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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Lastabhängiger Sägezahn-Rippel


Autor: Michael S. (michl-s)
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Hallo Leute,

ich habe mir einen DC/DC_Wandler aufgebaut. Als Wandlertyp kommt der 
TPS61092 in der fixed 5V Version zum Einsatz.

Hier der Link zum Datenblatt: 
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/tps61092.pdf

Aufbau gemäß Schaltplan im Anhang und Design-Vorschlag von TI.

Belastet ist der DC/DC mit ungefähr 60mA. Somit ergibt sich eine 
AC-Rippelspannung der Ausgangsspannung nach den Filterstufen wie im 
Oszi-Screenshot. Wie könnte ich diese doch recht niederfrequente 
Rippelspannung noch effektiv weg bekommen? Bzw. wo könnte sie konkret 
herkommen? Rührt sie von der Spule her? Wenn ich mehr Last dranhänge 
ändert sich nur die Frequenz, nicht die Amplitude.

Weitere Hinweise:

C90: 220µF 10V Tantalum
U$30: 3,9µH Würth-Spule (andere wie im Schaltplan angegeben) Habe ich 
aucu schonmal getauscht gegen eine 4,7µH. Absolut Null Änderung.
U$29: Ferritperle mit 1000 Ohm / 100MHz

Theoretisch müsste ich halt einen Tiefpass mit einer Grenzfrequenz von 
<< 1kHz einbauen. Müsste helfen oder?
Vielen Dank schonmal.

: Verschoben durch Admin
Autor: Michael S. (michl-s)
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Niemand?

Autor: Alexander D. (alexander_d)
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Hallo Michael,

1kHz sieht mir nach einer Regelschwingung aus. Ich habe mir das 
Datenblatt nicht angesehen, aber irgendwo sollte auch etwas zum Thema 
Kompensation des Fehlerverstärkers beschrieben sein.

Gruß,
Alexander

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
ich schliesse mich Alexander an. Ein Rippel auf Grund des 
Schaltvorganges ist es nicht. Der Sägezahn hat ja nur ca. 1KHz. Der 
Feedback ist intern mit 10p und 100K kompensiert. Hier könnte man mit 
einer äusseren Beschaltung etwas herumspielen. Bitte berichte mal was Du 
herausgefunden hast.
Ich habe bisher mit TI-Reglern noch nie Probleme gehabt. Die Dinger sind 
echt gut.
Gruss Klaus.

Autor: Michael S. (michl-s)
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Hi, habe gerade nochmal nachgeschaut. Kann sich jemand von euch das 
Datenblatt auch nochmal anschauen? Denn sobald ich den DC/DC mit 200mA 
belaste ist der Eingangs beschriebene Rippel verschwunden. Verfügt der 
TPS61092 über eine Mindestlast?

Edit: Korrigiere: 230mA ergo ~15% Maximallast

Grüße

Autor: Hauspapa (Gast)
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Nennt sich Power safe mode. Schau dir mit diesem Stichwort mal das von 
Dir sher vorbildlich verlinkte Datenblatt an. Speziell was passiert wenn 
Du sync auf GND legst.

Mein erster Gedanke war Aliasing durch falsche Oszieinstellung. Aber 
Dein Oszi hast Du im Griff. Genauso wie die Fragestellung mit den 
nötigen Informationen super ist. Leider selten sowas.

Gruss Hauspapa

Autor: Michael S. (michl-s)
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Jo hab ja nich umsonst nen Bachelor-Abschluss :D Leider macht man im 
Studium eigentlich keine Hardware, also Hardware entwerfen, geschweige 
denn DC/DC-Wandler.
Ich werd mal schauen. Danke soweit.

Edit: Ok, jetz isses klar. Wer lesen kann is halt klar im Vorteil, wie 
immer, ne^^ Dachte ursprünglich ich hab den PowerSaveMode 
ausgeschaltet^^

Nuja, somit dürfte die Herkunft und isnbesondere die lastabhängige 
Frequenz des Sägezahnrippels geklärt sein. Danke!

Autor: Michael S. (michl-s)
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Habe SYNC nun auf VBAT gelegt. Problem ist hiermit gelöst, der Rippel 
ist komplett verschwunden und die Ausgangsspannung ist sauber und 
"glatt".

Vielen Dank, insbesondere an "Hauspapa" für den obigen Hinweis.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Noch ein Tipp: Die Parallelschaltung von Keramikkondensatoren 
unterschiedlicher Größe kann äußerst problematisch werden!

Siehe:
Beitrag "Re: Vielschicht statt Elko + Keramik"
und Simulation von mir:
Beitrag "Re: Vielschicht statt Elko + Keramik"

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