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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Reset PIN - ATMEGA8


Autor: Chillxx (Gast)
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hallo allerseits,

ich habe eine kurze Frage zur Grundschaltung eines Atmega8 (rein von der 
Stromversorgung betrachtet):

Sind die Kondensatoren in dieser Schaltung richtig gewählt bzw. fehlt 
noch irgendetwas, damit der Mikrocontroller funktioniert?
Ich habe schon so manche Grundschaltung durchforstet, aber irgendwie 
machts jeder anders....

danke im Voraus für eine Antwort!
mfg

Autor: Chillxx (Gast)
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Sorry...hab einen falschen Betreff angegeben, egal :)

Autor: Michael (Gast)
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Sieht ganz gut aus. Bitte beachte, dass die C's (C12 und der Quarz und 
die C's am Quarz) möglichst nah am IC mit möglichst kurzen Leitungen 
sitzen sollen.

Zudem kann die Eingangsspannung für nen 7805 knapp werden. Hier wäre 
vielleicht ein Low-Drop Regler angebracht.

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Sieht ganz gut aus.

C3 würde ich 100nF nehmen.
R12 100k.
Bei C12 dran denken, ganz nah an VCC und GND am Controller, genauso der 
Quartz so dicht wie möglich.
AVCC an VCC.
Bei IC3 würde ich einen Low-Drop-Regler nehmen, besser noch 
Schaltregler.

mfg.

Autor: Chillxx (Gast)
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Und wenn ich den Quarz garnicht benötigen würde (bei meiner Anwendung 
kommt es nicht auf Schnelligkeit an), kann ich ihn einfach samt den 2 
C´s weglassen?

Die Spannungsdifferenz ist ziemlich gering für den 7805, das stimmt...
Habt ihr da vielleicht einen Standarttyp (für Low- Drop oder 
Schaltregler), welcher sich eignen würde?

mfg

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Chillxx schrieb:
> kann ich ihn einfach samt den 2
>
> C´s weglassen?

Klar. Dann benutzt du den internen Oszillator.

Chillxx schrieb:
> Habt ihr da vielleicht einen Standarttyp (für Low- Drop oder
>
> Schaltregler), welcher sich eignen würde?

http://www.mikrocontroller.net/articles/Standardba...

mfg.

Autor: bitte löschen (Gast)
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Thomas Eckmann schrieb:
> Chillxx schrieb:
>> Habt ihr da vielleicht einen Standarttyp (für Low- Drop oder
>>
>> Schaltregler), welcher sich eignen würde?
>
> http://www.mikrocontroller.net/articles/Standardba...

Bei dem MCP1700 (bzw. 1702/1703 - meinem aktuellen Liebling) fehlt der 
Hinweis, dass es den auch für 5V gibt. (Z.B. hier: 
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=90118;PROVID=2402)

Autor: Chillxx (Gast)
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Der Interne Oszillator wird dann automatisch aktiviert, oder muss man 
den "manuell" aktivieren?
und kann ich dann PB6 und PB7 einfach frei lassen?

^^den C3 hab ich auf 100nF geändert...hält dieser Kondensator bei einem 
höheren Wert die Spannung konstanter oder was genau bewirkt 
dieser...rein aus Interesse :)

Und danke schon mal für die schnelle Hilfe
mfg

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Chillxx schrieb:
> Der Interne Oszillator wird dann automatisch aktiviert, oder muss man
>
> den "manuell" aktivieren?
>
> und kann ich dann PB6 und PB7 einfach frei lassen?

Der Auslieferungszustand ist "interner Oszillator 8MHz und
Taktteiler = 8. Also 1 MHz.
Die Fuse für den Taktteiler abschalten. Dann hast du 8 MHZ.

UND HÄNDE WEG VON ALLEN ANDEREN FUSES!!!

Hier sperren sich gefühlte 834 Leute jede Woche aus ihrem Controller 
aus, weil sie das Spielen nicht lassen können.

PB6 und PB7 kannst du dann als normale Ports benutzen.

mfg.

Autor: GagoSoft (Gast)
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AVCC solltest Du an +5V anschließen, auch wenn Du die analogeingänge 
nicht benötigtst. Ich empfehle je einen 100nF Kondensator möglichst nahe 
an jeden +5V Pinzu legen und je einen an Ein- und Ausgang des 
Spgreglers. Es kaum etwas lästiger als eine HF-verseuchte 
Betriebsspannung als Fehlerquelle zu suchen...
Im Plan solltest Du auch ein GND-Symbol auf die eingehende GND-Leitung 
zeichnen.
Der interne Oszillator ist bei der Auslieferung des Chip aktiviert und 
KANN mittels Fusbits auf Quartz, externen RC oder Resonator geändert 
werden.
PB6 und PB7 stehen dann als IO zur Verfügung

Autor: Chillxx (Gast)
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Danke für die Hinweise :)!!

Hab den Schaltplan jetzt ein bisschen abgeändert und einen RESET-Taster 
hinzugefügt...
muss nur noch den Spannungsregler ersetzen...dabei gleich eine Frage:
Wieviel Strom muss dieser Spannungsregler liefern können, damit der 
Atmega8 funktioniert?
mfg

Autor: Chillxx (Gast)
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Wenn ich den MCP1703 nehmen würde, wie groß müsste ich dann die 
Kondensatoren wählen?

mfg

Autor: Peter R. (pnu)
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Den Strom liefert die Spannungsquelle, der Regler muss ihn nur vertragen 
können. Selbst verbraucht er nur 10mA oder weniger, je nach Typ.

Der Kontroller selbst verbraucht bis zu 20 mA, das kann man aus dem 
Datenblatt entnehmen, wenn  man die Taktfrequenz kennt und wenn man 
weiß, welche internen Teile alle gebraucht werden ( DA-Wandler, Timer, 
Oszillator für Quarz....)

Dazu kommt natürlich noch der Stromverbrauch der an den Portanschlüssen 
angeschlossenen Dioden, Taster, Transistoren...und das kann das Meiste 
sein, aber mit 200 mA ist man schon auf der sicheren Seite.

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