lassen sich 
leichter kühlen. (Gebläsekühlung (mit Thermostat) ist bei großen 
Verlustleistungen vorteilhaft). Um die Verlustleistung der 
Längstransistoren zu verkleinern könnte man die Trafospannung durch 
automatische oder manuelle Umschaltung noch verringern. Wenn man den 
Trafo zwischen Serien und Parallelbetrieb umschaltet dann lässt sich 
übrigens bei niedrigen Ausgangsspannung im Parallelmodus doppelt so viel 
Strom entnehmen.

Übrigens möchte ich hier noch bemerken dass das Prinzip dieser 
Funkschauschaltung bei den meisten professionellen Markengeräten auch 
heute noch immer Stand der Technik ist. (Siehe die Servicehandbücher 
moderner Labornetzgeräte von Agilent, HP, und vieler anderer).

(Siehe Anhang)

Abschließend wünsche ich noch viel Freude und Erfolg beim Bau!

Gruß,
Gerhard


> Danke!

Autor: tux (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

könnte jemand die Spannungsregelung dieser Schaltung erklären? (anhand 
der Prinzipschaltung)
Ganz klar ist mir noch nicht wie das Teil funktionieren soll.
Was bringt die Referenz da wenn sie sowieso mit der variablen 
Ausgangsspannung in Serie geschalten ist?

mfg

Autor: Rob2e (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

danke für die ganzen Antworten!

@Ben: Der 723 ist aber auch nicht mehr der jüngste ;) Außerdem habe ich 
hier einige Erfahrungswerte von Usern, ist mir dann lieber als einen 
weniger bekannten Schaltplan nach zubauen. Ausserdem habe ich hier shcon 
die Trafoumschaltung dabei. Darum werde ich wohl bei dem aus der 
Funkschau bleiben, aber trotzdem danke!

@Andrew Taylor und Gerhard: Was die OPs angeht; vermutlich werde ich (in 
nächster Zeit) keine derart schnelle Regelung benötigen, aber ich denke 
mal, das hier ein paar € mehr nicht weh tun. 1973 sah das preislich wohl 
noch anders aus ;)

Muss ich dann bei den Transistoren nur auf entsprechend hohe Uce und 
Strom achten? Ansonsten egal ob normal oder Darlington? Kann ich dann 
einfach zwei parallel schalten (mit 0,2R Emitterwiderständen?) Bin 
leider was Transistoren angeht nicht wirklich fit :(

Weitere Fragen;

-Ich hab hier öfter etwas von durchbrennenden Potis bei 0V 
Ausgangsspannung gelesen, wie viel Leistung sollten die Spannungs- und 
Strompotis abkönnen?

-Wie errechne ich den Maximalstrom, den ich aus meinem Trafo nehmen 
darf? X VA/Spannung_vor_Gleichtrichter oder nach Gleichrichter? (+ 
entspr. Sicherheitsabstand)

-Wie groß sollte ich den Kühlkörper dimensionieren (bei 50V/2A oder 
50V/3A)?

-Bei den Lastwiderständen in dieser Bauförm ( 
http://de.farnell.com/vishay-dale/rh-25-10r00-1-0/... 
); Ist hier die Leistungsangabe bezogen auf den Widerstand in "freier 
Luft/ am Gehäuse montiert" oder bei Montage auf Kühlkörper? Im 
Datenblatt steht nur "Mounts on chassis to utilize heat-sink effect", 
also benötige ich für die keinen eigenen Kühlkörper?

Vielen Dank an alle für die Hilfe und die Geduld!

Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du mußt schon selbst etwas an Grips beitragen. Wir werden dir doch nicht 
alle Berechnungen auf dem Silbertablett presentieren.
Es ist doch alles gesagt.

Autor: HabNix (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
in der Funkschau-Schaltung von 12/73 sind zwei Fehler im Layout, die nie 
berichtigt wurden:
C2 im Bestückungsplan ist verpolt gezeichnet
IC A3 Pin 10 und 11 auf der Platine sind vertauscht

Die Schmitt-Trigger-Schaltung zur Verlustleistungsbegrenzung läßt sich 
auch in andere Netzteilschaltungen integrieren.

Ich würde die Netzteilschaltung aus ELEKTOR 12/82 nachbauen. Die 
arbeitet sehr ähnlich und ist gut anpassbar.

Frohe Weihnacht

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schaue mal unter 
http://www0.fh-trier.de/~berres/Bauanleitungen%20M...

Vielleicht ist da ja was dabei. Auch wenn erfahrungsgemäß der Veriss mit 
tödlicher Sicherheit kommt.

Ralph Berres

Autor: HabNix (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Schaltung wurde auch im FUNKAMATEUR veröffentlicht. Sie arbeitet 
nach selbem Prinzip, wie die Schaltung aus der FUNKSCHAU. Leider ist der 
Plan etwas unübersichtlich. Unbedingt den Nachtrag beachten!!!

MfG

Autor: tux (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

In Bild 1 ist beim Regelverstärker A1 der inv. und nicht inv. Eingang 
vertauscht.
In Bild 2 passt es.

mfg

Autor: tux (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich mein natürlich in Bild 1 passt es und 2 nicht.
Sry Leute.

Autor: tux (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Die Referenzen sind ja auch verkehrt rum eingezeichnet?! Für die 
Spgsregelung will man ja einen positiven Offset zur Ausgangsspannung 
haben also -Pol der Referenz zum +Pol der stabilisierten 
Ausgangsspannung (so steht es ja auch im Text).

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
klar, der jüngste ist der 723 auch nicht mehr, aber es ist eben ein auf 
diesen anwendungszweck optimierter schaltkreis der gute ergebnisse 
liefert. auf jeden fall ist der bestens geeignet um was über die 
funktion solcher netzteile zu lernen weil es für ihn schaltpläne wie 
sand am meer geben dürfte.

wenns zur verlustleistung geht: 1V/10A aus einem netzteil was auch z.b. 
50V/10A kann geht mit einer vorregelung durch einen schaltregler. der 
erzeugt bei 1V ausgangsspannung z.b. 3V für die lineare leistungsstufe 
und vermeidet so das verheizen von etwa 500W. ist etwas komplexer sowas 
zu bauen, aber so kriegt man die saubere regelung eines linearreglers 
mit der effizienz eines schaltreglers zusammen.

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben _ schrieb:
> aber so kriegt man die saubere regelung eines linearreglers
>
> mit der effizienz eines schaltreglers zusammen.

Sofern man 1. die giftige Störstrahlung des Schaltnetzteiles in den 
Griff bekommt, und 2. das Schaltnetzteil nicht langsamer regelt als der 
lineare Teil dahinter. Treffen 1 und 2 zu, dann kann man auch gleich ein 
Schaltnetzteil komplett verwenden. Auch das Umschalten der 
Sekundärwicklung, um die Oberspannung anzupassen, hat so seine Tücken, 
und ist längst nicht so trivial wie man es zunächst glaubt, selbst wenn 
man es mit Triacs bewerkstelligt.

Ralph Berres

Autor: Johannes (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Sofern man 1. die giftige Störstrahlung des Schaltnetzteiles in den
> Griff bekommt, ...

Die bekommt man nur durch Filterung in der Griff, also Drosseln und 
Kondenssatoren. Dadurch wird dann aber die Regelung langsamer.

> ... und 2. das Schaltnetzteil nicht langsamer regelt als der
> lineare Teil dahinter.

Bedingt durch das Ausgangsfilter muss das Schaltnetzteil relativ langsam 
regeln, allerdings hilft der Filter-Kondensator bei schnellen 
Laständerungen, so dass die Ausgangsspannung trotzdem einigermaßen 
stabil bleibt.

Was bei Schaltnetzteilen ein Problem ist, sind schnelle Sprünge auf dem 
Spannungssollwert. Aber das kann man bei einem intelligenten 
programmierbaren Netzteil ja so machen, dass das Schaltnetzteil kurz vor 
dem Sollwertsprung schon mal auf eine hohe Spannung hochgefahren wird, 
der Linearregler hat dann kurzzeitig eine ziemlich hohe Verlustleistung.

> Treffen 1 und 2 zu, dann kann man auch gleich ein
> Schaltnetzteil komplett verwenden

Dann hat man aber nicht die schnelle Strombegrenzung, die ein 
Linearregler bietet. Ein Schaltnetzteil braucht immer eine relativ große 
Ausgangskapazität und deren Strom kann man nicht begrenzen.

Außerdem regeln Schaltnetzteile bei sehr kleiner Ausgangsspannung nicht 
mehr so gut, wenn man also die Ausgangsspannung bis 0V herunterregeln 
möchte, ist ein Linearregeler hinter dem Schaltregler schon sinnvoll.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
...also wenn der Linearregler nicht allzu ungünstig dimensioniert und 
aufgebaut wurde, sollte der schon etliche -zig dB Dämpfung für der 
Eingangsspannung überlagerte Wechselspannungen bringen. Das reicht dann 
schon als Ausgangsfilter für den vorgeschalteten Switcher. Habe ich 
schon öfters für Audioschaltungen so gemacht.

Und wenn man moderne Switcher mit hoher Schaltfrequenz (250-500kHz statt 
der 'alten' ~50kHz Reihen) nimmt, regeln die auch bei Lastsprüngen 
schnell genug. (Und die Ausgangsfilter erschöpfen sich in ein paar 
keramischen Kondensatoren im zweistelligen µF-Bereich.)

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan Wimmer schrieb:
> ...also wenn der Linearregler nicht allzu ungünstig dimensioniert und
>
> aufgebaut wurde, sollte der schon etliche -zig dB Dämpfung für der
>
> Eingangsspannung überlagerte Wechselspannungen bringen.

Am Ausgang wird man sie aber trotzdem noch sehen. Glaube es mir einfach 
mal.

Stefan Wimmer schrieb:
> Habe ich
>
> schon öfters für Audioschaltungen so gemacht.

Ein Schaltregler mit den steilen Flanken ist aber kein Audioverstärker.

Stefan Wimmer schrieb:
> Und wenn man moderne Switcher mit hoher Schaltfrequenz (250-500kHz statt
>
> der 'alten' ~50kHz Reihen) nimmt, regeln die auch bei Lastsprüngen
>
> schnell genug.

Mag sein . Dafür handelt man sich dann noch mehr EMV Probleme ein.

Stefan Wimmer schrieb:
> (Und die Ausgangsfilter erschöpfen sich in ein paar
>
> keramischen Kondensatoren im zweistelligen µF-Bereich.)

Wenn das so einfach wäre!

Hast du dir mal die Impedanzkurve eines Kondensators im 
Mikrofaradbereich angesehen?

Schaltnetzteile verursachen EMV Müll bis weit in den Hundert 
Megaherzbereich. Und zwar mit erheblichen Amplituden. Es erfordert schon 
einen erheblichen Aufwand , um die Ausgangsbuchsen vollkommen frei von 
diesen Störungen zu halten. Es mag eine ganze Reihe Anwendungen geben wo 
dieses nicht stört. Aber hier wurde von einen Labornetzteil geredet. Das 
setzt man nun mal universell auch für Schaltungen ein, die eine sehr 
stabile und sehr saubere Spannung benötigen. Da würde ich von einen 
Schaltnetzteil in der Regel eher abraten.

Ralph Berres

Autor: woot (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hätte eine Frage zu der Schaltung im ersten Beitrag. Kann man die 
Stromregelung auch umbauen das sie mit der positiven Referenz arbeitet? 
Wenn ja wie?

Autor: Fralla (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Mag sein . Dafür handelt man sich dann noch mehr EMV Probleme ein.

Unsinnige pauschalisierung, zur Dämpfung hoher Frequenzen sind 
logischerweise kleiner Filterkomponeten notwendig, oder das Filter kann 
komplexer(mehrstufig) werden.

Aber stimmt, hat am Ausgang eines Labornetzteils trotzdem nichts. Zb ein 
einfaches LC Filter. Böses Problem gibts zb beim Lastabwurf wenn die 
Energie des L in das C muss und die Spannung hebt. Ok man könnte die 
charakteristische impedanz des Filters veringern, dann hat man ein 
fettes C ohne jegliche Strombegrenzung am Ausgang.

Aber wie so oft spielt die Anwendung eine Rolle, will man damit einen 
einen Brücke für einen DC-Motor Betreiben oder einen 
Langwellenempfänger...

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fralla schrieb:
> Unsinnige pauschalisierung, zur Dämpfung hoher Frequenzen sind
>
> logischerweise kleiner Filterkomponeten notwendig, oder das Filter kann
>
> komplexer(mehrstufig) werden.

Du gehst offensichtlich davon aus, das sich das vom Schaltnetzteil 
erzeugte Störspektrum ausschliesslich über die Leitungen ausbreiten und 
somit vom Filter ferngehalten werden.
Dem ist aber leider nicht so. Auserdem ist bei jeden Filter die Dämpfung 
des HF Mülls nur endlich.

Man muss ein Schaltnetzteil schon verdammt gut abschirmen damit 
wenigstens die elektrischen Felder nicht direkt abgestrahlt werden. 
Bleibt dann noch das magnetische Feld welches wieder Ströme in auserhalb 
der Abschirmung liegende Leitungen induziert, die ihererseitz dann als 
Antenne wirken und den Müll abstrahlen.

Wenn man mit dem Netzteil dann z.B. einen KW Empfänger oder empfindliche 
HF Baugruppen betreiben will, stören schon wenige 10 uV an HF Müll ganz 
beachtlich. Es gibt Schaltnetzteile für solche Anwendungen, die dann oft 
einen Einstellregler für die Wandlerfrequenz haben, damit man deren 
Oberwelle wenigstens von der Frequenz wegdrehen kann, die man empfangen 
will.

Aber wie schon geschrieben sucht der Robe 2 ein Labornetzteil.

Er muss schließlich beurteilen welche Spezifikationen das Netzteil 
erfüllen muss. Danach wird er wohl das Netzteil aussuchen.

Ralph Berres

Autor: HabNix (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@woot
An der Schaltung muss, außer den von mir genannten Änderungen, nichts 
umgebaut werden. Ohne die Änderungen brennt eine Zenerdiode und ein 
Einstellpoti durch.

Die Anmerkungen bezogen sich auf die Prinzip-Schaltungen.

Eine weitere Schaltungsvariante findet sich hier (mit 
Kühlkörperberechnung):
http://stegem.de/Elektronik/Labornetzgeraet/

MfG

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man mit dem Spannungszusammenbruch zufrieden ist...
(Vergleiche mal mit einem 7805).

Autor: HabNix (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wußte gar nicht, dass ein 7805 einen Strom von 5A liefern 
kann????????

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
kann er auch nicht. höchstens beim abrauchen vielleicht.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich wußte gar nicht, dass ein 7805 einen Strom von 5A liefern
> kann????????

> kann er auch nicht. höchstens beim abrauchen vielleicht.

Doch kann "er" nennt sich 78H05. ;)

Autor: Senfdazugeber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Sofern man 1. die giftige Störstrahlung des Schaltnetzteiles in den
>> Griff bekommt, ...

> Die bekommt man nur durch Filterung in der Griff, also Drosseln und
> Kondenssatoren. Dadurch wird dann aber die Regelung langsamer.

Wenn ich solche (Ab)Sätze wie den letzten hier lese, dann kommt es mir 
vor, als ob ein Schwaller aus der Marketingabteilung vom Pferd erzählt. 
Kaum einer hier ím Forum schafft es überhaupt einen guten eigenen 
Entwurf eines Linear-Netzteils vorzustellen. Aber mal eben so etwas 
höchst aufwendiges wie ein störtrahlungsarmes SNT selber zu entwicklen, 
dass soll plötzlich Zitat "durch Filterung in der Griff, also Drosseln 
und
 Kondenssatoren." zu machen sein. Ja ja na klar, so wie ein 
PCB-Layoutprogramm schon fast fertig ist wenn einer ein paar Funktionen 
mit dem Visual Assistenten zusammenklickt. Na klar, in der Theorie 
vielleicht. Aber praktisch gesehen braucht es dafür Geräte, die die 
Wenigsten hier im Forum zur Verfügung haben. Hier drängt sich der 
Eindruck auf, dass es allzu viel (ist nicht bös' gemeint ;)) 
"Maulhelden" unter uns gibt, die solche Phrasen selber erst mal 
praktisch mit leben füllen sollten, bevor sie (die Phrasen) anderen als 
Lösungsweg mit Selbstverständlichkeit bzw. als beinahe Trivialität 
unterbreiten. Ralph Berres hat also mit seinem Einwand besser davon 
Abstand zu nehmen vollkommen recht. Aber die Wundertüten, um nicht zu 
sagen Knalltüten, die das alles so für Trivial halten, könnten ja selber 
mal wenigstens EINEN guten Entwurf eines Linear Labornetzteils mit 30 
V / 3 A vorstellen der a) nicht auf dem uralt LM 723 beruht und b) nicht 
schon bereits x mal im Netz zu finden ist (nein auch nicht von 1973 
kopiert). Ach ja und wenn schon, dann bitte auch mit digitalen 
Spannungs/Stromanzeigen, bei denen was den Strom betrifft der 
Spannungsabfall über den Shunt ausgeregelt ist (ohne Sense). Das müsste 
doch ein Klacks sein für solche Genies oder?!

Und falls doch nicht, dann das nächste mal bitte vorsichtiger um nicht 
zu sagen umsichtiger Formulieren. Sonst könnte der Nachwuchs den 
Eindruck kriegen, dass er völlig kenntnislos ist, weil ihm das nicht 
gelingen wird, obwohl doch wie so oft zu lesen alles sooo einfach ist 
für manche "Forengenies".

Frohe Weihnachten und gut Bastel ;)

Autor: Johannes (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>> Sofern man 1. die giftige Störstrahlung des Schaltnetzteiles in den
>>> Griff bekommt, ...

>> Die bekommt man nur durch Filterung in der Griff, also Drosseln und
>> Kondenssatoren. Dadurch wird dann aber die Regelung langsamer.

> Wenn ich solche (Ab)Sätze wie den letzten hier lese, dann kommt es mir
> vor, als ob ein Schwaller aus der Marketingabteilung vom Pferd erzählt.
> Kaum einer hier ím Forum schafft es überhaupt einen guten eigenen
> Entwurf eines Linear-Netzteils vorzustellen. Aber mal eben so etwas
> höchst aufwendiges wie ein störtrahlungsarmes SNT selber zu entwicklen,
> dass soll plötzlich Zitat "durch Filterung in der Griff, also Drosseln
> und Kondenssatoren." zu machen sein.

Du hast meine Aussage falsch verstanden, ich wollte damit nicht sagen, 
dass das einfach zu machen ist.

Was ich damit gemeint habe, ist, dass man für so etwas auf jeden Fall 
einen Filter braucht, der besteht üblicherweise aus den genannten 
Bauteilen.

Durch diesen Filter verschlechtern sich die Regeleigenschaften des SNTs, 
so dass es durchaus sinnvoll sein kann, dahinter einen linearen Regler 
zu betreiben, wenn man unbedingt ein Schaltnetzteil haben will (wegen 
dem Wirkungsgrad).

Für ein Labornetzteil mit 30V/3A ist ein Schaltnetzteil nicht wirklich 
sinnvoll, ein rein linear geregeltes Netzteil ist billiger und besser; 
es wird halt etwas warm.

Aber bei einem Labornetzteil mit z.B 600 V Ausgangsspannung und >1 A 
Ausgangsstrom könnte ich mir schon vorstellen, dass eine Kombination aus 
Schaltnetzteil und Linearregler sinnvoll ist. Auch wenn man die 
Taktfrequenz des Schaltnetzteils am Ausgang immer irgendwie sehen wird, 
ist das immer noch besser als ein reines Schaltnetzteil.

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Senfdazugeber schrieb:
> Aber die Wundertüten, um nicht zu
>
> sagen Knalltüten, die das alles so für Trivial halten, könnten ja selber
>
> mal wenigstens EINEN guten Entwurf eines Linear Labornetzteils mit 30
>
> V / 3 A vorstellen der a) nicht auf dem uralt LM 723 beruht und b) nicht
>
> schon bereits x mal im Netz zu finden ist (nein auch nicht von 1973
>
> kopiert). Ach ja und wenn schon, dann bitte auch mit digitalen
>
> Spannungs/Stromanzeigen, bei denen was den Strom betrifft der
>
> Spannungsabfall über den Shunt ausgeregelt ist (ohne Sense). Das müsste
>
> doch ein Klacks sein für solche Genies oder?!

Dann schaue bitte mal in
http://www0.fh-trier.de/~berres/Bauanleitungen%20M...

Johannes schrieb:
> Für ein Labornetzteil mit 30V/3A ist ein Schaltnetzteil nicht wirklich
>
> sinnvoll, ein rein linear geregeltes Netzteil ist billiger und besser;
>
> es wird halt etwas warm.


Selbst bei 30V 25Amp  mag ich es lieber bei einen Linearnetzteil 
belassen.
Besonders im Laboreinsatz. Eine Erweiterung des obigen Artikel auf 30V 
25Amp ist unter
http://www0.fh-trier.de/~berres/Bauanleitungen%20M...
zu finden.

Senfzugeber . Ich hoffe das du mich nicht zu den Knalltüten zählst.
Obwohl genau von denselbigen in diesem Forum auch meine Netzteile schon 
verrissen wurde.

Ralph Berres

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ralph Berres schrieb:
> Obwohl genau von denselbigen in diesem Forum auch meine Netzteile schon
>
> verrissen wurde.

Und das geschah stets zu Recht.

Autor: aha (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andrew Taylor schrieb:
> Ralph Berres schrieb:
>> Obwohl genau von denselbigen in diesem Forum auch meine Netzteile schon
>>
>> verrissen wurde.
>
> Und das geschah stets zu Recht.

Das sagt ausgerechnet einer, der noch nie eine eigene Kreation 
veröffentlicht hat.

Autor: Nachtaktiver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Aha:
Das ist leider immer so und wird immer so bleiben.

Hier gab es Leute welche ein Projekt völlig alleine durchgezogen haben
und am Ende wird nur gemeckert das dies und das fehlen würde, oder
bestimmte Dinge schlecht gelöst sind.

Versucht man eine Projektarbeit zu starten sollen unzählige Features
implementiert werden und das Projekt geht in einen Streit unter.

Oder um es mal so zu sagen:
Und selbst wenn Andrew Taylor das rund-um-glücklich-mach-Gerät designed 
hat,
wird er sich dem Gemecker nicht entziehen können. Da würde ich auch 
nichts
veröffentlichen.

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andrew Taylor schrieb:
> Und das geschah stets zu Recht.

Es ist schon erstaunlich woher Andrew diese Weisheiten  nimmt.

Andrew hast dus das Netzteil selbst schon mal aufgebaut? Ich unterstelle 
mal nein.
Hast du das Netzteil schon mal selbst vermessen? Ich unterstelle mal 
ebenfalls nein.

Hast du wenigstens die komplette Dokumentation mal gelesen und 
durchgearbeitet? Ich unterstelle mal wenn überhaupt hast du das 
Hauptschaltbild mal kurz quergeschaut, wie seinerseits das 25Amp 
Netzteil.

Was hast du eigentlich gegen mich? Habe  ich dir iregendwas getan? Oder 
warum diese Antiphatie und Hetzkampanien gegen mich? Oder kannst du es 
nur einfach nicht ab, das es auch mal andere Leute gibt die sich mit 
einer Materie auskennen?

In deinem eigenen Interesse würde ich dir raten gegenüber anderen was 
objektiver aufzutreten. Sonst stehst du irgendwann mal mit deinen 
Meinungen alleine auf weiter Flur

In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ralph Berres

PS ich habe das oben beschrieben Funkschau Netzteil einige Jahre selbst 
betrieben, bevor ich mein Netzteil entwickelt habe, weil ich 
zwischenzeitlich höhere Ansprüche an ein Netzteil stelle. Aber deswegen 
mache ich das Funkschaunetzteil noch lange nicht schlecht.

Autor: Nachtaktiver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Ralph Berres:

Wie lange hast du für dein Netzgerät gebraucht?
(Vollständige Entwicklung inklusiver der Mechanik)

Ich selber entwickel schon seid über einen Jahr ein Netzgerät
und Stellenweise gibt es Phasen wo ich am liebsten alles in den
Müll werfen würde. Eine Teilleiterkarte musste ich schon mehrfach
neu entwickeln. Gleichzeitig freut man sich riesig wenn einige
Dinge auf anhieb funktionieren.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ralph Berres schrieb:
> Es ist schon erstaunlich woher Andrew diese Weisheiten  nimmt.
>
>
>
> Andrew hast dus das Netzteil selbst schon mal aufgebaut? Ich unterstelle
>
> mal nein.
>
> Hast du das Netzteil schon mal selbst vermessen? Ich unterstelle mal
>
> ebenfalls nein.

Das ich beides schon getan habe schrieb ich bereits vor Monaten hier im 
Forum. Ergebnis: Schlechtes Netzteil, mäßige Regeleigneschaften, 
unnötiger Bauteil Aufwand der zu wenig hoffungsvollen Ergebnissen führt.

Ganz offensichtlich verdrängst Du stets beim Thema "Netzteil" die 
berechtigte Kritik anderer, und lobst Dein Bauprojekt. Und "vergißt 
dabei abischtlich" das alles hier im Forum zu Deinem Projekt bereits 
gesagt wurde. Das zeugt von mangelhafter Objektivität bei Dir.
Das zeigt sich auch das Du völlig unberechtigt das als Hetze gegen Dich 
hier versuchst aufzutun.

Vielleicht begreifst Du das ja mal in 2011.

> andere Leute gibt die sich mit
> einer Materie auskennen?

Schön wäre es wenn das auf Dich zu treffen würde. Aber so ist es 
schlicht zielorientiertes Eigenlob das Du hier für dich verbreiten 
willst. Es mag sein das Du von irgendwas Ahnung hast, aber bei bei 
Netzteilen trifft "auskennen"  definitv nicht zu.

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nachtaktiver schrieb:
> Wie lange hast du für dein Netzgerät gebraucht?
>
> (Vollständige Entwicklung inklusiver der Mechanik)

Für das 4Amp Netzteil ungefähr ein viertel Jahr. Abends in meiner 
Freizeit und am Wochenende.

Das 25Amp Netzteil etwa ein halbes Jahr mit den gesamten Vorversuche wie
primärseitige und Sekundärseitige Thyristorregelungen, sowie 
sekundärseitige Trafoumschaltung  zur Begrenzung der Verlustleistung.

Ungefähr ein Drittel der Zeit ging für die Dokumentation drauf.

Ralph Berres

Autor: Nachtaktiver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann mache ich irgendetwas falsch. :D

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nachtaktiver schrieb:
> Ich selber entwickel schon seid über einen Jahr ein Netzgerät

Das ist der Grund warum ich immer Netzgeräte kaufe statt selbst zu 
bauen. Gibt ja noch andere Hobbys im Leben xD.

Ralph Berres schrieb:
> Was hast du eigentlich gegen mich? Habe  ich dir iregendwas getan?

Du hast nur Andrews liebenswerte Aufmerksamkeit auf dich gezogen. Wenn 
auch ich Andrew nicht unbedingt leiden kann so muss ich doch zugestehen, 
dass er insbesondere (aber nicht nur) bei Netzteilen schon Ahnung hat 
wenn auch schon die Art wie er das rüber bringt nicht grade die, ich sag 
mal, Produktivste ist.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nachtaktiver schrieb:
> Dann mache ich irgendetwas falsch. :D

Deine Wochenenden sind möglicherweise zu kurz .-)

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andrew Taylor schrieb:
> Das ich beides schon getan habe schrieb ich bereits vor Monaten hier im
>
> Forum. Ergebnis: Schlechtes Netzteil, mäßige Regeleigneschaften,
>
> unnötiger Bauteil Aufwand der zu wenig hoffungsvollen Ergebnissen führt.

Ich weis es handelte sich um die 25Amp Version die Raimund Rabe 
zwischenzeitlich sich auch persöhnlich angeschaut hat. Das du nicht mal 
die Anleitung gelesen hast beweist schon das du die Anzahl der 
Transistoren schon falsch angegeben hattest.

Ich glaube dir einfach nicht das du das Netzteil schon mal nachgebaut 
hast.

Dann veröffentliche doch mal Fotos von dem Aufbau und deine 
Messergebnisse.

Auserdem hättest du mich anschreiben können um eventuelle Probleme 
gemeinsam aus der Welt zu schaffen.

Was du da treibst grenzt hart an Rufmord. Ich wäre an deiner Stelle 
etwas vorsichtiger. Du könntest auch mal an den falschen geraten der 
dann mit der Keule einer Unterlassungserklärung zurückschlägt.

Also unterlasse deine Kampanien zukünftig. Nicht nur ich auch andere in 
diesem Forum wären dir sehr verbunden.

Ralph Berres

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael schrieb:
>> wenn auch schon die Art wie er das rüber bringt nicht grade die, ich sag
> mal, Produktivste ist.

Das Leben ist nun mal kein Waldorfkindergarten.

Dinge, die mistig sind wie das Berres Netzteil bezeichne ich als solche.
Ich überlasse es Politkern, mistige Wahrheiten der Allgemeinheit in 
wohlige Worte verpackt unterzujubeln.

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael schrieb:
> Du hast nur Andrews liebenswerte Aufmerksamkeit auf dich gezogen. Wenn
>
> auch ich Andrew nicht unbedingt leiden kann so muss ich doch zugestehen,
>
> dass er insbesondere (aber nicht nur) bei Netzteilen schon Ahnung hat
>
> wenn auch schon die Art wie er das rüber bringt nicht grade die, ich sag
>
> mal, Produktivste ist.

Ich habe auch nie behauptet das er keine Ahnung hat. Nur lasse ich mir 
von Ihm nicht unterstellen keine Ahung zu haben.

Ralph Berres

Autor: Nachtaktiver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich meine ich habe ein halbes Jahr lang alles in der Ecke stehen lassen 
weil ich um ehrlich zu sein total deprimiert war das einiges nicht 
funktioniert hat aber selbst wenn ich sowas abziehe dann ist es noch 
eine lange Zeit.
Meine Wochenenden sind kurz, und wenn man mich fragt ob ich Lust hätte 
xy zu machen dann lasse ich alles stehen.


Somit @Micheal:
Das heißt jetzt nicht das ich kein anderes Hobby hätte. Ich bin halt
der Nachtaktive und beschäftige mich einige Stunden vorm Schlafen gehen 
mit sowas.

@Andrew:
Aber heute bin ich bis fast halb 2 wach geblieben und habe mich der 
Schieblehrere alles mögliche im Gehäuse ausgemessen und mir eine 
sinnvolle
Anordnung von einigen Schaltungstechnischen Elementen zu überlegen.
Kurze Wochenenden sind auch nur Relativ... :D


Ich denke das ich in einen halben Jahr fertig sein werde, und dann wird
es ein paar Fotos geben. Ich bin zwar noch weit davon entfernt, aber mit 
guten Mute schreite ich stetig voran. x)

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andrew Taylor schrieb:
> Das Leben ist nun mal kein Waldorfkindergarten.
>
>
>
> Dinge, die mistig sind wie das Berres Netzteil bezeichne ich als solche.
>
> Ich überlasse es Politkern, mistige Wahrheiten der Allgemeinheit in
>
> wohlige Worte verpackt unterzujubeln.

Noch mal im Klartext. Beweise deine Behauptungen, ich möchte "Deine !! " 
Messergebnisse dazu sehen, und zwar sauber dokumentiert,  oder zeige uns 
das du es besser kannst, oder halt ganz einfach deine Klappe.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ralph Berres schrieb:
> Auserdem hättest du mich anschreiben können um eventuelle Probleme
> gemeinsam aus der Welt zu schaffen.

Wozu, es hat sich schon im Forum gezeigt: das ist Zeitverschwendung.
Du versuchst Dein Nt als gut darzustellen. Das ist ein persönliches 
Faible von dir, leider weit ab von der Realität.

>
> Was du da treibst grenzt hart an Rufmord. Ich wäre an deiner Stelle
> etwas vorsichtiger. Du könntest auch mal an den falschen geraten der
> dann mit der Keule einer Unterlassungserklärung zurückschlägt.


Rufmord, lieber Ralph, ist ganz was anderes. Allein das Du sowas hier 
reinbringst, zeugt eindeutig davon das Du jeglichen Realitätsbezug 
vermissen läßt.


>
> Also unterlasse deine Kampanien zukünftig. Nicht nur ich auch andere in
> diesem Forum wären dir sehr verbunden.


Es liegt keine Kampagne vor. Folglich besteht kein Grund, das Du hier in 
diese Richtung lenkst. Es zeigt lediglich Deine Ablenkungstaktik.


Jedoch fehlt es Dir gewaltig an Kritikfähigkeit im Punkto Netzteil.

Ich denke damit ist alles gesagt.

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andrew du schweifst wieder vom Thema ab. Aber es ist mir einfach zu doof 
mich mit dir zu unterhalten.

Ich werde mich jedenfalls nicht mehr zu Wort melden.

Ralph Berres

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andrew Taylor schrieb:
> Das Leben ist nun mal kein Waldorfkindergarten.

Richtig aber du weißt ja, der Ton macht die Musik. Deshalb versteh ich 
es schon wenn sich mancheiner auf den Schlips getreten fühlt bei der ein 
und anderen Aussage deinerseits. Man muss ja kein Politiker sein um 
freundlich Kritik zu üben ;)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HabNix schrieb:
> @woot
> An der Schaltung muss, außer den von mir genannten Änderungen, nichts
> umgebaut werden. Ohne die Änderungen brennt eine Zenerdiode und ein
> Einstellpoti durch.
>
> Die Anmerkungen bezogen sich auf die Prinzip-Schaltungen.
>
> Eine weitere Schaltungsvariante findet sich hier (mit
> Kühlkörperberechnung):
> http://stegem.de/Elektronik/Labornetzgeraet/
>
> MfG

Hallo,

In meinem Beitrag auf unterstehendem Link wurde die FS12/73 Schaltung 
neben anderen Änderungen so modifiziert dass das Poti nicht mehr 
durchbrennen kann. Die Schaltung funktioniert bei mir ordnungsgemäß.

Es wurden folgende Verbesserungen/Modernisierungen eingeführt:

1) Vereinfachte Referenzschaltung und Spannungseinstellungsschaltung

2) Einsparung der Relaisumschaltung mit einer speziellen Längstransistor 
Schaltung (die in einer ANATEK Schaltung eingesetzt wurde)

3) Modus-anzeige CV/CC mittels zweier LEDs

4) Behebung des Problems mit der Versagen der Reglung welches sich durch 
eine Spannungserhöhung kenntlich macht wenn die Netzspannung 
abgeschaltet wird.

Im praktischen Betrieb ist in Bezug auf Stabilität, Rauschen, 
Lastausreglung kein nennenswerter Unterschied zu anderen kommerziellen 
Geräten festzustellen. Ich bin mit dem FS12/73 sehr zufrieden.

Hier ist der Link:

Beitrag "Re: Labornetzgerät als Projekt"

Im Anhang habe ich noch die HP-Harrison Application Note 90 über das 
Design von Labornetzgeräten beigelegt.

Noch etwas Senf von mir:

Ich bin der Meinung dass man bei der Diskussion von Labornetzgeräten die 
technischen Merkmale eingrenzen sollte. Wie z.B. "Ich möchte mir ein LNG 
mit 0-30V und >0 bis 2A Bereich und Digitalanzeige bauen." Ich glaube es 
würde die Diskussion in eine bestimmte Bahn bringen weil z.B. ein LNG 
für 0-50V und 25A mit SNT Umwandlung doch ein grundverschiedenes Gerät 
ist.

Wünsche Euch alles Gute zum Neuen Jahr!

Gruß,
Gerhard

Autor: overflow (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Was bringt ein Kondensator parallel Kollektor-Basis? Er soll wohl dazu 
beitragen das die Schaltung stabil wird, aber wie?
Mich würde allgemein Interessieren wie man solche Schaltungen 
kompensiert.
Hat da jemand eine Appnote o.ä. wo sowas erklärt wird?

Gerhard O. schrieb:
> 3) Modus-anzeige CV/CC mittels zweier LEDs

Wie soll die funktionieren der Stromregel OPV liefert ja immer den 
Strom?

mfg

Autor: Daniel S (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das war mal eine eine Studienarbeit. Die Spannung lässt sich einfach 
erhöhen, wenn die Controllerplatine z.B. mit einem 24V Hilfsnetzteil 
oder einem diskreten Vorregler versorgt wird. Sonst wird der LM317 zu 
heiß. Das Konzepot erlaubt problemlos 50V bei 10A. Da es ein 
Zweiquadrantensteller ist, muss man beim Laden von Akkus eine Diode 
zwischenschalten. Sonst pumpt die Schaltung Energie in den 
Zwischenkreis, bis dieser platzt.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
overflow schrieb:
> Hallo,
>
> Was bringt ein Kondensator parallel Kollektor-Basis? Er soll wohl dazu
> beitragen das die Schaltung stabil wird, aber wie?
> Mich würde allgemein Interessieren wie man solche Schaltungen
> kompensiert.
> Hat da jemand eine Appnote o.ä. wo sowas erklärt wird?

C3 und C3B , C10 und C14 sind zur Stabilität der Reglung notwendig und 
C10 verringert zusätzlich Reglungseinbrüche bei schlagartigen 
Laständerungen.

>
> Gerhard O. schrieb:
>> 3) Modus-anzeige CV/CC mittels zweier LEDs
>
> Wie soll die funktionieren der Stromregel OPV liefert ja immer den
> Strom?
>
Du hast 100% recht!

Wie ich gerade sehe hat sich ein Zeichenfehler einschlichen; 8-((( . R16 
darf nicht an R20/U2-6 sein sondern muss Anstelle an D4-C/U3-1 
angeschlossen sein. (Siehe revidierten Anhang).

Gruss,
Gerhard


> mfg

Autor: overflow (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Okay.
Noch ein paar Fragen:

Mit ZD1 willst du verhindern das die Ausgangsspg beim Ausschalten 
hochläuft oder? Aber wer sagt das bei 3V3 der Spgsregel OPV den Strom 
noch abzieht, müsste da nicht mindestens eine 4V7 rein?

R35 ist eigentlich nicht notwendig weil wenn das Poti kaputt geht der 
nicht inv. Eingang des Spgsregel OPV über R34 sowieso auf Masse liegt 
und somit das Netzteil auf 0V geht.

mfg

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
overflow schrieb:
> Okay.
> Noch ein paar Fragen:
>
> Mit ZD1 willst du verhindern das die Ausgangsspg beim Ausschalten
> hochläuft oder? Aber wer sagt das bei 3V3 der Spgsregel OPV den Strom
> noch abzieht, müsste da nicht mindestens eine 4V7 rein?

ZD1 hat sich günstig erwiesen um eine kleine Abschaltverzögerung zu 
verhindern. Unbedingt notwendig ist das Teil allerdings nicht. Dieses 
Verhalten hängt auch von den verwendeten OPV an.
>
> R35 ist eigentlich nicht notwendig weil wenn das Poti kaputt geht der
> nicht inv. Eingang des Spgsregel OPV über R34 sowieso auf Masse liegt
> und somit das Netzteil auf 0V geht.
>
Da gebe ich Dir recht. Den könnte man weglassen.

> mfg

Autor: Wirehead (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ich habe das 4A Netzteil von Ralph Berres vor 4Jahren bereits als 
Doppelnetzteil nachgebaut.
Das Netzteil ist gut und vor allem schnell.
Ich verwende es unter anderem auch als Treiber für Laserdioden. Keine 
Ausfälle bisher.

Auf Grund der schnellen Schaltung und meinem mech. Aufbau ergab sich 
eine Schwingneigung die wir durch erhöhen von C3 auf afaik 68pF aber gut 
in den Griff bekamen.
Nachgerüstet wurde ein Relais das die Basen der Endtransistoren beim 
Abschalten auf Masse klemmt. Grund war das die Reglerspannnung schneller 
zusammenbrach als der Ladeelko, was den Ausgang dann hochriss.
Es wurden zwar Lüfter vorgesehen, allerdings waren die noch nicht nötig 
für 4,5A Dauerkurzschluss und wurden deshalb wieder entfernt.
Beharrungstemperatur der Kühlkörper war dabei kuschlige 95C°.

Bilder (zwichen Tür und Angel) 
http://dnx9ir.homeip.net/?path=./netzteil/



Gruß
Torsten

Autor: Morimi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
95° an berührbaren Stellen sind aber nicht gerade wenig ;)

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Morimi schrieb:
> 95° an berührbaren Stellen sind aber nicht gerade wenig ;)

Sollste ja auch nicht anpacken. 230V ~ tun auch weh, packst du die 
dennoch an? Und Dauerkurzschlussbetrieb ist wohl nicht so die übliche 
Anwendung eines Netzteils, das ist ja quasi der Fehlerfall.

Autor: Morimi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
230V an berührbaren Stellen sind ja auch nicht erlaubt..

Aber die maximale Temperatur darf immerhin bis 85°C gehen, dachte es 
wären 60, die sind es allerdings nur bei Griffflächen, etc..

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Morimi schrieb:
> Aber die maximale Temperatur darf immerhin bis 85°C gehen, dachte es
> wären 60, die sind es allerdings nur bei Griffflächen, etc..

Sag das mal meinen Heizstäben im Backofen ;). Ich mein, das Gerät schaut 
nicht wie ein Serienprodukt aus und für privat...naja, wenn man weiß wie 
heiß es wird find ich das OK. Dann weiß man, dass man da nicht anpackt 
wenn man das Netzteil dauerkurzschließt. Und wie schon gesagt, das ist 
ja auch nicht der Normalbetrieb sondern der Fehlerfall. ;)

Autor: overflow (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

wie werden in professionellen Geräten die Standby Taster realisiert, mit 
Einstellung des maximalen Stroms?

Wenn man das noch einfügen könnte so dass es vom Aufwand zum Konzept des 
FS Netzteil passen würde wär das genial. Ohne Relais, wenn man schon die 
Trafoumschaltung ohne Relais hat :D

Mit einen Schalter zwischen eingestellter Referenz Spg vom Stromregler 
und der Spg über den Shunt auf die Stromanzeige legen würde gehen.

mfg

Autor: Torsten W. (wirehead)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> 95° an berührbaren Stellen sind aber nicht gerade wenig ;)

Man möge sich nicht so Anstellen! :-)

Wenn mans weis ist es gut.

Autor: Daniel S (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schaltnetzteil!

Autor: Ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
??????

Autor: Daniel S (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oben sind die Pläne für ein belastbares Konzept. Besser, als 50V an 
einem Längstransistor zu verbraten.

Autor: Jürgen F.K. (snipor)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Wirehead(Thorsten)

Schönes Netzteil hast Du da aufgebaut, was für ein Gehäuse hast Du da 
verwendet wenn ich fragen darf?

@ Andrew Taylor

hast Du einen Schaltplan für ein Netzteil dass Du uneingeschränkt 
empfehlen kannst? Ich würde demnächst nämlich selbst gerne ein Netzteil 
nachbauen, also nicht komplett selbst eines entwickeln.

Gruß Jürgen

Autor: Jürgen F.K. (snipor)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
overflow schrieb:
> Hallo,
>
> wie werden in professionellen Geräten die Standby Taster realisiert, mit
> Einstellung des maximalen Stroms?
>
> Wenn man das noch einfügen könnte so dass es vom Aufwand zum Konzept des
> FS Netzteil passen würde wär das genial. Ohne Relais, wenn man schon die
> Trafoumschaltung ohne Relais hat :D
>
> Mit einen Schalter zwischen eingestellter Referenz Spg vom Stromregler
> und der Spg über den Shunt auf die Stromanzeige legen würde gehen.

Das würde mich auch interessieren, ob man eine solche Anzeige zur 
Darstellung des eingestellten Stromes noch in den Schaltplan von Gerhard 
einbauen könnte?

@Gerhard O.

könntest Du da noch etwas machen bzgl. einer solchen Darstellung des 
eingestellten Stromes?

Ich hätte auch noch Fragen zu Deinem Schaltplan

-was bedeudet SEL(10M) or 0MIT an R5?

-gibt es auch ein Sense- ?

-Welche Teile müssten bei anderen anderen Sekundärspannungen neu gewählt 
werden damit eine Umschaltung funktioniert?

-Kann man das Netzteil auch ohne größere Änderungen für 35V/6A nutzen?

Wird es noch ein Platinendesign geben?

Kann man das Netzteil problemlos in Reihe und parallel als 
Doppelnetzteil betreiben?

Danke

Gruß Jürgen

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Im Anhang befindet sich eine überarbeitete Version von der FS12/73 
Schaltung mit den gewünschten Erweiterungen.


Jürgen F. schrieb:
> overflow schrieb:
>> Hallo,
>>
>> wie werden in professionellen Geräten die Standby Taster realisiert, mit
>> Einstellung des maximalen Stroms?

Siehe neues Schaltbild im Anhang.
>>
>> Wenn man das noch einfügen könnte so dass es vom Aufwand zum Konzept des
>> FS Netzteil passen würde wär das genial. Ohne Relais, wenn man schon die
>> Trafoumschaltung ohne Relais hat :D
>>
>> Mit einen Schalter zwischen eingestellter Referenz Spg vom Stromregler
>> und der Spg über den Shunt auf die Stromanzeige legen würde gehen.
>
> Das würde mich auch interessieren, ob man eine solche Anzeige zur
> Darstellung des eingestellten Stromes noch in den Schaltplan von Gerhard
> einbauen könnte?
>
> @Gerhard O.
>
> könntest Du da noch etwas machen bzgl. einer solchen Darstellung des
> eingestellten Stromes?
>
> Ich hätte auch noch Fragen zu Deinem Schaltplan
>
> -was bedeudet SEL(10M) or 0MIT an R5?

Bitte FS Artikel lesen. Mit R5 kann man den Innenwiderstand innerhalb 
gewisser Grenzen optimieren. Bitte beachten dass bei zu niedrigen Wert 
von R5 (<10M ) Instabilität möglich ist.
>
> -gibt es auch ein Sense- ?

Siehe neuen Anhang.
>
> -Welche Teile müssten bei anderen anderen Sekundärspannungen neu gewählt
> werden damit eine Umschaltung funktioniert?

Bei dieser Version vom FS Gerät ist die Umschaltung elektronisch durch 
die spezielle Schaltungsweise der Längstransistoren verwirklicht. Da 
ändert sich nichts. Nur müssen die Teile Spannungs- und Strommässig 
angepasst werden/ Bei größeren Strömen muss die Treiberstufe Q3 den 
gesamt Treiberstrom aufbringen können und gekühlt werden.

Bei einem früheren Design von einem LNG schalte ich die Trafowicklungen 
mit entsprechender Logik in 6V Stufen auf Serien- und Parallelschaltung 
um. (6 mal 6V Wicklungen 5A) So dass im Bereich von 0-15V 10A entnommen 
werden können und von 15-30V nur 5A. Das ganze wird durch einen 4fach 
LM393 Comparator mit Hysteresis und CMOS Logik gesteuert und mit drei 
Relais umgeschaltet. (6,12,18V und parallel)

Für 10A Ausgangsstrom sollten man mindestens eine 4 fach 
Parallelschaltung von Q1, Q2, D1, R39 vorsehen. Auch muss R8(B...) 
angepasst werden. Jeder eigene Längstransistorzweig sollte nicht mit 
mehr als 2.5A belastet werden damit die Transistoren im Moment eines 
Kurzschlusses nicht aus dem "safe operating area" geraten und durch 
"secondary breakdown" zerstört werden. Auch muss für genügend Kühlung 
gesorgt werden. (Wahrscheinlich erzähle ich hier nichts Neues - Sorry)

>
> -Kann man das Netzteil auch ohne größere Änderungen für 35V/6A nutzen?

Ja.

>
> Wird es noch ein Platinendesign geben?

Warscheinlich nicht.
>
> Kann man das Netzteil problemlos in Reihe und parallel als
> Doppelnetzteil betreiben?

Ja. Nur auf alle Fälle D3 einbauen damit bei Ausfall eines N.G. in 
Reihenschaltung der Strom durch D3 fließt und nicht durch die Schaltung.
>
> Danke
>
> Gruß Jürgen



Gruss,
Gerhard

Autor: Alexander B. (chasm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Gerhard,
vielen Dank fürs hochladen der neuen Version.


Beim durchgehen der Schaltungen ist bei mir die Frage aufgekommen ob man 
die Hilfsspannungen anstatt mit dem 24V Regler und Z-Diode vielleicht 
mit Hilfe der Mittelpunktsanzapfung und zwei Spannungsreglern erzeugen 
sollte. (Chris hatte das in seinem Boardlyout so umgesetzt.)

Autor: Sni Ti (sniti)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

interessantes Projekt! Aber was mich auch interessieren würde, welche 
Potis brauche ich denn für die ursprünglicher Version, was die 
Belastbarkeit angeht?

thx

Autor: Stephan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
0815 Poti

Autor: Sni Ti (sniti)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für die Hammer-Hilfe.. Wenn du etwas mehr Beiträge zu dem netzteil 
gelesen hättest, wüsstest du, worum es mir geht ;)

Autor: Christian K. (at90s2313)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anbei der Vollständigkeit halber der im Funkschau-Artikel referenzierte 
Spannungs- und Stromregler aus den Applikationsbeispielen von Signetics.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.