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Forum: Offtopic Zerschmetterte Sparlampen im Zimmer/was machen?


Autor: Juppi J. (juppiii)
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Hallo
Mir sind einmal 3 gesammelte defekten Sparlampen 11W  runtergefallen.
Glaskörper defekt!
Habe das Gesundheitsamt angerufen was ich machen soll?
Ich soll öfters lüften,wie lange keine Ahnung.

Wird das in Büros auch so gemacht.

Gruß

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Juppi J. schrieb:

>Mir sind einmal 3 gesammelte defekten Sparlampen 11W
>runtergefallen.
>Glaskörper defekt!

Ach, siehste mal, wenn was passiert, dann rümpft also doch jemand die 
Nase. Ist also doch nicht so ganz ungefährlich?

Ich hoffe, du hast in dem Augenblick die Luft angehalten, alle Fenster 
geöffnet, und den Raum verlassen. In den Lampen wird sich nach dem Bruch 
kein flüssiges Quecksilber mehr befinden, weil die Menge zu gering ist.

An den Wänden dürften allenfalls ein paar Mikrogramm Quecksilber 
kondensieren, aber auch die diffundieren später wieder in die Raumluft. 
Das ist dann homöopathisch, ein wenig wie gute Medizin... ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Juppi J. schrieb:
> was machen?

Testament machen und beten.

Autor: El Jefe (bastihh)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Juppi J. schrieb:
>> was machen?
>
> Testament machen und beten.

YMMD!

Autor: Jakob Lell (jakob)
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So gefährlich ist es nun auch nicht. Die MAK (Maximale 
Arbeitsplatz-Konzentration) von Quecksilber liegt bei 0.1 mg/m^3. Eine 
Energiesparlampe enthält maximal 5 mg Quecksilber (meistens deutlich 
weniger). Bei drei Lampen wird dieser Wert schon einer Raumgrösse ab 15 
m^3 ( 6m^2 bei 2.5m Raumhöhe) unterschritten, wenn sich das gesamte 
Quecksilber in der Raumluft verteilt. In der Praxis bleibt ein hoher 
Anteil des Quecksilbers am Glas der zerbrochenen Lampe zurück 
(insbesondere, wenn die Lampe beim Zerbrechen ausgeschaltet war). Ich 
würde also einfach die Reste der Lampen in einer Plastiktüte verpackt 
entsorgen und den Raum gut lüften. Dann sollte eigentlich keine Gefahr 
bestehen.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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also wenn ich das rechne komme ich auf eine Raumgröße von 150m³, damit 
der Grenzwert von 0.1mg/m³ unterschritten wird.

Autor: Adrian W. (Firma: keine) (adrian_w)
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Mein Thermodynamik Prof. meint:
Umziehen sei die einzig funktionierende Möglichkeit.
Alles andere ist wie rauchen (Krebs kriegen immer nur die anderen)
X (Anzahl) Zigaretten in der Woche sind ja auch nicht sooo schlimm.
Wenn in der Schule ein Queksilberthermometer zerbricht kommt die
Spezialfirma, öffnet den Boden und sucht die Perle.

Autor: L. M. (critento)
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Es gibt Absorber speziell für Hg. Die sind sofern ich es richtig weiß, 
gefüllt mit einer Jodverbindung.

Die Absorber wurden für Labore geschaffen. Und dort gingen früher 
Thermometer kaputt, welche schnell mal die 1200 fache Hg Menge haben.

Einfach unter Mercurisorb suchen.

Man merkt die Gesellschaft ändert sich, früher war ein zerbrochener 
Fieberthermometer aus Quecksilber noch egal?

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Juppi J. schrieb:
> Habe das Gesundheitsamt angerufen was ich machen soll?

Also wenn Du eh schon durch Amalgamfüllungen in den Zähen bleibelastet 
bist, dann ignoriere die Agelegenheit einfach und kaufe in Zukunft nur 
noch normale Glühbirnen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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L. M. schrieb:
> Es gibt Absorber speziell für Hg.

Metallisches Quecksilber lässt sich prima mit Kupfer und Zink
amalgamieren.  Eine schöne blanke (noch nicht zu oxidierte)
Kupferlitze bindet bereits beträchtliche Mengen an Quecksilber.
Das habe ich mal gebraucht, als mir ein Quecksilber-Schaltröhrchen
durch Unachtsamkeit mit zu hoher Geschwindigkeit den Fußboden
erreicht hat, und zwar einen klassischen Dielenfußboden, noch so
schön mit kleinen Ritzen zwischen den Dielen.  Da das auch mein
Schlafzimmer war, habe ich mir damals schon Sorgen gemacht, wie
ich das Metall da wieder raus bekomme, denn in so einem Röhrchen
sind schon ein paar Gramm drin.  Wie man sieht, ich lebe noch, und
ich leide auch nicht an Kopfschmerzen. ;-)

Ich bezweifle, dass man von den wenigen Milligramm einer solchen
Kompaktleuchstofflampe überhaupt noch in der Lage ist, die Hg-Perlen
zu finden, nachdem die runtergefallen sind ...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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L. M. schrieb:

> Man merkt die Gesellschaft ändert sich, früher war ein zerbrochener
> Fieberthermometer aus Quecksilber noch egal?

Früher(tm) starben die Menschen jünger und es interessierte keinen warum 
:-)
Heute wollen die Hinterbliebenen genau wissen, warum ihr 95-jähriger 
Opa, der sein Leben lang nicht geraucht, nicht gesoffen, nicht 
rumgehu... hat (sprich, der nichts vom Leben hatte ausser einen 
bescheuerten Krieg mitmachen zu müssen) im Fitnessstudio mit Puls 180 
vom Ergometer kippt.
Ob es wohl der Feinstaub war?

Autor: L. M. (critento)
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Bei der Firma Carl Roth sind die ganzen Aufnehmer zu finden. Auch 
Jodkohle für die Raumluft:

http://www.carlroth.com/catalogue/catalogue.do?act...


Zinkstaub ist natürlich auch nicht schlecht. Oder andere Metalle welche 
Amalgane bilden.

Wie schon erwähnt, teilweise werden mit bestimmten Lebensmitteln ganz 
andere Mengen Hg aufgenommen.

Bei neueren Megaman Lampen ist die Perle in einem extra Rohr fixiert.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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L. M. schrieb:
> Zinkstaub ist natürlich auch nicht schlecht.

Jaaa, damit kann man auch prima sprengen ;-)

Autor: L. M. (critento)
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Natürlich ist der richtige Umgang damit zu beachten. Es wird sowieso nur 
wenige geben, welche noch Quecksilbergeräte (Gleichrichter, Bahn 
Wechselblinkgeber, Zeitschalter etc.) zuhause haben. Und die haben dann 
auch hoffentlich vorgesorgt.

Mit fein verteilten Flüssigkeiten, Metallen usw. ist eh große Vorsicht 
geboten.

Ein Unglück können auch die neuen Dieseleinspritzpumpen >1800 bar, 
Mehrlochdüse verursachen, sofern man sie im Werkstattraum testet.

Nochmals zu den ESL.
Ich möchte keine Werbung für die Firma machen und kaufe auch ihre 
Produkte nicht.

Megaman hat das Problem jedoch merklich - mit der fixierten Hg Perle - 
entschärft.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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L. M. schrieb:

>Bei neueren Megaman Lampen ist die Perle in einem extra
>Rohr fixiert.

Bei den üblichen ESL wird von etwa 2,5mg Hg gesprochen. Da sollte keine 
flüssige Hg-Perle zu finden sein. Von der Menge her wäre das etwa 0,25 
Kubikmillimeter, weniger als ein Stecknadelkopf. Entweder ist es ganz im 
Füllgas gelöst, oder allenfalls leicht an den Glaswänden beschlagen. Da 
würde ich also nicht annehmen, daß bei Glasbruch was im Fußboden 
verschwindet. Und wenn, verdampft es da sehr schnell.

Auch in den Leuchtstoffröhren, die wohl Mengen um 30mg enthalten, sah 
ich nie flüssiges Hg.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite

>Ich bezweifle, dass man von den wenigen Milligramm einer solchen
>Kompaktleuchstofflampe überhaupt noch in der Lage ist, die Hg-Perlen
>zu finden, nachdem die runtergefallen sind ...

Bei 5mg hat die HG-Perle einen Durchmesser von 0,13mm. Hmmm.

Autor: L. M. (critento)
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Wie das ganze mit der Perle funktioniert ist mir unbekannt.

Auf jeden fall wird behauptet, in der Perle, welche eine 
Metallquecksilberverbindung ist, sei bei den ESL ein Großteil an Hg 
drin.

Vielleicht gibt es ja jemand wer über die Perle eine Auskunft geben 
kann?

Autor: Archie F..... (archie)
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In meiner Kindheit haben wir die Thermometer zerbrochen und Quecksilber 
auf der Handfläche rollen lassen, das sind ca. 22 Jahre her und ich lebe 
noch. Ach ja, wir haben auch überall Asbest gehabt. Und in die Sauna bin 
ich ständig mit Gummi-Latschen gegangen. Was mache ich falsch? Ist es 
erst dann sau gefährlich, wenn man zu viel BZ gelesen hat und der 
Massenpanik verfällt?

Autor: L. M. (critento)
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Quecksilber elementar ist nicht sehr giftig.
In einem Standardwerk zu Vergiftungen ist beschrieben wie eine Frau in 
Suizidabsicht 0,5 Liter getrunken hat, auf der Röntgenaufnahme ist das 
ganze Zeugs dann im Darm zu sehen. Es wurde einfach ausgeschieden.

Giftig sind Quecksilberverbindugen und -dämpfe.
Sehr giftig ist Methylquecksilber, hier kann schon ein Tropfen auf die 
Haut reichen.

Zur Quecksilberperle (wobei mir immer noch nicht ganz klar ist, wie das 
mit der Verbindung funktioniert, vermutlich gibt das Amalgam (Perle) bei 
zunehmender Temperatur das Hg wieder aus der Verbindung frei???)

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-1...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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L. M. schrieb:
> In einem Standardwerk zu Vergiftungen ist beschrieben wie eine Frau in
> Suizidabsicht 0,5 Liter getrunken hat, auf der Röntgenaufnahme ist das
> ganze Zeugs dann im Darm zu sehen. Es wurde einfach ausgeschieden.

Metallisches Quecksilber wurde füher gegen alles mögliche in der Medizin 
verwendet: http://www.textlog.de/med-mercurius-vivus.html

Gegen Syphillis sind Quecksiberpräparate sogar wirksam.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Uhu: Ist das ein maschinell übersetzter Text oder war der Autor 
besoffen?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Simon K. schrieb:
> @Uhu: Ist das ein maschinell übersetzter Text oder war der Autor
> besoffen?

Der stammt von 1843. Damals war die deutsche Sprach noch nicht so 
vermüllt, wie heute und der Sprachgebrauch auch etwas anders.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Tja, ich bin halt im Zeitalter der maschinellen Übersetzungen groß 
geworden, von daher ist das am naheliegendsten für mich ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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So gut sind die Übersetzungsprogramme doch noch gar nicht.

Autor: L. M. (critento)
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Es wird sogar heute noch in einem Desinfektionsmittel verwendet!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Gegen Syphillis sind Quecksiberpräparate sogar wirksam.

Das ist dann sozusagen "den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben".

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Hallo
Wenn also die Energiesparlampen ungefährlich sind,dann kann ich sie auch 
in der normalen Hausmülltonne entsorgen.
Das wird aber unter Androhung von Busgeld verboten.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Juppi J. schrieb:

>Hallo
>Wenn also die Energiesparlampen ungefährlich sind,dann
>kann ich sie auch in der normalen Hausmülltonne entsorgen.
>Das wird aber unter Androhung von Busgeld verboten.

Man sollte zumindest annehmen, daß in einer zerborstenen Lampe sich kein 
Hg mehr befindet. Das ist auf Grund der geringen Menge längst in der 
Raumluft verschwunden. Aber: Die ESL ist ja nicht einfach eine Glühbirne 
aus Glas und Blech. Sicher ist es Elektronik-Schrott, da sich darin noch 
eine elektronische Schaltung befindet. Und sowas darf sicher auch nicht 
in den Hausmüll.

Andererseits: Was machen eigentlich 90-jährige Rentner, die den Weg zum 
Glascontainer nicht mehr schaffen? Hier liegt dann auch schon mal Glas 
und Wertstoff im Müllcontainer.

Autor: Wolfgang H. (whe)
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Habe meine Ausbildung in einer Firma für Leuchtreklame gemacht. Mit den 
Inhaltstoffen incl. der Innenbeschichtung ist nicht zu Spasen. Aber mit 
gut Lüften, Hände waschen, offene Lebensmittel weg. Ist die 
warscheinlichkeit auf beeintrachtigung folge schäden gering.
Wärend meiner Ausbildung hat man uns Leuchtstoffröhren zu hunderte 
zerschlagen gelast ohne schutz maß nahmen. Dies ist 30 Jahre her. Heute 
undenkbar. Erst später in der Röhrenproduktion wurde einem klar was da 
alles drin ist.Vorallen wenn die nicht richtig hergestellt werden und 
die UV Filter Leuchtschicht nicht richtig verteilt wird. Sind sie 58W 
UV- Kanonen da wird man sogar in Großraum Büro Braun. Kleiner Scherz.
Kleiner Tip alles was Blau durch Leuchtet ist UV- Licht.
WHE

Autor: Michael Förtsch (the_new_number_2)
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Juppi J. schrieb:
> Das wird aber unter Androhung von Busgeld verboten.

Na gut, das ist ja nicht weiter erschreckend. Bei uns wären das EUR 1,80 
(1 Zone)...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Wolfgang H.

Ist das von einem Übersetzungsprogramm verzapft? Bist du gelernter 
Chinese?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Alternativ kann man die betroffenen Oberflaechen mit einem 
Heissluftfoehn ausheizen. Quecksilber siedet bei 3-400Grad. Das bringt 
ein Heissluftfoen grad noch. Die entstehenden Gase sollte man absaugen 
und ins Freie leiten.

Autor: Wolfgang H. (whe)
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uhu uhuu
Zu deiner ersten Frage ist von meinem Lehrbetrieb.
Ganz sicher ist dir das Funktionsprinzip der Leuchstoffröhre bekannt.
So mit Ionisation, Bahn anheben runterfallen auf eine niedrige Kreisbahn 
mit emittieren von Hochenergetische UV-Strahlung anregen der 
Leuchtschicht und wiederung emitiren Langwelliger Strahlung je nach 
Verwendung der Leuchtschicht.
Das war so die kurz Form.
Ausführlich findet man es bestimmt auf Wikipedia. Vielleicht hat sich ja 
das Prinzip geändert oder ich habe was falsches in Erinnerung wer weis.
Mit gelernter Chinese muß ich dich leider enttäuschen. Eher so Stud. 
Chinese
Elektrotechnik.
Gruß WHE

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Wolfgang H.

Ja, wenn du dich ein wenig anstlengst, dann wild dein Deutsch ein wenig 
velständlichel. Wenn du dich ein wenig mehl anstlengst, kann man es 
wahlscheinlich sofolt velstehen...

Viele Glüße von einem, der ausflog Chinese zu welden

Uhu

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Hallo UHU
..was ist aus dir geworden?
Habe dich schlagfertiger , auf höheren Nivea in Erinnerung.
MfG

Autor: Jens G. (jensig)
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Uuuuuhhhhhhh - also Uhu - ich verstehe Dich da vollkommen. Was der 
Wolfgang H. so von sich gab, ist wirklich schwer verständlich gewesen. 
War für mich zumindest auch ziemlich unverdaulich.

Um auf das Ausgangsthema zurück zu kommen:
>Zerschmetterte Sparlampen im Zimmer/was machen?

Ich denke, mal kurz nachdenken, und dann mal richtig durchatmen, und am 
Kopf kratzen ...

Also - um mal wieder ernst zu werden: das bißchen Hg kannste vertragen. 
Erstens schließt man sich nicht in dem Raum ein, in dem die ESL ihr 
Leben ausgehaucht hat. Und wenn doch, wird man wohl kaum die gesamte 
Raumluft durch die Lungen filtern. Und zweitens sind die MAK-Werte 
(MittlereArbeitsplatzKonzentration) solche Werte, die für den 
Dauergebrauch bestimmt sind, und noch dazu schwer übertrieben sind. Wenn 
es also mal 20-mal drüber geht, ist es noch lange nicht die Katastrophe.
Wenn also 5mg Hg verdampfen, und MAK ist 100µg, und der Raum hat 
(zufällig, weil groß) 50m³ Raumluft, dann isses ja wohl kaum tragisch. 
Und wenn kleinerer Raum, dann immer noch nicht tragisch.
Kurzzeitig darf man ja mal etwas mehr schnuppern ...

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Ob es wohl der Feinstaub war?
LOL
Der ganze Absatz war herrlich!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wolfgang H. schrieb:
> Kleiner Tip alles was Blau durch Leuchtet ist UV- Licht.

Klar, siehe "Gesichtsbräuner".

Mit den entsprechenden unbeschichteten Lampen wurden zumindest früher
Platinen in der Industrie belichtet.  Entsprechenden Belichtungsrahmen
haben wir noch in der Uni im Praktikum begucken können.  In EPROM-
Löschgeräten dürfte auch sowas drin sein.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jörg Wunsch schrieb:

>Klar, siehe "Gesichtsbräuner".

Mit dem Gesichtsbräuner belichtete ich Platinenmaterial, es funktioniert 
bis zu einer gewissen Strukturgröße einwandfrei. Und werde das auch 
wieder tun, wenn eine Bastelei ansteht.

>In EPROM-Löschgeräten dürfte auch sowas drin sein.

Sowas hab ich hier auch. Und eine Ersatzröhre als Verschleißteil, für 
den Fall, daß diese Technik ausstirbt. Ich arbeite noch aktiv mit 
EPROM-bestückten µC-Schaltungen.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Ich kenne Jemandem, bei dem Stand im Werkstattbüro ein Einmachglas mit 
gut einem Liter einer silbernen Flüssigkeit. Auf die Nachfrage, was das 
den sei, wurde mir erzählt, das das Quecksilber ist. Das hat Opa damals 
gesammelt, aus dem zerdepperten Leuchtmitteln.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Warren Spector schrieb:
> Das hat Opa damals
> gesammelt, aus dem zerdepperten Leuchtmitteln.

Urban Legend.

Selbst beim Sammeln aus zerdepperten Hg-Barometern (wer hat sowas
schon noch? und wer von denen wäre so blöd, solch eine Rarität zu
zerdeppern?) und alten Quecksilberthermometern kann er dafür eine
Weile sammeln.  Für ein Einmachglas voll flüssigen Quecksilbers kannst
du wohl die alten verschrotteten Quecksilberdampflampen einer
Millionenstadt sammeln.  Nimm mal an, in jeder solchen Lampe wäre eine
Perle von 5 mm³ (entspricht 67 mg), dann hättest du mit 1000 Lampen
erstmal 5 cm³ — das Einmachglas hat aber > 1000 cm³ Inhalt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Warren Spector schrieb:

>Das hat Opa damals gesammelt, aus dem zerdepperten
>Leuchtmitteln.

Bei der Menge könnten das allerdings auch ein paar 
Quecksilberdampf-Gleichrichter aus Opas Zeiten gewesen sein.

Einen Liter Quecksilber im Einmachglas, dürfte nicht ganz ungefährlich 
sein: Irgendwann fällt durch die hohe Masse (spezifische Dichte) der 
Boden aus dem Glas heraus...

Autor: Ingo W. (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Bei der Menge könnten das allerdings auch ein paar
> Quecksilberdampf-Gleichrichter aus Opas Zeiten gewesen sein.

Oder aber Quecksilber-"Schweinchen":
http://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberschalter

Die waren lange Zeit sehr populär, da waren teilweise auch hohe Mengen 
drin.
mfG ingo

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ingo Wendler schrieb:

>Oder aber Quecksilber-"Schweinchen":
>http://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberschalter

Ich kenne noch das SAR (Starkstrom-Anschalterelais) der Post. Es 
verstärkte das Telefon-Rufsignal z.B. über ein großes Signalhorn an 
Netzspannung. Mit dem SAR baute ich als Azubi noch eine Übungsschaltung 
an der Holzwand.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Woraus Opa das nun gesammelt hat, kann ich natürlich nicht sagen. Die 
Geschichte hat mir der Enkel erzählt. Was ich aber sicher glaube, ist 
DAS Opa das gesammelt hat.
Durch die Firma in der das Stand ist über die Generationen genug Schrott 
durchgekommen, in dem Quecksilber gewesen sein könnte.
Ob das jetzt Gleichrichter oder Schalter oder sonstiges war, weiß ich 
nicht.

Ich möcht son Glas auch nicht rumstehen haben, ich fand es nur etwas 
kurios und erwähnenswert ;)

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Warren Spector schrieb:

> Ich möcht son Glas auch nicht rumstehen haben, ich fand es nur etwas
> kurios und erwähnenswert ;)

Hatte ich auch rumstehen,das meiste stammte aus 
Quecksilber-"Schweinchen"

Wohin das später entsorgt wurde,keine Ahnung,aber bestimmt auf die 
betriebliche Müllhalde.
Dort landete alles,auch in Beton eingegossenes Kupfer und andere 
Wertstoffe.
Wird bestimmt alles wieder rausgebuddelt,in einigen 10 Jahren.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Warren Spector schrieb:
> Ob das jetzt Gleichrichter oder Schalter oder sonstiges war, weiß ich
> nicht.

Gerade in den Quecksilber-Relais war nochmal deutlich mehr drin als
in so einem Schaltröhrchen, das klingt dann schon eher plausibel.

Ich wollte nur darauf hinaus, dass in Quecksilberdampflampen — egal
welcher Bauart — selbst in großen Stückzahlen nicht so viel drin ist,
dass man davon so ein Glas füllen könnte.

> Ich möcht son Glas auch nicht rumstehen haben

In seiner metallischen Form ist das Zeug ja hinreichend ungefährlich.

Ehrlich gesagt: in Leuchtstofflampen ist seit Jahrzehnten Quecksilber-
dampf drin, ohne dass sich darüber jemals jemand echauffiert hätte.
Egal, ob man nun diese ESL genannten Kompaktleuchtstofflampen gut
findet oder nicht, es mutet schon seltsam an, dass genau deren
Quecksilbergehalt ganz plötzlich das Menschheitsproblem #1 zu sein
scheint ...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jörg Wunsch schrieb:

>In seiner metallischen Form ist das Zeug ja hinreichend ungefährlich.

Wegen der Verdunstung sollte man das Einmachglas aber schon luftdicht 
verschließen, z.B. mit zugehörigem Deckel, Dichtgummi, und Klammer.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilhelm Ferkes schrieb:

>>In seiner metallischen Form ist das Zeug ja hinreichend ungefährlich.
>
> Wegen der Verdunstung sollte man das Einmachglas aber schon luftdicht
> verschließen, z.B. mit zugehörigem Deckel, Dichtgummi, und Klammer.

Ja, allerdings brauchst du das nicht übertreiben.  Es baut sich ja
da drin kein nennenswerter Überdruck auf, und durch den Gummi
diffundieren derartige Klopper von Atomen auch nicht so ohne weiteres.

Dass man es nicht einfach irgendwo offen rumstehen lässt, sollte jedem
einigermaßen gebildeten Menschen klar sein.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Lüften ist gut - und Heizen. Pulver? Ja, wohin soll man denn das Pulver 
streuen? Das Hg aus den Lampen ist so fein, dass man es gar nicht sieht 
(was nicht heißt, dass es ungefährlich ist, im Gegenteil, die Oberfläch 
ist entscheidend.

Gibt es einen Teppichboden? Raus damit!

Und ja: Heizen, am besten mit nem Heizlüfter, mit dem man den Boden 
erwärmt. Dann verdampft das Hg und man kann es rauslüften.

Und als letztes: Die EU-Kommission hat uns mit dem Glühlampenverbot ein 
schönes Ei gelegt - da ist ein Dioxin-Ei schon Medizin dagegen.

In Wertstoffhöfen, Baumärkten und einigen anderen Sammelstellen findet 
man zerbrochene Energiesparlampen zu hauf, zum Teil werden sie auch von 
den Bediensten zerstört um Platz zu sparen. Sehr sinnvoll.

Ich habe ein paar Energiesparlampen im Haus, die ich auch aufbrauchen 
möchte. NEUE Lampen werde ich mir NICHT mehr kaufen, dann lieber Halogen 
oder LED.

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