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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu Verstärkerschaltung


Autor: Thomas O. (kosmos)
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Hallo, ich habe mal eine Frage zu Verstärkerschaltungen:

Man sieht oft Verstärkerschaltungen ohne negative Spannungsversorgung, 
dort wird das Ausgangssignal dann über einen Kondensator auf den 
Lautsprecher gegeben um die Gleichspannung auszufiltern.

Meine Frage nun, wird bei einer solchen Schaltung das 
Lautsprechermembran auch nur in eine Richtung ausgelenkt? Oder anders 
gefragt, wenn der Hub der Membran aus dem Mittelpunkt -5mm 0 +5mm 
betragen darf, habe ich mit einer oben genannten Schaltung nur den 
Bereich 0-5mm abgedeckt.

Autor: ArnoR (Gast)
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Diese Schaltungen haben einen Auskoppelkondensator der die 
Mittenspannung (Ub/2) vom Lautsprecher trennt. Durch den Arbeitspunkt 
bei Ub/2 ist die Schaltung etwa symmetrisch mit je Ub/2-einige Volt 
aussteuerbar. Der Kondensator lässt nur die Wechselspannung zum 
Lautsprecher durch, der dadurch ebenfalls mit dieser Amplitude, aber 
eben Wechselspannung, ausgesteuert wird.

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Dein Lautsprecher bewegt sich um die Ruhelage herum in beide Richtungen.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ok danke euch beiden.

Welche Vorteile bietet mir dann eigentlich eine symmetrische 
Spannungsversorgung, den hier habe ich ja mit Übernahmeverzerrungen zw. 
den  NPN und PNP Transistoren zu kämpfen. Die bei einem Transistor (nur 
positive Spannung) nicht auftreten.

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Übernehmeverzerrungen haben mit der Art der Spannungsversorgung nur 
indirekt zu tun.

Natürlich hast du bei nur einem Ausgangstransistor in Klasse A 
prinzipbedingt keine Übernahmeverzerrungen, aber es gibt auch 
Gegentakt-Endstufen in Klasse AB mit unsymmetrischer Versorgung, genauso 
wie es Gegentakt-Endstufen in Klasse A mit symmetrischer Versorgung 
gibt.

Der große Elko im Ausgang ist halt technisch ungünstig, deshalb 
vermeidet man das.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Thomas O. schrieb:
> Welche Vorteile bietet mir dann eigentlich eine symmetrische
> Spannungsversorgung,
Du brauchst keinen Qualitätsmindernden Koppel-C, dieser wirkt als 
Hochpass, die Basswiedergabe wird also durch diesen verschlechtert
>den hier habe ich ja mit Übernahmeverzerrungen zw.
> den  NPN und PNP Transistoren zu kämpfen. Die bei einem Transistor (nur
> positive Spannung) nicht auftreten.
Die Übernahmeverzerrungen hast du auch bei Asymmeterischer Versorgung.
Jetzt kommt bitte niemand und sagt einen Lautsprecher interessiere wie 
einen Wechselstrommotor nur dI/dt...

Autor: Gerd (Gast)
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Und wie ist es, wenn der Kondensator am Eingang des OP liegt? Wie z.B. 
hier
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...

Ich verstehe zwar, daß der Kondensator die DC-Anteile blockt, aber was 
ist denn, wenn der OP mit single supply läuft, aber über den Kondensator 
und am Eingang des OP ein AC-Signal eingekoppelt wird?
Ähnliches habe ich auch schon bei einer Schaltung für einen aktiven 
Gleichrichter gesehen. Das versteh ich nicht... Wie kann ich den 
negativen Teil meines Signals mit einem single supply OP erfassen, nur 
weil ich ein C am Eingang hab?
Würd mich freuen, wenn mich da jemand aufklären würde!

der Gerd

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Das ist ein invertierender Verstärker. Daher versucht der OP, den inv. 
Eingang auf VCC/2 (s. nichtinv. Eingang) zu regeln. Schmeiß die 
Schaltung einfach mal in (LT)Spice und experimentier' ein wenig damit 
herum, so wird einem einiges klar.

Autor: Gerd (Gast)
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@Lukas

hihi, genau das mach ich grad :) . Hab gard LTSpice installiert und hab 
ENDLICH eine spannungsquelle drin ;) . Ich probiere rum...

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