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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik All-In-One Multimeter


Autor: Chris (Gast)
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Hallo liebe Leute,

zur Vervollständigung meiner mobilen Messgerätesammlung suche in ein 
All-In-One Multimeter mit zusätzlicher LCR-Messfunktion. Folgende 
"Wunschliste":

- Durchgangsprüfer
- Messung Spannung/Strom AC/DC in den üblichen Bereichen
- Frequenzmessung bis 20MHz
- Kapazitäten mit Auflösung 0,1pF
- Induktivitäten mit Auflösung 10nH

Gibt es sowas in handlich und tragbar? Meine Recherchen haben leider 
bislang nichts passendes ergeben.

Beste Grüße, Chris

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die 0.1pF und die 10nH sind sportlich mit irgendwelchen Messleitungen. 
Dh geht so nicht.

Autor: Vorschlag (Gast)
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Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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O.. oha Jetzt ! schrieb:
> Die 0.1pF und die 10nH sind sportlich mit irgendwelchen Messleitungen.
> Dh geht so nicht.

4-Leiter Messung macht's möglich.
Das 4263B LCR Meter von Agilent erfüllt schonmal die geforderten 
LCR-Eigenschaften, ist leider nicht wirklich tragbar. Die Tragbaren 
LCR-Meter von Agilent sind alle "nur" 5%.
Demnach:
Chris schrieb:
> - Kapazitäten mit Auflösung 0,1pF
> - Induktivitäten mit Auflösung 10nH
>
> Gibt es sowas in handlich und tragbar?
Nein

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

die Peaktech schaffen leider allesamt nicht die LC-Auflösung, die ich 
benötige. In meinem naiven Wunschdenken dachte ich in Richtung 
Multimeter mit 4-Spitzen-Messanschluss, um die sportlichen Messbereiche 
zu schaffen. Zu einfach gedacht? :)

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Chris schrieb:
> Hallo,
>
> die Peaktech schaffen leider allesamt nicht die LC-Auflösung, die ich
> benötige. In meinem naiven Wunschdenken dachte ich in Richtung
> Multimeter mit 4-Spitzen-Messanschluss, um die sportlichen Messbereiche
> zu schaffen. Zu einfach gedacht? :)

Ich sage mal so aus dem Bauch heraus: ja
Solch Auflösung braucht man auch nicht tragbar (Wozu auch?)
Wie steht's eigentlich um die GENAUIGKEIT?, Auflösung sagt ja praktisch 
nichts.

Autor: Chris (Gast)
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Ich denke es ist doch klar, was mit meinen Angaben gemeint war. 5% 
Genauigkeit wäre für tragbar i.O.
Wenn ich schreibe, dass ich diese Anforderungen handlich und tragbar 
benötige, dann nimm das doch bitte so hin. Das ist nicht aus der Luft 
gegriffen! Danke :)

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Chris schrieb:
> 5%
> Genauigkeit wäre für tragbar i.O.

Dann bringt deine angegebene Auflösung von 0,1pF bzw. 10nH aber nichts. 
Die letzten Digits haben dann nur symbolische Bedeutung.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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> zur Vervollständigung meiner mobilen Messgerätesammlung suche in ein
> All-In-One Multimeter mit zusätzlicher LCR-Messfunktion. Folgende
> "Wunschliste":

> - Kapazitäten mit Auflösung 0,1pF
> - Induktivitäten mit Auflösung 10nH
..
>  5% Genauigkeit wäre für tragbar i.O.

Über diese Kombination solltest du dir nochmal ernsthaft Gedanken 
machen. Bei der akzeptierten Genauigkeit bringt eine solche geforderte 
Auflösung nichts. Die Handmultimeter die auch Induktivitäten messen 
können haben meist (im besten Fall) zwischen 2 und 3 Prozent Genauigkeit 
bei 1µH Auflösung. Die 1µ werden aber meist vom Digitfehler zwischen 5 
und 30 dgt. verhagelt, wobei die einzelnen Messbereiche meistens in den 
Randregionen (kleinster u. größter MW-Bereich) nochmals etwas 
schlechtere Genauigkeiten aufweisen. Insofern würde ich da eher zu einem 
speziellen LCR-Meter raten.

Eines der halbwegs brauchbaren Geräte weil a) noch bezahlbar und b) wenn 
man sich die Herstellerangaben betrachtet scheint mir das TH2821 das 
Pinsonne anbietet. Ob es was taugt weiß ich nicht. Die Alternativen sind 
aber eher schlechter oder dann doch deutlich teurer (Agilent, BK, ..).

Autor: Johannes (Gast)
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Warum muss das unbedingt ein "All-In-One" Gerät sein? Die meisten 
LCR-meter messen immer mit Wechselstrom, man kann damit also keinen 
Gleichstromwiderstand messen.

Nimm lieber ein normales Multimeter für 
Strom/Spannung/Widerstand/Frequenz, ... und ein LCR-Meter für 
Induktivität und Kapazität.

> Eines der halbwegs brauchbaren Geräte weil a) noch bezahlbar und b) wenn
> man sich die Herstellerangaben betrachtet scheint mir das TH2821 das
> Pinsonne anbietet. Ob es was taugt weiß ich nicht.

Dieses Gerät funktioniert recht gut, es hat aber seine Grenzen. Die 
Auflösung in der Kapazität geht bis 0,01 pF, mit der optionalen 
SMD-Pinzette kann man damit wirklich sehr kleine Kapazitäten messen, 
wenn man vorher einen Nullpunkt-Abgleich macht.

Probleme gibt es bei großen Typ-2 Keramik-Kondensatoren (X7R, Z5U, ...), 
da passen die angezeigten Werte überhaupt nicht. Das kommt vermutlich 
daher, dass die Messung mit einer sehr kleinen sinusförmigen Spannung 
ohne Gleichanteil gemacht wird, da wirken sich die nichtlinearen 
Eigenschaften der Typ2 Keramik ziemlich stark aus. Für solche 
Kondensatoren ist ein "normales" Multimeter mit Kapazitätsmessung 
wesentlich besser geeigent.

Ähnlich sieht es bei Trafos mit Eisenkern aus, auch hier ist die 
Induktivität sehr stark von der Amplitude des Mess-Signals abhängig. 
Dafür braucht man ein Messgerät, bei dem man die Amplitude des 
Mess-Signals einstellen kann und das eine wesentlich größere Amplitude 
hat.

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