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Forum: Markt Bei Elektronikversandhäusern Waren verkaufen


Autor: Mark (Gast)
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Hallo Ihr,

ich habe ein paar gute Ideen und eine Art Marktlücke entdeckt (glaube 
ich).
Ich würde mich gern als Kleingewerbetreibender neben meiner 'normalen' 
Beschäftigung selbstständig machen. Es soll eine Nebentätigkeit bleiben 
und wird einen Umsatz von 15000€ p. a. nicht Überschreiten. Ich möchte 
Platinen (in Deutschland) herstellen lassen, diese selbst Bestücken und 
als Module/ Eval- Boards, oder als kleine Geräte etc.. verkaufen. Nun 
meine Frage(n):

Hat jemand Erfahrungen wie man an die 'grossen' Elektronikversandhäuser 
mit seinen Ideen rankommt, bzw. wie man Sie dort anbietet und 
vermarktet? Ich würde gern Samples etwas angehüpscht mit Preislisten 
erarbeiten und diese dann den entsprechenden Häusern anbieten.. Geht das 
überhaupt als Kleingewerbetreibender, sprich verlangen diese Unternehmen 
das ausweisen einer Umsatzsteuer?
So wie ich dass gelesen habe kann man dass nicht als 
Kleingewerbetreibender.. oder liege ich da falsch?
Wie verhält sich die Geschichte des Kleingewerbetreibenden wenn man 
Zukaufware aus dem Ausland bezieht, bzw im Ausland (bei den dort 
bekannten Elektronikversandhäusern) verkaufen/anbieten möchte..?

Ich weiss, ich muss noch viel lesen und lernen, doch das Thema ist sehr 
spannend und eventuell könnt Ihr mir weiterhelfen..

Vielen Dank
Mark

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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1)  Ein paar Seiten Präsentation *als PDF Dokument' schreiben
2)  Paar Bilder Einfügen
3)  Preisliste anfügen
    (nach Möglichkeit mit Staffelpreisen 100/1000/10000)

4)  Das ganz an den Einkauf des Elektronik Versandhauses schicken

5)  ...abwarten.

So habe ich es gemacht und funktionierte bei allen vier Elektronik 
Versandhändlern die ich angeschrieben habe.

Solltest Du einen eigenen Bestückungsautomaten haben, kannste Du auch 
das "Angebot auf Abfrage" machen und z.B. 100 Stück weise liefern, wie 
es bei meinen Solar-Controllern z.B. der Fall ist.  (ich habe local 
jemand der für mich Bestückt)

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Mark schrieb:
> Hat jemand Erfahrungen wie man an die 'grossen' Elektronikversandhäuser
> mit seinen Ideen rankommt, bzw. wie man Sie dort anbietet und
> vermarktet? Ich würde gern Samples etwas angehüpscht mit Preislisten
> erarbeiten und diese dann den entsprechenden Häusern anbieten.. Geht das
> überhaupt als Kleingewerbetreibender, sprich verlangen diese Unternehmen
> das ausweisen einer Umsatzsteuer?

Ich würde an Deiner Stelle eine Unternehmer Gesellschaft mit 1 Euro 
anmelden auch wenn Du nur 15.000 Euro Umsatz im Jahr nebenbei machst

> So wie ich dass gelesen habe kann man dass nicht als
> Kleingewerbetreibender.. oder liege ich da falsch?

Nein, ist richtig

> Wie verhält sich die Geschichte des Kleingewerbetreibenden wenn man
> Zukaufware aus dem Ausland bezieht, bzw im Ausland (bei den dort
> bekannten Elektronikversandhäusern) verkaufen/anbieten möchte..?

Du mußt Einfuhrsteuer/Zoll wie jeder Zahlen

Wenn Du einkaufst, frägt keiner der Verkäufer nach deiner USt-ID.

Je nachdem was Du für ein Produkt anbietest, sollten CE, TÜV oder GS 
vorhanden sein. Meistens ist es aber nicht erforderlich.

RoHS oder Green sind hingegen für Europa vorgeschrieben und Du benötigst 
Nachweise für die Widerstände, Kondensatoren, Chips, und Lötzin...

> Ich weiss, ich muss noch viel lesen und lernen, doch das Thema ist sehr
> spannend und eventuell könnt Ihr mir weiterhelfen..

;-)

> Vielen Dank
> Mark

Grüße
Michelle

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Mark schrieb:
> ich habe ein paar gute Ideen und eine Art Marktlücke entdeckt (glaube
> ich).

schön

> Ich würde mich gern als Kleingewerbetreibender neben meiner 'normalen'
> Beschäftigung selbstständig machen. Es soll eine Nebentätigkeit bleiben
> und wird einen Umsatz von 15000€ p. a. nicht Überschreiten.

warum Kleingewerbe? Schon mal über haftung nachgedacht?
Melde eine uG (mini GmbH) und gut ist, dazu gute versicherung natürlich.
Du kannst natürlich jede menge papier kram in .de umgehen in dem du eine 
Ltd. anmeldest und vom England lieferst.

> Ich möchte Platinen (in Deutschland) herstellen lassen,

beim angedachten 15k/jahr werden es aber nicht viele Platinen sein,
lohnt also nicht wirklich in .de zu produzieren.

> diese selbst Bestücken und als Module/ Eval- Boards, oder als kleine
> Geräte etc.. verkaufen.

bestücken geht vllt, je nach dem was drauf ist. Evt. macht es jemand
wie pcbpool. Andere bestücker werden bei deinen mengen
schon zu teuer sein.

>
> Hat jemand Erfahrungen wie man an die 'grossen' Elektronikversandhäuser
> mit seinen Ideen rankommt, bzw. wie man Sie dort anbietet und
> vermarktet?

ja, den Sales Manager anrufen.

> Ich würde gern Samples etwas angehüpscht mit Preislisten
> erarbeiten und diese dann den entsprechenden Häusern anbieten..

naja, das evt. später, erst emails schreiben oder besser anrufen.
Das sind menschen die umsatz machen möchten, es geht (fast) alles

> Geht das überhaupt als Kleingewerbetreibender,
> sprich verlangen diese Unternehmen
> das ausweisen einer Umsatzsteuer?

jein, mag sein das manche wie Watterott oder SparkFun es mache
werden (fragen), die richtig grossen garantiert nicht.
Wenn du eine richtige firma bist sieht es viel besser aus.

> Wie verhält sich die Geschichte des Kleingewerbetreibenden wenn man
> Zukaufware aus dem Ausland bezieht, bzw im Ausland (bei den dort
> bekannten Elektronikversandhäusern) verkaufen/anbieten möchte..?

grundsätzlich zukauf aus dem Ausland ist problemlos solange du 
steuernummer und zollnummer hast und natürlich die rechnungen auf
dich oder die firma ausgestellt sind. Wichtig - separates
bankkonto/paypal account/ebay account.

Im Ausland verkaufen ist Umsatzsteuerfrei, als Kleingewerbetreibender
eigentlich perfekt da du nur am ende des jahres auf einmal alles als 
Auslandseinkünfte versteuern wirst. Dennoch, würde an deiner stelle
eine kleine uG/ltd anmelden und einen steuerberater suchen der auch
ähnliche kunden hat.

Du kannst natürlich bevor du irgendeine firma anmeldest ein paar protos 
machen und die z.b. oben genannten firmen anrufen und besprechen
was die so gerne hätten von dir. Eigentlich mag niemand produkte
in den shop aufzunehmen von dennen nur 100stk/jahr produziert wird oder
wo die firma eigentlich keine firma ist ...

Autor: guest (Gast)
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Im 1-Euro-Shop in der Stadt geht immer. :-)

Im Ernst...
"angehüp(b)scht" reicht nicht.
Zunächst heißt es ordentlich Geld ausgeben, denn in
diesem Land halten viele die Hand auf.

Wenn Deine Idee und Marktlücke mit allen nötigen und
noch mehr unnötigen Zertifizierungen und Unbedenklichkeits-
"Papperln" versehen ist und Du eine nennenswerte Auflage zu
erniedrigenden Konditionen garantieren kannst, dann vielleicht.

Die bessere Geschäftsidee ist, Garagen zu vermieten.
Fürs Auto sitzt das Geld locker und es kommt wenig Ärger bei.

Autor: Mark (Gast)
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Ok, danke schonmal für die meisten der Antworten! Das mit der 1€- uG 
hört sich ziemlich Interessant an, hat jemand Erfahrungen in den Punkten 
notarielle Kosten,Satzung, Dauer der Anmeldung, oder was ich las: 
'Sparen auf eine GmbH' ? Darf man soetwas noch als Nebentätigkeit 
ausüben? Ist die Steuergeschichte schwer bzw. kompliziert?
Leider habe ich ZU- viel Bammel vor dem gewagten Schritt... Was mache 
ich, bzw. Welche Möglichkeiten habe ich wenn der Arbeitgeber 
dagegenspricht? (Bitte keine Antw. Á La Kündige doch)

Vielen Dank vorab

Autor: Udo P. (Gast)
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Wichtig ist natürlich auch zu wissen wie hoch die Gewinnspanne bei 
Versandhäusern ist.
Mann muss ja abschärzen ob es überhaupt sinn macht dort einzusteigen, 
wenn Chinesen es viel günstiger liefern können.

Hat einer Erfahrung damit?

Autor: Mark (Gast)
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Das wäre in der Tat interessant..

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Mark schrieb:
> Ok, danke schonmal für die meisten der Antworten! Das mit der 1€- uG
> hört sich ziemlich Interessant an, hat jemand Erfahrungen in den Punkten
> notarielle Kosten,Satzung, Dauer der Anmeldung, oder was ich las:

Notar:               30 Euro
Registriegericht:   100 Euro
Gewerbeanmeldung:    15 Euro
Gesperrtes Kapital:   1 Euro
=============================
    Gesamt:         146 Euro

Dauer der Anmeldung:  10 Minuten weil bis zu drei Gesellschafter 
Vereinfachte Form

> 'Sparen auf eine GmbH' ? Darf man soetwas noch als Nebentätigkeit
> ausüben?

JA

> Ist die Steuergeschichte schwer bzw. kompliziert?

Doppelte Buchführung

> Leider habe ich ZU- viel Bammel vor dem gewagten Schritt... Was mache
> ich, bzw. Welche Möglichkeiten habe ich wenn der Arbeitgeber
> dagegenspricht? (Bitte keine Antw. Á La Kündige doch)

Kommt darauf an, in welchem Job Du bei dem arbeitest und wieviele 
Stunden DU für dene UG benötigst (beeinträchtigung der Hauptarbeit)

> Vielen Dank vorab

Grüße
Michelle

Autor: Mark (Gast)
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Tausend Dank Michelle!!

Autor: Winfried (Gast)
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Kleinunternehmerregelung (keine MwSt in Rechnung stellen) ist ungünstig, 
weil du für alle Bauteile, die du einkaufst MwSt zahlst, diese aber beim 
Verkauf nicht abziehen kannst. Der Verkäufer muss dann nochmal MwSt 
draufrechnen, womit deine eingekauften Teile doppelt besteuert werden.

Buchführung: Mit einem vernünftigen Programm ist das recht gut in den 
Griff zu bekommen. Sollte es für 200-600 Euro geben. Anbieter z.B. 
Lexware.

Arbeitgeber: Auf jeden Fall fragen, ob du nebenberuflich selbständig 
tätig sein darfst. Die Art deines Nebengewerbes sollte deinem 
Arbeitgeber nicht direkt Konkurenz machen, das gäbe Ärger.

Autor: Christian Aurich (cau) Flattr this
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Winfried schrieb:
> Kleinunternehmerregelung (keine MwSt in Rechnung stellen) ist ungünstig,
> weil du für alle Bauteile, die du einkaufst MwSt zahlst, diese aber beim
> Verkauf nicht abziehen kannst. Der Verkäufer muss dann nochmal MwSt
> draufrechnen, womit deine eingekauften Teile doppelt besteuert werden.

Nur zur Vollständigkeit: Auf diese Regelung kann man afaik auch 
freiwillig verzichten, wenn der Umsatz gering ist. D.h. wenn du willst, 
kannst du freiwillig Umsatzsteuer abführen.
Dein örtliches Finanzamt wird dir sicher verraten, was sie von dir in 
einem solchen Fall erwarten. Mir war es zu kompliziert, aber bei 
vorrangig Dienstleistungen ist es auch nicht so relevant, wie bei der 
Produktion von irgendwelchen Baugruppen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Winfried schrieb:
> Kleinunternehmerregelung (keine MwSt in Rechnung stellen) ist ungünstig,
> weil du für alle Bauteile, die du einkaufst MwSt zahlst, diese aber beim
> Verkauf nicht abziehen kannst. Der Verkäufer muss dann nochmal MwSt
> draufrechnen, womit deine eingekauften Teile doppelt besteuert werden.

Das ist so nicht korrekt.

Ungünstig wäre es nur dann, wenn er hauptsächlich 
vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen beliefert.

Liefert er hauptsächlich an Privatleute (und danach sieht es aus), so 
ist die Kleinunternehmerregelung für ihn günstiger.

Einfach mal nachrechnen :-)

> Buchführung: Mit einem vernünftigen Programm ist das recht gut in den
> Griff zu bekommen. Sollte es für 200-600 Euro geben. Anbieter z.B.
> Lexware.

Ja, aber bei den Umsätzen sicher keine GmbH oder uG oder auch Ltd.
Bilanzierung will man nicht, ebensowenig wie Inventur, auch keine 
doppelte Buchführung.

Außerdem zahlt man dann sehr ordentliche IHK-Beiträge, muss 
veröffentlichen usw.

Außerdem muss man aufpassen, dass man nicht seine Insolvenz verpennt, 
auch wenn es sich nur um einen kurzen Zeitraum handelt. Und das ist 
keine Ordnungswidrigkeit mehr.

Und dann gibt es auch keine Kleinunternehmerregelung mehr.

Mein Tipp: nutze die KUR und fang erstmal klein an. Sonst bleibt die 
nichts mehr vom Gewinn.

Chris D.

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Michelle Konzack schrieb:
> Notar:               30 Euro
> Registriegericht:   100 Euro
> Gewerbeanmeldung:    15 Euro
> Gesperrtes Kapital:   1 Euro
> =============================
>     Gesamt:         146 Euro
>
> Dauer der Anmeldung:  10 Minuten weil bis zu drei Gesellschafter
> Vereinfachte Form

Ein wenig anders ist es schon noch:

- Notar und Gesellschaftervertrag (nicht Muster sondern individuell 
erstellt, was durchaus sinnvoll sein kann auch bei weniger als drei 
Gesellschaftern): 115€
- Handelsregister: 56€
- Gewerbeanmeldung: 20€

Dauer der Anmeldung: Eine Stunde Belehrungen vom Notar, zehn Minuten 
alles unterschreiben, ein bis zwei Wochen warten auf 
Handelsregistereintragung. Für ganz dringende Fälle gibt es 
vorgegründete UG oder GmbH quasi aus der Schublade, Kosten sind dann 
aber bei etwa 300€.

Gesperrtes Kapital gibt es nicht. Dein eingezahltes Stammkapital ist 
das, was du nach der Gründung auf dem Firmenkonto hast und mit dem du 
arbeitest. Daher sind 1€ Gründungen ziemlich sinnfrei, da du bei der 
ersten gekauften Briefmarke schon insolvent bist und zum anderen die 
Gründungskosten auch nicht als Betriebsabgaben verbuchen kannst. Daher 
macht eine UG-Gründung unter 500€ kaum Sinn, höhere Einlagen sind sogar 
die Regel (auch wenn man immer wieder etwas anderes liest).

Sparen auf die GmbH: Mindestens 25% deines Jahresüberschusses musst du 
zurücklegen. Ziel ist es, dass aus dem angesparten Geld irgendwann die 
UG in die GmbH überführt werden kann - Pflicht ist dies nicht, macht 
aber durchaus Sinn.

IHK: Bis 25000€ Jahresüberschuss zahlst du zumindest hier in Münster 
180€ Beiträge, wenn ich mich recht entsinne. Ein wenig relativiert sich 
dies, da die IHK auch schon in der Vorgründungsphase und auch danach 
beratend zur Seite steht und manche ganz interessante Angebote hat.

Pflichten: Du musst eine Bilanz, eine doppelte Buchhaltung und Inventur 
machen oder dir für die ersten beiden Punkte zumindest einen 
Steuerberater suchen (ohne Lohnbuchhaltung ~1000€ / Jahr). Daneben musst 
du, insbesondere bei niedrigem Stammkapital, eine mögliche Insolvenz 
rechtzeitig melden, ansonsten kannst du dich der Insolvenzverschleppung 
strafbar machen.

Autor: thisamplifierisloud (Gast)
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Und vergiss nicht, Deinen Obulus an diese Müllverwaltungsbehörde
(hab vergessen, wie die heisst) zu entrichten.

Genau deswegen mache ich sowas nicht :

- Papierkrieg
- kommunale Zwangsmüllgebühren
- Müllverwaltungsbehörde (hab vergessen, wie die heisst)
- Lager
- Ersatzteile
- Garantie / Gewährleistung
- Produkthaftung
- IHK
- Gutachten, Unbedenklichkeitsbescheinigungen
- RoHs, GS, TÜV

Da kommt so viel Scheiss zusammen, da kommt einem echt die Galle hoch.
In kleinen Mengen nebenher bleibt da nix hängen.

Just my 2 cents.

Autor: ernst (Gast)
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WEEE heißt die "Müllentsorgungsbehörde", allerdings wurde dort wohl mehr 
der "menschliche" ministeriale Sondermüll aus den verschiedenen 
Länderparlamenten entsorgt, da keinerlei Verwendungszweck mehr für diese 
hirnentkernten Realitätsverweigerer aus den Führungsetagen bestand. Sinn 
und Zweck der Behörde besteht in der Verhinderung von Innovation, d.h. 
dem entstehen von innovativen (Klein-)Unternehmungen, welche den 
"Grossen" und "Gestandenen" Elektroschrottproduzenten im Geschäft 
gefährlich werden könnten.

Autor: Etrick (Gast)
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Willst Du mit der Produktion wirklich Geld verdienen? Das würde ich mir 
3x überlegen.

Warum nicht nur die Idee verkaufen? Hat für dich jede Menge Vorteile, 
als einzigen Nachteil, dass viele Eingebungen von anderen als nicht so 
genial gesehen werden wie von dir und niemand sie haben will.

Allerdings ist das weniger tragisch als dass die Garage voller Geräte 
liegt, die keiner braucht. Und ob Conrad eine Abnahmegarantie gibt???

Gruß

Achim

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Was noch fehlt ist der Aderlass an das EAR,
WEEE ist doch nur Verpackung, aber trotzdem Abzocke.
Für Gewerbemüll wird man noch extra zur Kasse gebeten.

Die Haftungsfrage müsste auch diskutiert werden.
Kleinunternehmer haften persönlich mit ihrem ganzen Vermögen.
Gesellschafter von haftungsbeschränkten..., wohlgemerkt "beschränkt.."
und nicht "befreit", haften auch, bei Gefährdungshaftung, persönlich,
vor allem bei Insolvenz(wurde ja schon erwähnt).
Auf eine Haftpflichtversicherung wird man da nicht verzichten
können, wozu Chris D. sicher einige Tipps hat.
Aber, ob die jedes Risiko abdeckt, möchte ich bezweifeln.

Bei einer uG, hab ich gelesen, ist zwar nur 1 Euro Startkapital
nötig, aber man muss erst die üblichen 25k vorrangig erwirtschaften,
bevor man da selbst kräftig zulangen kann. Ob das noch aktuell ist
kann ich nicht sagen.

Wer sich selbständig machen will, egal ob geringfügig, oder als
Gesellschaft, sei hier die Lehrgänge über Existensgründung der IHK o.ä.
empfohlen. Da muss man mal schauen was angeboten wird und was es
kostet. Und über Fördermittel, Mindestbuchhaltung und was es sonst
noch wichtiges gibt, erfährt man da auch was.

Nicht nur ob man seinem Chef Konkurrenz macht, ist wichtig, wenn
man den Chef um Erlaubnis fragt. Gewöhnlich lassen sich Firmen
von ihren Mitarbeitern weitreichend die volle Leistungsfähigkeit
vertraglich zusichern. Fällt die weg, weil man die Doppelbelastung
nicht schafft und das auffällt, kann die Erlaubnis auch schnell
wieder kassiert werden, weil der Arbeitsvertrag Bestandsschutz geniest.
(Wenn man jemanden hat, der das Gewerbe auf seinem Namen laufen lässt
und man selbst nur mithilft kann man sich die Erlaubnis schenken weil
der AG das kaum beweisen kann. Ist natürlich nicht fair und hat auch 
Restrisiken).

Also alles nicht so einfach in D.

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Leo ... schrieb:
> Bei einer uG, hab ich gelesen, ist zwar nur 1 Euro Startkapital
> nötig, aber man muss erst die üblichen 25k vorrangig erwirtschaften,
> bevor man da selbst kräftig zulangen kann. Ob das noch aktuell ist
> kann ich nicht sagen.

Das stimmt so nicht und war auch nie vorgeschrieben. Du kannst dir als 
Geschäftsführer ab der ersten Stunde ein Gehalt auszahlen, nur 
mindestens 25% vom Gewinn müssen zurückgelegt werden bei der UG, wobei 
der Gesetzgeber damit natürlich die Überführung der UG in eine 
ordentliche GmbH im Sinn hatte. Ansonsten gilt für die UG das 
GmbH-Gesetz mit allen Rechten und Pflichten.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Danke, für die ausführliche Richtigstellung. Das mit den 25%
wusste ich noch nicht.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Christoph Budelmann schrieb:
> Michelle Konzack schrieb:
>> Notar:               30 Euro
>> Registriegericht:   100 Euro
>> Gewerbeanmeldung:    15 Euro
>> Gesperrtes Kapital:   1 Euro
>> =============================
>>     Gesamt:         146 Euro

Das ist das, was ich hier in Kehl/Freiburg gezahlt habe

>> Dauer der Anmeldung:  10 Minuten weil bis zu drei Gesellschafter
>> Vereinfachte Form
>
> Ein wenig anders ist es schon noch:
>
> - Notar und Gesellschaftervertrag (nicht Muster sondern individuell
> erstellt, was durchaus sinnvoll sein kann auch bei weniger als drei
> Gesellschaftern): 115€
> - Handelsregister: 56€
> - Gewerbeanmeldung: 20€

Der OP ist alleine, also kommt dann die vereinfachte Form in Frage

> Für ganz dringende Fälle gibt es
> vorgegründete UG oder GmbH quasi aus der Schublade, Kosten sind dann
> aber bei etwa 300€.

???  Sowas gibt es hiernicht.

> Gesperrtes Kapital gibt es nicht.

Du solltest es aber "sperren" lassen sonst kann es unter umständen böse 
Überraschungen geben.  Deine Bank kann Dir dabei helfen.

> Dein eingezahltes Stammkapital ist
> das, was du nach der Gründung auf dem Firmenkonto hast und mit dem du
> arbeitest. Daher sind 1€ Gründungen ziemlich sinnfrei, da du bei der
> ersten gekauften Briefmarke schon insolvent bist und zum anderen die
> Gründungskosten auch nicht als Betriebsabgaben verbuchen kannst. Daher
> macht eine UG-Gründung unter 500€ kaum Sinn, höhere Einlagen sind sogar
> die Regel (auch wenn man immer wieder etwas anderes liest).

Firmen-Kapital sind auch bereits ein HM2008 (~2300 Euro) und eine 
professionelle SMD Ent/Lötstation (1500-2000 Euro)  Werkzeug dazurechnen 
und so und Du bist SEHR schnell bei 10.000 Euro angekommen.

Mein Arbeitsmaterial hat einen Wert von gut 80.000 Euro und ich habe 
durch bevorstehende Abnutzung deren Wert mit 10.000 Euro beziffert und 
eintragen lassen...  Was der Notarin alles andere als unwillkommen war

> Sparen auf die GmbH: Mindestens 25% deines Jahresüberschusses musst du
> zurücklegen.

Das ist ein Irrglaube.  Es ist EMPFOHLEN, 25% zurückzulegen.

> Ziel ist es, dass aus dem angesparten Geld irgendwann die
> UG in die GmbH überführt werden kann - Pflicht ist dies nicht, macht
> aber durchaus Sinn.

Ebenso falsch.  Du bist NICHT verpflichtet, Deine UG in einer GmbH zu 
überführen.  Ich kenne mittlerweile mehrere UGs welche ein Kapital von 
mehr als 100.000 Euro haben.  Bei den 25.000 Euro mußt Du lediglich Dein 
neues Stamkapital deklarieren, kannst aber die UG weiterführen.

> IHK: Bis 25000€ Jahresüberschuss zahlst du zumindest hier in Münster
> 180€ Beiträge, wenn ich mich recht entsinne. Ein wenig relativiert sich
> dies, da die IHK auch schon in der Vorgründungsphase und auch danach
> beratend zur Seite steht und manche ganz interessante Angebote hat.

Wuah!!!!!!!!!!!!!!!!

> Pflichten: Du musst eine Bilanz, eine doppelte Buchhaltung und Inventur
> machen oder dir für die ersten beiden Punkte zumindest einen
> Steuerberater suchen (ohne Lohnbuchhaltung ~1000€ / Jahr).

Müssen überhaupt nicht.  Kenne genug UGler welch das ganze selber besser 
als SteuerBetrugsBerater machen.

> Daneben musst
> du, insbesondere bei niedrigem Stammkapital, eine mögliche Insolvenz
> rechtzeitig melden, ansonsten kannst du dich der Insolvenzverschleppung
> strafbar machen.

Deswegen sagte ich ja, Kapital sperren....  Das können 1000 Euro auf 
einem Sparbuch der Firma sein.  In meinem Falle (Volksbank) das VR-Flex 
Konto, da sehe ich bei jedem Einloggen wieviel Bar-Stammkapital ich 
habe.

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Hallo Achim,

1+

Etrick schrieb:
> Willst Du mit der Produktion wirklich Geld verdienen? Das würde ich mir
> 3x überlegen.

Ich mach das auch nur für bestimmte Sachen

> Warum nicht nur die Idee verkaufen? Hat für dich jede Menge Vorteile,
> als einzigen Nachteil, dass viele Eingebungen von anderen als nicht so
> genial gesehen werden wie von dir und niemand sie haben will.

Eben...  Ich mache Open-Hardware Development was sowei geht, das auch 
Privat-Personen/Hobbybastler an meine Schltpläne kommen können. 
Kleinserien oder Massenproduktion rfordern eine Lizenz.

> Allerdings ist das weniger tragisch als dass die Garage voller Geräte
> liegt, die keiner braucht. Und ob Conrad eine Abnahmegarantie gibt???

Conrad kauft normalerweise nur "einmalig" ein, sprich wenn Du ein Podukt 
denen anbietest, bewertet der Einkauf das Produkt und kauft je nachdem 
1.000-10.000 Stück davon.  Wenn das Leger leer geht, überlegen die sich 
wie hoch der Verkaufsfaktor war und bestellen eventuell nach.  Das auch 
in Form von Dauerlieferungen über mehrere Jahre.  Sprich, wenn DU 
kleiner Hesteller bist, würde Conrad bei die monatlich vieleicht 500 
Stück im "Abo" ordern um nicht 10.000 Lagern zu müssen.

Ich habe hier in der Ortenau zwei Firmen die das machen (24V basierende 
Solar-Converter und Beleuchtungsanlagen) wofür der Markt limitiert ist, 
aber eben Elektrogroßhändler auch keine 2000 Solar-Conveter auf Lager 
legen wollen.  Ich habe die Möglichkeit, Miniserien von 100-200 Stück 
kostengünstig zu bewerkstelligen womit sich das Problem der Lagerhaltung 
erübrigt

Das sind alles sachen, die man zu bedenken hat.

Achja, ich bin auf der suche nache einem Hesteller für Mini-Serien 
Bestückungs/Löt-Automaten (100-200 Stück) Made-In-Germany.  Bis jetzt 
habe ich nur Amerikanische Produkte (25.000 bis 50.000 US$) gefunden 
welche aber keinen Support in DE oder FR haben.  Mit so einer eigenen 
Maschine kann ich noch effizienter arbeiten.  Geschwindigkeit spielt ja 
dabei keine Rolle

> Gruß
> Achim

Grüße
Michelle

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Michelle Konzack schrieb:
> Der OP ist alleine, also kommt dann die vereinfachte Form in Frage

Nicht unbedingt, da diese nicht geändert werden kann. So kann der 
Gesellschafter-Geschäftsführer nicht von einem Wettbewerbsverbot befreit 
werden, was unter Umständen sinnvoll sein kann. Auch eine Festlegung 
eines vom Kalenderjahres abweichenden Wirtschaftsjahres ist nicht 
möglich mit dem Muster-Vertrag, obwohl dies aus steuerlichen Gründen 
oftmals sinnvoll sein kann.

>> Für ganz dringende Fälle gibt es
>> vorgegründete UG oder GmbH quasi aus der Schublade, Kosten sind dann
>> aber bei etwa 300€.
>
> ???  Sowas gibt es hiernicht.

Gibt es schon überall (wenn du jetzt Bundesländer oder Regionen meinst), 
nur nicht jeder Notar bietet das an bzw. weist darauf hin. Ist aber eher 
die Sonderlösung, wenn es aus irgendeinem Grund schnell gehen muss.

>> Gesperrtes Kapital gibt es nicht.
>
> Du solltest es aber "sperren" lassen sonst kann es unter umständen böse
> Überraschungen geben.  Deine Bank kann Dir dabei helfen.

Sperren lassen kann man es natürlich, aber zu welchem Zweck außer dem 
einer Kindersicherung? Am Anfang ist das Stammkapital das Geld, mit dem 
du wirtschaftest. Wovon bezahlst du sonst deine Rechnungen?

> Firmen-Kapital sind auch bereits ein HM2008 (~2300 Euro) und eine
> professionelle SMD Ent/Lötstation (1500-2000 Euro)  Werkzeug dazurechnen
> und so und Du bist SEHR schnell bei 10.000 Euro angekommen.
>
> Mein Arbeitsmaterial hat einen Wert von gut 80.000 Euro und ich habe
> durch bevorstehende Abnutzung deren Wert mit 10.000 Euro beziffert und
> eintragen lassen...  Was der Notarin alles andere als unwillkommen war

Jetzt wird es abenteuerlich...

§ 5a Unternehmergesellschaft

(2) Abweichend von § 7 Abs. 2 darf die Anmeldung erst erfolgen, wenn das 
Stammkapital in voller Höhe eingezahlt ist. Sacheinlagen sind 
ausgeschlossen.

>> Sparen auf die GmbH: Mindestens 25% deines Jahresüberschusses musst du
>> zurücklegen.
>
> Das ist ein Irrglaube.  Es ist EMPFOHLEN, 25% zurückzulegen.

(3) In der Bilanz des nach den §§ 242, 264 des Handelsgesetzbuchs 
aufzustellenden Jahresabschlusses ist eine gesetzliche Rücklage zu 
bilden, in die ein Viertel des um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr 
geminderten Jahresüberschusses einzustellen ist. [...]

>> Ziel ist es, dass aus dem angesparten Geld irgendwann die
>> UG in die GmbH überführt werden kann - Pflicht ist dies nicht, macht
>> aber durchaus Sinn.
>
> Ebenso falsch.  Du bist NICHT verpflichtet, Deine UG in einer GmbH zu
> überführen.  Ich kenne mittlerweile mehrere UGs welche ein Kapital von
> mehr als 100.000 Euro haben.  Bei den 25.000 Euro mußt Du lediglich Dein
> neues Stamkapital deklarieren, kannst aber die UG weiterführen.

Genau das habe ich doch geschrieben, man kann, muss aber nicht. Über den 
Sinn magst du anderer Meinung sein, die meisten tauschen das UG gerne in 
GmbH ein.

>> Pflichten: Du musst eine Bilanz, eine doppelte Buchhaltung und Inventur
>> machen oder dir für die ersten beiden Punkte zumindest einen
>> Steuerberater suchen (ohne Lohnbuchhaltung ~1000€ / Jahr).
>
> Müssen überhaupt nicht.  Kenne genug UGler welch das ganze selber besser
> als SteuerBetrugsBerater machen.

Bilanz, Buchhaltung und Inventur musst du machen bzw. machen lassen. Ich 
kümmere mich lieber um die Entwicklung als den Papierkram und die 
Beobachtung einer sich häufig ändernden Gesetzeslage , weswegen ich die 
Dienstleistungen eines Steuerberaters gerne in Anspruch nehme.

> Deswegen sagte ich ja, Kapital sperren....  Das können 1000 Euro auf
> einem Sparbuch der Firma sein.  In meinem Falle (Volksbank) das VR-Flex
> Konto, da sehe ich bei jedem Einloggen wieviel Bar-Stammkapital ich
> habe.

Wenn du soviel Angst davor hast, eine Insolvenz zu verschleppen, dann 
lasse einen Teilbetrag sperren, vorgeschrieben ist es jedenfalls nicht 
und meines Erachtens auch nicht notwendig.

Ansonsten frage ich mich jetzt ernsthaft, wie du Sacheinlagen in eine UG 
einbringen konntest und warum du seit Monaten schon das i. G. führst - 
so eine Gründung ist nach wenigen Wochen spätestens abgeschlossen.

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Christoph Budelmann schrieb:
> Ansonsten frage ich mich jetzt ernsthaft, wie du Sacheinlagen in eine UG
> einbringen konntest und warum du seit Monaten schon das i. G. führst -
> so eine Gründung ist nach wenigen Wochen spätestens abgeschlossen.

"i.G." deswegen weil ich wegen eines Zwischenfalls mit meinem Vermieter 
meine Firmenadresse verloren hatte und das Finanzamt verhinderte das daß 
Registriergericht seinen Stempel auf meinen Antrag knallt.

Ich wurde mehrfach von aus Frankreich kommenenden Algeriern angegriffen 
und ich bin jetzt gezwungen, mir einen neune Firmensitz NICHT in Kehl 
zu nehmen, weil mir dort keiner vermieten will.  Die haben Angst vor 
Terrorismus wil mir bnein erster Geschäftssitz in Kehl/Sundheim im 
August 2007 niedergebrannt wurde (Schaden war 3,7 mio Euro materiel)

Meine Versicherung hat bis heute nicht gezahlt weil "terrorismus" in den 
Versicherungsbedingungen nicht gedeckt ist, obwohl es ein persönlicher 
Angriff war

Ich werde warscheinlich nach Frankfurt umziehen

Grüße
Michelle

Autor: tsaG (Gast)
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EAR, WEEE, Finanzbehörden, Mitbewerber, Anwälte, Firmen mit 20 Wochen 
Lieferzeit...  und Terroristen!

Hui... vielleicht sollte man sich das mit ner Firmengründung heutzutage 
doch nochmal überlegen  o_O

Autor: Mark (Gast)
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Mal zum Runterkommen: ich plane nur mir mit dem Verkauf ein Zubrot zu 
verdienen!!! Wenn ich im Monat 300 Euro Umsatz erziele bin ich schon 
glücklich, ich möchte das vorzugsweise aus Spass betreiben!!

Autor: Dario B. (abcd)
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Dann versetze dich mal in den Einkäufer: würdest du bei jemandem 
einkaufen, bei dem du weisst, dass er/sie/es es nicht ernst meint, und 
das ganze nur aus Spass an der Freude macht?

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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tsaG schrieb:
> EAR, WEEE, Finanzbehörden, Mitbewerber, Anwälte, Firmen mit 20 Wochen
> Lieferzeit...  und Terroristen!
>
> Hui... vielleicht sollte man sich das mit ner Firmengründung heutzutage
> doch nochmal überlegen  o_O

...eifersüchtige und habgierige Konkurenz;  Ärger mit EnBW (23¢/kWh) 
weil meine autonome Solar/Windenergie-Anlage ohne Subventionen für 18,3 
¢/kWh produziert.  Ja ich habe ärger mit Anwälten zweier Strom-Anbieter 
wegen Krümelkacke; ...

Wer neue Produkte einführt sollte Nerven wie Stahlseile haben und für 
einen Krieg bereit sein.

Grüße
Michelle

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Mark schrieb:
> Mal zum Runterkommen: ich plane nur mir mit dem Verkauf ein Zubrot zu
> verdienen!!! Wenn ich im Monat 300 Euro Umsatz erziele bin ich schon
> glücklich, ich möchte das vorzugsweise aus Spass betreiben!!

Ich würde Dir empfehlen, Dir entweder einem einem Internet Dienst 
Anbieter eine Webseite mit kleinem einfachen Online-Shop einzurichten 
oder Dich an Firmen wie Spakfun oder so zu wenden.

Davon gibt es WIRKLICH jede Menge und die haben internationale 
Kundschaft.

Anm.:   Ich habe auch nebenberuflich angefangen und bei meinem
        ersten größeren Auftrag (22.000 Euro) war dann über
        Nacht Schluß mit Kleingewerbe (bin überrollt worden)

Grüße
Michelle

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Mark schrieb:
> Mal zum Runterkommen: ich plane nur mir mit dem Verkauf ein Zubrot zu
> verdienen!!! Wenn ich im Monat 300 Euro Umsatz erziele bin ich schon
> glücklich, ich möchte das vorzugsweise aus Spass betreiben!!

Das ist doch in Ordnung :-)

Und natürlich würde ich auch bei jemandem kaufen, der das nur aus Spaß 
macht - wer Spaß an seiner Arbeit hat, der leistet auch gute.

Gerade dann solltest Du ganz klein anfangen und mit einem Kleingewerbe 
beginnen. Um die EAR wirst Du bei fertigen Schaltungen nicht 
herumkommen, allerdings gibt es bei Kleinmengen auch günstigere 
Gebühren. Schließ Dich mal mit take-e-way kurz. da gibt es preiswerte 
Lösungen.

Und kontaktier durchaus die IHK - auch wenn viele jammern, dass die nur 
Dein Geld wollen: da sitzen durchaus fähige Leute und gerade in der 
Vorgründungsphase können die helfen - kostenlos!
Dafür zahlst Du schließlich später Beiträge :-)

Das Schreckgespenst "Uuuuuhhh, Du haftest mit Deinem ganzen Vermögen!" 
muss man einfach auch mal nüchtern sehen. Wenn Du vernünftig 
entwickelst, dann sollten da auch vernünftige Geräte herauskommen - und 
dann fackeln die auch nicht direkt ganze Straßenzüge ab.

Man kann nicht jedes Risiko abdecken - ein gewisses Risiko ist der Preis 
der Selbstständigkeit: dafür winken Dir Freiheiten, Gewinne und vor 
allem eine Zufriedenheit, die es sonst nirgends gibt.
Für mich war es (neben der, meine Frau anzusprechen :-) die beste 
Entscheidung meines bisherigen Lebens.

Und es ist auch nicht sonderlich schwer, in DE ein Unternehmen zu 
gründen - entgegen allen Unkenrufen von "Bürokratie!".

Es ist wirklich machbar - auch alleine und ohne Vorkenntnisse - man muss 
es halt wollen und sich reinknien!

Michelles Tipp mit der eigenen Internetsite ist ein guter Tipp: gerade 
wenn Du Nischenprodukte anbietest (so wie ich), dann wären 
Verkaufsstände (außer auf entsprechenden Messen) uninteressant. Im 
Internet kannst Du Unternehmen schlagen, die etliche Summen in Werbung 
investieren - wenn Du eine gute Seite hast!

Wenn Du es willst: MACH ES!

(Hätte ich auf die Bedenkenträger gehört, wär ich heute noch irgendwo 
Angestellter mit einem langweiligen Job.)

Chris D.

Autor: Mark (Gast)
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@Chris

Das ist doch endlich mal eine motivierende Antwort..!

Danke

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