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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Uhrenquarz mit dem Aufdruck S673


Autor: Thomas G. (tomatos666)
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Hallo,
Bitte zerfetzt mich jetzt nicht.
Ich habe von einer Paltine mit einem PIC Prozessor ein Quarz 
herausgelötet mit dem Aufdruck S673.
Leider finde ich im Internet keine Daten über diesen Quarz.
Sagt der Aufdruck schon etwas über das Bauteil aus mit wievel Hz er 
schwingt.

Anbei ein Foto vom Quarz.
Denn Aufdruck kann man leider nicht erkennen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas Gruber schrieb:
> Sagt der Aufdruck schon etwas über das Bauteil aus mit wievel Hz er
> schwingt.

Kann, muss aber nicht.  Bei Uhrenquarzen steht oft irgendwas drauf,
in der Praxis sind sie in 99 % der Fälle Quarze mit einer
Nennfrequenz von 32768 Hz.

Autor: Thomas G. (tomatos666)
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Hallo,

Das Bauteil habe ich aber nicht aus einer Uhr sondern aus einer 
Schaltung mit einem Pic Prozessor wo dieses Quarz als Schwingkreis 
benützt wurde.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nun, auch PICs können mit Uhrenquarzen getaktet werden. Das ist nicht 
verboten.

Autor: Peter R. (pnu)
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In dieser Bauform gibt es auch Quarze mit wesentlich höherer Frequenz 
als Uhrenquarze. zB. 4,8,10MHz.
Da hilft nur anschließen an eine Oszillatorschaltung und messen.

etwa an einen 74HC60 mit seiner Oszillatorschaltung oder an einen 
Kontroller wie atmega8

Autor: Thomas G. (tomatos666)
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Hallo,
Das mit dem Anschliesen wäre mir auch eingefallen.
Nur wie komme ich da genau drauf mit welchen HZ er schwingt.
Ungefähr kommt man sicher drauf sollte aber mehr genau als ungenau sein.
Ich muss auch zugeben das ich mich nicht mit solchen Quarz auskenne doch 
die nummer müsste doch was aussagen nicht?
Bei anderen Quarz steht doch auch die MHZ drauf.

Autor: Klaus2 (Gast)
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ja und? der kunde kann auch sagen, schreib da "mettwurst" drauf. passt 
zwar nicht von der länge, aber ginge.

du magst natürlich recht haben, aber wieso ist das so interessant?

im zweifelsfall brauchst du halt einen freqzähler, sonst wird das nix. 
zudem muss man drauf achten, ob es grund oder oberton quarz etc ist.

Klaus.

Autor: Peter R. (pnu)
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Wenn ein 4060 verwendet wird, teilt er die Quarzfrequenz runter. An der 
Frequenz des Rechtecksignals an Q14 kann man schon mit einer Leuchtdiode 
erkennen, ob ob es sich um einen Uhrenquarz handelt. Da hats dann nur 
noch 2 Hz(oder 4Hz?), die kann man gut erkennen.
Wenn man da noch ein oder zwei FF's dahinterschaltet, hat man einen 
Sekundentakt. Da kann man mit einer Stoppuhr mitzählen und aus dem 
Zählergebnis auf die Quarzfrequenz zurückrechnen.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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Tja .. so ist das Leben.
Entweder einen Frequenzzähler kaufen und einen Oscillator aufbauen
um das ganze auszumessen oder für ein paar Cent einen Quarz
mit bekannten Daten kaufen.

Gruss Klaus

Autor: Dennis (Gast)
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Peter R. schrieb:
> Da kann man mit einer Stoppuhr mitzählen und aus dem
> Zählergebnis auf die Quarzfrequenz zurückrechnen.

:) Oder: Einfach mit 30 Cent in der Tasche zum Laden und den Quarz 
kaufen, den man braucht.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas Gruber schrieb:
> Nur wie komme ich da genau drauf mit welchen HZ er schwingt.

32-kHz-Quarze kann man einfach mit Funktionsgenerator und einem
einigermaßen brauchbaren Multimeter (oder Oszilloskop) "ausklingeln":
einfach alle drei in Reihe schalten und die Frequenz des Generators
im Bereich 32 kHz langsam hochdrehen.  Die Resonanzstelle des
Quarzes ist dann gut erkennbar.

In "normalen" Oszillatorschaltungen bekommt man diese Quarze u. U.
wegen ihres hohen ESRs nicht richtig zum Schwingen.

Autor: A. K. (prx)
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Jörg Wunsch schrieb:

> 32-kHz-Quarze kann man einfach mit Funktionsgenerator

Den natürlich jeder zuhause rumliegen hat.

Autor: Thomas G. (tomatos666)
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A. K. schrieb:
> Jörg Wunsch schrieb:
>
>> 32-kHz-Quarze kann man einfach mit Funktionsgenerator
>
> Den natürlich jeder zuhause rumliegen hat.

Genau.
Danke kann geschlossen werden.

Autor: Peter R. (pnu)
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Klaus De lisson schrieb:
> Tja .. so ist das Leben.
> Entweder einen Frequenzzähler kaufen und einen Oscillator aufbauen
> um das ganze auszumessen oder für ein paar Cent einen Quarz
> mit bekannten Daten kaufen.
>
> Gruss Klaus

Ein paar Cent sind es wohl, nur:

Dazu kommen dann noch Fahrtkosten, Portokosten, Zeitaufwand ......

Nicht jeder wohnt direkt über der Elektronikapotheke.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Jörg Wunsch schrieb:
>
>> 32-kHz-Quarze kann man einfach mit Funktionsgenerator
>
> Den natürlich jeder zuhause rumliegen hat.

Ein popeliger NE555 tut's zur Not.

Wenigstens irgendwas sollte man natürlich messen können, entweder
hat man einen einigermaßen kalibrierten NF-Generator, oder man hat
einen einfachen Zählfrequenzmesser (geht bei den Frequenzen ja fast
noch direkt mit einem Controller) oder ein Oszilloskop.

Ganz ohne Messmittel wird es schwer fallen, die Frequenz eines
unbekannten Bauteils herauszufinden.

Autor: Michael_ (Gast)
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Einen Wecker o.ä. mit einem Uhrenquarz wird sich finden. Den gesuchten 
probehalber einbauen und man weiß, ob es ein 32 KHz-Quarz ist.
Ansonsten Testschaltung aufbauen.
In der Not den auf der PC-Platine tauschen :-).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
> Einen Wecker o.ä. mit einem Uhrenquarz wird sich finden.

Die haben zuweilen aber auch 4,194 MHz ...

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