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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Microcontroller Einstieg


Autor: Rudolf E. (rudolf_e)
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Hallo alle zusammen,

Da ich jetzt informatik studiere wollte ich auch mal in die 
Microcontroller-Welt einteigen.
Hab daraufhin von meinen Eltern einen mbed bekommen (Cortex 
M3),programmierbar mit C++.
Wo kann ich jetzt am besten mit diesem Controller einsteigen?
Hat wer ein paar gute Einstiegsaufgaben??

MFG
Rudi

Autor: Antwort (Gast)
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Ich weiß nicht wie deine Technische ausstattung so aussieht. aber ich 
denke für dich aus Informatiker Sicht wären folgende "Aufgaben" 
Interessant. Schritt für Schritt versteht sich:

- Einzelne Pins ansteuern (High/Low)
- Analoge Werte einlesen
- Frequenz/PWM Ausgeben
- Schreiben/Lesen einer SD-Karte
- Kommunikation mit einem PC über USB
- Kommunikation mit einem PC über Ethernet
- Aufspielen eines kleines Embedded OS (bsw. freeRTOS oder uC/OS). Da 
lässt sich dann die Kommunikation mit einem PC leicht bewerkstelligen.
- Kombination von allem bisherigen für einen kleinen Webserver.

Autor: Rudolf E. (rudolf_e)
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Danke für die schnelle Antwort
was genau meinst du mit High und Low?

mfg Rudi

Autor: Huch (Gast)
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>was genau meinst du mit High und Low?

Hust.
Die nächsten 5 Jahre hat K.H. Buchegger noch was zu tun.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Rudolf E. schrieb:
> Danke für die schnelle Antwort
> was genau meinst du mit High und Low?

Das der M3 keine gute Investition war, sofern du nicht noch zufällig 
irgendwo im Web ein Tutorial für den M3 findest, welches bei 0 anfängt.

Autor: ttl (Gast)
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typisch Informatiker-> was ist high/low, oh man

als erstes: vergiss C++

Nimm einen 8bit Controller und programmiere in ASM oder C.
und dann mal die ganze Pheripherie ansprechen, I2C, SPI, ADC.


sonst lernst du eh nix dazu, 32bitter kennst du schon vom
KlickiBunti-PC-programmieren

und kauf dir einen Lötkolben

alles nur gute Ratschläge

Autor: Rudolf E. (rudolf_e)
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Naja ich hab da ja nix für Investiert...
Mein papen arbeitet sehr viel mit microcontrollern und notfallsweise 
kann er das auch gut verwenden^^
ich wollte mal nicht ihn um hilfe bieten sondern die sache mal 
einigermaßen selbständig eingehen^^

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Rudolf E. schrieb:
> Naja ich hab da ja nix für Investiert...
> Mein papen arbeitet sehr viel mit microcontrollern und notfallsweise
> kann er das auch gut verwenden^^

welche?

Wenn er einen kleinen 8-Bit AVR hat oder einen PIC, dann häng ihm einen 
aus.
Dafür findest du einiges im Netz. Und ja: Auch Sachen, die mehr oder 
weniger bei 0 anfangen.

high/low             oder
0/1                  oder
5Volt/0Volt          oder
Licht an/Licht aus   oder
....

alles dasselbe: Die beiden Zustände, die ein Bit haben kann. Darauf 
beruht alles in einem digitalem Computer bzw. die komplette 
Digitaltechnik.

Autor: Huch (Gast)
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Öhm, nicht das das Nachfragen gibt:


high/low             oder
1/0                  oder
5Volt/0Volt          oder
Licht an/Licht aus   oder

Autor: Antwort (Gast)
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Ich würde mittlerweile keinem mehr dazu raten mit 8-Bittern anzufangen. 
Seitdem es Cortex-M3 und Cortex-M0 Derivate gibt ist es in meinen Augen 
Sinnvoller mit diesen einzusteigen. 8-Bitter haben, wie ich finde, nur 
noch eine Existenzberechtigung wenn sie in sehr kleinen Gehäusen zu 
bekommen sind (12 oder 14Pin). Ansonsten schafft bei selber Größe und 
Preis ein Cortex-M0 schon wesentlich mehr als jeder 8-Bitter bei 
geringerer Leistungsaufnahme.

Als interessantes Buch für den Einstieg wäre C/C++ für Embedded Systems. 
Darin wird auch auf die Cortex-M3 Controller eingegangen. Gibt es 
bestimmt auch in einer Uni/FH-Bibliothek (Jedoch nicht für 
fortgeschrittene Anwender zu Empfehlen).

Auch zu Cortex-M3 und Cortex-M0 gibt es schon einiges im Web (seit den 
STM32).

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Antwort schrieb:
> Ich würde mittlerweile keinem mehr dazu raten mit 8-Bittern anzufangen.
> Seitdem es Cortex-M3 und Cortex-M0 Derivate gibt ist es in meinen Augen
> Sinnvoller mit diesen einzusteigen. 8-Bitter haben, wie ich finde, nur
> noch eine Existenzberechtigung wenn sie in sehr kleinen Gehäusen zu
> bekommen sind (12 oder 14Pin). Ansonsten schafft bei selber Größe und
> Preis ein Cortex-M0 schon wesentlich mehr als jeder 8-Bitter bei
> geringerer Leistungsaufnahme.

Darum gehst doch gar nicht.
Für unter 20 Euro kann man mit einem AVR unaufwändig die absoluten 
Grundlagen lernen. Die Leistungsfähigkeit ist hier völlig nebensächlich. 
Je einfacher das Teil zu programmieren geht, desto besser.

Autor: Antwort (Gast)
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Ein Multimeter wäre auch noch zu Empfehlen. Damit du überhaupt siehst ob 
die Pins so arbeiten wie du willst. Denn leider ist das mBed eher schon 
für Erfahrene Leute gedacht die eben den Controller ausprobieren wollen 
und hat wenig Peripherie mit der man "rumspielen" könnte.

Autor: Antwort (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Darum gehst doch gar nicht.
> Für unter 20 Euro kann man mit einem AVR unaufwändig die absoluten
> Grundlagen lernen. Die Leistungsfähigkeit ist hier völlig nebensächlich
20€ halte ich für zu wenig. Da bekommt man kein ordentliches Dev-Board 
mit bisl Peripherie an der man dann überhaupt üben kann. Programmer ist 
dann meist auch noch notwendig.

Ausserdem hat er ja schon das Cortex-M3 Board. Wieso nicht gleich mit 
etwas einsteigen das auch Zukunft hat und aktuelle Technik verwendet? So 
viel schwieriger als ein AVR/PIC/MSP sind die ARM Cortex nun auch nicht 
zu erlernen.

Nur das mBed ist leider etwas dürftig in seiner Ausstattung.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Antwort schrieb:

> Ausserdem hat er ja schon das Cortex-M3 Board. Wieso nicht gleich mit
> etwas einsteigen das auch Zukunft hat und aktuelle Technik verwendet?

Weil er schon Schwierigkeiten mit den Begriffen High/Low hat :-)

Das er das Board schon hat, ist natürlich ein Argument das nicht von der 
Hand zu weisen ist.

> viel schwieriger als ein AVR/PIC/MSP sind die ARM Cortex nun auch
> nicht zu erlernen.

Hast du ein gutes Tutorial für ihn in der Hinterhand?

Autor: Huch (Gast)
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@ Antwort

Der wichtige Punkt ist hier ein anderer. Ob nun der M3 leistungsfähiger 
ist, oder zukunftsfähig, ist eigentlich egal.

Der Fokus sollte hier eigentlich auf einer Möglichkeit liegen, einem 
absoluten Anfänger zu erlauben, die Grundlagen zu lernen.
Das geht mit 20€ durchaus. Neben dem uC und einem bischen Gemüse 
brauchts da sonst nichts.
Eine komplexe CPU lenkt ihn bloss vom wesentlichen ab. Ausserdem kann er 
beim basteln mit einem Steckboard und beim selbstaufbau eines 
Minimalprogrammers eine Menge lernen, was ihm jetzt noch fehlt.

Ich persönlich plädiere sowieso dafür mit Schaltern, Lämpchen und 
Batterie anzufangen und dann mal mit ein paar TTL rumzuspielen. Diese 
fertigen Boards verleiten dazu die Grundlagen zu ignorieren oder 
verhindern jedenfalls das man sich ihrer auch später noch bewusst ist, 
was eine Menge der Fragen hier im Forum zeigen. Ein oft auftretendes 
Beispiel ist die Unkenntnis der Interpretation/Repräsentation von 
Binärdaten. Da ist diese Frage nach High/Low ein Supereinstieg.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Huch schrieb:

> Das geht mit 20€ durchaus.

Na ja.
Die 20€ waren jetzt eine Zahl von mir, die sicherlich so nicht ganz 
stimmt. Da geb ich Antwort schon recht. Leg noch einen 20-er drauf und 
dann sind wir dort.

Autor: Antwort (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Weil er schon Schwierigkeiten mit den Begriffen High/Low hat :-)
Dieses Problem ist aber unabhängig vom verwendeten Mikrocontroller.

@Rudolf E.: Ich würde dir ein Buch als begleitende Lektüre empfehlen. 
Die Suche im Internet kann ziemlich lange dauern und oft unbefriedigend 
Enden wenn man noch nicht genau weiß nach was man überhaupt suchen muss. 
In einem Buch ist zumindest mal "alles" beisamen und Schritt für Schritt 
erklärt.
Fürn Einstieg dürfte das oben von mir genannte ausreichend sein. Vl. 
auch mal bei google books schauen. kann man sich einen guten ersten 
Eindruck bilden.

Autor: Huch (Gast)
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>Die 20€ waren jetzt eine Zahl von mir, die sicherlich so nicht ganz
>stimmt. Da geb ich Antwort schon recht. Leg noch einen 20-er drauf und
>dann sind wir dort.

Wo? ;-)

Na gut. Ich will nicht um ein paar Euro streiten.

Und ob man als erstes den Programmer selbst bauen sollte, kann auch 
nicht völlig unumstritten sein.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Antwort schrieb:

> Nur das mBed ist leider etwas dürftig in seiner Ausstattung.


Ist das dieses Teil hier?
http://mbed.org/

Ist ja niedlich!

Autor: Antwort (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Hast du ein gutes Tutorial für ihn in der Hinterhand?
Für Cortex-M3 nicht (wird auch schwierig eines zu finden das genau 
seinen Controller verwendet und nicht ein anderes Derivat).
Aber folgende Bücher find ich für den Einstieg ganz gut (zumindest 
nichts besseres bekannt):
- C und C++ für Embedded Systeme
- Programming Embedded Systems in C and C++

Zusätzlich noch die Beispielprogramme auf der mbed Homepage und der 
blinkenden LED dürfte erstmal nichts im Wege stehen.

Karl heinz Buchegger schrieb:
> Ist das dieses Teil hier?
> http://mbed.org/
>
> Ist ja niedlich!
Ich gehe mal davon aus. Ist zumidnest das einzige mBed das ich auf die 
schnelle gefunden habe.

Autor: Rudolf E (Gast)
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Erstmal danke fuer viele antworten!
Ja das ist das teil^^( link oben)
Die leds hab ifh schon zum blinken gebracht...
Werde mir das mit dem avr durch den kopf gehen lassen, mal gucken vllt 
hat mein vater sowas zu hause somit werden auch die anschaffungskosten 
wegfallen

Autor: deutschmann (Gast)
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Rudolf E. schrieb:
> Naja ich hab da ja nix für Investiert...
> Mein papen arbeitet sehr viel mit microcontrollern und notfallsweise
> kann er das auch gut verwenden^^
> ich wollte mal nicht ihn um hilfe bieten sondern die sache mal
> einigermaßen selbständig eingehen^^

Lern erstmal deutsch bevor du mit einer anderen Sprache wie C anfängst 
sonst wird das auch nix, nur so ein TIP.

Autor: Rudolf E. (rudolf_e)
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man man man jetzt wird es doch mal richtig lustig...

junge junge nur wegen ein paar fehler labern mich solche leute wie du 
auf deutsch voll xD
xD LÄCHERLICH xD
mein deutsch lässt zwar zu wünschen übrig jedoch lebe ich erst seit 3 
jahren in DE und  hab mein abi letzte jahr in DE LK mit 13 Punkten 
abgeschlossen xD

kinderscheiss^^

Autor: Nachtaktiver (Gast)
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Ich glaube damit hast du dich in diesen Forum verloren.
Nur noch wenige werden Nerven haben, dir zu helfen.
Du fragst nach Hilfe und meckerst noch rum, du befindest dich an der 
falschen
Position sowas von dir zu geben.

LÄCHERLICH ist, das du nicht weißt was High/Low ist. Und die Vorlesungen
gehen schon einige Monate, irgendwo sind diese Begriffe garantiert 
gefallen.


Was ich absolut gar nicht verstehe. Wenn dein Vater in diesen Bereich
so viel macht, warum lässt du dir nicht persönlich Tipps geben.

Und nur mal so als Anmerkung:
Es geht nicht darum das du Fehler machst, sondern das du dich nichtmals
bemühst.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Rudolf E. schrieb:
> mein deutsch lässt zwar zu wünschen übrig jedoch lebe ich erst seit 3
> jahren in DE und  hab mein abi letzte jahr in DE LK mit 13 Punkten
> abgeschlossen xD

Hast du da auch so eine Grütze geschrieben, oder war das ein
Ankreuztest?

Ich finde deine Schreibweise auch eine Zumutung für jeden, der das
lesen soll.
Ich helfe bestimmt auch gerne, aber wenn man erst mühsam das
Gestammel entziffern muß, habe ich keine Lust mehr.

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