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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vorstellungsgespräch und Telefoninterview


Autor: Bewerber2011 (Gast)
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Hallo zusammen,

Wie geht ihr mit einem Vorstellungsgespräch oder Telefoninterview um?

Wie kann man die Geprächpartner am besten überzeugen egal ob im VG oder 
Telefoninterview.Darf man paar Notizen vor dem VG bzw. Telefoninterview 
machen?

Wenn man zum VG eingeladen ist oder man einen Termin zum 
Telefoninterview ,dann ist man schon auf dem halben Weg ,nur bleibt es 
diejenigen zu überzeugen.

Ich hatte schon 2 VG gehabt aber daraus ist nichts geworden ,vielleicht 
mache ich was falsches während der VGs und Telefoninterviews habe ich 
auch schon mehrmals gehabt,da erwischt man mich entweder beim Einkaufen 
oder unterwegs.

Könnt ihr mir paar Tipps geben ,wie ich am besten den Gesprächpartner 
überzeugen kann?

Schöne Grüsse

Autor: xyz (Gast)
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Bewerber2011 schrieb:
> da erwischt man mich entweder beim Einkaufen
> oder unterwegs.

wenn ich ein telefoninterview habe dann ist der termin vorher ausgemacht 
und ich bin nicht einkaufen.

Aber wenn du personalvermittler meinst - die dich so ausfragen wollen 
nur um ihre datenbank auffüllen - Bei solchen cold-call immer einen 
späteren termin ausmachen wenn es dich interessiert. Dann hast du auch 
Ruhe und kannst dich darauf einstellen.

Autor: Heinrich (Gast)
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Das ist eigentlich ganz einfach - man macht das wie ein Profi und sagt:
Rufen Sie mich 1800 an, dann habe ich Zeit für das Gespräch - jetzt ist 
es gerade ungünstig.

Autor: Klaus (Gast)
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Wer die Leerzeichen setzt wie Du, brauch sich über Absagen nicht 
wundern. Du beherrschst einfachste Dinge nicht.

Autor: Bewerber2011 (Gast)
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@Klaus:


Ja stimmt du hast recht, daß ich Leerzeichen nicht beherrsche und nun 
beherrsche ich sie immer noch nicht oder hat sich erledigt erstmal?

Sieh mal oben die andere Kollegen haben normal geantwortet ohne aus 
einer Mücke einen Elephanten zu machen, aber du hast dich auf was 
anderes konzentriert:-)

Ich habe einfach zu schnell geschrieben und wenn du meinst, daß du der 
beste bei der Rechtschreinung hier  bist, dann beweis mir das mit einer 
normalen Antworte oder eben nicht.

Übrigens deutsch ist nicht meine Muttersprache und deine Sprache muss 
ich auch nicht beherrschen.Es reicht doch, daß ich lesen und verstehen 
kann.

Ich denke du hast nichts zu tun und sitzt da und gibst mir 
Nachhilfe.Nein deine Hilfe brauche ich gar nicht und ohne deine Antworte 
schaffe ich es auch.
Ich hoffe du hast es nun einmal in deinem Leben kapiert

Autor: Bewerber (Gast)
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Es gibt viele Webseiten mit typischen Bewerbungsfragen. Im Prinzip sind 
das immer die selben 10 bis 12 Fragen. Auf jede dieser Fragen solltest 
du dir eine gute Antwort überlegen und verinnerlichen.

Du solltest auch deinen Lebenslauf in antichronologischer Reihenfolge 
darstellen können - und dabei immer die eigenen Erfolge hervorheben.

Sowas kann man zuhause gut üben und es gibt einem im Bewerbungsgespräch 
sehr viel Sicherheit.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Klaus
>Wer die Leerzeichen setzt wie Du, brauch sich über Absagen nicht
>wundern.
Du hast es gerade nötig, aber Worte verschleifen, das kannst du.
...braucht sich... wäre korrekt gewesen.

>Du beherrschst einfachste Dinge nicht.
Na, Hauptsache der TO kann sich allein die Nase putzen ohne deine Hilfe.
Werde erst mal selbst erwachsen.


>Wie kann man die Geprächpartner am besten überzeugen egal ob im VG oder
>Telefoninterview.Darf man paar Notizen vor dem VG bzw. Telefoninterview
>machen?
Das kann man auch in Bewerbertrainingsmaßnahmen lernen und üben.
Firmen erwarten von dir das du interessiert bist, und das auch zeigst,
wie du dich verkaufst, denn in den Ausschreibungen steht oft
absichtlich nicht alles.
Mich würde immer die Betriebsgröße interessieren wegen dem
Kündigungsschutz. Andere Bewerber haben da andere Prioritäten.
Wenn man Schwierigkeiten hat verbal zu kommunizieren muss man
etwas dagegen tun, z.B. ein Rhetorikkurs, eine Sprachschule etc.
könnte hilfreich sein, auch wenn das Erstgenannte eher für Redner
gedacht ist. Auch muss man zuhören und Fragen sachkundig beantworten 
können. Weiß man was nicht sollte das auch gesagt werden.
Auch sollte man seinen Gesprächspartener aussprechen lassen, auch
wenn es noch so kneift. Dabei sollte man stressfrei in so ein Gespräch 
gehen, weil eine Nervenbündel kaum Chancen hat.
Fachliche Fragen zur verlangten Qualifikation und Tätigkeit bieten
immer Grund für Gesprächsansätze. Auch Fragen zum Arbeitsplatz, 
Arbeitsbedingungen, Arbeitszeitregelungen und noch vieles mehr sollten 
einen interessieren, egal ob man darin schon Erfahren oder noch
Unerfahren (dann erst recht) ist.
>paar Notizen...
Klar, warum nicht, aber nützen wird es dir, vor allem im Gespräch wenig, 
weil es den Gesprächsfluss stört und vom Bewerber nicht erwartet wird.
Daheim siehst ja keiner und Pausen kann man durch die Frage "ob man sich 
das Gesagte mal notieren kann/darf" es immer arrangieren.
>Übrigens deutsch ist nicht meine Muttersprache und deine Sprache muss
>ich auch nicht beherrschen.Es reicht doch, daß ich lesen und verstehen
>kann.
Eine saubere verständliche Aussprache ist im Berufsleben mindestens
genau so wichtig wie Fachkenntnisse und Erfahrung.


>Ich hoffe du hast es nun einmal in deinem Leben kapiert
Würde ich nicht mit rechnen.
Leider wird es immer solche Typen geben die lieber meckern als
nützliche Tipps geben. Armselig ist vielleicht die geeignetste
Beschreibung für solche Zeitgenossen. Hilft manchmal nur ignorieren.

>Ich hatte schon 2 VG gehabt aber daraus ist nichts geworden ,vielleicht
>mache ich was falsches während der VGs und Telefoninterviews habe ich
>auch schon mehrmals gehabt,da erwischt man mich entweder beim Einkaufen
>oder unterwegs.
Kann sein, das du Erwartungen einfach nicht erfüllt hast, Nasenfaktor
eingeschlossen. Man kann ja versuchen anzurufen und zu fragen was nicht 
gefiel. Entweder man bekommt nur Ausreden oder die Wahrheit aufgetischt.
Ausreden werden wohl am häufigsten sein. Wer angerufen wird, wird 
gewöhnlich gestört und daher kann man als Gestörter Bedingungen
(anderen Gesprächstermin) diktieren, der einem besser passt.
Anders rum läuft es doch genauso. Allerdings ist es vorteilhaft
in Firmen mindestens jemanden zu erreichen, während man selbst auch
mal das Handy ausschalten kann wenn man nicht gestört werden will.
Manchmal bringt es viel wenn man erkennen lässt das man sich sehr
um die Stelle bemüht. Andererseits spüren die Leute auch wenn man
wie eine Schlaftablette nur unwillig zum Gespräch kommt oder das
Interesse oder das Gespräch nicht wie gewünscht ist.
Das kann dann schon ausschlaggebend sein. Oft wird behauptet man würde
sich melden, aber in Wirklichkeit wartet man auf deinen Anruf der deine
Motivation plausibel macht das du den Job auch wirklich willst.
Das ganze hat natürlich psychologische Gründe und ist üblich auf dem 
Arbeitsmarkt. Natürlich ist das nicht wissenschaftlich belegt aber nach 
meinen Beobachtungen ist an diesen These was dran.

wer Rechtschreibfehler findet...
                   ...darf sie behalten.

Autor: Ein Ingenieur (Gast)
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Liebe Leute,

als Jahrgang 1971 habe ich die guten alten Zeiten der 80er noch 
miterlebt, da waren "Telefoninterviews" irgendwie nicht bekannt, weil 
sich Bewerber noch persönlich vorstellen mussten.

In der heutigen Zeit schmeissen spätere Generationen einfach ihre 
Privatsphäre per Facebook und Co. ins Netz, finden es toll, wenn sie ihr 
Privatleben per Smartphone-Apps offenlegen, weil ja sooo tolle Infos 
mehr das eh mit Nebensächlichkeiten überfüllte Leben dabei angeblich 
herausspringen sollen.

Politisch?

Widerstand?

Kritischer Umgang mit Massenkonsum?

Fehlanzeige!

Wer sich auf den ganzen Scheiss einlässt, muss sich als Instrument der 
Konzerne über Ausbeutung und Dumpinglöhne auch im Ingenieursbereich 
nicht wundern!

Eine ganze Generation ohne jede Kritik, eigene Meinung und Wille zum 
friedlichen Widerstand gegen Dinge, die der Mensch nicht braucht.

Ja, dann macht mal schön eure Telefoninterviews. Ich für meinen Fall 
stelle mich lieber als Ingenieur noch immer persönlich vor, damit auch 
ich weiß, mit wem ich es zu tun habe. Nicht alles was konservativ ist, 
ist schlecht.

Trauriges Bild, dass sich so viele jüngere Generationen an Ingenieuren 
zu so einem Scheiss bereit erklären wie Telefoninterviews. Na ja, 
Generation Praktikum halt.

Amen

Beitrag #2022967 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ich (Gast)
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@Bewerber2011

Habe schon mehrere Telefoninterviews geführt, schon aus dem Grund, weil 
ich nicht unbedingt zu einem persönlichen Gespräch einige hundert 
Kilometer fahren möchte, um dann schnell festzustellen, dass es nicht 
passt (Kosteneffektivität).
Tipp: Lebenslauf, Zeugnisse etc. neben das Telefon legen.

Bei Telefoninterviews stand vorher der Termin fest, wann ich angerufen 
werde.
Telefonische Nachfragen gab es auch mal beim Einkaufen, aber eher, ob 
meine Bewerbung noch aktuell ist oder ob sie mir ein Anforderungsprofil 
zumailen können.

Natürlich ist ein persönliches Gespräch, Auge in Auge, besser.
Ein Telefoninterview sehe ich nur als erstes Kennenlernen an, danach 
muss ein persönliches Gespräch folgen.
Meistens findet eh ein 2. Vorstellungsgespräch statt, bevor man einen 
Job bekommt.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@ Zuckerle
>Ich kann mir nicht vorstellen das sich eine seriöse Firma mit so einem
>Quatsch abgibt.
Definiere seriös und kennst du welche? Dürfte man an einer Hand abzählen
können. Seriös wären nur Firmen die nach dem ganzen Bewerbungs-Marathon
Bewerbern auch verantwortlich ein nützliches ehrliches Feedback geben,
wenn man nicht genommen wurde. Der Rest ist alles andere als Seriös,
dafür sind die aber alle Rotzfeige.

Autor: oszi40 (Gast)
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Bewerber2011 schrieb:
> Könnt ihr mir paar Tipps geben ,wie ich am besten den Gesprächpartner
> überzeugen kann?

1.Stell Dir vor DU wärst der Andere.

2.Je nach Anzahl der Bewerber und Dringlichkeit der Beschaffungsmaßnahme 
können die Fragen sehr verschieden sein. Man sollte gut vorbereitet 
seinen Lebenslauf, fachlichen Werdegang überzeugend darstellen können 
und wissen was diese Firma so treibt. Für den Rest gibt es 1000 Bücher 
und Bewerbungstrainer.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Stell Dir vor DU wärst der Andere.
Ohne sehr viel Fantasie, äußerst nutzlos.
Genauso kannste sagen: Frag mal was der Teufel(Satan) denkt?
Der macht sich nur darum Gedanken das im keine Seelen aus der Hölle
entkommen und so ist das auch auf dem Arbeitsmarkt.

Autor: Warmweiß (Gast)
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In den Telefoninterviews wird man bestimmt gefragt, ob man den 
gravierenden
Ingenieurmangel und die schiere Anzahl an unbesetzten Stellen in 
Deutschland auch schon selber als Ingenieur spürt und wenn ja, wie sich 
das äußert.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Ein Ingenieur schrieb:
> ls Jahrgang 1971 habe ich die guten alten Zeiten der 80er noch
> miterlebt, da waren "Telefoninterviews" irgendwie nicht bekannt, weil
> sich Bewerber noch persönlich vorstellen mussten.

Viele Leute hatten auch kein Telefon. Außerdem hat die Stasi alles 
mitgehört.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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oszi40 schrieb:
>> Könnt ihr mir paar Tipps geben ,wie ich am besten den Gesprächpartner
>> überzeugen kann?

Sag einfach, zur eigenen Weiterbildung liest du regelmäßig im 
Mikrocontroller.net-Forum. Dann hast du den Job. :-))

Beitrag #2025567 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2025567:

>Es gibt schon ein paar.

>Für mich gibt es ein paar Kriterien um eine
>Firma einzuschätzen:
>Zahlt die Firma die Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch!
>Will die Firma im zweiten Satz schon die
>Gehaltsvorstellungen wissen!
>Umzugsbereitschaft im dritten Satz!

Exakt. Hatte diese Woche die Ehre mit exzellenten Unternehmensberatern, 
die im Auftrag einen Spezialisten suchen. Die Gehaltsvorstellung kam 
aber schon im zweiten Satz, und war positiv. Habe hoch genug angesetzt. 
Bin kein Handlanger. Mein Vorschlag wurde sogar noch großzügig 
aufgerundet, weil man mir eine falsche Bescheidenheit wohl nicht 
glaubte!

Und gleich nach der Vorstellung wurde mir gesagt, ich sollte die 
Reisekostenrechnung plus sonstiger Spesen schicken. Das ist richtig 
ordentlich, und motiviert mich.

Eine Umzugsbereitschaft stand auch an, aber in eine Gegend, wo ich schon 
mal 20 Jahre war, und mich wie in der zweiten Heimat fühlen würde. Das 
ist damit völlig in Ordnung.

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