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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Temperaturregelung 250°C


Autor: Martin (Gast)
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Ich muss eine zylinderfömige Probe (l=50mm, d=3mm) auf 250°C +-5% für 
30min. aufheizen.
Ich habe nun 2 Probleme: woher bekomme ich geeigneten Heizdraht um die 
Probe zu umwickeln und mit welchem Sensor messe ich die Temperatur?

Autor: Martin H. (Gast)
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ich würde meinen Lötkolben nehmen. vlt. noch ne alte lötspitze 
zurechbiegen, dass man nen schönen wärmeübertrag hinbekommt und fertig.

Autor: Düsendieb (Gast)
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Martin schrieb:
> Heizdraht um die
> Probe zu umwickeln

Der Draht wird in der Aufheizphase bestimmt heißer als 250 Grad werden. 
Da hilft nur in den Backofen oder Ähnichem legen

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Heizdraht ... Irgendeinen, Sensor ... Thermoelement

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Martin schrieb:
> mit welchem Sensor messe ich die Temperatur

Es bieten sich an:
Pt100/500/1000 Widerstandsthermometer,
Thermoelement,
Heißleiter (da benötigst Du die Spezialtypen die in dem Bereich noch 
brauchbar arbeiten).

Ich würde Pt Thermometer Lösung wählen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Lötkolben/ Heizplatte?
+ Infrarotthermometer ?
http://www.warensortiment.de/messtechnik/messgerae...

Autor: MaWin (Gast)
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+/-5% find ich bei Temperaturangaben immer witzig. Prozentual nach 
Zahlenwert oder Temperatur vom absoluten Nullpunkt aus ? Und warum nicht 
mit Fahrenheit messen ?

Allerdings sind 5% nicht besonders anspruchsvoll, das bekommt man schon 
mit Bimetall-Zweipunktregelung hin, wenn Heizleistung, Wärmeverlust und 
Wärmeträgheit zusammenpassen.

d=3mm klingt wie eine Lötkolbenspitze, also einfach in einen Lötkolben 
stecken :-) oder mit dem üblichen NiCr-Draht umwickeln (falls Korrosion 
kein Thema ist, kann man auch Eisendraht nehmen).

Als TempSensor tun es viele, nur Halbleitersensoren sind eher für 
niedrigere Temperaturen (es gibt aber auch welche bis 300 GradC). Ich 
würde ein Pt100 nehmen, weil das austauschbar ist, oder ein K-Type 
Thermoelement (das ist noch kleiner), aber letztlich gibt es auch NTCs 
die das messen können.

Dein Probnlem ist also eher, wie man regelt, ohne Überschwinger. Falls 
du NICHT in der Lage bist, die Heizleistung, den Wärmeverlust (welcher 
Wärmewiderstand zur Umgebung) und die Geschwindigkeit des Aufheizens 
auszurechnen sondern nach viel bringt viel vorgehst (und danach sieht es 
bei deinen Kenntnissen asu) dann kann es sinnvoll seine, einen 
PID-Regler mit einstellbaren P I D Kennwerten und 230V Analogausgang zu 
verwenden. Dann weisst du wenigstens, daß du es einstellen kannst.

Autor: oszi40 (Gast)
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MaWin schrieb:
> wie man regelt, ohne Überschwinger.

Sparsam, langsam anheizen
Problem ist auch die gleichmäßige Wärmeverteilung. Daher wäre zu prüfen, 
ob z.B. Kühlkörper auf Herdplatte dafür ausreicht.

Autor: blauzahnmeister (Gast)
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