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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik dynamisches Taktsignal


Autor: Daniel S. (Gast)
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Hallo

Ich möchte die Geschwindigkeit eines Gegenstandes (Kugel) berührungslos, 
mittels zweier Lichtschranken und einem Fahrradtacho messen.
Ich habe mit den zwei 12V Lichtschranken im Abstand von 100 mm zwei 
Reedrelais angesteuert, die dann das Signal zum Tacho durschalten.
Zwei Signale reichen jedoch nicht für gewöhnliche Fahhradtachos, da 
diese erst nach einigen (4-5) Umdrehungen eine 
Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen.
Wenn ich vor den Lichtschranken herumwedele bekomme ich eine 
Geschwindikeit angezeigt. Nicht jedoch bei nur einem Durchlauf, sprich 
zwei Signalen.
Es gibt solche Geschwindigkeitsmessgeräte mit Dopplerraddar. Fangen aber 
meist erst bei 20kmh an und sind zu ungenau.
Suche deshalb nach einen "dynamischen Taktgeber", der die Zwei Impulse 
der Lichtschranke (bzw. eine gleichmässige Drehbewegung) weiterhin 
imitiert.

Ich bin wohl eher Laie, was die Elektronik angeht. Darum schreibe ich ja 
auch Euch Profis und hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

Habe mir erhofft, dass es vielleicht sogar ein fertiges Modul gibt das 
ich da einlöten kann. Kleine Schaltpläne bekomme ich wohl auch noch 
realisiert, aber IC's programmieren und so wollte ich eher nicht wenns 
nicht sein muss.

Danke schonmal
   Daniel

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Daniel S. (Gast)

>Suche deshalb nach einen "dynamischen Taktgeber", der die Zwei Impulse
>der Lichtschranke (bzw. eine gleichmässige Drehbewegung) weiterhin
>imitiert.

Nö, du suchst einen Mikrocontroller, der die Geschwindigkeit DIREKT 
misst. Und wo auch keine Lichtschranken per Reed-Relais ihre Signale 
weitergeben.

>realisiert, aber IC's programmieren und so wollte ich eher nicht wenns
>nicht sein muss.

Dann vergiss dein Projekt oder kaufe es komplett fertig im Laden.

MfG
Falk

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Daniel S. schrieb:
> IC's programmieren und so wollte ich eher nicht

Mit einem kleinen TTL-Grab lässt sich das auch lösen, aber ein µC kommt 
billiger und braucht weniger Platz.

Autor: Daniel S. (Gast)
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Hab grad mal alles ergoogelt, was was Ihr so schreibt ;
Wollte eben nicht viel ausgeben. Die Lichtschranken hatte ich noch, 
geben aber 12V Signal und das kann ich dem Fahrradtacho nicht antun. 
Deshalb die Reedlelais, weil die einfach nur einen Schliesser kriegen.
Die Tachos sind genau und lassen sich gut bedienen. Wenn ich da einfach 
nur ein korektes Dauersignal bekomme, glaube ich ist das garnicht 
schlecht.
Brauch also doch nen programmierten Ic, meint Ihr ?
Wer kann sowas ??

Ich hatte auch die Idee das Signal in mein HTC Händy zu schicken.
Hab da so eine Software die mittels Anfangs und Endgeräusch, die 
Geschwindigkeit anzeigt, wenn man den richtigen Abstand dazu eingibt.
Ich möchte dabei aber keinerlei Störgeräusche haben. Dafür müsste Ich 
das Signal über den Audiosignal einspeisen.
Wie kann ich ein Audiosignal ausgeben, dass mir nicht das HTC schrottet 
??

Die Lösung mit dem Tacho ist angenehmer, wegen der blöden Tipperei auf 
dem Streichelhändy. Ist auch etwas mehr Standalone.
Ich hatte auch schon überlegt, ob man so einen Bausatz einer digitalen 
Stoppuhr dafür umbauen könnte umbauen könnte:
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...
Wäre wohl das Allerschönste. Ich müsste dann noch einen Messabstand 
eingeben können und der Zeitwert muss umgerechnet werden, um die 
Geschwindigkeit anzuzeigen.
Wie beim Tacho eben auch, nur das die Stoppuhr schön meine beiden 
Messpunkte misst und hoffentlich genauer.
Hat ja auch schön Usb. Hey und Ic´s sind auch schon drin.
Wenn man sich damit auskennt bestimmt kein Problem.
Kann sowas wer ??

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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1. Du hast eine feste Taktquelle
- je schneller die Taktquelle, um so feiner die Auflösung der 
Geschwindigkeit.

2. Du hast einen Zähler, der von dieser Taktquelle gespeist wird.
- Je schneller der Takt, bzw. je langsamer die langsamste 
Geschwindigkeit, desto größer wird der Zähler.

3. Bei Durchlaufen der ersten Schranke wird der Zähler auf 0 gesetzt.

4. Bei Durchlaufen der zweiten Schranke wird der Wert im Zähler 
gespeichert.

5. Ein weiterer Zähler mit der selben Länge wie der erste, wird mit dem 
selben Takt verbunden.

6. Immer wenn der zweite Zähler den gespeicherten Wert erreicht, wird 
der zweite Zähler wieder auf 0 gesetzt und ein Impuls an den Tacho 
gegeben.


Wenn Du das in Hardware löst, bist Du mit ca. 10 - 20 ICs dabei 
(Abhängig von den oben genannten Kriterien). Dazu viel fehleranfällige 
Verdrahterei.

Wenn Du das mit einem uC löst, bist Du mit einem IC (dem uC) und 4 
Widerständen dabei.
Kaum Verdrahtung dazu.

Allerdings müsstest Du die Programmierung erlernen.
Bei der Schaltung steht dem ein Entwurf der Schaltung entgegen.
Solltest Du bei Deiner Schaltung einen Fehler eingebaut haben, wird es 
schwierig den Fehler zu finden und zu beheben.
Bei einem uC ist das nicht so sehr das Problem.


Gruß

Jobst

Autor: Daniel S. (Gast)
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Danke schonmal für die Antwort.
Da, mal einer, der sich Gedanken macht.
Vom logischen Ablauf her, hab ich auch schon genau so gedacht.
Ich wusste nur nicht wie ich es umsetzen soll.
Dachte es gibt vielleicht ein Modul, dass genaus so etwas kann.
Da werde ich mich wohl mal mit der Programmierung auseinanderstzen 
müssen
Da wird die Schnittstelle führ den Pc wohl teurer sein als das der Uc 
selbst.
Jobst, was meinst du wofür die Widerstände gebraucht werden ?
Um das Uc nicht zu überlasten ?

Ich weiss ja nicht, ob man so ein Frage hier stellen darf, aber falls 
jemand Interesse hat so etwas für ein Entgeld zu lösen, bin ich gerne 
für ein Angebot bereit.

Gruss Daniel

Autor: Daniel S. (Gast)
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Hallo nochmal
Kann mir evtl jemand ein geignetes uC empfehlen ?
Welche Programmiersprache benötige ich ?
Und gibt es evtl. auch eine mehr DragnDrop bedienbare Software, die mir 
das ganze dann kompiliert ?

Gruss Daniel

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Daniel S. schrieb:
> Da wird die Schnittstelle führ den Pc wohl teurer sein als das der Uc
> selbst.

Naja:
http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-prog-alt.htm

Mehr:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_In_Sys...

Daniel S. schrieb:
> Jobst, was meinst du wofür die Widerstände gebraucht werden ?

Die Widerstände als Spannungsteiler, um die Signale der Lichtschranken 
(12V) ohne Reed an den uC (5V) zu übergeben.


Gruß

Jobst

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Daniel S. (Gast)

>Kann mir evtl jemand ein geignetes uC empfehlen ?

AVR, ist der "King" auf dieser Seite ;-)

>Welche Programmiersprache benötige ich ?

Such dir was aus. BASCOM (Basic), C, oder ASM.

>Und gibt es evtl. auch eine mehr DragnDrop bedienbare Software, die mir
>das ganze dann kompiliert ?

;-)
So wird das nix. Schreibe eine ordentliche Anfrage im Forum Markt, dort 
wird sich sicher jemand finden, der dir das für einen Freundschaftspreis 
baut. Ist nicht wirklich aufwändig. Zeit messen, in Geschwindigkeit 
umrechnen, auf LCD anzeigen.

Siehe auch Netiquette.

MFG
Falk

Autor: Daniel S. (Gast)
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Danke für die Antworten.
Ich werde mich dann mal etwas damit beschäftigen. aber das auch noch mal 
ins Markt forum setzen. Soll ja keine Lebensaufgabe werden ;-)

Gruss Daniel

Autor: Daniel S. (Gast)
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Falls jemand interessiert sein sollte, mich aktiv bei Lösung des 
Problems zu unterstüzen, habe ich einen Thread im Forum/Markt erstellt :
Beitrag "Suche programmierten uC für Geschwindigkeitsmessung"

Gruss Daniel

Autor: Frank (Gast)
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Moin, am einfachsten,z.B. mit einer Siemens Logo ,da kannst Du dann auch 
später weitere Experimente in ein paar Minuten umsetzen.mfg F.Hartz

http://www.ees-hartz.de/

Autor: Daniel S. (Gast)
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Frank schrieb:
> Moin, am einfachsten,z.B. mit einer Siemens Logo ,da kannst Du dann auch
> später weitere Experimente in ein paar Minuten umsetzen.mfg F.Hartz

Im Thread Beitrag "Re: Suche programmierten uC für Geschwindigkeitsmessung", wurde 
bezweifelt, dass die Siemens Logo genügend zeitliche Auflösung besitzt, 
um auf einem Abstand von 100mm bis zu 50 kmh zu messen.

Gruss Daniel

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