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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spektrumanalyser


Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

wie kann man sich mit einfachen Mitteln einen Spektrumanalyserbauen.
Mir geht es hier erstmal ums Prinzip. Geschwindigkeit usw sind erstmal
zweitranging.
Ich brauche doch eigentlich nur einen Empfänger mit abstimbarer
Ferquenz der mit das SNR misst und ausgibt?! Wie muss so ein Empfänger
beschaffen sein (Komponenten) und welche ICs eigenen sich dafür? Gibt
es für so etwas komplettlösungs ics?

Martin

Autor: Mike (Gast)
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Einen Thread zu diesem Thema scheint es jetzt wöchentlich zu geben...

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

man kann einen Spektrumanalysator realisieren als
Überlagerungsempfänger, der über einen weiten Frequenzbereich
abstimmbar ist und dabei keine Probleme mit der Spiegelfrequenz
aufweist. Eine verstellbare Zwischenfrequenz-Bandbreite beeinflußt die
Filter-Breite der Analyse, z.B. 1 kHz, 10 kHz ... und bestimmt damit
indirekt, wie schnell der anzuzeigende Bereich durchfahren werden darf.
Ein zusätzlicher Sägezahngenerator übernimmt das Durchstimmen des
gesamten Empfängers und die Einstellung der unteren und oberen
Frequenzgrenze. Letztendlich wird die Amplitude des gefilterten Signals
(nicht das SNR !) ausgewertet und meistens in logarithmischem Maßstab
ausgegeben. Eine kalibrierte und mit definierter Toleranz versehen
Anzeige wäre wünschenswert.

Nur ob sich das mal eben so mit Standardbauteilen aufbauen läßt und
welche Zeit das in Anspruch nimmt, ist wieder eine andere Frage. Ganz
ohne die passendden Meßgeräte wird es nicht möglich sein. Und ob man
über ca 120 MHz mit dieser Methode hinaus kommt, ist ungewiß. Wenn Du
Superhet-Empfänger aus dem Handumdrehen baust und in
HF-Schalungstechnik zu Hause bist, wäre es einen Versuch Wert. Nicht
umsonst kosten Industriegeräte mehrere Monatsgehälter.

Gruß

Autor: AxelR. (Gast)
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Hi,
alter TV-Tuner mit BildZF Teil hintendrann. Als Abstimmspannung die
Kippspannung ausm Oszi. Die ZF-Regelkonstante muss man etwas verändern,
damit man bei schnellen Durchläufen was erkennt.
Die Kippspannung, die aus meinem Oszi kommt, hat leider -1.2V<->4V. die
musste ich ändern zu 30V<->0V. waren aber nur zwei Transistoren.
Ich habe die beiden Module auf ein Stück UniPlatine gesteckt. Die
Steckstifte habe ich vom "Mainboard" des Fernsehers gelötet. Geht nun
nicht in db geeicht, aber es lassen sich toll die Oberwellen abgleichen,
oder man kann sehr gut beurteilen, ob ein Quatz nun auf seiner dritten
oder eben doch(ungewollter Weise) auf der Fundamentalen Frequenz
schwingt. ICh bin jedenfalls zufrieden, zumal der Colortron aufm Müll
stand.

Gruß
AxelR.

Autor: Marko B. (Gast)
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Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

@Axel

Heißt das, Du hast auf die beschriebene Weise einen
"Spektrumanalysator" gebaut, der zumindest auf den Fersehbereichen
als solcher zu verwenden ist?

Gruß

Autor: AxelR. (Gast)
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jahaa, das habe ich wohl!! Aus dem Tuner und der Bildzf eines Colortron
Farbfernsehers aus DDR Zeiten. alles auf einer Eurokarte. Das Netzteil
war kompliziert, wegen den vielen Spannungen und dem wenigen PLatz.
habe dann 12 Wechsel genommenund alles hoch- und runterkaskadiert.
12Volt,5Volt,30Volt. Der Rest war einfach. Eben so zusammenschalten,
wie im Fernseher auch. Die ZF-Regelspannung war dann mein Ausschlag,
die OsziKippspannung meine Abstimmmspannung.

ist aber ein Projekt von 1993...
AxelR.

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