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Forum: Platinen Folie fürs Layout


Autor: Sascha Papendieck (sascha334)
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Guten abend ich habe mal eine frage welche folie kann man verwenden für 
den ausdruck als layout. ich benutze eagle und sprint Layout. mein 
drucker ist ein laser von samsung Ml2010-R . und die nächste frage die 
ich habe muss man das layout dan spiegeln auf der platine im 
belichter?????


mfg

Autor: Antwort (Gast)
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Um nun eine wirkliche Antwort auf die gestellte Frage zu liefern:
Ich verwende Overhead Folien zum Ausdrucken von Layouts. Und Wenn du sie 
bspw. aus Eagle heraus asdruckst musst du sie auch nicht spiegeln. Du 
kannst antürlich zuvor einen Testdruck auf Papier machen um sicher zu 
gehen.

Autor: Artur R. (artur2000)
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ich habe mir die günstigste Overhead-Folie bei ebay gekauft für Inkjets. 
Zum Belichten muss ich jedoch zwei mal ausdrucken und die Folien 
übereinander legen. Für 0805 SMD Bauteile und uC im TQFP Gehäuse reicht 
es aus.

Ob man gespiegelt druckt spielt keine Rolle, wichtig ist dass du die 
Folie beim Belichten richtig drauflegst (du lannst sie ja drehen).

Autor: ... (Gast)
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Artur R. schrieb:
> wichtig ist dass du die
> Folie beim Belichten richtig drauflegst

Genau und zwar Schicht auf Schicht. D.h. die Tonerschicht auf die 
Fotoschicht.
Gegebenenfalls musst du deshalb den Ausdruck spiegeln.

Autor: Artur R. (artur2000)
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sorry, ich drucke mit Inkjet und wenn die Tinte getrockent ist, spielt 
es beim belichten keine Rolle ob die  bedruckte Seite oder die andere 
auf die Fotoschicht liegt

Autor: Michael_ (Gast)
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Es ist zwar nicht die klassische Methode, aber es wird funktionieren.
Kennt sich damit jemand aus?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Wenn man es richtig machen will, einseitig unten nicht spiegeln. 
Oberseite immer spiegeln. Sonst kann Licht unter die Leiterzuge kommen 
wodurch sie dünner werden als man will.

Autor: ... (Gast)
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Artur R. schrieb:
> sorry, ich drucke mit Inkjet

ob du mit Tinte oder Laser druckst ist vollkommen egal, du solltest 
immer Schicht auf Schicht belichten, da du sonst durch die Dicke der 
Folie Unterbelichtungen bekommst. D.h. deine Leiterbahnen oder Pads 
werden dünner bzw. kleiner.

Autor: ... (Gast)
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Autor: Sascha Papendieck (sascha334)
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Also wenn ich richtig verstehe, dann muss die bedruckte Seite auf die 
fotoseite der Platine. also wenn ich es so mache muss ich das Layout 
spiegeln. habe ich es richtig verstanden.

und vielen dank für die vielen vernünftigen antworten.

mfg

Autor: Thomas El (thomasel)
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Am einfachsten (bei Eagle) einen Text auf das Layout schreiben 
(Namen/Datum). Wenn du dann das Layout ausgedruckt hast, ist es einfach 
zu erkennen, wie herum das Layout muß, da ja die Schrift lesbar auf der 
Platine sein sollte. Ob nun die bedruckte Seite oder die andere Seite 
oben liegt ist völlig egal, solange du nur dafür sorgt, dass sich die 
Folie nicht wölbt, also mit Anpressdruck/Schaumstoff auf die Geschichte 
drückt, wie in den normalen Belichtern auch.

Ich habe beste Belichtungsergebnisse mit "hochtransparenten 
Zeichenpapier" erzielen können. Das ist das Papier mit denen die 
technischen Zeichner ihre Zeichnungen anfertigen, das hat den Vorteil 
das es sich sehr gut drucken läßt und auch bei Tinte keine faserigen 
Ränder zu sehen sind. In der Regel ist es mit Ink und Laserdruckern zu 
verwenden. Die Belichtungszeit ist genauso wie bei Folie. Die 
bedruckbaren Folien für Tintenstrahler sind ein graus. Wenn dann 
Laserdrucker und Folie.

Autor: Klaus (Gast)
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Thomas El schrieb:
> Ob nun die bedruckte Seite oder die andere Seite
> oben liegt ist völlig egal,

Nein. Begründung siehe in ca. 5 anderen vorherigen Posts.

Autor: ... (Gast)
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Sascha Papendieck schrieb:
> Also wenn ich richtig verstehe, dann muss die bedruckte Seite auf die
> fotoseite der Platine.

Genau so hast du es richtig verstanden. Ob du dann spiegeln musst oder 
nicht hängt davon ab wie dein Drucker es ausdruckt bzw. welche Seite 
deines Layouts du ausdrucken willst.

Eine gute Idee ist es, einen Text wie z.B. TOP für Bestückungsseite und 
BOT für die Lötseite auf dein Layout zu bringen. Den Text für die 
Lötseite musst du gespiegelt aufbringen.
Wenn du dann die Lötseite ausdruckst und die Schrift lesen kannst, muss 
die Schichtseite unten sein.

Autor: Thomas El (thomasel)
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@ Klaus (Gast)

Da ich täglich viele Platinen genau mit dem Verfahren erstelle und ich 
schon einiges ausprobiert habe, weiß ich wovon ich rede. Es ist völlig 
egal ob die Folie noch dazwischen ist oder ob der Toner direkt auf dem 
Fotopositivmaterial liegt. Es macht keinen wahrnehmbaren Unterschied, es 
sei denn du druckst auf 5mm dicker Folie '*g*'. Dann gebe ich dir recht!

Autor: ... (Gast)
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Thomas El schrieb:
> Es macht keinen wahrnehmbaren Unterschied

Es macht einen wahrnehmbaren Unterschied.

Die üblich verwendeten Folien sind ca. 0,1mm bis 0,15mm stark.
Das zur Belichtung verwendete UV-Licht hat eine Wellenlänge von 315 - 
280 nm,
also Durchschnittlich eine Wellenlänge von 0,0002975 mm. Da deine 
Lichtquelle sicher nicht alle Lichtstrahlen genau senkrecht auf die 
Vorlage sendet, kannst du davon ausgehen, dass einiges an Lichtenergie 
unter die Schicht durch die Folie zur Fotoschicht gelangt. Und das führt 
zur Verringerung deiner effektiven Leiterbahnbreite und/oder 
Pad-Durchmessers.

Thomas El schrieb:
> Da ich täglich viele Platinen genau mit dem Verfahren erstelle

Was nicht heißt, dass du nicht jeden Tag viel Schrott produzierst.

Autor: ThomasEl (Gast)
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Du hast Recht!

Deine Ergebnisse sind um Längen besser... macht es so wie er sagt!

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