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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Trafo ein und aus schalten mit Taster


Autor: Thorsten S. (Gast)
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Hi,

ich möchte so einen Trafo:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=C52...

Leistung 0,33 VA
Betriebsspannung 230 V
Output 6 VAC
Strom 55 mA
Leerlaufspannungsfaktor 1,65
Temperaturklasse ta 70°/B

mit so einem Taster:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=C22...

Elektrisch
• Anz. Pole: 1-polig
• Schaltleistung: 24 VDC, 50 mA
• Prellzeit: <2 ms, typ. 0,5 ms
• Schutzklasse: IP67
• Kontaktwiderstand: <30 mOhm, typ. 10 mOhm
• Isolationswiderstand: >10 MOhm

schalten. So lange der Taster gedrückt ist soll auch der Trafo unter 
spannung stehen. Wenn die Taste losgelassen wird, soll das ganze aus 
sein.

Ich muss diesen Taster benutzen, denn die Bohrung ist schon vorgegeben 
und ich habe nicht viel Platz.

Wie würdet Ihr das lösen. Der Taster ist bis 24VDC zugelassen.

Kann man da was mit Triac o.ä. machen?

Gruß,
Thorsten

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Thorsten S. schrieb:

> Kann man da was mit Triac o.ä. machen?

Wo nimmst du die Steuerspannung für den Triac her?

Autor: Thorsten S. (Gast)
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:-) das ist die Frage!

Autor: Floh (Gast)
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Thorsten S. schrieb:
> :-) das ist die Frage!

Erzähl doch mal ein bisschen mehr. Was solls denn werden?
:-)

Autor: Thorsten S. (Gast)
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Hallo Flo,

die Kernfrage ist schon so wie oben gestellt.

Ich möchte vermeiden das man sich in Nebensächlichkeiten verstrickt.

Ich möchte letztendlich den Trafo der einen Atmega versorgt vom 
Stromnetz trennen, sodass er wirklich aus ist. Es gibt eine Ein und eine 
Aus Taste. Die Elektronik merkt sich den Schaltzustand sollte sie mal 
vom Netz getrennt werden (Stecker gezogen) mittels bistabilem Relais.

Nun möchte ich die Elektronik auch über ein Datenwort welches vom Atmega 
empfangen wird vom Netz trennen, den Ast absägen auf dem er sitzt - wenn 
man so will, sodass diese Elektronik (Trafo und Atmega) über einen 
Befehl (datenwort) spannungsfrei geschaltet werden kann, dafür muss der 
"Ein" Taster aber auf die Netzseite.

Gruß,
Thorsten

Autor: Floh (Gast)
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Thorsten S. schrieb:
> Nun möchte ich die Elektronik auch über ein Datenwort welches vom Atmega
> empfangen wird vom Netz trennen, den Ast absägen auf dem er sitzt

Also muss er den Ast erst mal kleben können, sprihc den Triac (?) 
halten. dafür brauchst du ja sowieso wahrscheinlich einen Optotriac 
(Moc...).
Nun könntest du auf der Primärseite ja den Ausgangstriac des Optos mit 
dem Taster brücken.
Einziges Problem ist hier die Spannungsfestigkeit deines Schalters.
Der ist sicher vorgegeben? Weil mit nem HV-fähigen wärs erstens kein 
Problem und zweitens sicher.
(Hab nur ich Bedenken bei Kurzhubtaster für Netzspannung?)
:-)

Autor: Thorsten S. (Gast)
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(Hab nur ich Bedenken bei Kurzhubtaster für Netzspannung?)
:-)

nein!

Der ist sicher vorgegeben?

Yes!

Das ist der Punkt. Über die Kombi Triac und Optotriac habe ich auch 
schon nachgedacht, das wäre kein Problem. Moc 3043 und Triac o.ä. aber 
ich bin für alles offen...

Ich empfinde es als unschön die Spannung für die LED im Moc über eine 
Zehnerdiode und Kondensatornetzteil zu erzeugen...

Dennoch wäre eine optische Trennung nicht zwingend von Nöten, auch wenn 
im Datenblatt des Tasters nichts über eine Isolationsspannung zu finden 
ist:

Er wird mit Kappe in ein ordentliches Gehäuse gesetzt, der Bereich ist 
berührungssicher. Der Stromkreis durch den "Ein" Taster dürfte Netzbezug 
haben.

Thorsten

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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dann gehts nur mit hilfsspannung aus einem kleinen akku, der im betrieb 
mit wenig strom nachgeladen wird. das muß ja immer nur wenige ms strom 
liefern, der trafo übernimmt ja beim einschalten unmittelbar die 
versorgung der schaltung.

evtl. den trafo eine nummer größer wählen wenn, aber je nachdem wie 
lange die schaltung eingeschaltet bleibt könnte schon ein ladestrom von 
10mA oder zum nachladen des akkus reichen.

Autor: Thorsten S. (Gast)
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klar könnte man über ein Gold Cap nachdenken, aber das ist auch eine 
sehr "wackelige" Angelegenheit, das fängt schon damit an, das man 
"fremdbestromen" muss beim ersten einschalten...

Um die Spannung am Schalter einzugrenzen, müsste man immer etwas 
parallel dazu betreiben und das wiederum würde immer einen Verbaucher 
darstellen...

T.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Sowas geht mit einer schnöden Selbsthaltung. Man nimmt ein Relais und 
einen 230V Taster. Dieser überbrückt das Relais, der Trafo bekommt Saft, 
der AVR läuft los und zieht das Relais an. Wenn dann abgeschaltet werden 
soll, lässt der AVR das Relais abfallen. Fertig. Einfach und sicher.

MFG
Falk

Autor: Zeus (Gast)
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Zu spät, Falk, er hat die Popeltaster schon gekauft und das Gehäuse 
gebohrt.

Autor: Frank B. (frank501)
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Solche Taster würde ich auf keinen Fallan Netzspannung legen, denn dafür 
sind sie nicht ausgelegt.
Im Datenblatt steht zwar nix von Isospannung, aber ich würde dem nicht 
trauen ohne ausreichend lange Tastenkappen (mindestens so lang, das der 
Taster selbst ca.1cm hinter der Frontplatte sitzt).

Das sicherste wäre es natürlich, das Gehäuse und/oder die Platine einem 
Redesign zu unterziehen. Aber da dies ja nicht möglich erscheint*, wäre 
sicher ein kleiner Akku, wie weiter oben beschrieben die (technisch, 
nicht finanziell gesehen) günstigste Lösung.

Und für das Nächste mal, sollten alle Datenblätter der verwendeten 
Bauteile vorliegen und gelesen werden, damit erspart man sich eine menge 
Unannehmlichkeiten und spätere Änderungen an der Schaltung.

Frank


* es erscheint nur nicht Möglich, obwohl es das ist. Lieber ein neues 
Gehäuse und neue Taster kaufen als mit unausgegorenen Halblösungen zu 
leben ist die bessere Wahl. Sowas verbucht man unter Lehrgeld

Autor: Thorsten S. (Gast)
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okay, danke für dir Rückmeldung.

Welchen Taster würdet Ihr denn nehmen? Von der Platine zur Hinterseite 
der Frontplatte sind es 5-6mm, die Front ist 3mm dick, das heißt von der 
Platinenoberkante bis zur Frontoberkante habe ich ca 9mm.

Das Gehäuse kann ich nicht ändern. Es ist 42mm breit, für EA sollten 2 
Tasten nebeneinander sitzen, sie sollten durch die Front gucken damit es 
nicht so nach "Gebastel" aussieht (Zentralbefestigung etc. ungünstig).


Gruß,
Thorsten

Autor: John (Gast)
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Hallo Thorsten,
die meisten Taster für Netzspannung sind viel größer als das was Du an 
Platz zur Verfügung hast.

Ist es möglich die Platine hinter der Stelle wo die Taster sind zu 
'entfernen' und die Taster mit Draht anzuschließen? Dann könnte das hier 
eventuell passen:
Conrad Best.-Nr.: 701235

Ist mit Beleuchtung und gibt es in blau, rot, grün und gelb.

Gruß
John

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