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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Welcher Weg ist besser?


Autor: Markus M. (Gast)
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Hallo,

ich stehe kurz vor dem Abschluss meiner Lehre zum Elektroniker für 
Geräte und Systeme. Nun habe ich nach meiner Lehre zwei Möglichkeiten. 
Die erste wäre Ich bleibe in meiner Firma. Dort würde ich einen Job an 
Siplace Beistückautomaten bekommen. ES wäre Schichtarbeit und das 
Aufgabenfeld ist jetzt nicht soo interessant. Ein weiterer Vorteil ist, 
dass ich Fest angestellt bin und das unbefristet. Dazu haben mir 
Kollegen die dort arbeiten, wo ich hinkommen würde bestätigt, dass sie 
durch Schichtarbeit min. 1800€ netto verdienen, meistens 2100-2200 (ERA 
5 + Schichtzuschläge + sonstige Zuschläge.
Im großem und ganzen ist der Job ziemliche einfach und sehr gut bezahlt.

Möglichkeit zwei wäre, ich gehe in einen anderen Betrieb. Ich hab auch 
einen gefunden der mir eine Fachstelle anbieten würde. Das Arbeitsfeld 
dort ist wesentlich interessanter. Man hätte keine Schichtarbeit, eine 
35 Stunden Woch, aber natürlich weniger Geld. Hab mir mit Hilfe von 
Brutto-Netto-Rechnern im Internet ausgerechnet, dass ich mit dem Gehalt, 
welches sie mir bieten auf ca 1500€ netto kommen würde.
Das heißt also mindestens 300€ weniger also in der alten Firma, eher 
500€.
Dazu kommt, dass ich erst mal ein Jahr befristet dort wäre, danach aber 
ein unbefristet Anstellung ansteht. Zumindest hat man mir es so gesagt, 
ob es dann wirklich dazu kommt, ist natürlich nicht sicher.

Was würdet ihr tun?
Bin mir nicht sicher was das richtige ist. Tipps oder Anregungen warum 
man welche Stelle nehmen sollte?

Autor: Roland (Gast)
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Das mußt du schon selbst entscheiden. An Bestückungsautomaten arbeiten, 
hört sich nach Bandarbeit an. Ich habe damals meinen sehr gut bezahlen 
Job bei Mercedes ( am Band ) gegen einen weniger bezahlten 
eingewechselt, habe es aber nie bereut, war die wichtigste und 
richtigste Entscheidung in meinem Leben. Man muß immer an die Zukunft 
denken !

Autor: Der Hotte (Gast)
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seine Jugend für nen langes und entbehrungsreiches E-technik Studium 
wegzuschmeißen ist aber auch keine Lösung !

Autor: Alex (Gast)
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Ich habe mich bei solchen Entscheidungen bisher immer auch auf mein 
Bauchgefühl verlassen und habe es bisher noch nie bereut.

Autor: Alter Hase (Gast)
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Wie sieht denn deine weitere Planung aus. Als Facharbeiter bis zur Rente 
oder eventuell Meister oder Techniker ? Berufspraxis bekommt man auch am 
Band angerechnet und die Zeit am Band wäre überschaubar. Die Tatsache 
das du den Post hier geschrieben hast zeigt das du nicht gewillt bist 
ewig am Automaten zu verbringen.

Autor: Ben S. (theben)
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Ich hab schon von vielen gehört, dass sie nach dem studium bzw. 
Ausbildung in den Betrieb gegangen sind wo sie erstmal Kohle gemacht 
haben und dann haben sie gemerkt das die Arbeit auf lange sich sie nicht 
befriedigt und sind dann in weniger bezahlte aber anspruchsvolle Jobs 
über gegangen.
Du könntest ja erstmal 5 Jahre am Band arbeiten und Kohle machen aber 
ich denke früher oder Später wirst du dich nach einem Interessanteren 
Job um sehen.
Und der Aspekt von Alter Hase ist auch nicht zu vernachlässigen.

Autor: Sepp Obermair (Gast)
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Bist du dir mit den 1.8k€ netto sicher?
das bekomme ich mit einer vollen TVÖD 13 Stelle raus.

Autor: Markus M. (Gast)
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Mit den 1800€ bin ich mir sicher. Glaube kaum, dass mich die Leute dort 
angelogen haben. Vor allem, da auch der ein oder andere dort arbeitet, 
der vor ein paar Jahren noch in Lehrjahren über mir war. Die Angaben 
stimmen also schon.
Eine Weiterbildung wäre zwar toll, aber ich werde trotz vielem lernen 
die Lehre wohl gerade so schaffen. Das Endergebnis steht zwar noch nicht 
fest, aber man bekommt ja dann doch ein bisschen was vorab mit.
Ich denke mal mit einem Gesamtergebnis von 3,5 kann ich wohl durchaus 
Zufrieden sein, bin da einfach mehr der Praktiker.

Autor: Markus M. (Gast)
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@ sepp

was willst du mir damit sagen?

das bekomme ich mit einer vollen TVÖD 13 Stelle raus.

Autor: MaWin (Gast)
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Wahrscheinlich will er damit sagen,
daß netto-Angaben beim Einkommen vollkommen hirnrissig sind,
denn je nach Lebenssituation (Single, Familie, arbeitende Ehefrau)
kommen ganz unterschiedliche Abgaben und Steuern zusammen,
also vollkommen unterschiedliche Nettolöhne aus ein und demselben
Bruttolohn.

Markus schreibt "sehr gut bezahlt" und Sepp als Angesteller des
öffentlichen Dienstes, der für viel weniger Arbeitsstunden und
ganz ohne Schichtarbeit dasselbe bekommt, fühlt sich plötzlich
unterbezahlt und nicht "sehr gut bezahlt". So ist die Gier überall.

Autor: war das dein job? (Gast)
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Autor: Markus M. (Gast)
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was soll ich nun damit? Genau so einen Job habe ich ja schon in meiner 
jetzigen Firma angeboten bekommen...

Autor: Markus M. (Gast)
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ups sorry, falsch gelesen g

ja, das ist mein job. Trifft es sehr genau

Autor: Horst Währ (Gast)
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Gehe den Weg, wo die interessanteren Aufgaben auf die warten und wo du 
flexibler bist. Du verdienst bei Variante B weniger, aber dafür hast du 
keinen Schichtdienst. Mit Schichtdienst hast du es schwieriger, zu neuen 
Ufern zu schwimmen, die VHS zu besuchen oder ähnliches. Ich habe auch 
schon Gehaltseinbußen von mehr als 100 % hingenommen. Du musst 
entscheiden, was dein Bellevue ist.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Horst Währ schrieb:
> Ich habe auch
> schon Gehaltseinbußen von mehr als 100 % hingenommen.

Das heißt du musstest du einem neuen Job noch Geld mitbringen? 
Interessant.

Autor: MaWin (Gast)
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> > Ich habe auch
> > schon Gehaltseinbußen von mehr als 100 % hingenommen.

> Das heißt du musstest du einem neuen Job noch Geld mitbringen?
> Interessant.

Würd' ich als Arbeitgeber bei Leuten die dermassen schlecht rechnen 
können auch verlangen, die gehn ja nicht mal als Barbedienung.

Autor: Horst Währ (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Horst Währ schrieb:
>> Ich habe auch
>> schon Gehaltseinbußen von mehr als 100 % hingenommen.
>
> Das heißt du musstest du einem neuen Job noch Geld mitbringen?
> Interessant.

Du hast recht. :-) Ich habe da die Bezugsgrößen vertauscht. Das alte 
Gehalt war mehr als 200 % des neuen.

Von mir sollte man nicht erwarten, dass ich rechnen kann. Ich war mal 
bei der Sparkasse. :-)

Autor: Mine Fields (Gast)
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Horst Währ schrieb:
> Von mir sollte man nicht erwarten, dass ich rechnen kann. Ich war mal
> bei der Sparkasse. :-)

Mit einem Satz die Finanzkrise erklärt. Nicht schlecht.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@ Markus M.
Bleiben und erst mal zuverlässig Geld verdienen, keine Frage.
Vielleicht kannste sogar da Karriere machen.

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