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Forum: PC Hard- und Software Windows Netzwerk mit 3x WinXP Pro: PCs in Arbeitsgruppe nicht sichtbar


Autor: Martin Kohler (mkohler)
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Hallo zusammen,

Ich habe zu Hause ein kleines Home Network mit insgesamt 3 Windows XP 
Pro PCs. Bei allen werden die IP Einstellungen vom DHCP des DSL Routers 
eingestellt.
Jeder PC hat einen eindeutigen Namen und ist der Arbeitsgruppe HEIMNETZ 
zugeordnet. Alle PCs sind nach dem Vergeben der Namen und Arbeitsgruppen 
auch neu gestartet worden.

Nun habe ich das Problem, dass ich von PC1 in der Netzwerkumgebung die 
beiden anderen "sehe", auf PC 2 und 3 aber in der Netzwerkumgebung nur 
die Arbeitsgruppe sehe, nicht aber die Mitglieder.

Windows Firewall auf PC 2+3 sowie ZoneAlarm auf PC1 habe ich bereits 
testweise deaktiviert, hat nichts gebracht.

Wo muss ich "schrauben", damit sich die PCs sehen? Tipps?

Gruss, Martin

Autor: Peter (Gast)
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Martin Kohler schrieb:
> Windows Firewall auf PC 2+3 sowie ZoneAlarm auf PC1 habe ich bereits
> testweise deaktiviert, hat nichts gebracht.
>
> Wo muss ich "schrauben", damit sich die PCs sehen? Tipps?

meinst muss man nur warten. Eventuell mal auf jeden PC eine Freigabe 
einrichten damit wird die Firewall so eingestellt das der PC sichtbar 
wird.

Autor: Martin Kohler (mkohler)
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Mit Freigabe meinst du z.B. einen Ordner für Zugriff aus dem Netzwerk 
freigeben?

Hmm, das könnte sein, denn auf PC1 ist ein Ordner D:\TRANSFER\ für 
Zugriffe aus dem Netzwerk freigegeben.
Komisch ist dann allerdings, dass eben dieser PC1 die anderen sieht, 
nicht aber die anderen den PC1 mit der Freigabe.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Start-->Ausführen
\\PCNAME\Freigabe

Und dann mal schauen ob so die anderen "gefunden" werden.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Da gibt es viele mögliche Ursachen. Oft ist die Namensauflösung schuld, 
die in einem XP-Heimnetz immer noch per WINS erfolgt. Unter WINS gibt es 
keine zentrale Tabelle der Namenszuordnung wie bei DNS, sondern die 
Aufgabe übernimmt zufällig irgendein Rechner im Netz (meist der zuerst 
hochgefahrene). Manchmal "streiten" sich die PCs jedoch um diese Aufgabe 
und bis zu einer Einigung kann schon mal 'ne Viertelstunde vergehen.
Besser man vergibt statische IP-Adressen und trägt diese mit den 
zugehörigen Rechnernamen in die Datei "hosts" eines JEDEN PCs ein (also 
auf jedem Rechner die komplette Liste aller PCs mit IP-Adressen). Zu 
finden bzw. anzulegen ist die "hosts" unter 
C:\Windows\system32\drivers\etc
In den TCP/IP-Einstellung der LAN-Verbindung muß/sollte unter 
"Erweitert"->WINS die Option "NetBIOS über TCP/IP aktivieren" gesetzt 
werden. Ob die Namensauflösung funktioniert, kann man mit dem Pingbefehl 
überprüfen. Die Antwort sollte ohne Verzögerung sofort kommen.

Sofern die PCs hinter einem Router am Internet hängen, benötigt man 
keinerlei zusätzliche Firewalls. Daß heißt, Windows-Firewall 
deaktivieren und sonstige Personal Firewalls komplett deinstallieren. 
Die haben nicht nur keinen praktischen Nutzen, sondern sind teilweise 
sogar kontraproduktiv. Weg mit dem Mist.
Der Dienst "Windows-Firewall" (Verwaltung/Dienste) muß jedoch 
aktiviert sein. Klingt komisch, aber die Deaktivierung hat genau solche 
Probleme zur Folge, die PCs finden sich nicht mehr oder es erscheinen 
Fehlermeldungen, man hätte keine Rechte zum Durchsuchen der 
Netzwerkumgebung.
Rechnernamen überprüfen. Es sollten nur Buchstaben des englischen 
Alphabets, Zahlen und der Bindestrich "-" als Zeichen verwendet werden.

Will man auf Freigaben zugreifen, muß der verwendete Benutzername UND 
das gleiche Paßwort sowohl auf dem freigebenden als auch auf dem 
zugreifenden Rechner eingerichtet und die Berechtigungen entsprechend 
vergeben sein.

Autor: Peter (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Oft ist die Namensauflösung schuld,
> die in einem XP-Heimnetz immer noch per WINS erfolgt
nein macht sie nicht, dafür bräuchte man einen WINS-Server der ist bei 
XP zumindest im Standard nicht dabei. Die Namensauflösung erfolgt nur 
über Broadcast bzw Netbios oder TCP-IP.

> Daß heißt, Windows-Firewall
> deaktivieren

Nein die Windows-Firewall sollte man nicht deaktivieren, sie ist so 
konfiguriert das im Lokalen Netz alles erlaubt ist, wenn durch einen 
Fehler im Router jemand ins System kommt dann schützt sie noch. Sie 
macht meist auch keine Ärger - also lieber eingeschaltet lassen.

> und sonstige Personal Firewalls komplett deinstallieren.
Ja auf jeden Fall.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Peter schrieb:
> Die Namensauflösung erfolgt nur über Broadcast bzw Netbios oder TCP-IP.
Ja richtig, das meinte ich eigentlich. Also ersetze "WINS" durch 
"NetBIOS".

> Nein die Windows-Firewall sollte man nicht deaktivieren, sie ist so
> konfiguriert das im Lokalen Netz alles erlaubt ist, wenn durch einen
> Fehler im Router jemand ins System kommt dann schützt sie noch. Sie
> macht meist auch keine Ärger - also lieber eingeschaltet lassen.

Ein Fehler im Router, der Zugriff aus dem Web erlaubt, ist äußerst 
unwahrscheinlich, außer man hat bewußt Portweiterleitungen eingerichtet. 
Ein Zugriff würde außerdem IP-Adressen im nicht-privaten Bereich 
voraussetzen, da die privaten Ip-Ranges im Internet nicht geroutet 
werden. Die Windows-Firewall ist leider nicht frei von Bugs und macht 
schon ab und zu schwer nachvollziehbare Probleme. Deswegen m.E. -> aus.

Autor: Peter (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Ein Fehler im Router, der Zugriff aus dem Web erlaubt, ist äußerst
> unwahrscheinlich, außer man hat bewußt Portweiterleitungen eingerichtet.

nein so unwahrscheinlich ist es gar nicht, denn viele Router können ja 
UPnP.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Peter schrieb:

> nein so unwahrscheinlich ist es gar nicht, denn viele Router können ja
> UPnP.

OK, der Angreifer könnte mittels Trojaner per UPnP (btw. das erste, was 
ich deaktiviere) eine Portweiterleitung einrichten. Aber ob die 
Windows-Firewall da hilft? Der Zugriff erfolgt ja scheinbar aus dem 
lokalen Netz? Müßte ich mal nachvollziehen...

Autor: Peter (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> er Zugriff erfolgt ja scheinbar aus dem lokalen Netz?
nein macht er nicht, das nat wirkt immer nur ausgehen, die absender 
andresse von extern wir auf jeden fall nicht geändert. Kann man auch 
schön sehen wenn eine Portforwarding zum webserver hat - dort stehen die 
externen IPs im Log.

Autor: Martin Kohler (mkohler)
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ok, erste Zwischenbilanz:
- Windows Firewall eingeschaltet lassen
- andere Firewalls (Zonealarm etc. ) ausschalten/deinstallieren

Ich probier dann mal heute abend die Ratschläge aus und berichte wieder.

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