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Forum: Platinen Wo bekommt man Farbringe für Platinenbohrer her ?


Autor: Tishima (Gast)
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Hallo!

Ich bin auf der suche nach diesen Farbringen für Platinenbohrer, hab 
hier einen ganzen schwung Bohrer die ich gerne Farblich kennzeichnen 
würde um Sie besser auseinanderhalten zu können.

mfg,
Bjoern

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Die Dinger heißen, glaub ich, Anschlagringe,gibts nur für 3,175mm Schaft
und haben ihren Sinn in CNC-Maschinen mit HF-Spindeln(spannzange) und 
automatischem Werkzeugwechsel.
Hier kann man welche sehen:
Ebay-Artikel Nr. 260522935893
Frag mal bei den üblichen Bohrerherstellern nach.
Hawera und Ham fallen mir da ein. Ob die allerdings Kleinabnehmer
beliefern, weiß ich nicht. Die kennen aber ihre eigenen Distributoren.

Autor: ... (Gast)
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Bei Qualitätsbohrer ist der Durchmesser hinten auf dem Schaft 
eingraviert.

Autor: Tishima (Gast)
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Hallo!

Erstmal Danke für die Infos.

Sinn soll folgender sein.
Ich möchte für Platinen einen Bohrplan erstellen und die jeweiligen 
Farben des Plans dem Bohrer zuordnen.
Das die Bohrer beschriftet sind habe ich schon bemerkt :-)
Ich bilde mir dadurch ein noch schneller arbeiten zu können.

gruß,
Bjoern

Autor: guest (Gast)
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Spritzer Tauchlackfarbe?

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Solche Ringe wuerde ich nicht selber montieren, denn der Bohrer wird 
dadurch unwuchtig.
Bei den Drehzahlen kann das ins Auge gehen....

Autor: Urban B. (kami89)
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Christoph Lechner schrieb:
> Solche Ringe wuerde ich nicht selber montieren, denn der Bohrer wird
> dadurch unwuchtig.
> Bei den Drehzahlen kann das ins Auge gehen....

ja wenn du mit wirklich hohen drehzahlen arbeitest.

ansonsten könnte man auch schrumpfschläuche in verschiedenen farben 
kaufen, ganz kurze stücke davon abschneiden und in verschiedenen 
farbkombinationen auf die bohrer aufschrumpfen.

Autor: Mario Hagen (djacme)
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Christoph Lechner schrieb:
> Solche Ringe wuerde ich nicht selber montieren, denn der Bohrer wird
> dadurch unwuchtig.
> Bei den Drehzahlen kann das ins Auge gehen....
DU musst es ja nicht machen. Die werden wirklich einfach nur 
raufgepresst. Ich habe ein knappes Jahr bei einem 
Leiterplattenhersteller gearbeitet. 120krpm und 0,01mm Bohrer sind da 
standard. Da wird nichts unwuchtig, die großen Maschinen prüfen die 
Tools nach einem Bohrerwechsel ohnehin selbst auf Durchmesser und 
Gleichlauf und würden schlechte Bohrer entsprechend aussortieren - aber 
das lag noch nie an den Ringen.
Ich vermute mal das der OP sowieso nur zuhause mit seinem Drehmel und 
20krpm bohren will, das "Maschinchen" selbst ist da schon unwuchtiger 
als der Zentiering es jemals werden könnte.
Die Farbringe werden in der Regel zur Kennzeichnung verwendet wie oft 
der Bohrer schon nachgearbeitet wurde. Bei älteren Systemen wird der 
Ring auch zum einklemmen des Bohrers im Magazin verwendet, wobei da die 
Farbe natürlich Latte ist.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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> Solche Ringe wuerde ich nicht selber montieren, denn der Bohrer wird
> dadurch unwuchtig.
Dann frage ich mich wie die Leiterplattenhersteller das Problem lösen,
aber wahrscheinlich sind die Maschinen so robust und massiv das das kein 
Rolle spielt.

Autor: Jurij G. (jtr)
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Hier gibts ein paar Farben:
http://www.sorotec.de/shop/index.php/cat/c100_Zubehoer.html

ansonsten ist Tauchlack wirklich eine Alternative wenn es nur um ein 
paar Stück geht.

Gruß

Autor: Charly B. (charly)
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Christoph Lechner schrieb:
> Solche Ringe wuerde ich nicht selber montieren, denn der Bohrer wird
> dadurch unwuchtig.
> Bei den Drehzahlen kann das ins Auge gehen....

und woher weisst du das ?, i versteh nicht warum hier immer
von Ahnungslosen so ein nonsens geschrieben wird ?
wir haben die Ringe auf den Bohrern und haben mit Drehzahlen von
bis zu 80000 gearbeitet, denkst du das der TE mehr hat ?

@Christoph
ich empfehle dir diesen Link:
Youtube-Video "Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten"
:P

vlG & alles gute im neuen Jahr
Charly

Autor: Charly B. (charly)
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Leo ... schrieb:
> Dann frage ich mich wie die Leiterplattenhersteller das Problem lösen,
> aber wahrscheinlich sind die Maschinen so robust und massiv das das kein
> Rolle spielt.

Die Spindel der Maschinen sind sehr empfindlich, eine Lager Reparatur
liegt bei ~3000€ + ausfall der Maschine f. min. 1 Woche, eine
ueberholter Spindel ab 10000€, was sie neu kostet weiss i nicht,
also werden die den Teufel tun und dort irgendwelche unwuchtigen
Bohrer zu verwenden

Autor: ... (Gast)
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Leo ... schrieb:
> Dann frage ich mich wie die Leiterplattenhersteller das Problem lösen,

Ganz einfach: Die verwenden keine Bohrer mit Anschlagringen.
Die spannen die Bohrer ein und fahren dann einen Nullpunkttaster an und 
hinterlegen den Werkzeug-Nullpunkt in der Datenbank der CNC-Maschine.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Charly B.
Hab auch schon gehört das die oft kaputt gehen, aber um die 
Maschinenstillstandszeiten zu reduzieren kann man sich eine
Reservespindel hinlegen um die schnell wechseln zu können.
Ändert an den Reparaturkosten zwar überhaupt nichts aber mit
einer laufenden Maschine wird dann wieder Geld verdient.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Charly B. schrieb:
> wir haben die Ringe auf den Bohrern und haben mit Drehzahlen von
> bis zu 80000 gearbeitet, denkst du das der TE mehr hat ?

Hallo Charly,

spar dir die Mühe, hier wird so ein Problem von lauter "Fachleuten" 
diskutiert, die noch nie eine Leiterplattenbohrmaschine aus der Nähe 
gesehen haben. Da haben wir aus der Fertigung nichts zu melden, die 
wissen sowieso alles besser. Die Frage, wie so eine Maschine sich einen 
Bohrer aus dem Magazin holt, ist für dieses Forum ausserdem völlig 
irrelevant. Eines ist allerdings sicher: die Maschine richtet sich dabei 
NICHT nach der Farbe der Ringe.

Gruss Reinhard

Autor: Herbert (Gast)
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Nimm Schrumpfschlauch und gut ist es... ;-)

Autor: Charly B. (charly)
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Reinhard Kern schrieb:
> spar dir die Mühe, hier wird so ein Problem von lauter "Fachleuten"
> diskutiert,

jou Reinhard, haste 1000% Recht ( oder mehr ;) ),
mich stoert es nur wenn irgendwelche "Dummschwaetzer"
irgendwelchen Nonsens verbreiten und dann u. U. andere
User event. sogar schaedigen, daher f. solche Leute
meine Linkempfehlung weiter oben  :P

@Leo
es sind 2 Maschienen vorhanden und bei pfleglichem Umgang
war so alle 1-2 Jahre eine Spindel im 'Urlaub' beim Hersteller
ob eine Austauschspindel angeschafft wird lag im ermessen des
Chefs und wurde nicht gemacht da sehr teuer (Kosten/Nutzen aufwand)


vlg
Charly

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Charly B. schrieb:
> ob eine Austauschspindel angeschafft wird lag im ermessen des
> Chefs und wurde nicht gemacht da sehr teuer (Kosten/Nutzen aufwand)

Hallo Charly,

das ist schon etwas knitzig. Ganz grob über den Daumen kostet eine 
Spindel soviel wie 100 Arbeitsstunden der Maschine, die kommen bei 
Ausfall leicht zustande. Und wenn man es geschickt plant, sprich 2 
gleiche Maschinen kauft, kommt man mit einer Spindel aus. Muss aber 
jeder selbst entscheiden, wenn ihr einen Lieferanten habt, der morgen 
auf der Matte steht, ok. Bei einer Fertigung in Asien sieht das anders 
aus.

Gruss Reinhard

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