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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ingenieurfinanzen


Autor: OnkelDagobert (Gast)
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Wie siehts mit euren Finanzen dieses Jahr aus?
Wieviel könnt ihr im Monat so sparen, was bleibt übrig vom 
Ingenieursgehalt und wie hoch ist der Kontostand bei der Bank?

Bin Dipl.Ing(FH) aus den neuen Bundesländern mit ~4 Jahren BE.
Gehalt so 2000 netto/Monat.

Ich kann ca. 600-700 im Monat sparen und hab gerade 2000 auf der hohen 
Kante,
allerdings sparen nur, wenn ich mir wirklich nichts kaufe ausser Essen 
und halt den laufenden Kosten! Miete, Essen, Benzin, Pendellei fressen 
den Rest vom Gehalt auf.

Irgendwie kommt man zu nix :-\ Wie ist das bei Euch so?

Autor: dr. no (Gast)
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Hm, von 2000 Euro netto kann man doch eigentlich ein paar Rücklagen 
bilden. Woran liegt es bei dir ? Was zahlst du an Miete ?

Autor: ikarus (Gast)
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OnkelDagobert schrieb:
> Ich kann ca. 600-700 im Monat sparen und hab gerade 2000 auf der hohen
> Kante,
600€ im Monat kannst du also sparen, warte mal, 4 Jahre mal 12 Mondate 
macht 48 Monate, machen wir 50, kann man besser rechen. Also 50 Monate 
mal 600 Euro, macht 30k€, die solltest du haben oder deiner Freundin die 
Bank-Karte wegnehmen. ;-)
Falls du die 2000€ netto gerade erst seit eben bekommst, musst du halt 
ein bißchen warten, bis die 30k€ zusammen sind. Oder irgendwas passt an 
deinen Aussagen nicht so ganz. Das Zwegat-Problem, du vergisst Kosten? 
Die müssten aber einen guten Grund haben, denn 2k€ im Monat ist eine 
ordentlich Stange Geld. Sehr viele leben von weit weniger.

Autor: Andreas H. (anderlh)
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In diesem Thema sind Gehälter gelistet: 
Beitrag "Gehalt für Ingenieure und Techniker 2010"

Dann hast aber noch nicht wirklich gespart.. ;-) Ich habe ähnliche 
Voraussetzungen wie du und in der Zeit nebenher locker einen Neuwagen 
bezahlt..

Autor: OnkelDagobert (Gast)
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ikarus schrieb:
> 600€ im Monat kannst du also sparen, warte mal, 4 Jahre mal 12 Mondate
> macht 48 Monate, machen wir 50, kann man besser rechen. Also 50 Monate
> mal 600 Euro, macht 30k€, die solltest du haben oder deiner Freundin die
> Bank-Karte wegnehmen. ;-)

Die 2000 Netto bekomme ich ja noch nicht so lange und irgenwas 
konsumiert hat man in der Zeit ja schon, das Leben ist ohne Urlaub und 
nur mit T-Shirt und Essen kaufen nicht so dolle...findest ~30k ausgeben 
in 4 Jahren ist zu viel?

Autor: D. I. (Gast)
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OnkelDagobert schrieb:
> findest ~30k ausgeben
> in 4 Jahren ist zu viel?

wenn davon alle lebenshaltungskosten schon ausgenommen sind finde ich 
das schon recht fürstlich.

Soviel habe ich ca. die letzten 4 Jahre Studium insgesamt ausgegeben :D 
und habe es mir auch nicht schlecht gehen lassen.

Autor: ikarus (Gast)
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OnkelDagobert schrieb:
> Die 2000 Netto bekomme ich ja noch nicht so lange
Darauf bin ich im Absatz danach eingegangen.

OnkelDagobert schrieb:
> irgenwas
> konsumiert hat man in der Zeit ja schon, das Leben ist ohne Urlaub und
> nur mit T-Shirt und Essen kaufen nicht so dolle
Bei den Worten /Ich kann ca. 600-700 im Monat sparen/ bin ich davon 
ausgegangen, dass da zumindest Essen und Trinken (und allg. Kosten 
sowieso) mit drin sind.
Selbst wenn du noch was anderes als T-Shirts trägst, sollte da schon 
ordentlich was bei überbleiben. Außer du hast 20 Wochen Urlaub, 
verbringst den in superteuren Urlaubsorten und wäschst deine Kleidung 
nicht, sondern kaufst immer neue.

OnkelDagobert schrieb:
> findest ~30k ausgeben
> in 4 Jahren ist zu viel?
Kommt drauf... ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ich hoffe, ihr habt hier auch mal alle eine Großstadtwohnung mit 40-50qm 
und 500-600€ warm plus Telefon und Strom mit eingerechnet. Die Jungs mit 
den 2k€ netto wohnen doch nicht alle noch bei Muttern gratis? Oder doch?

Bei einer anständigen Rechnung komme ich da bei einem Erwerbstätigen, 
der auch täglich mit dem Auto fährt (mit Wertverlust und 
Betriebskosten), und für den Beruf auch anständig gekleidet ist, noch 
ein paar wichtige Versicherungen wie Haftpflicht, Berufsrechtsschutz und 
Erwerbsunfähigkeit und Riester hat, und Grundernährung zu Hause etwa 
200€, durchaus auf 1400-1500€ fixe Kosten im Monat. Inventaranschaffung 
für die Wohnung. Da ist der Malle-Urlaub auch noch nicht drin. Ausgehen 
auch nicht.

Lohnen, tut sich allenfalls etwas bei Doppelverdienern, die sich die 
Kosten (Wohnung, Strom, Telefon, Auto, Haftpflicht, Anschaffungen) 
anteilig teilen können, wobei auch noch ein weiterer Lohn ansteht.

Autor: MaWin (Gast)
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Du bist Angesteller.
Das heisst, du kannst von deinem Geld leben,
als Single recht gut, als Paar ok, als Familie leidlich.
Millionär wirst du mit einem Angestelltengehalt nicht.
So oder so nicht.
Die 600 zurückzulegen ist klug, denn Kosten für ein Auto
oder ein Haus rechnest du nicht ein. Du wirst das Geld
brauchen, sinnvollerweise als Wertanlage (Haus) aber
nötigenfalls eines Tages als Rente.
Bleib so sparsam.
Erhalte den Job.
Und wenn du eines Tages eine saugute Idee hast,
macht dich selbständig und zum Millionär.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> durchaus auf 1400-1500€ fixe Kosten im Monat.

Bleiben immer noch >6kEuro im Jahr zum Verschleudern.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Inventaranschaffung
> für die Wohnung.

Man muss ja nicht alle 5 Jahre eine neue Küche für 10 kEuro kaufen.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Da ist der Malle-Urlaub auch noch nicht drin.

Dafür muss man ja auch nicht gleich 2000 Euro ausgeben.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ausgehen
> auch nicht.

Da braucht man ja auch nicht hunderte Euro im Monat.

Als Single kann man mit 1500 Budget im Monat schon sehr gut leben. Auch 
in München kommt man damit ganz gut klar. Das ist alles eine Frage des 
Lebensstiles. Für jemanden, der unbedingt einen neuen BMW fahren muss 
oder eine 100qm Wohnung braucht, wird es natürlich eng.

Für eine Familie ist 2000 Euro Nettoeinkommen natürlich schon knapp. 
Allerdings bleibt allein durch die Steuerklasse schon wieder ein paar 
hundert Euro mehr übrig als beim Single. Dazu kommt Kindergeld etc, so 
dass 2000 Netto ein erheblich geringeres Brutto bedeuten würde.

Autor: Sepp (Gast)
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Wir werden doch alle verar****!

Als Ingenieur mit 2000 Netto im Monat heimgehen. Viele Bänker geben das 
an einem Abend im Pu** aus und lachen über die Idio***, die ihm das Geld 
zuschustern! Und das sind wir, die brav sagen: 2000 ist dich eine Menge 
Geld!
Oder: wir jammern auf hohem Niveau, seit doch zufrieden. Mag global 
betrachtet sogar stimmen, aber in D bereichern sich einige wenige auf 
Kosten der Allgemeinheit. Und die wollen, das wir denken, 2000EUR sind 
viel!!
Wisst ihr, dass Gehälter >250000 im Jahr nicht in der Gehaltsstatistik 
auftauchen? Der Grund ist einfach: So bleibt das Durschnittsgehalt schön 
niedrig. Denn wenn das Durschnittsgehalt 10000 EUR wäre, würde je keiner 
mehr für 2000 arbeiten... Der Pöbel muss arbeiten, damit die oberen 
schön so weiter machen können...

Revolution!!!

Autor: Rechner... (Gast)
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OnkelDagobert schrieb:
> Bin Dipl.Ing(FH) aus den neuen Bundesländern mit ~4 Jahren BE.
> Gehalt so 2000 netto/Monat.

Das Problem kenne ich. Wenn Du mal ALLE - wirklich ALLE Lebenskosten 
übers Jahr zusammenrechnest wirst Du auf wesentlich mehr 
Lebenshaltungskosten kommen, was auch erklärt warum Du nix auf dem Konto 
hast.
Die Banken rechnen z.B. für ein Single Haushalt 1700€/Monat 
Lebenshaltungskosten. Dazu zählen dann auch die Zeitschrift an der 
Tanke, mal hier ein Genussmittel und Kleidung braucht man(n) ja auch.
Spätestens wenn Du Dir eine Immobilie anlachen willst, dann mußt Du Dir 
einen Finanzplan machen. Bei mir gabs dann so einen "Aha" Effekt...

Autor: Jüngling (Gast)
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Rechner... schrieb:
> Spätestens wenn Du Dir eine Immobilie anlachen willst, dann mußt Du Dir
> einen Finanzplan machen. Bei mir gabs dann so einen "Aha" Effekt...

Was folgte dem Aha-Effekt aus? Ausgewandert? Arbeit niedergelegt? In die 
Ver-
sicherungsbranche gewechselt?

Autor: Rechner... (Gast)
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..Aha: Da steckt also mein ganzes Geld :)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Stefan L. schrieb:
> Dafür muss man ja auch nicht gleich 2000 Euro ausgeben.

Genau 1 Woche Sardinien mit den Motorbike hat auch nur 800 € gekostet!
Mit den Fahrad hin und zurück wären auch 3 Wochen drin gewesen!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wolfgang Marx schrieb:

>Genau 1 Woche Sardinien mit den Motorbike hat auch
>nur 800 € gekostet!

Für den genügsamen Bürger gibts da ersatzweise noch Balkonien. Das liegt 
hinter Gardinien. ;-)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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OnkelDagobert schrieb:
> Bin Dipl.Ing(FH) aus den neuen Bundesländern mit ~4 Jahren BE.
>
> Gehalt so 2000 netto/Monat.

Also die ersten 2 BE Jahre sind bei mir auch nicht so die Reichtümer 
möglich gewesen.
Aber mit 700 €/pro Monat Sparleistung liegst du nicht schlecht.

Autor: Harry (Gast)
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Interessant,

ich habe praktisch das gleiche "Problem".
Verdiene ähnlich und habe knapp 800€ jeden monat über, nur wo das Geld 
hingeht, weiß der Geier.
Ich habe mir eigentlich auch mal alle Kosten eines Monats 
zusammengestellt, aber wirklich viel Geld bleibt dabei nicht hängen.

Autor: Christian R. (supachris)
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Kleiner Tipp: Das übrige Geld per Dauerauftrag aufs Tagesgeldkonto 
schieben. Da kann man nicht so einfach per EC-Karte zugreifen und 
überlegt somit erst mal, bevor man das Geld ausgibt. Bei mir klappt das 
zumindest gut so. Wenn ich das auf den Girokonto lasse, ist es 
komischerweise auch irgendwann weg.

Autor: WT (Gast)
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Christian R. schrieb:
> Kleiner Tipp: Das übrige Geld per Dauerauftrag aufs Tagesgeldkonto
> schieben.

Stimmt, das ist gut. Zumindet mal einen gewissen Beitrag der jeden Monat 
vom Konto weggeht. Somit hat man schonmal weniger ums einfach 
auszugeben.

Harry schrieb:
> Verdiene ähnlich und habe knapp 800€ jeden monat über, nur wo das Geld
> hingeht, weiß der Geier.
> Ich habe mir eigentlich auch mal alle Kosten eines Monats
> zusammengestellt, aber wirklich viel Geld bleibt dabei nicht hängen.

Da summieren sich oftmals kleine Beträge, Verpflegung, Hygieneartikel, 
hier mal ein Bier, da mal nen Kaffe, ne Zeitschrift, am Wochenende 
weggehn, Sprit, Kleidung, Musik,...dann kommt mal die Versicherung, 
Autoreparatur, mal ein kaputtes Elektrogerät, usw.
Da ist das Geld dann schnell weg.

Autor: ach (Gast)
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Jammern auf hohem Niveau.

Andere Leute leben mit 1000€ Netto/Monat in einer Stadtwohnung ganz gut.

Autor: silent (Gast)
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Naja die bekommen aber auch die Miete von der AG...
Duck und Weg...

Autor: was? (Gast)
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ach schrieb:
> Andere Leute leben mit 1000€ Netto/Monat in einer Stadtwohnung ganz gut.

Kenne ich persönlich keinen.

Autor: Mine Fields (Gast)
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was? schrieb:
> ach schrieb:
>> Andere Leute leben mit 1000€ Netto/Monat in einer Stadtwohnung ganz gut.
>
> Kenne ich persönlich keinen.

Es gibt in Deutschland vermutlich Hundertausende Azubis und Studenten, 
die mit deutlich weniger das schaffen. Studenten teilweise mit deutlich 
unter Hartz IV.

Naja, gut leben kann man das vielleicht nicht mehr nennen. Mit 1000 Euro 
netto ist da aber schon so einiges möglich. Wenn man in der Stadt kein 
Auto braucht, spart man ja wieder sehr viel Geld, das die höheren Kosten 
der Stadtwohnung problemlos kompensiert.

Der Tipp mit der Tagesgeldkonto ist sehr gut - ich mache das seit vielen 
Jahren schon so.

Und wenn man nicht weiß, wo das Geld hingeht, bleibt einem nichts 
anderes übrig, als wirklich jeden Cent, den man ausgibt, mal 
aufzuschreiben. Wenn man das mal 3-4 Monate gemacht hat, weiß man recht 
genau, wo das Geld hinfließt und kann dann auch gegensteuern.

Autor: WT (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Es gibt in Deutschland vermutlich Hundertausende Azubis und Studenten,
> die mit deutlich weniger das schaffen. Studenten teilweise mit deutlich
> unter Hartz IV.

Da helfen oft auch die Eltern mit und zaheln z.B. die Wohnung.

Stefan L. schrieb:
> Mit 1000 Euro
> netto ist da aber schon so einiges möglich. Wenn man in der Stadt kein
> Auto braucht, spart man ja wieder sehr viel Geld, das die höheren Kosten
> der Stadtwohnung problemlos kompensiert.

Man kann damit zurecht kommen, aber viel ist nicht drinnen.
Man muss schon sehr aufs Geld schauen und sich gut überlegen für was man 
sein Geld ausgibt.

Stefan L. schrieb:
> Und wenn man nicht weiß, wo das Geld hingeht, bleibt einem nichts
> anderes übrig, als wirklich jeden Cent, den man ausgibt, mal
> aufzuschreiben.

Das ist nicht verkehrt, so behält man einen Überblick für was man denn 
so alles sein Geld ausgibt und wo Sparpotential vorhanden ist.

Autor: Harry (Gast)
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Jetzt fangt bitte keine HARZ IV Grundsatzdiskussion oder ähnliches an...

Der Dauerauftrag scheint eine gute Lösung zu sein. Das wollte ich immer 
Mal tun, aber es blieb doch meist dabei: "Naja, wenn ich am Monatsende 
was über habe, werde ich das Geld auf ein separates Konto überweisen"...

Und natürlich ist es Jammern auf hohem Niveau.
Ich frage mich aber seeehr oft, wie können da andere noch ein dickes 
Fahrzeug finanzieren und ähnliches? Bei einer Leasingrate ab 600€+ finde 
ich das schon ne Leistung bei der Menge an schweren Autos, welche durch 
die Gegend fahren. Scheint also immer noch genug Leute zu geben, die 
mehr verdienen oder einfach nur verheiratet sind -> bessere 
Steuerklasse?

Autor: Otto J. (Gast)
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Pff das bischen mehr mit Steuerklasse 3 reicht bei weitem nicht, um ein 
dickes Auto zu finanzieren.

Autor: harald (Gast)
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>> Mit 1000 Euro
>> netto ist da aber schon so einiges möglich. Wenn man in der Stadt kein
>> Auto braucht, spart man ja wieder sehr viel Geld, das die höheren Kosten
>> der Stadtwohnung problemlos kompensiert.

>Man kann damit zurecht kommen, aber viel ist nicht drinnen.
>Man muss schon sehr aufs Geld schauen und sich gut überlegen für was man
>sein Geld ausgibt.

Es gibt sehr viele Leute in der Stadt, denen nur 1000€ zur Verfügung 
steht und gut damit aus kommen und zwar ohne irgendwelche Almosen vom 
Staat. Wenn man selber kocht und nicht in Konsumwahn fällt, kann man 
sich auch mit einem Billigjob eine Wohnung und ein Auto in einer 
Großstadt leisten. Wobei das Auto in einer Großstadt unnötig, also Luxus 
ist.

Es gibt auch viele Leute, die zwar viel mehr als 1000€ zur Verfügung 
haben, aber trotzdem sehr bescheiden leben. Von vielen reichen Leuten 
kann man lernen wie man mit Geld um geht. Vielen Millionären, sieht man 
ihren Reichtum nicht an. Sie haben zwar ein eigenes Haus, leben aber 
bescheidener als die meisten sogenannten Armen, fühlen sich aber wohl 
dabei.
Auch ich würde sehr aufs Geld schauen und mir immer gut überlegen für 
was ich mein Geld ausgebe, wenn ich Millionär wäre. Das ist für mich 
selbstverständlich, unabhängig davon, wieviel Geld mir wirklich zur 
Verfügung steht.

Autor: exactly (Gast)
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Harry schrieb:
> Ich frage mich aber seeehr oft, wie können da andere noch ein dickes
> Fahrzeug finanzieren und ähnliches? Bei einer Leasingrate ab 600€+ finde
> ich das schon ne Leistung bei der Menge an schweren Autos, welche durch
> die Gegend fahren. Scheint also immer noch genug Leute zu geben, die
> mehr verdienen oder einfach nur verheiratet sind -> bessere
> Steuerklasse?

Ich frage mich das auch immer wieder!
Und ich komme sehr oft zu dieser Antwort, die mir gar nicht so recht 
gefällt... Die Leute mit den dicken Wohnungen und Autos sind einfach 
nicht Ingenieur geworden! Ingenieure mit überdurchschnittlichem 
Lebensstandard zu finden ist wirklich schwierig. Die meisten sind kleine 
Krauter mit nem alten Golf und schlechten Klamotten. Traurig aber wahr.

Autor: Stephan S. (outsider)
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harald spricht mit aus der Seele. Ich versteh das auch nicht was das 
Gejammer soll. 1700 Euro für einen Singlehaushalt? Das ist ja wohl 
lächerlich! Ich vermute einfach mal dass weniger als 20% in Deutschland 
überhaupt so ein Einkommen haben und es gibt sehr sehr viele die um 1000 
Euro oder noch weniger haben. Die leben auch. Aber manche Leute haben 
halt echt seltsame Anschauungen was man zum Leben braucht. Manchen 
scheinen nicht damit leben zu können ohne Ed Hardy T-Shirts für 200 
Euro, ohne 3 mal in der Woche "was trinken zu gehen", und geben für 3 
Getränke und ein Essen für den hohlen Zahn jedes mal 30 Euro aus, sie 
brauchen eine Wohnung für mindestens 700 Euro warm, ein iPhone für 60 
Euro monatlich, Sky Abo für 40 Euro, jährlich den neuesten Gamer-PC für 
2k€, alle 2 Jahre nen neuen Flachbildfernseher, am besten alles noch 
finanziert... Und dann darf man sich als Geldsau beschimpfen lassen wenn 
man den Scheiss selbst nicht mitmacht und sich ein neues Auto für 20 k€ 
kauft, wofür man von 1800 netto 2 Jahre lang knapp 1k€ zur Seite legen 
konnte weil man den Schwachsinnslebensstil vieler nicht mitmacht. Da 
platzt mir echt das Hemd :-)

Das mit dem Abräumen des Kontos ist wirklich eine tolle Sache, ich mache 
das selbst auch immer am Monatsende. Eine Zeit lang war ich mal bei 
einer Bank, da konnte man das automatisieren: immer zu einem bestimmten 
Stichtag im Monat wurde alles was über einem festgelegten Betrag X war 
automatisch aufs Tagesgeldkonto umgebucht.

Autor: Otto J. (Gast)
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Naja wenn wir alle in materieller Askese leben, dann bricht unser ach so 
tolles Wirtschaftssystem zusammen. Seit die Menschheit den Zinseszins 
erfunden hat, bleibt der Weltwirtschaft und Bevölkerung nicht anderes 
übrig als zu wachsen wenn sie nicht vor die Hunde gehen will.....Traurig 
aber wahr!

Autor: hahaarmseligeings (Gast)
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Otto J. schrieb:
> Naja wenn wir alle in materieller Askese leben, dann bricht unser ach so
> tolles Wirtschaftssystem zusammen.

* 10 % der Bevölkerung haben einen Anteil von 25 Prozent am 
Gesamteinkommen
Durschnittsvermögen eines Erwachsenen 300.000 Euro

Für deren Luxus müssen halt auch ein paar in Askese leben, der Kuchen 
hat nunmal eine Größe von 100%.

Der arme Ingenieur mit 2000 Euro auf dem Girokonto gehört sicher nicht 
zur Bonzenklasse.

Autor: WT (Gast)
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Harry schrieb:
> Ich frage mich aber seeehr oft, wie können da andere noch ein dickes
> Fahrzeug finanzieren und ähnliches? Bei einer Leasingrate ab 600€+ finde
> ich das schon ne Leistung bei der Menge an schweren Autos, welche durch
> die Gegend fahren.

Weil diese Leute wohl mehr verdienen, eine höhere Position haben 
und/oder einen Firmenwagen fahren.

exactly schrieb:
> Und ich komme sehr oft zu dieser Antwort, die mir gar nicht so recht
> gefällt... Die Leute mit den dicken Wohnungen und Autos sind einfach
> nicht Ingenieur geworden! Ingenieure mit überdurchschnittlichem
> Lebensstandard zu finden ist wirklich schwierig.

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber ich brauch micht nicht viel 
umschauen um diese Aussage zu widerlegen.

exactly schrieb:
> Die meisten sind kleine
> Krauter mit nem alten Golf und schlechten Klamotten. Traurig aber wahr.

Antwort siehe oben.
Nicht von einem selbst auf andere schließen... ;-)

Autor: WT (Gast)
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hahaarmseligeings schrieb:
> Der arme Ingenieur mit 2000 Euro auf dem Girokonto gehört sicher nicht
> zur Bonzenklasse.

Natürlich nicht, weil 2000€ noch kein Bonzengehalt ist, also nicht das 
was man sich unter Bonzen vorstellt. Für einen Singlehaushalt ist es 
sicherlich gut, wer damit nicht zurechtkommt sollte sich über seinen 
Lebensstil gedanken machen und den Stil den Einkommensverhältnissen 
anpassen.
Für eine Familie mit 2 Kindern ist das Geld wieder kanpper bemessen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Harry schrieb:

> Ich frage mich aber seeehr oft, wie können da andere noch ein dickes
> Fahrzeug finanzieren und ähnliches? Bei einer Leasingrate ab 600€+ finde
> ich das schon ne Leistung bei der Menge an schweren Autos, welche durch
> die Gegend fahren. Scheint also immer noch genug Leute zu geben, die
> mehr verdienen oder einfach nur verheiratet sind -> bessere
> Steuerklasse?

Und eine nicht unbeträchtliche Anzahl dieser Leute lebt einfach über 
ihre Verhältnisse. Da wird sehr oft auf Kante genäht.

Nur weil jemand ein dickes Auto fährt, heisst das ncoh lange nicht, dass 
er es sich auch leisten kann (oder es ihm gar gehört ;-).

Wieder andere könnten sich so einen Schlitten kaufen, fahren aber lieber 
einen Kastenwagen mit Flügeltüren, weil der einfach praktischer ist.

OT: Ich weiss gar nicht, wer diesen Blödsinn der nach oben 
aufschwingenden Heckklappe erfunden hat: ist für kleinere Personen sehr 
mühsam, größere hauen sich den Schädel ein und es wird nach ein paar 
Jahren besonders lustig, wenn die Gasdruckfedern ihren Geist aufgeben.
Flügeltüren halten ewig. Vielleicht liegt es daran ;-)

Chris D.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Chris D. schrieb:
> OT: Ich weiss gar nicht, wer diesen Blödsinn der nach oben
> aufschwingenden Heckklappe erfunden hat: ist für kleinere Personen sehr
> mühsam, größere hauen sich den Schädel ein und es wird nach ein paar
> Jahren besonders lustig, wenn die Gasdruckfedern ihren Geist aufgeben.
> Flügeltüren halten ewig. Vielleicht liegt es daran ;-)

Dafür hat doch Mercedes die selbstschließende Heckklappe erfunden. ;-)

exactly schrieb:
> Ingenieure mit überdurchschnittlichem
> Lebensstandard zu finden ist wirklich schwierig. Die meisten sind kleine
> Krauter mit nem alten Golf und schlechten Klamotten. Traurig aber wahr.

Viele Ingenieure sind einfach sparsam und machen deshalb diesen 
Eindruck. Kenne viele, die mit einem alten Auto auf die Arbeit fahren. 
Den Benz fährt dann aber die Frau.

Autor: Thomas (Gast)
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hahaarmseligeings schrieb:
> Der arme Ingenieur mit 2000 Euro auf dem Girokonto gehört sicher nicht
> zur Bonzenklasse.

Wenn man sich die Gehaltsthread in diesem Forum hier anschaut, dann 
kommt man nicht auf die Idee, dass Ings arm sind. Viele Berufserfahrene 
haben Gehälter jenseits der 60k ohne Führungsverantwortung!

Autor: Dr. Peter Hartz (Gast)
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Otto J. schrieb:
> Naja wenn wir alle in materieller Askese leben, dann bricht unser ach so
> tolles Wirtschaftssystem zusammen. Seit die Menschheit den Zinseszins
> erfunden hat, bleibt der Weltwirtschaft und Bevölkerung nicht anderes
> übrig als zu wachsen wenn sie nicht vor die Hunde gehen will.....Traurig
> aber wahr!
Nicht umsonst haben die Politiker beim deutschen Pöbel so leichtes Spiel 
gehabt die letzten 10 Jahre als Lohndumping in Deutschland immer stärker 
forciert wurde und dann mit Dr. Peter Hartz und Clementine seinen 
Höhepunkt in der EU erreicht hatte.
Die meisten Ingenieure, die den Leuten den Konsum so abreden bzw. deren 
Popelgehälter für angemessen und ausreichend halten, sind wohl irgendwie 
im Straßenbau oder im Gas-/Wasser-/Scheiße-Sektor involviert. Da lässt 
sichs angenehm schlafen. Die restlichen Ingenieure werden nur 
nennenswert gebraucht, wenn die Leute konsumieren können. Hat man schön 
gesehen, als die Privathaushalte der USA im Oktober 2008 den Geldhahn 
abgedreht bekommen haben. Ganze Industriebereiche inkl. Ingenieure in 
Deutschland standen vor dem Abgrund, nur Steuergelder und 
Staatsverschuldung deluxe konnten sie vorläufig retten.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Dr. Peter Hartz schrieb:
> ... und dann mit Dr. Peter Hartz ...

Das warst du doch selber!

Autor: Marx W. (Gast)
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Thomas schrieb:
> Viele Berufserfahrene
>
> haben Gehälter jenseits der 60k ohne Führungsverantwortung!

Da gibts aber auch die anderen, die als AÜG`ler für die mit Lohneinbußen
die Gehälter finanzieren!

Autor: ♪Geist (Gast)
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Mit meiner Frau kommen wir auf 4k, 1k kostet ist schon die Miete. Dazu 
kommen noch zwei Kinder (Kindergartenkosten, Klamotten, Windeln etc.), 
eine Katze und Vorliebe meiner Frau für Markenklamotten, so bleibt vom 
Geld nichts übrig. Also 500 € weglegen zu können wäre für mich nicht 
drin :)
Ich gehöre aber nicht zu den Ingenieuren die auf Arbeit belegte Brötchen 
essen, sondern esse in der Mittagspause was Anständiges und drehe nicht 
jeden Cent um.

Autor: 2,71828183 (Gast)
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Sepp schrieb:
> Wisst ihr, dass Gehälter >250000 im Jahr nicht in der Gehaltsstatistik
> auftauchen? Der Grund ist einfach: So bleibt das Durschnittsgehalt schön
> niedrig.

Das ist Käse.
In keiner mir bekannten Gehaltsstatistik wird das arithmetische Mittel 
verwendet, da es zu ausreißersensitiv ist. Man bekommt einen Wert, der 
zwar mathematisch korrekt ist aber null Aussagekraft hat. Deshalb wird 
so gut wie immer Lageparameter der Gehaltsverteilung herangezogen. In 
der EU ist z.B. der arm der weniger als 60% vom Gehaltsmedian verdient.

Ich habe vor einigen Jahren auch mit ungefähr 2.000€ netto angefangen. 
Reicht natürlich nicht um bei den Großen mitzuspielen, aber als 
Einstiegsgehalt ging das absolut in Ordnung - auch wenn man regelmäßig 
irgendwo im Anzug auflaufen muss und entsprechende Zusatzkosten hat.

Autor: WT (Gast)
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♪Geist schrieb:
> Mit meiner Frau kommen wir auf 4k, 1k kostet ist schon die Miete. Dazu
> kommen noch zwei Kinder (Kindergartenkosten, Klamotten, Windeln etc.),
> eine Katze und Vorliebe meiner Frau für Markenklamotten, so bleibt vom
> Geld nichts übrig. Also 500 € weglegen zu können wäre für mich nicht
> drin :)
> Ich gehöre aber nicht zu den Ingenieuren die auf Arbeit belegte Brötchen
> essen, sondern esse in der Mittagspause was Anständiges und drehe nicht
> jeden Cent um.

In dem Fall is dann ersichtlicher warum nichts übrig blebt.
Aber in dem Fall muss man auch nicht jammern (nicht an dich gerichtet) 
wenn man weiß wo das Geld hinfließt und warum nichts übrig bleibt.

2,71828183 schrieb:
> Ich habe vor einigen Jahren auch mit ungefähr 2.000€ netto angefangen.
> Reicht natürlich nicht um bei den Großen mitzuspielen,

Es gibt Berufsgruppen (sogar gut ausgebildete) die wären froh um solch 
einen Betrag. :-)

Autor: Maik (Gast)
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>harald spricht mit aus der Seele. Ich versteh das auch nicht was das
>Gejammer soll. 1700 Euro für einen Singlehaushalt? Das ist ja wohl
>lächerlich! Ich vermute einfach mal dass weniger als 20% in Deutschland
>überhaupt so ein Einkommen haben...

Aber er bekommt immer noch zu wenig, wenn man bedenkt, dass die Firma 
mit seinen Ideen und seiner Arbeit womöglich Umsätze im 6, 7 oder gar 8 
stelligen Bereich erwirtschaftet.

Autor: Backflow (Gast)
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>Mit meiner Frau kommen wir auf 4k...und Vorliebe meiner Frau für
>Markenklamotten, so bleibt vom Geld nichts übrig.
> ... und drehe nicht jeden Cent um.

Auch mit 10k/Monat wird sich dieser Mensch arm rechnen, da dann seine 
Ansprüche entsprechend steigen.

Ist eher vom Menschenschlag "mehr Schein als Sein".

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Maik schrieb:

> Aber er bekommt immer noch zu wenig, wenn man bedenkt, dass die Firma
> mit seinen Ideen und seiner Arbeit womöglich Umsätze im 6, 7 oder gar 8
> stelligen Bereich erwirtschaftet.

Genauso wie der Vertriebler, der mit seinem direkten Kundenkontakt die 
wichtigste Schnittstelle nach außen ist.
Oder der Mensch in der Buchhaltung, der schaut, wo es klemmt und dass 
die Gelder reinkommen.
Oder der Mensch, der die Aquise von Neukunden betreibt.

Entwicklung ist nur ein Teil eines Unternehmens - und, nein, nicht der 
Wichtigste.

Ein erfolgreicher Unternehmer ist in erster Linie ein guter Kaufmann - 
viel später erst ein guter Ingenieur/Informatiker/was auch immer.

Glaubt man zuerst nicht - is aber so.

Chris D.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Entwicklung ist nur ein Teil eines Unternehmens - und, nein, nicht der
> Wichtigste.

Was ist der Wichtigste Bereich eines Unternehmens?

Ohne Entwicklung hat der Vertrieb nichts zu verkaufen (es sei denn es 
handelt sich um ein Handelsunternehmen). Ohne Vertrieb verkauft die 
Entwicklung nichts. Und ohne Buchhaltung darf ein Unternehmen gar nicht 
arbeiten.

Es gibt einige Bereiche, die einfach unverzichtbar sind. Da kann man 
nicht sagen, welcher Bereich der Wichtigste ist.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan L. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Entwicklung ist nur ein Teil eines Unternehmens - und, nein, nicht der
>> Wichtigste.
>
> Was ist der Wichtigste Bereich eines Unternehmens?
>
> Ohne Entwicklung hat der Vertrieb nichts zu verkaufen (es sei denn es
> handelt sich um ein Handelsunternehmen).

Eben - es gibt viele Unternehmen ohne Entwicklung.

Aber es gibt keine Entwicklung ohne Vertrieb - jedenfalls nicht lange 
;-)

> Es gibt einige Bereiche, die einfach unverzichtbar sind. Da kann man
> nicht sagen, welcher Bereich der Wichtigste ist.

Ja. Aber Entwicklung wird hier oft so dargestellt, als wäre sie das 
Nonplusultra. Ist sie definitiv nicht.

Ich verstehe zwar, dass man seine eigene Profession möglichst hoch 
stellt - ich bin ja selbst auch Entwickler :-) - aber ich sehe als 
Unternehmer auch, dass andere Dinge für ein erfolgreiches Unternehmen 
wichtiger sind.

Chris D.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Eben - es gibt viele Unternehmen ohne Entwicklung.

Ja richtig, weil sie von Anfang an auf Handel spezialisiert sind. Im 
produzierenden Gewerbe ist in der Regel aber eine Entwicklung zwingend 
notwendig, um langfristig überleben zu können. Vor allem in Deutschland.

Umgekehrt gilt es dann natürlich genauso:

Chris D. schrieb:
> Aber es gibt keine Entwicklung ohne Vertrieb - jedenfalls nicht lange
> ;-)

Chris D. schrieb:
> Ja. Aber Entwicklung wird hier oft so dargestellt, als wäre sie das
> Nonplusultra. Ist sie definitiv nicht.

In einem uC-Forum ist es nicht verwunderlich, das ein Großteil der User 
Entwickler sind, da sind solche Ansichten natürlich weit verbreitet.

Für einen guten Entwickler gehört es aber auch, den Gesamtzusammenhang 
zu erfassen.

Ich persönlich arbeite eigentlich ganz gerne mit den Kollegen aus dem 
Vertrieb zusammen, auch wenn es da immer natürliche Interessenkonflikte 
gibt. Ich persönlich wäre für den Job zu ehrlich.

Wobei ich mir vorstellen kann, dass es als Unternehmer wieder anders 
aussieht: In diesem Fall muss man ja von seinen Produkten überzeugt 
sein, wenn ich alle Entscheidungen selbst treffen darf.

Autor: uzh (Gast)
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> Ja. Aber Entwicklung wird hier oft so dargestellt, als wäre sie das
> Nonplusultra. Ist sie definitiv nicht.

Entwicklung wird oft als sehr unwichtig dargestellt. Deshalb wird sie 
oft auch schlecht bezahlt.


> aber ich sehe als
> Unternehmer auch, dass andere Dinge für ein erfolgreiches Unternehmen
> wichtiger sind.

Ich glaube nicht, dass es da eine allgemeingültige Rangfolge gibt, was 
nun wichtiger ist. Das hängt doch vom Einzelfall ab.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Zur wichtigsten Funktion in einem Unternehmen, erinnere ich mich an 
einen Witz zu den verschiedenen Organen im menschlichen Körper. Dort 
behauptete das Gehirn, das wichtigste zu sein. Zwischendurch stritten 
sich noch andere Organe. Das Arsc*loch sagte dann irgendwann: Ich bin 
das wichtigste, und stellte fortan seine Arbeit ein. ;-)

Kennt hier jemand die Geschichte ausführlich und vollständig?

Autor: Backflow (Gast)
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@Wilhelm,

siehe Anhang

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Backflow schrieb:

>@Wilhelm,

>siehe Anhang

Na sowas! Vielen Dank!

Autor: 2,71828183 (Gast)
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Maik schrieb:
> Aber er bekommt immer noch zu wenig, wenn man bedenkt, dass die Firma
> mit seinen Ideen und seiner Arbeit womöglich Umsätze im 6, 7 oder gar 8
> stelligen Bereich erwirtschaftet.

Mit der Argumentation solltest Du mal in die nächste Gehaltsverhandlung 
gehen. Die Lacher wirst Du auf Deiner Seite haben. Denn Umsatz ist kein 
Kriterium an dem ich als Entwickler gemessen werde, weil ich schlicht 
und einfach keine Möglichkeit habe am Umsatz meines Unternehmens 
irgendetwas zu drehen. Der notwendige Leistungsumfang wird genau wie der 
Zielpreis vom Markt vorgegeben. Ich kann "nur" dafür sorgen, dass meine 
Entwicklung alle Vorgaben erfüllt und die Kosten so niedrig sind damit 
auch noch was beim Unternehmen hängen bleibt. Den Gewinn meines 
Unternehmens oder eines Projektes kann ich also nur kostenseitig 
beeinflussen. Um das zu schaffen habe ich Controller, Einkäufer, 
Vertriebler und Fertigungsplaner an meiner Seite. Da irgendwie meinen 
persönlichen Anteil an der Wertschöpfung raus zu rechnen oder gar eine 
Hierarchie zu unterstellen, halte ich persönlich für unmöglich. Ohne 
einen fähigen Vertriebler der dem Kunden irgendwie einen Zielpreis 
entlockt (den er verständlicherweise nur sehr ungerne rausrücken, weil 
der Preis dann auch auf der Rechnung stehen wird), brauche ich z.B. gar 
nicht erst anfangen was zusammen zu bauen. Ob wir den Auftrag bekommen 
steht dann immer noch auf einem anderen Blatt Papier.

Irgendwas im stillen zusammen basteln kann jeder. Dem entsprechend sind 
auch die Gehälter der Bastelfraktion unter Druck. Wie mein Chef aus 
meiner Ausbildung mal anmerkte: "Entweder machen wir den Job oder die 
Panflötenspieler aus der Mönkebergstraße." Damals wie heute finde ich 
den Spruch mehr als asi, aber rational betrachtet hat er leider recht. 
Alten Zeiten nach zu heulen bringt da auch nichts.

Wie WT schon schrieb: über die Kohle die wir als Ings. abgreifen, würden 
sich sehr viele andere Berufsgruppen extrem freuen. Wer als Ing. noch 
mehr Geld verdienen will, muss entweder in einem sehr gefragten Bereich 
sehr gut sein oder er verlässt die Entwicklung und bringt sein 
technisches Wissen irgendwo in einer betriebswirtschaftlichen Funktion 
ein. PPT-Engineering wird wohl immer gefragter.

Autor: ??????? (Gast)
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> PPT-Engineering wird wohl immer gefragter.

Was ist das denn?

Autor: Mine Fields (Gast)
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Präsentationen mit Powerpoint.

Autor: Maik (Gast)
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Naja, ich finde nur das man als Entwickler mit einem anderen 
Selbstbewusstsein rangehen sollte - auch an die angesprochenen 
Gehaltsverhandlungen.
Denn de facto ist es nun mal so, dass diese Arbeit eben nicht jeder 
professionell und ingenieursmäßig durchführen kann.
Ich stelle mal folgenden Satz in den Raum:
Ein durchschnittlicher Ingenieur wäre nach ein paar Monaten oder Jahren 
in der Lage in einem befriedigenden Maße Produkte zu verkaufen, in der 
Produktion zu arbeiten oder den Einkauf zu erledigen.
Anders herum glaub ich nicht, dass ein durchschnittlicher Verkäufer, 
Produktionsmitarbeiter oder Einkäufer in der Lage wäre Elektronik 
professionell zu entwickeln (hierbei gibt es natürlich auch Ausnahmen, 
aber ich rede ja vom Durchschnitt ;-) ).

Autor: Mine Fields (Gast)
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Maik schrieb:
> Ein durchschnittlicher Ingenieur wäre nach ein paar Monaten oder Jahren
> in der Lage in einem befriedigenden Maße Produkte zu verkaufen, in der
> Produktion zu arbeiten oder den Einkauf zu erledigen.

Produktion ja (wobei es auch viele Ing. gibt die dafür zu 
kreativ-chaotisch wären). Einkauf wäre vermutlich auch kein größeres 
Problem. Aber mit dem Vertrieb wird es schon schwierig. Der 
durchschnittliche Entwicklungs(!)-Ing. wird da schon das ein oder andere 
Problem bekommen.

Autor: Maik (Gast)
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>Der durchschnittliche Entwicklungs(!)-Ing. wird da schon das ein oder andere
>Problem bekommen.

Da gebe ich Dir erstmal recht. Der Ing. wird die Arbeit aber vermutlich 
besser machen als der Verkäufer, der auf einmal ein FPGA Board o.ä. 
entwickeln soll ;-)

Autor: 2,71828183 (Gast)
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Maik schrieb:
> Ich stelle mal folgenden Satz in den Raum:
> Ein durchschnittlicher Ingenieur wäre nach ein paar Monaten oder Jahren
> in der Lage in einem befriedigenden Maße Produkte zu verkaufen, in der
> Produktion zu arbeiten oder den Einkauf zu erledigen.

Vertrieb würde ich mir nicht zutrauen, aber im Prinzip gebe ich Dir voll 
und ganz Recht. Innerlich habe ich mich schon damit abgefunden 
irgendwann diesen Weg zu gehen. Die Inder werden nicht schlechter und 
aus den Uni strömen sehr viele sehr gute Absolventen, die sich mit einer 
unglaublichen Energie in den Job stürzen. Den Druck halte ich zwar 
locker aus (bin ja selbst noch nicht sooo lange Ing.), die Frage ist 
aber ob ich mir das bis zum Ende geben möchte. Ausserdem kenne ich nur 
wenige Entwickler mit 55+. "Mein" Produktcontroller ist z.B. Techniker. 
Der geht straight auf die 60 zu und verdient mehr Kohle als er in der 
Technik jemals verdient hätte - falls er in der Technik in dem Alter 
überhaupt noch einen Job hätte. Es gibt nur wenige die sowohl in der 
Technik und der BWL wirklich zu Hause sind. Dementsprechend sind die 
Gehälter.

Na ja, das ist jetzt natürlich eine ganz subjektive Sichtweise. Ein paar 
Jahre werde ich auf jeden Fall noch in der Entwicklung bleiben. Dafür 
ist der Job einfach zu interessant. Aber auf lange Sicht sieht es leider 
düster aus. Die Projektleiterstellen sind leider nur begrenzt verfügbar.

Autor: Samuel (Gast)
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> Die Projektleiterstellen sind leider nur begrenzt verfügbar.
und alles andere, als das Gelbe vom Ei!

Die meisten PL-Stellen werden erst einmal schlechter bezahlt, als gute 
Entwickler. Und, man arbeitet auch noch mehr. Nicht so attraktiv, wenn 
man mich fragt.

Ich bereite gerade meinen Ausstieg aus der Elektrtechnikbranche vor. 
Werde was ganz anderes machen.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Samuel schrieb:
> Ich bereite gerade meinen Ausstieg aus der Elektrtechnikbranche vor.
> Werde was ganz anderes machen.

Was machst du? Ist bestimmt für einige interessant hier :)

Autor: 2,71828183 (Gast)
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Samuel schrieb:
>> Die Projektleiterstellen sind leider nur begrenzt verfügbar.
> und alles andere, als das Gelbe vom Ei!
>
> Die meisten PL-Stellen werden erst einmal schlechter bezahlt, als gute
> Entwickler. Und, man arbeitet auch noch mehr. Nicht so attraktiv, wenn
> man mich fragt.

WORD ;-)

Autor: MaWin (Gast)
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> Ein durchschnittlicher Ingenieur wäre nach ein paar Monaten oder Jahren
> in der Lage in einem befriedigenden Maße Produkte zu verkaufen, in der
> Produktion zu arbeiten oder den Einkauf zu erledigen.

Mach es einfach.
Mach dich selbständig und du darfst alle diese Sachen machen.
Und wenn dann zu wenig Kohle bei rumkommt,
bist du der einzige über den du jammern darfst.

Aber nichts als Hosenscheisser mit einem grossen Maul.

Ich scheitert hier doch regelmässig schon an einer EAR-Anmeldung.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Maik schrieb:

> Denn de facto ist es nun mal so, dass diese Arbeit eben nicht jeder
> professionell und ingenieursmäßig durchführen kann.

Richtig.

> Ich stelle mal folgenden Satz in den Raum:
> Ein durchschnittlicher Ingenieur wäre nach ein paar Monaten oder Jahren
> in der Lage in einem befriedigenden Maße Produkte zu verkaufen, in der
> Produktion zu arbeiten oder den Einkauf zu erledigen.
> Anders herum glaub ich nicht, dass ein durchschnittlicher Verkäufer,
> Produktionsmitarbeiter oder Einkäufer in der Lage wäre Elektronik
> professionell zu entwickeln.

Genau dieser Satz zeigt das Problem.

Die Leistung anderer wird regelmäßig als einfach und leicht erlernbar 
empfunden, nur weil dort nicht Laplace-Transformierte oder Isomorphismen 
auf der Tagesordnung stehen.

Das ist ein fataler Irrtum.

Ein exzellenter Vertriebler benötigt genauso eine Menge Erfahrung wie 
ein exzellenter Entwickler. Das lernt man nicht "mal eben so", erst 
recht nicht in ein paar Monaten.

Wenn man diesen Grundtenor hier im Forum verfolgt, wird einem klar, 
warum so wenige Ingenieure als Unternehmer erfolgreich sind - es liegt 
an der (vermutlich meist nicht mal bewussten) Selbstüberschätzung.

Chris D.

Autor: ??????? (Gast)
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Tatsache ist jedenfalls, dass diejenigen, die aus dem ET-Studium 
rausgeflogen sind, weil es zu schwer für sie war, mit einem 
nachfolgenden BWL-Studium selten Probleme haben.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... und abgebrochene BWLler bestimmt mit links ein technisches
Studium machen.

Das erinnert mich an einen kurzzeitigen WG-Mitbewohner, der nach
einem Jahr Architektur geschmissen hatte, weil es zu schwer war.
Anschließend hatte er es mit Maschinenbau probiert. 2 Wochen etwa.

Autor: Wolf S. (Gast)
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WT schrieb:
> Da summieren sich oftmals kleine Beträge, Verpflegung, Hygieneartikel,
> hier mal ein Bier, da mal nen Kaffe, ne Zeitschrift, am Wochenende
> weggehn, Sprit, Kleidung, Musik,...dann kommt mal die Versicherung,
> Autoreparatur, mal ein kaputtes Elektrogerät, usw.
> Da ist das Geld dann schnell weg.

Wenn ich sowas lese, frage ich mich, wie der Schreiber so leben? 
Gelegenheitskäufe bzw. Käufe, deren Regelmäßigkeit wenig auffällt, 
können doch nicht so viel in der Summe ergeben. Wie oft kaufe ich mir im 
Jahr ein Shampoo? Zwei bis drei mal? Und es kostet nicht die Welt. 
Rasierbedarf? Da habe ich im letzten Jahr recht viel investiert, aber 
das Zeug hält doch ewig. (Ich bin weg von Systemrasierer und Schaum, hin 
zu Hobel und Seife. Das ist qualitativer und günstiger; ich diesem Jahr 
habe ich nichts für Rasierbedarf ausgegeben.)

Ich beziehe auch nur 2000 netto monatlich, schaffe es aber, mehr als 
1000 Euro davon zu sparen. Ich hatte in diesem Jahr auch noch sehr hohe 
Ausgaben wegen eines Umzuges, wegen doppelter Mieten und wegen des 
Maklers, konnte aber trotzdem für 7000 Euro Aktien kaufen. Ich finde 
nicht, dass ich ein schlechtes Leben führe. Ich gehe nunmal nicht in 
Kneipen und Imbisse, dafür koche ich sehr viel selbst und kaufe dafür 
auch teure Zutaten. Theater und Konzerte besuche ich auch häufig.

Ich stelle häufig fest, dass Leute einfach nicht mit Geld umgehen 
können. Wenn ich schon lese, man sollte eine Riesterrente haben... 
Kollegen von mir fangen auch an zu riestern und sind kaum mehr vor 
diesem Irrsinn retten. Die sind wie besoffen, weil sie hörten, man könne 
beim Riestern Steuern sparen.

Man braucht drei Versicherungen neben der Krankenversicherung, vor der 
man sowieso nicht sicher ist: Haftpflicht, Hausrat, 
Berufsunfähigkeitsversicherung. Lebensversicherung nur, wenn man Familie 
hat und wenn Lebensversicherung, dann Risikolebensversicherung, niemals 
Kapitallebenversicherung.

Wenn hier jemand schreibt, mit Familie wäre 2000 Euro netto knapp 
bemessen, dann kann ich das nicht glauben. Ich kann mir gut vorstellen, 
dass das bequem reicht für eine vierköpfige Familie.

Autor: Maik (Gast)
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> Ein exzellenter Vertriebler benötigt genauso eine Menge Erfahrung wie
> ein exzellenter Entwickler. Das lernt man nicht "mal eben so", erst
> recht nicht in ein paar Monaten.

Richtig! Wenn jemand "exzellent" in seinem Tätigkeitsbreich ist, ist er 
nur schwer zu ersetzen - egal ob Vertriebler, Entwickler, Einkäufer, 
Bäcker, Metzger, Busfahrer, Arzt, ...

Die Rede war aber vom Durchschnitt und dem Großteil der jeweiligen 
Berufsgruppe.

Autor: Wolf S. (Gast)
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harald schrieb:
> Es gibt auch viele Leute, die zwar viel mehr als 1000€ zur Verfügung
> haben, aber trotzdem sehr bescheiden leben. Von vielen reichen Leuten
> kann man lernen wie man mit Geld um geht. Vielen Millionären, sieht man
> ihren Reichtum nicht an. Sie haben zwar ein eigenes Haus, leben aber
> bescheidener als die meisten sogenannten Armen, fühlen sich aber wohl
> dabei.

Sehr richtig. Ich werde für meinen Lebensstil belächelt, dabei bin ich 
einfach nicht so konsumorientiert wie andere. Ich liebe Fußball, aber 
deswegen hole ich mir doch nicht Pay-TV ins Haus. So viel Fußball kann 
und möchte ich gar nicht sehen.

Ich kenne so einen Millionär und man sieht es ihm auch nicht an. Er fuhr 
immer durchschnittliche Autos (Kia, Ford) und fährt heute auch ein 
durchschnittliches Auto (VW Golf). Sein Auto wechselt er aber häufig. 
Das ist nicht verschwenderisch, sondern klug, weil er das Auto zum 
richtigen Zeitpunkt wieder verkauft.

Wenn ich mir aber Kollegen anschaue... Da gibt's einen, der jammert 
gerne, dass er so wenig Geld bekommt, hat aber einen Stern auf der 
Kühlerhaube und seine Ausgaben für Konsum sind recht hoch. Ein 
ehemaliger Kollege (mittlerweile verstorben) hat mal erzählt, dass er 
selbst ca. 350 Euro pro Monat für Lebensmittel ausgibt. Als Single! Tja, 
wenn man immer nur im Rewe einkauft und fast nur Fertigkost kauft, dann 
wird es teuer. Dieser Kollege hatte auch immer die Angewohnheit, jedes 
Mal eine neue Einkaufstüte zu kaufen, umso sie hinterher wegzuwerfen.

Ich komme mir manchmal vor wie ein Außerirdischer. Mein Umfeld ist voll 
mit Hedonisten, die nie gelernt haben, mit Geld umzugehen.

Autor: BWLer (Gast)
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Wolf S. schrieb:
> Ein
> ehemaliger Kollege (mittlerweile verstorben) hat mal erzählt, dass er
> selbst ca. 350 Euro pro Monat für Lebensmittel ausgibt.

Oh mein Gott. Das sind ja ganze 11 Euro am Tag für Frühstück Mittag und 
Abendbrot...

Ihr Ings seid so armselig...so armselig... selbst Harz 4 futtert für 
4,40 am Tag.

Autor: Paul (Gast)
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@ Wolf S.

Du sprichst mir aus der Seele. Ich muss dir absolut zustimmen. Kann den 
Konsumwahnsinn auch nicht verstehen. Markenklamotten, Fertigfraß, 
jährlich neue Handys, alle 3 Jahre neuen TV und neue Digicam, jährlich 
teuren Fernurlaub - und dann immer jammern, dass das Geld hinten und 
vorne nicht reicht. Ich verstehs nicht.

Aber kannst du mir erklären, wann es deiner Meinung nach sinnvoll ist, 
ein Auto zu verkaufen/zuwechseln? Mein Vater hatte sich immer 
Jahreswagen gekauft und diese dann 15-20 Jahre (bis der TÜV Probleme 
machte) gefahren. Ich mache das bisher ebenso.

Autor: BWLer (Gast)
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Wolf S. schrieb:
> Wenn hier jemand schreibt, mit Familie wäre 2000 Euro netto knapp
> bemessen, dann kann ich das nicht glauben. Ich kann mir gut vorstellen,
> dass das bequem reicht für eine vierköpfige Familie.


armselig armselig... 500 Euro pro Person entspricht fast Harz IV. Kein 
Wunder das ihr so ausgebeutet werdet bei den Lebensansprüchen.

Autor: Paul (Gast)
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> selbst Harz 4 futtert für
> 4,40 am Tag.

So üppig wie Hartz4 habe ich und meine Eltern noch nie gelebt. Das lag 
aber nie daran, dass sich meine Eltern oder ich sich nichts besseres 
hätten leisten können.
Es ist einfach eine Schande wieviel die Hartzies bekommen. Die 
Hartzzahlungen sollten eine Hilfe für eine Notlage sein, aber keine 
Garantie für ein angenehmes Leben ohne Gegenleistung.

Autor: BWLer (Gast)
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Paul schrieb:
> So üppig wie Hartz4 habe ich und meine Eltern noch nie gelebt.

lol. der war gut^

Autor: WT (Gast)
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Maik schrieb:
> Aber er bekommt immer noch zu wenig, wenn man bedenkt, dass die Firma
> mit seinen Ideen und seiner Arbeit womöglich Umsätze im 6, 7 oder gar 8
> stelligen Bereich erwirtschaftet.

Genau, alleine mit seiner Arbeit wird der umsatz erwirtschaftet.
Ich denke dann werden auch andere Gehälter gezahlt. :-)

Samuel schrieb:
> Die meisten PL-Stellen werden erst einmal schlechter bezahlt, als gute
> Entwickler.

So? Neulich hieß es hier im Forum oder wars in einem anderen genau das 
Gegenteil.

Wolf S. schrieb:
> Wenn ich sowas lese, frage ich mich, wie der Schreiber so leben?
> Gelegenheitskäufe bzw. Käufe, deren Regelmäßigkeit wenig auffällt,
> können doch nicht so viel in der Summe ergeben. Wie oft kaufe ich mir im
> Jahr ein Shampoo? Zwei bis drei mal? Und es kostet nicht die Welt.
> Rasierbedarf? Da habe ich im letzten Jahr recht viel investiert, aber
> das Zeug hält doch ewig. (Ich bin weg von Systemrasierer und Schaum, hin
> zu Hobel und Seife. Das ist qualitativer und günstiger; ich diesem Jahr
> habe ich nichts für Rasierbedarf ausgegeben.)

Ja da frage ich mich wie du lebst. Wie oft gehst du unter die Dusche?
Schön wenn wenn du dein Gesicht damit rasierst, ich würds nicht wollen.

Wolf S. schrieb:
> Wenn hier jemand schreibt, mit Familie wäre 2000 Euro netto knapp
> bemessen, dann kann ich das nicht glauben. Ich kann mir gut vorstellen,
> dass das bequem reicht für eine vierköpfige Familie.

Reichen tuts sicherlich irgendwie halt, aber recht große Sprünge kann 
man nicht machen.
Eine Vierköpfige Familie braucht schonmal eine entsprechend große 
Wohunung. Wenn ein Auto vorhanden ist kostet das auch und die 
Familienmitglieder wollen wohl auch ernährt werden, sowie etwas zu 
anziehen haben und sich ab und zu mal waschen, etc.
Dann ist das Geld schneller weg als es einem lieb ist, das kannst du 
getrost glauben.

Paul schrieb:
> Kann den
> Konsumwahnsinn auch nicht verstehen. Markenklamotten, Fertigfraß,
> jährlich neue Handys, alle 3 Jahre neuen TV und neue Digicam, jährlich
> teuren Fernurlaub - und dann immer jammern, dass das Geld hinten und
> vorne nicht reicht. Ich verstehs nicht.

Ich kanns zwar verstehen, aber ich kanns nicht nachvollziehen wenn 
gejammert wird das kein Geld da ist wenn man es dafür ausgibt. Dann muss 
man halt akzeptieren, dass nichts übrig bleibt wenn man sich so viel 
leisten will oder seinen Lebensstil anpassen.

Autor: Oh weia (Gast)
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Paul (Gast)
Datum: 24.12.2010 01:32

> So üppig wie Hartz4 habe ich und meine Eltern noch nie gelebt. Das lag
> aber nie daran, dass sich meine Eltern oder ich sich nichts besseres
> hätten leisten können.
> Es ist einfach eine Schande wieviel die Hartzies bekommen. Die
> Hartzzahlungen sollten eine Hilfe für eine Notlage sein, aber keine
> Garantie für ein angenehmes Leben ohne Gegenleistung.

Bitte verunglimpfe nicht den Namen Paul, denn erstens heißt du nicht so 
und zweitens was soll diese pauschalisierte Verunglimpfung von 6,5 
Millionen zwangshaften Hartz-4 Beziehern? Schämst du dich nicht gerade 
an Weihnachten so einen Schmarrn hier zu posten? Ich werde den Beitrag 
dem Admin melden, damit er das löscht.

Autor: Marx W (Gast)
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Oh weia schrieb:
> So? Neulich hieß es hier im Forum oder wars in einem anderen genau das
>
> Gegenteil.

PL=Projektleitung, da ist alles dabei von Mini- bis Maxiprojekt 
(Summenmäßig)!

Ist halt besser man schreibt Projektleitung statt Sachbearbeiter, den 
Sachbearbeiter sind die meisten "Leitungsfunktionen" die in Onlinebörsen 
ausgeschrieben werden.

Autor: Aufklärer (Gast)
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> Das ist ein fataler Irrtum.
> Ein exzellenter Vertriebler benötigt

Da steckt aber auch eine indirekte falsche Annahme Deinerseits drin:

Nicht überall braucht man exzellente Vertriebler.

Im Personalvermittlungsbereich kassieren selbsternannte 
Vermittlungstanten = Hausfrauen ohne mit der Wimper zu zucken, zwischen 
1000,- und 3000,- pro Vermittlung und machen bis zu 150.000 Umsatz im 
Jahr, wie ich feststellen musste, bei minimalen Kosten. Die haben z.T. 
mehr Gewinn, als die Ingenieure, die sie vermitteln.

Ein Witz ist das geworden.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Aufklärer schrieb:
>> Das ist ein fataler Irrtum.
>> Ein exzellenter Vertriebler benötigt
>
> Da steckt aber auch eine indirekte falsche Annahme Deinerseits drin:
>
> Nicht überall braucht man exzellente Vertriebler.

Schon richtig - aber mir ging es darum, dass ein produzierendes 
Unternehmen nicht nur aus der Entwicklung besteht und die anderen 
Bereiche mindestens genau so wichtig sind.

Wer meint, er könne quasi in Abendkursen mal eben das lernen, was andere 
in mehrjähriger Ausbildung aufnehmen, der liegt falsch.

Vieles, was dort vermittelt wird, steht in keinem Buch - ich würde sogar 
soweit gehen, dass das allermeiste, was wir während der Ausbildung (auch 
im Studium) lernen, nicht aufgeschrieben steht.

Dieses vermittelte Wissen ist aber genau das Wichtige für ein 
erfolgreiches Unternehmen.

> Im Personalvermittlungsbereich kassieren selbsternannte
> Vermittlungstanten = Hausfrauen ohne mit der Wimper zu zucken, zwischen
> 1000,- und 3000,- pro Vermittlung und machen bis zu 150.000 Umsatz im
> Jahr, wie ich feststellen musste, bei minimalen Kosten. Die haben z.T.
> mehr Gewinn, als die Ingenieure, die sie vermitteln.
>
> Ein Witz ist das geworden.

Richtig, aber das ist eine andere Baustelle.

So, und jetzt gehts zum Weihnachtsbrunch :-)

Chris D.

Autor: WT (Gast)
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Marx W schrieb:
> PL=Projektleitung, da ist alles dabei von Mini- bis Maxiprojekt
> (Summenmäßig)!

Das ist klar, deswegen ist so eine Pauschalaussage auch nicht 
zutreffend.

Marx W schrieb:
> Ist halt besser man schreibt Projektleitung statt Sachbearbeiter, den
> Sachbearbeiter sind die meisten "Leitungsfunktionen" die in Onlinebörsen
> ausgeschrieben werden.

Prinzipiell trifft Sachbearbeiter auf vieles zu...
Der Begriff Projektleiter/Projektmanager hat schon eine klare Definition 
in der Aufgabe.

Autor: is doch egal (Gast)
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> Bitte verunglimpfe nicht den Namen Paul,
> denn erstens heißt du nicht so

Da bin ich mal gespannt, wie du diese Behauptung beweisen kannst. Das 
ist übrigens Verunglimpfung was du hier machst.

> und zweitens was soll diese pauschalisierte Verunglimpfung von 6,5
> Millionen zwangshaften Hartz-4 Beziehern? Schämst du dich nicht gerade
> an Weihnachten so einen Schmarrn hier zu posten? Ich werde den Beitrag
> dem Admin melden, damit er das löscht.

Schämen sollten sich diejenigen, die eine Erhöhung der Almosen fordern 
und diejenigen, die gern jeden Beitrag hier löschen wollen, der nicht in 
ihr eingeschränktes Weltbild passt. Klar ist, dass viele Bezieher der 
Almosen, nichts oder wenig für ihr Schicksal können. Das rechtfertigt 
aber noch lange nicht so hohe Zahlungen!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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is doch egal schrieb:

>Das rechtfertigt aber noch lange nicht so hohe Zahlungen!

Gelackmeiert ist doch vor allem der alleinstehende Hartzer, das ist doch 
reichlich bekannt. Der fällt wirklich in ein tiefes Loch, wenn rundherum 
nichts mehr ist.

Andererseits kannte ich Familien, die so viel Hartz beziehen, soviel wie 
ein Berufstätiger, womit es sich gut leben läßt. Und da wird auch viel 
getrickst, wenn ein Familienmitglied Hartzer wird, und ein anderes ein 
Top-Gehalt hat. Teilweise war das bei der früheren Ich-AG so. Die 
Fördergelder abschöpfen, aber kein Interesse, dann auch etwas auf die 
Beine zu stellen. Hab ich von einer früheren Bekannten, Steuerberaterin. 
Daran scheiterte teilweise auch das Modell Ich-AG. Zuviel Abschöpfung 
durch Schmarotzer, zu wenig Erfolge. Vielen geht es da in der Tat zu 
gut. Die Tricksereien gehen teilweise so weit, daß sich die Leute einen 
Briefkasten mit ihrem Namen drauf bei Verwandten suchen, um nicht 
offiziell in einer Lebensgemeinschaft zu leben... Und die Liste läßt 
sich beliebig erweitern.

Autor: Warmweiß (Gast)
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is doch egal schrieb:
> Klar ist, dass viele Bezieher der
> Almosen, nichts oder wenig für ihr Schicksal können. Das rechtfertigt
> aber noch lange nicht so hohe Zahlungen!

Bist wohl zu heiß gebadet worden? Die Zahlungen reichen nachweislich 
gerade für das Nötigste. Noch nicht mal Spielraum wenn unvorgesehen was 
kaputt geht. Ich wünsche dir eine ausgehungerte Hartz-Meute, gerne auch 
mit Migrationshintergrund, die sich um dich Lügenbaron kümmert. Dann 
bist du in der Hauptrolle, nämlich als Weihnachtsbraten!

Autor: WT (Gast)
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Warmweiß schrieb:
> Bist wohl zu heiß gebadet worden? Die Zahlungen reichen nachweislich
> gerade für das Nötigste. Noch nicht mal Spielraum wenn unvorgesehen was
> kaputt geht.

Meiner Meinung nach sollte genau deswegen differenziert werden warum wer 
denn keine Arbeit hat und wie lange er vorher schon gearbeitet hat, was 
er vorher gemacht und verdient hat.
Jemand der allerdings keinen Bock hat zu arbeiten braucht meiner Meinung 
nach auch nicht mehr bekommen als das nötigste, andere gehen 40h 
arbeiten und können sich nur das nötigste leisten weil das Gehalt so 
niedrig ist,.

Autor: Marx W. (Gast)
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Warmweiß schrieb:
> Dann
>
> bist du in der Hauptrolle, nämlich als Weihnachtsbraten!

Das Niveau nimmt immer mehr ab, jetzt reden sie schon vom Kanibalismus!

Ich bin zu tieftst Erschüttert!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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WT schrieb:

>Meiner Meinung nach sollte genau deswegen differenziert
>werden warum wer denn keine Arbeit hat und wie lange er
>vorher schon gearbeitet hat, was er vorher gemacht und
>verdient hat.

Eben. Genau diejenigen Sorten, die schon in zweiter oder dritter 
Generation Hartzer sind, kennen doch auch alle Tricks, wie man an 
Sonderwünsche kommt, kennen das System. Aus langer Erfahrung, und von 
ihresgleichen. Von denen sich einige auch noch in Grauzonen der 
Kriminalität bewegen, und sich anderweitig beschaffen, was sie brauchen. 
Schwarzarbeit ist da wohl das harmloseste.

Der ehrbare lebenslange Arbeiter, der entlassen wurde, hat da keinen 
blassen Schimmer, und steht somit auf jeden Fall weit abgeschlagen 
unterhalb dem Gewohnheits-Hartzer.

Autor: MaWin (Gast)
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> Die Tricksereien gehen teilweise so weit, daß sich die Leute einen
> Briefkasten mit ihrem Namen drauf bei Verwandten suchen

Muss man ja auch, denn Finanzamt und Sozialamt bewerten ein und dieselbe 
Situation gerne unterschiedlich.

Ein System muss so konstruiert sein, daß es wasserdicht ist, sonst taugt 
es nichts. Ob Leute in einer Einkommensgemeinschaft leben oder nicht 
muss zwischen Finanzamt (Steuererklärung) und Sozialamt gleich bewertet 
werden, also letztlich von der Willensentscheidung der Leute abhängen: 
Geben sie gemeinsam ihre Steuererklärung ab um Ehegattensplitting und 
Kinderfreibeträöge und was alles zu einer Lebensgemeinschaft gehört 
einrechnen zu können, dann haben sie auch kein Anrecht einen einzlnen 
davon ohne Einkommen per Sozialhilfe fördern zu lassen,

zahlt jedoch der 'Single' der nicht allein lebt den Single-Steuersatz, 
dann finanziert er damit (sogar mehr als das) die Sozialhilfe einer bei 
ihm lebenden sozialhilfe-Person, und da hat dann das Amt gefälligst 
nichts dran zu mosern.

Unsere Banken tun nichts anderes, wenn sie Zweigstellen in Irland 
gründen, und täte es eBay/Google nicht, würden die Aktionäre denen schon 
auf die Füsse steigen warum sie eine dermassene Steuerersparnis nicht 
nutzen würde.

Nur Bürger sollen plötzlich aus "Moral" auf gesetzlich zustehendes 
verzichten ? Sorry, so eine Schieflage braucht kein Land, was du nicht 
nimmst, das nimmt dann ein anderer weg.

Unsere Stadt spart sich jetzt das streuen und räumen der Strassen für 
die Bürger, wo aber nicht gespart wurde (obwohl der Aufschrei gross war, 
aber es wurde "durchgeboxt") sind die Millionen die in sinnlose 
Bauvorhaben gingen an denen Amigos verdienten.

Und umgekehrt kenne ich einige, die ihnen zustehende 
Krankenkassenleistungen oder Sozialamtsleistungen NICHT in Anspruch 
nehmen, weil die Hürden die absichtlich aufgebaut wurden um das Abholen 
von gesetzlich festgelegten Ansprüchen möglichst umständlich zu machen 
für diese Leute schon zu hoch sind, sie sind schon zu als oder krank um 
Gerichtsverhandlungen anzuleiern.

Diese Welt besteht aus Arschlöchern, da sind diejenigen, die in der 
Scheisse stecken nicht dran schuld, sondern die sind nur die 
Leidtragendenden. Derweil stopfen 'Eliten' das Fressen oben immer 
üppiger in sich rein damit die Welt noch beschissener wird.

Autor: Oh weia (Gast)
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> Da bin ich mal gespannt, wie du diese Behauptung beweisen kannst. Das
> ist übrigens Verunglimpfung was du hier machst.

Das lässt sich ganz einfach beweisen, weil der ewig gleiche Beitrag hier 
so schon seit Jahren unter den verschiedensten Nicknamen eingestellt 
wurde und diese Rotznase sich nicht traut, das auch unter angemeldetem 
Namen zu vertreten. Kapito?!

> Schämen sollten sich diejenigen, die eine Erhöhung der Almosen fordern

Schäm dich mal selber für deinen hirnverkrampften Mist. Lerne erst mal 
den Unterschied zwischen Almosen und staatlichen Sozialleistungen, die 
der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt dienen zu unterscheiden. 
Aber dafür bist du wahrscheinlich zu ..

Im übrigen wette ich, dass das der gleiche Typ ist der auch das Forum 
mit seinen Nazisprüchen balästigt hat, bis der Admin ihn zurechtgewiesen 
hat. Zu seinem Charakterbild würde es jedenfalls passen.

Autor: Oh weia (Gast)
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MaWin (Gast) schrieb:

> Diese Welt besteht aus Arschlöchern, da sind diejenigen, die in der
> Scheisse stecken nicht dran schuld, sondern die sind nur die
> Leidtragendenden. Derweil stopfen 'Eliten' das Fressen oben immer
> üppiger in sich rein damit die Welt noch beschissener wird.

Genau so ist das und was der dümmliche Hartz-Basher nie kapieren wird, 
der Hartz-IV Bezug ist politisch gewollt, damit das System Aufstocker 
funktioniert. Staatlich gemachte Willkur um Menschen bewusst im Bereich 
der Armutsschwelle beschäftigen zu können. Ebenso wie der Tatbestand, 
dass wie weiter oben geschrieben wurde in die Berechnung des 
Durchschnittslohns keine wirklich hohen Lohneinkünfte einbezogen werden, 
damit die dumme Masse nicht merkt, wie weit unter dem Durchschnitt sie 
mit ihrem Lohn liegt. Hinzu kommt das Hierzulande um witzlose 5 Euro 
Hartz ein Aufstand gemacht wird, während mit Milliarden Steuergeldern 
nicht nur das Bankenwensen, sondern Versicherungskonzerne wie die 
Allianz gerettet werden. Diese Konzerne schreiben wieder fette Gewinne 
und entsprechende Bonizahlungen. Diese Leute haben alle ein Interesse 
daran, dass der untere Einkommenspöbel sich mit sich selbst beschäftigt, 
d.h. Arbeitnehmer gegen Hartzbezieher aufgehetzt werden, damit sie 
ungestört Rettungspakete in Empfang nehmen und Steuervergünstigungen 
einfahren können.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Oh weia schrieb:

>Genau so ist das und was der dümmliche Hartz-Basher nie
>kapieren wird, der Hartz-IV Bezug ist politisch gewollt,
>damit das System Aufstocker funktioniert.

Exakt deswegen haben wir auch die niedrigen Arbeitslosenzahlen. Die 
arbeiten alle subventioniert in prekären Verhältnissen, Lohn am 
Aufstockungslimit. Verstärkte Binnennachfrage ist da mit sowas auch 
keinesfalls in Sicht, das System lebt heute aktuell noch viel von guten 
Rentnern, die allerdings auch mal aussterben.

Der Steinbeißer hatte es ja noch als Wahlversprechen, die 
Arbeitslosigkeit in ein paar Jahren ganz zu beseitigen. Klingt erst mal 
gut, geht aber nur auf die genannte Art (Aufstocker).

Der Aufstocker ist übrigens nur ein anderer Begriff für Hartz-IV-er, 
denn mehr ist es wirtschaftlich für den Betroffenen auch nicht.

Das System ist auf Dauer somit platt, es sei denn, irgendjemand wirft 
nochmal die große Gelddruckmaschine an...

Autor: Aufklärer (Gast)
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Wir könnten in der Tat ein wenig Geld drucken, bei dem was alles in die 
Schweiz geht.

Autor: Wolf S. (Gast)
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Oh weia schrieb:
> Das lässt sich ganz einfach beweisen, weil der ewig gleiche Beitrag hier
> so schon seit Jahren unter den verschiedensten Nicknamen eingestellt
> wurde und diese Rotznase sich nicht traut, das auch unter angemeldetem
> Namen zu vertreten. Kapito?!

Zauber mir jetzt nicht wie Namen wie "Onkel Kaputt" und "Dr. Wolfram 
Draht" hervor. :-)

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