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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme bei gleichzeitiger Verwendung von Bascom AVR und AVR Studio 4?


Autor: Hans M. (steffls3000)
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Hallo,
ich habe einen ATMega16 via mysmartusb light und Bascom AVR 
programmiert. Hat weitgehend problemlos funktioniert.

Als nächstes hab ich versucht das Ganze mit AVR Studio 4 SP3 umzusetzen 
(wenn da jemand eine einfacheren Weg weiß C zu lernen, bitte melden...). 
Mit AVR Studio konnte ich den EEPROM nicht beschreiben ("leaving 
programming mode failed" siehe Anhang) und nach mehreren Verzweifelten 
versuchen in AVR Studio hat das Bascom-Prog. auch nicht mehr 
funktioniert.

Ich hab den ATMega16 gegen einen neuen ausgetauscht und das Bascom-Prog. 
läuft wieder einwandfrei.

Der alte ATM16 ist scheinbar hinüber... wird nicht mehr erkannt.Oder 
kann ich den irgendwie auf Werkszustand zurückversetzten?

Kann mir jemand sagen, woran das Ganze liegt? Hab bisschen Angst den 
gleichen Fehler nochmal zu machen. Gibts vielleicht Stress im EEPROM 
wenn man Bascom und AVR Studio gleichzeitig benützt (sprich: Erst mit 
Bascom zu beschreiben und dann, inklusive "erase device", mit AVR 
Studio)?

vielen Dank im Voraus


Steffls

Autor: soundso (Gast)
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Welchen Programmieradapter oder Debugger hast du mit AVR-Studio benutzt?

Autor: Hans M. (steffls3000)
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öhm... keine Ahnung :)

mit "Programmieradapter" ist wohl der mysmartusb light gemeint, oder?

der hier:
http://shop.myavr.de/index.php?sp=article.sp.php&a...

Von Debugger weiß ich nix... brauch ich den, bzw. hat der Auswirkungen?

Autor: unikum (Gast)
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Hans M. schrieb:

>  Hab bisschen Angst den gleichen Fehler nochmal zu machen.

Wat denn für Angst? Beißt det Ding etwa oder is ne Bombe drin?

Naja, Spaß beiseite.
Wenn De schon mit Bascom programmieren kannst, wat mußte den "C" lernen?

Aber nu zu Deinem Problem:
Auf der Netzseite von "myAVR" werden jede Menge Problemlösungen 
angeboten.
Mußt Dich nur mal richtig durchwühlen.
Da jibts z. B. ein Programmchen jenannt "USB-Terminal", kostenlos.
Dat Ding hat eine sogenannte Rettungsfunktion.
Hab damit schon mal einen Atmel, der bereits im Mülleimer lag (wieder 
raus gewühlt - Pfui Deibel!) wieder zum Leben erweckt. Der Kumpel hatte 
sich vorher auch geweigert auf irgend `was zu reagieren. Läuft jetzt 
immer noch wie geschmiert. Probier`s mal!

Gruß, unikum.

Autor: Hans M. (steffls3000)
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Servus unikum,
unikum schrieb:
> wat mußte den "C" lernen?

brauch ich fürs Studium...

Danke für den myavr-tip. Hab mir das Programm geholt und werd die 
nächsten Tage mal versuchen meinen alten ATMega16 zu retten.

Es geht mir aber eigentlich nicht drum 4€ zu sparen... Wird nicht das 
letzte Mal gewesen sein, dass ich MCs mit Bascom und AVR Studio 
beschreibe.

Ist es normal, dass es da Konflikte gibt? Oder hat die oben gezeigte 
Fehlermeldung vielleicht mit was ganz anderem zu tun?

Danke

Steffls

Autor: Sauger (Gast)
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Moin,

geb im Studio mal die *.eep  Datei fürs EEPROM an.

MfG

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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unikum schrieb:

> Hab damit schon mal einen Atmel, der bereits im Mülleimer lag (wieder
> raus gewühlt - Pfui Deibel!) wieder zum Leben erweckt.

Wegschmeissen musst du die sowieso so gut wie nie.
Die kleinen Kerlchen stecken schon was weg. So schnell kriegt man die 
nicht kaputt.
Lediglich die Sache mit den Fuses und dem Takt ist ein kleiner 
Stolperstein.

Den IC etikettieren und beiseite legen. Falls man dann mal Gelegenheit 
hat, an einen Hochvolt-Programmer zu kommen, dann kann man ihn dort 
praktisch immer wieder zum Leben erwecken.


Wenn man das Kerlchen allerdings direkt an 230V anschliesst oder 
ausglüht, ok, dann kann man ihn fachgerecht entsorgen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Hans M. schrieb:

> Ist es normal, dass es da Konflikte gibt?

BASCOM und AVR-Studio?

Nein, das ist nicht normal. Das dürfte bei dir ein blöder Zufall gewesen 
sein.

Allerdings: Was versprichst du dir davon, wenn du dein Programm 
zusätzlich auch noch ins EEPROM brennst?

Autor: unikum (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:

> Wegschmeissen musst du die sowieso so gut wie nie.

Jau, is schon klar.
Aber wat willste machen, wenn die Gnädige Frau uffräumen tut und det
"Zwischenlager" irrtümlicherweise entsorgt!
Dat jeht ruckzuck bei den Damen, da kannste zichmal wat erzählen.
Naja, so is det Leben.

Gruß, unikum.

Autor: Hans M. (steffls3000)
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Hallo,
Sauger schrieb:
> geb im Studio mal die *.eep  Datei fürs EEPROM an.

wenn ich das mach, dann bekomm ich Fehlermeldung, dass das *.eep input 
file eine *.hex erfordert. Ich weiß... macht keinen Sinn...

Karl heinz Buchegger schrieb:
> versprichst du dir davon, wenn du dein Programm
> zusätzlich auch noch ins EEPROM brennst?

Ich dachte, dass unterschiedliche Programmteile in den verschiedenen 
Speicherarten abgelegt werden, was laut

Beitrag "Unterschied EEPROM gegen Flash"

Blödsinn ist... Hätt ich ma vorher lesen sollen.

Karl heinz Buchegger schrieb:
> Nein, das ist nicht normal. Das dürfte bei dir ein blöder Zufall gewesen
> sein.

Danke... das wollt ich hören.


Vielen Dank an alle


Steffls

Autor: MWS (Gast)
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Im AVR Studio vorgenommenen Einstellungen werden zumindest beim 
Original-STK im Kontroller des STK abgelegt und damit würde sich ein zu 
hoher ISP-Takt auch auf Bascom auswirken und das Flashen verhindern.

Dagegen spricht, daß es möglich war, einen neuen ATM16 zu flashen, der 
läuft aber out-of-the-box auch nur mit 1MHz, also sollte der ISP-Takt 
gestimmt haben.

Wird dagegen auf externen Takt/Quarz ge-(ver-)fust, ohne daß der µC 
solchermaßen versorgt, bzw. damit versehen ist, dann ist das Verhalten 
bei AVR-Studio und Bascom gleich, die Gemeinsamkeit ist dann, daß 
mangels Takt der Baustein erst einmal für beide Programme nicht mehr 
ansprechbar ist.

Ein tatsächlicher Konflikt wäre, daß falls der Programmerdialog des 
AVR-Studios offen ist, dazu parallel nicht mit Bascom programmiert 
werden kann, da die Serielle von Ersterem blockiert wird.

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