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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Elektr. Fußbodenheizung steuern


Autor: Mathias (Gast)
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Hallo.

Ich hoffe, ich im richtigen Forum gelandet. Ansonsten den Beitrag bitte 
ins richige Forum schieben.. ;-)
Ich habe ein Haus mit elektr. Fußbodenheizung und Nachtstromtarif 
gekauft. An sich nicht so schlecht.Nun möchte ich den verbauten Regler 
gern durch Fuzzy-Logic oder dergleichen ersetzen, um ein besseres 
Regelverhalten zu erreichen.
Hat jemand Erfahrungen damit und kann mir weiterhelfen??

Gruss
Mathias

Autor: Auch Keineahnung (Gast)
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Warum sollte "ein Fuzzy-Regler oder dergleichen" es besser machen? Was 
ist den "besser"?

Autor: Mathias (Gast)
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Naja bei Temperaturen um 0Grad muss sie oft korrigiert werden, da sie 
mit einer 24h-Temperaturmittelung arbeitet. Wenn also der Tag recht warm 
war, reicht die Nachtladung manchmal für den nächsten Tag nicht 
aus.Daher hätte ich gern System was vorausschauender reagiert.

Autor: Ralf G. (old-school) Benutzerseite
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>> vorausschauender reagiert

dann kannst Du mit deiner Regelung die Wettervorhersage machen :-)

Autor: Mathias (Gast)
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Na das wär doch was.. :-)
Die Anlage läuft derzeit auf Rückwärtssteuerung. Fällt jetzt aber die 
Nachttemperatur stark ab,schaltet der Regler u. U. zu spät zu und die 
geladene Wärmemenge reicht nicht. Verschiebe ich Heizkurve, so dass er 
früher anfängt, überheizt er mir die Räume teilweise. Daher dachte ich 
an Art Regelung nach dem PWM-Prinzip, die um 22Uhr anfängt und dann 
rechtzeitig bei fallender/steigender Außentemp. die Pulsbreite 
verändert.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ganz so einfach wird es wohl nicht werden, da die kritischen tiefen 
Temperaturen oft erst gegen früh auftreten, wenn die billige Heizzeit 
schon fast vorbei ist.

Man könnte nur versuchen, zur frühest möglichen Nachtstromzeit eine 
Stunde vorzuheizen und den Rest der bisherigen Reglung wie üblich zu 
überlassen? Damit wäre die theoretisch speicherbare Energiemenge auf 
Grund der längeren Zeit etwas größer. Man müßte jedoch die Verluste 
gegenüberstellen, die in der Nacht sinnlos den Raum erwärmen.

Autor: google (Gast)
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Mathias schrieb:
> reicht die Nachtladung manchmal für den nächsten Tag nicht
> aus.Daher hätte ich gern System was vorausschauender reagiert.

Manuellen Schalter einbauen, vorausschauender als Du ist wohl keine 
Elektronik, außer mit der Wettervorhersage gekoppelt vielleicht.

Das gleiche Problem gibt es wohl mit jeder Heizung, außer das eine Öl, 
oder Gsheizung halt keinen billigen Nachttarif hat...

Autor: Michael (Gast)
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Ich denke auch das geht nur mit einem uC der eine Wettervorhersage aus 
dem Internet Abholt. Plus Tabelle "Temperatur -> erforderliche 
Heizzeit". Eventuell selbstoptimierend. D.h. am Ende des ermittel ob 
zuviel oder zuwenig geheizt wurde und danach Tabelle leicht in die 
richtige Richtung koregieren. Tabelle im EEPROM aber auf jedenfall auch 
Händisch verstellbar machen. Ein Log hilft bei der Fehlersuche und bei 
der Optimierung.

Mfg

Michael

Autor: Mathias (Gast)
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> Das gleiche Problem gibt es wohl mit jeder Heizung, außer das eine Öl,
> oder Gsheizung halt keinen billigen Nachttarif hat...

Nur mit dem Unterschied, das ich am Tage mit den beiden Heizungen 
jederzeit nachheizen kann.Mit Nachtstrom wird´s da schwierig.

Genau, an Selbstoptimierung in Form einer Tabelle dachte ich auch schon. 
Wenn die Werte erstmal stimmen, regelt sich das System ja von selbst.
Tja, wer hat Ahnung von der Programmierung??

Autor: google (Gast)
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Mathias schrieb:
> Genau, an Selbstoptimierung in Form einer Tabelle...
> Wenn die Werte erstmal stimmen, regelt sich das System ja von selbst.

Wie soll das gehen? Das klappt ja nur wenn die Temperaturschwankungen 
immer gleich sind, leider ändert sich das Wetter ja nicht gleichmäßig 
über mehrere Tage hinweg.

Das einzige was halbwegs klappen könnte ist der Vorschlag von Michael, 
aber die für den nächsten Tag benötigte Heizenergie hängt ja nicht nur 
von der (Nacht)Temperatur, sondern auch von der Sonnenscheindauer am 
nächsten Tag ab.

Ich denke es gibt wohl einen guten Grund, warum es so was nicht gibt ;-)

...und warum Nachtspeicherheizungen nicht in Niedrigenergiehäusern 
verbaut werden.

Handoptimiert und per Temperaturlogger überwacht würdest Du zumindest 
schon mal feststellen ob es wirklich so viel schwankt, oder ob z.B. 1/2 
oder 1 Stunde für die meisten Fälle ausreicht.

Autor: oszi40 (Gast)
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>Handoptimiert und per Temperaturlogger überwacht
... zeigt leider nur die VERGANGENHEIT

ABER nicht z.B. den ungeplanten plötzlichen Temperatursturz morgen früh 
04:17 Uhr. Daher kann man nur analog wie bei Auto versuchen den Tank 
(hier Wärmespeicher) immer ausreichend voll zu halten wenn man nicht 
weiß wann die nächste Tankstelle kommt. Also schon abends etwas 
vorheizen damit früh noch genügend Heizzeit zum "Nachtanken" verfügbar 
ist.

Autor: Mathias (Gast)
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So hab ich das auch vorgestellt. Deshalb möchte ich ja so früh wie 
möglich beginnen, um genug Reserven zu haben. Leider gibt das mein 
Regler nicht wirklich her.

Autor: google (Gast)
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oszi40 schrieb:
>>Handoptimiert und per Temperaturlogger überwacht
> ... zeigt leider nur die VERGANGENHEIT

Na ja, nur für die Vergangenheit kann ich ja feststellen, ob ich 
überhaupt bzw. wie oft ich mit meiner "Handregelung" richtig liege, und 
ob das Ergebnis über einen Monat oder den Winter gerechnet besser, also 
sparsamer und trotzdem wärmer ist als mit der bereits eingebauten 
Regelung.

Sinnvoll ist es ja nur dann, wenn ich das vorheizen auf ein minimum 
begrenzen kann um Strom zu sparen und dann nur wenige Tage kühler habe. 
Immer optimal treffen wird nicht klappen, auch nicht mit 
Wettervorhersage...

> ...wie bei Auto versuchen den Tank (hier Wärmespeicher) immer ausreichend > voll 
zu halten...

Jeden Tag "lieber etwas mehr" vorheizen verschwendet Energie wenn es 
nicht gebraucht wird. Im Unterschied zum Autotank wird der 
Energiespeicher der Heizung auch leer wenn ich nicht "fahre".

Das ist leider ein Prozess über vermutlich mehrere Winter. Ach ja, den 
Stromverbrauch täglich mitschreiben natürlich auch nicht vergessen.

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