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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kapazitätsmessung 30F


Autor: Frederik Hoffmann (Firma: Student) (frederico)
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Hi

Ich möchte gerne über mehrere Monate die Kapazität eines 30F Elkos 
messen.
Die Kapazität möchte ich gerne ein oder zwei mal am Tag messen. Wenn ich 
gerade nicht messe hängt der Elko vollgeladen auf 2,3V an einem 
Netzteil.

Wie bekomme ich es hin die Kapazität zu messen?

Meine erste Idee ist es den Kondensator mit einem Widerstand zu entladen 
und  über den Spannungsverlauf die Kapazität auszurechnen.

Meine zweite Idee ist den Kondensator über eine Konstantstromquelle zu 
entladen und über C = A*s/dV die Kapazität auszurechnen.

Fällte einem von euch noch eine Schaltung ein oder welche Möglichkeit 
ist die beste?

Mit freundlichen Grüßen
Frederik

Autor: Floh (Gast)
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Frederik Hoffmann schrieb:
> Wie bekomme ich es hin die Kapazität zu messen?

Wozu willst du die Kapazität zweimal täglich messen?
Angst vor zu hohem Verschleis oder was?

Frederik Hoffmann schrieb:
> Meine zweite Idee ist den Kondensator über eine Konstantstromquelle zu
> entladen und über C = A*s/dV die Kapazität auszurechnen.

Das geht doch recht einfach:
10 sekunden lang 3 Ampere reinbolzen und messen, ob die Spannung um ein 
Volt gestiegen ist.
:-)

Autor: Frederik Hoffmann (Firma: Student) (frederico)
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Hi

Die Lebensdauer der Elkos soll abgeschätzt werden. Über die Anzahl der 
Messungen kann man sich ja nochmal Gedanken machen.

Natürlich sollen die Elkos nicht mit 3A kaputt gemacht werden. Deshalb 
möchte ich sie mit max 100mA laden und mit 10mA entladen. Das entspricht 
ungefähr den zukünftigen Einsatz.

Die Kapazität soll beim Entladen gemessen werden.
Konstantstrom oder Widerstand?

MfG
Frederik

Autor: Floh (Gast)
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Sind das etwa Goldcaps?

Eleganterweise würde ich sagen Konstantstrom, damit der lineare 
Zusammenhang da ist. Über einen Widerstand wärs ja dann ne e-Funktion, 
nicht so schön.
:-)

Autor: Frederik Hoffmann (Firma: Student) (frederico)
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Das sind double layer capacitors.
Bei der Sache mit dem Widerstand würde ich mehrere Messwerte nehmen und 
die integrieren.
Bei der konstantstrom Messung würde ich auch mehrere Werte aufzeichnen.

Autor: MaWin (Gast)
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Warum willst du die Kapazität eines Elkos messen,
dessen Kapazität draussen draufgedruckt ist ?

30 Farad, Punkt.

Du willst in Wirklichkeit also messen, wie lange
dieser Elko funktioniert, und das schlauerweise
nicht unter irgendwelchen Phanastiemessverfahren,
sondern in der Realität.

Na dann guck doch einfach, ab wann er seine Aufagbe
nicht mehr erfüllt.

Dazu musst du doch gar nichts aufladen und entladen.

Und wenn du wissen willst, ob er 'noch bereit wäre'
dann bleibt dir zwar nichts anderes übrig, als es
in der Realität auszuprobieren, aber du benutzt ihn
ja bei der Gegegenheit und verschleisst ihn. Du
machst also das Gegenteil von schonen für möglichst
lange Lebensdauer.

Und, falls das eine Notversorgung ist, hast du damit
immer wieder Zeiten, indenen kein Notfall eintreten
darf, oder man müsste immer 2 abwechselnd laden/entladen.

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Frederik Hoffmann schrieb:
> Meine erste Idee ist es den Kondensator mit einem Widerstand zu entladen
> und  über den Spannungsverlauf die Kapazität auszurechnen.

Hallo Frederik,

du musst ihn ja keineswegs ganz entladen. Es genügt, wenn du den 
Kondensator nur ein bisschen, z.B. um 1% entlädst, die Berechnung der 
Kapazität bleibt ja die gleiche. Daher kannst du auch einen Wechselstrom 
einprägen und die entstehende Spannung messen, das geht auch im Betrieb.

Gruss Reinhard

Autor: Jens G. (jensig)
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>Die Lebensdauer der Elkos soll abgeschätzt werden. Über die Anzahl der
...
>Warum willst du die Kapazität eines Elkos messen,

Das ist kein Elko!

Autor: Johannes (Gast)
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Bei einem Supercap ist der Zusammenhang zwischen Spannung und Ladung 
nicht wirklich proportional. Deshalb sollte er wirklich komplett 
entladen werden, um die Kapazität zu messen, also nicht blos 1%.

Entladung mit einem kontanten Strom ist dabei sinnvoll, da man dann die 
Kapazität einfacher ausrechnen kann. Mit dem Widerstand ändert sich der 
Strom dauernd, den müsste man also aufintegrieren, was wesentlich 
aufwendiger ist und vermutlich auch ungenauer.

Autor: Michael_ (Gast)
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Wer braucht denn so eine Messung? Ist doch reine Beschäftigungstheorie.
Besser ist doch ein Blick in die Herstellerunterlagen. Sporadische 
Ausfälle kann man eh nicht messen.

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