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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drahtlose Energieübertragung


Autor: Hans Nohr (Gast)
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Hallo,

Ich habe gelesen, dass man über(13,56 Mhz) kurze Distanzen Energie
übertragen kann. Ich möchte eine Schaltung bauen mit der man eine
Led(20mA@2V) über eine Entfernung von ca. 30cm übertragen kann U=3V
oder U=4,5.( So etwas ähnliches wie im Lernpaket Tesla Energie von
B.Kainka ) Kennt ihr dazu einen Schaltplan und eine Erklärung wie man
die Spulen wickelt? Die Schaltug sollte möglichst verlustfrei sein.

Danke im Voraus

Autor: Benedikt (Gast)
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Verlustfrei ist das ganze nicht.
Aus diesem Grund benötigt man auch Sender im MW Bereich, nur damit man
mit einem Radio noch ein paar uW empfangen kann.

Davon abgesehen ist das was du vorhast illegal...

Autor: Steffen (Gast)
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13,56MHz, hört sich nach RFID an ;-).

Das Prinzip dabei ist ähnlich einem Trafo (ganz stark vereinfacht).
Eine Senderspule (genauer abgestimmter Schwinkreis aus L und C) wird
mit Wechselstrom gespeist und die Energie des Magnetfeldes mit einer
weiteren Spule (ebenfalls abgestimmter LC-Schwinkreis) wieder in
elektrische Energie umgewandelt.

20mA bei 2V wären aber mit dieser Technik nur mit extremen
Sendeenergien möglich. Die RF-ID Transponder begnügen sich mit ein paar
µA. Die sollten aber ausreichen um eine Low-Current LED oder eine
superhelle LED zum leuchten zu bringen. Möglichst verlustfrei ist mit
heutiger Technik aber so gut wie unmöglich.

Autor: Steffen (Gast)
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Benedikt war wohl etwas schneller.

"Davon abgesehen ist das was du vorhast illegal..." Das ist quatsch.
Für RFID-Anwendungen sind die 13,56MHz oder auch 125kHz freigegeben. Ob
der Transponder nun Daten sendet oder leuchtet ist prinzipiell wohl
egal.

Autor: Benedikt (Gast)
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@Steffen
Darfst du deinen selbstgebauten 433MHz Sender betreiben ? -> Nein
Darfst du einen gekauften 433MHz Sender betreiben ? -> Ja

Dasselbe gilt auf allem anderen freien Frequenzen.
Auf 27MHz oder auf 13,56MHz darf man zu Testzwecken senden, aber eine
andauernde Endergieübertragung ist auf jedenfall nicht zulässig.

OK, das war jetzt die Theorie:
In der Praxis gilt: Solange du keinen störst, sich also keine
beschwert, wird es auch niemand merken, wenn man nicht gerade mit ein
paar Watt rund um die Uhr sendet.

Autor: Christian Zietz (Gast)
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@Benedikt: Wenn mein selbst gebauter 433MHz-Sender die Vorgaben bzgl.
Sendeleistung etc. einhält, darf ich ihn betreiben. Ist ohne
professionelles Equipment nur nicht einfach festzustellen, ob er das
tut.

Autor: Steffen (Gast)
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@Benedikt

Wir reden hier von zwei unterschiedlichen Sachen. Du von Funk-Sendern
und ich von RF-ID. Die RF-ID Frequenzen (125kHz, 13,56MHz) sind für die
Energieübertragung freigegeben. Ohne dieses Prinzip würde kein RF-ID
System arbeiten. Im Kleinleistungsbereich brauchst Du für den Betrieb
bzw. die Herstellung eines RF-ID Lesers nicht einmal eine Postzulassung
(war früher aber mal so).

Ganz Unrecht hast Du aber nicht, da es selbst bei geringen Leistungen
fast unmöglich ist mit so einem System nur die gewünschte Frequenz zu
erzeugen. Das abgestrahlte Frequenzgemisch kann schnell den
Amateurfunker von nebenan oder den Fernseher des Nachbarn stören. Wenn
die Quelle gefunden wird, dann sollte man ein paar Euros auf der Kante
haben ;-).

Autor: Edgar Renner (Gast)
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Die Sache mit der drahtlosen (http://www.dietrich-drahtlos.de/)
Energieübertragung klingt interessant. Alle Jahre nerven mich die
Lichterketten am Weihnachtsbaum. Eine Drahtlose Licherkette, das
wär's...

Autor: Benedikt (Gast)
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Möglich ist das:
Man nehme eine HF Endstufe im Bereich 100kHz-1MHz (so 100W aufwärts),
schließe diese an eine Teslaspule an.
Jetzt muss man irgendwo in der Nähe eine identische Spule hinstellen
und kann hier den Strom entnehmen.

Wenn man alles richtig dimensioniert ist der Wirkungsgrad nichtmal so
schlecht. Mit rund 300W Input, habe ich einen 55W Autoscheinwerfer
drahtlos über rund 2m betrieben.

Autor: Hans Nohr (Gast)
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Ich will soetwas ähnliches wie diese Schaltung bauen:
http://www.b-kainka.de/tesla.htm ( Ich weiß das auf dem Bild die Leds
mit einem Grafikprogramm editiert wurden ;-) ). Sollte es über eine
Strecke von 30cm nicht funktionieren, dann reicht auch die Entfernung
auf dem Bild aus.

Autor: Hans Nohr (Gast)
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PS: Jetzt weiß ich warum das mit einer so geringen Leistung
funktioniert, auf der Abbildund der Packungsrückseite sieht man das die
Leds durchsichtige superhelle sind welche schon bei geringem Strom
leuchten.

Autor: Benedikt (Gast)
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Was hast du denn vor ?

Autor: da_user (Gast)
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in der "sendung mit der maus" hatten die doch mal sowas oder?
ne low current led und ne ganze menge draht dran in der nähe von nem
radio sende mast, um die led noch nen dunklen schirm, dass man sie
besser leuten sieht,...
ging glaub ich so ungefähr, weiß leider nimmer so genau, lang her ;-)

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Naja mit Verlaub: Der o.g. Experimentalaufbau ist wohl mehr eine
Spielerei und etwa praxisfern (wie so Einiges aus dem Hause Kainka!)

Das ist zum Lernen gedacht, um etwas Grundverständnis für die Materie
entwickeln zu können und keinesfalls Anwendungsreif.

Autor: Daniel Widmann (Gast)
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Mit einem 100 mW 433MHZ Sender und einem einfachen "Dipol-Empänger"
haben wir bei uns in der Schule über kurze distansen sogar eine
Glühbire zum Leuchten gebracht. Müsste mit einer LED locker gehen.

Autor: Benedikt (Gast)
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Allerdings ist ein 100mW 433MHz Sender weder einfach zu bekommen, noch
einfach aufzubauen. Er ist zwar zulässig (als Experimentalaufbau oder
wie auch immer das heißt).
Den 433MHz Sender den wir in der Schule hatten, hatte 0,5W und war eine
riesige Metallkiste, die mit 3 Röhren bestückt war, die von einem
kleinen (warscheinlich Transistorisierten) Oszillator angesteuert
wurden, der versiegelt war, damit niemand an der Sendefrequenz drehen
konnte.
Entgegen der Angaben von unserem Lehrer, haben wir es damit geschafft
ein 3V 0,1A Lämpchen durchbrennen zu lassen.

PS: Einen 2,455GHz Sender mit 700-1000W bekommt man ganz billig...

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo "Übertrager",

es gibt Überlegungen die in einer Umlaufbahn gesammelte Solarenergie
mit Mikrowellen zur Erde zu übertragen.
Durch die hohe Frequenz ist eine gute Bündelung möglich und damit ein
hoher Wirkungsgrad zu erwarten.

Kurt

Autor: Chris (Gast)
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@Kurt: Und wenn der Mikrowellenstrahl die Empfangsschüssel verfehlt,
passiert dann sowas wie bei Sim City? ;-)

Autor: der Flo (Gast)
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Benedikt: Jaja und wie war das? Mit ner Pringles Dose und einem Kabel
kann man dann Auto-Prollkisten-Audioendstufen jagen gehen. >;)

der Flo

Autor: Benedikt (Gast)
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Autor: Malte (Gast)
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Autor: Tobi (Gast)
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aber aufs dreistete

Autor: Benedikt (Gast)
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Irgendwie besteht dessen komplette Seite nur aus Scans aus alten Büchern
und anderen nicht von ihm stammenden Artikel...

Autor: Ulrich Springfeld (Gast)
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Eine weitere Möglichkeit wäre es , auch Licht und eine Photozelle zu
benutzen . Ist sicher nicht viel Aufwand.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

bei www.hcrs.at gibts noch was besseres: ein 5W - Sender der eine
defekte Enegiesparlampe hell erleuchtet.
Aber viel mehr spaß macht jedoch das 1500W-HF-Kunststoffschweißgerät,
ich glaube da braucht man noch nicht mal ne Lampe zum leuchten, und das
schweißt bestimmt nicht nur Kunststoff...

Autor: Kurt (Gast)
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@Chris

??  ev. wird man dann gegrillt!

Kurt

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
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Das Thema ist dann ja ein wenig abgedriftet ...

Mir geht es um etwas ähnliches, aber etwas "näher am Leben": ich will
bei einem tragbares Gerät hoher Schutzklasse den Akku aufladen, dabei
aber elektrische Kontakte vermeiden (das Ding soll richtig
schlammtauglich sein). Vorbild: elektrische Zahnbürste, die ja auch
üblicherweise in eine Ladestation gestellt wird zum Aufladen.

Der Abstand zwischen den Spulen ließe sich also auf wenige Millimeter
reduzieren, der Wirkungsgrad sollte zumutbar sein (ist aber auch kein
gewaltiges Kriterium).

Hat jemand mit so einem Aufbau schon Erfahrungen? Weiß jemand, wie es
die Zahnbürstenhersteller machen? Lohnt sich da Hochfrequenz oder mache
ich sozusagen einen "durchgesägten Trafo", d.h. direkt 230 V/50 Hz auf
einen Spulenkern, der mit der Sekundärseite im Handgerät eine möglichst
geschlossenes Feld bilden kann? Kann ich da guten Gewissens ein paar
hundert mA drüberschicken?

Jede Information erspart mir Experimentieraufwand und ist damit höchst
willkommen!

Autor: Benedikt (Gast)
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In Zahnbürsten geht das mittels HF.
Ein kleiner Sperrschwinger erzeugt meist die Impulse. Im Prinzip ein
durchgesägtes Schaltnetzteil.
Mit 50Hz wird es vielleicht auch gehen, aber ist der Innenwiderstand
des Trafos bestimmt recht hoch.

Autor: Marko B. (Gast)
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Vielleicht kennt noch jemand diese Batteriepacks von Nintendo für den
Gameboy. In der Gameboy-Anleitung stand ja, daß man auf gar keinen Fall
niemals nicht Akkus verwenden sollte, da sonst der Gameboy in Flammen
aufgeht, die Welt untergeht, etc. Also hab ich mir so ein Batteriepack
von Nintendo für teures Geld gekauft. Ein paar Jahre später war es dann
kaputt. Ich habe es zerlegt, und was sahen meine entzündeten Augen? Vier
stinknormale NiCD-Akkus. Diese Schweine ... für das Geld hätte ich mir
damals locker zwei Spiele kaufen können. Unbedarfte Kinder so zu
verarschen. Aber zurück zum Thema. Geladen wurde das Teil über einen
Netzadapter. Bei diesem wurde die Netzspannung einfach auf eine Spule
mit Ferritringkern gegeben. Das ganze war dann in einem Plastikgehäuse
untergebracht. Auf der Akkuseite war wiederum eine Ferritkernspule,
diesmal mit Stabkern. Der Stabkern stand etwas heraus und fügte sich
beim Zusammenstecken in das Loch des Ringkerns (natürlich waren beide
Teile in Plastikgehäusen, damit die Kiddies sich nicht ins Jenseits
befördern, toten Kindern kann man ja kein Geld aus der Tasche ziehen).
Die Akkus wurden übrigens über eine Diode und einen Widerstand geladen.
Billiger gings wohl nicht mehr. Diese Schweine ...

Autor: dunkelmann (Gast)
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unter www.loetstelle.net/projekte/projekte.php gibts einen Bauplan für
einen Leistungsstarken Gegentakt-Oszillator, damit kann man LED's über
mehrere 10cm leuchten lassen.
Der Betrieb ist allerdings sicherlich nicht legal

Autor: Benedikt (Gast)
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Das mit den gefährlichen Batteriepacks vom Gameboy kann ich bestätigen.
Ich habe mal einen Gameboy zerlegt, bei dem das Ladegerät eine
Überspannung produziert hatte:
Die Power LED war in der Mitte gespalten, das LCD gesprungen und von
den ICs lebte auch keines mehr.

Wie sowas passieren kann, ist mir bis heute ein Rätsel.

Autor: H3llGhost (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe aufmerksam euren Artikel gelesen ...
Und mir gefällt die Idee ...
Könntet ihr mir bei meiner Frage auch helfen?
Danke im Voraus!

Ich würde gerne 4,8 V auf eine kurze Distanz übertragen um Akkus 
aufzuladen.
Wie kann ich das am Einfachsten umsetzen?

Autor: Frank B. (frankman)
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Hier zur Abwechslung mal was Realistisches!

Vergesst mal Eure MW-Sender und Teslaspulen!

Von der Firma Epson gibt es ein Modul, welches dafür entwickelt wurde, 
5V 100mA drahtlos zu übertragen. Das kann man kaufen und ist zugelassen.
Vielleicht hilft das ja weiter.

Autor: H3llGhost (Gast)
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Hallo,


danke danke!
Weißt du wo ich das Modul herbekommen kann?
Kannst du vielleicht einen Link mal posten?
Danke!

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