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Forum: PC Hard- und Software Was ist der Unterschied zwischen Fotografieren und Filmen ?


Autor: Stephan (Gast)
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Hallo,

ich hatte bis vor 2 Jahren eine kleine einfache digitale 
Fotokompaktkamera mit einfacher Filmfunktion.
der Film bestand dann aus vielen Einzelfotos (AVI)

Nun habe ich mir vor 2 Jahren eine "richtige" Spiegelreflexkamera 
zugelegt, diese hat keine Videofunktion sondern kann "nur" Foto-Serien 
schiessen. Dabei klappt der Spiegel je nach Auflösung mehrere Male pro 
Sekunde laut auf und ich glaube dass die Mechanik dies bestimmt nicht 
lange mitmacht.
Anmerkung:
Bei der einfachen Kamera blieb der "Verschluss" beim Filmen dauerhaft 
geöffnet.

meine etwas seltsame Frage

Was ist der Unterschied zwischen Fotografieren und Filmen ?

Autor: Philipp (Gast)
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beim filmen werden viele bilder gemacht. die alte kamera kann ganz 
schnell bilder machen, weil sich nichts bewegen muss. bei der 
spiegelreflexkamera bewegt sich dauernd ein spiegel. das kann er nicht 
besonders schnell. auch wird er das nicht ewig mitmachen. deshalb ist 
sie nicht so toll für filme

Autor: citb (Gast)
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> bei der spiegelreflexkamera bewegt sich dauernd ein spiegel.

Das ist falsch. Der Spiegel dient zur Auskopplung der Bildvorschau in 
den Sucher. Den wird keine Kamera fuer Bildserien jedesmal aus- und 
einklappen.
Erstens, weil die Mechanik - wie schon richtig bemerkt - das nicht lange 
mitmacht und zweitens, weil eine Bildvorschau von rund 50-200ms sowieso 
niemandem nuetzt.

citb

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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DSLRs, die für das Filmen gedacht sind, benutzen weder ihren 
mechanischen Verschluss noch den Klappspiegel, sondern verwenden einen 
in den Sensor integrierten elektronischen Verschluss. Der ist einerseits 
verschleißfrei, andererseits wäre der mechanische Verschluss in 
Kombination mit dem Spiegel gar nicht in der Lage, die für Filme 
erforderlichen 25 Bilder/Sekunde zu liefern - so schnell ist die 
Mechanik nicht.

Auch wird beim Filmen nicht ansatzweise die vollständige Sensorauflösung 
genutzt, sondern nur das "Full-HD"-Format mit ca. 2 MPixeln. Nur so ist 
der Bildsensor zusammen mit der Kameraelektronik und dem Speichermedium 
überhaupt in der Lage, die anfallende Datenmenge zu verdauen.

Was Du wohl bei der DSLR ausprobiert hast, ist die Serienbildfunktion, 
die bei den meisten Kameras unter 10 Bilder/Sekunde liefert, dafür aber 
mit voller Auflösung. Da die Speichermedien i.d.R. zu langsam für diese 
Datenmenge sind, wird solange photographiert, bis ein Zwischenspeicher 
voll ist, was die Anzahl der mit der Serienbildfunktion erzeugbaren 
Bilder auf je nach Kamera um die 10 begrenzt.

(Wird mit starker JPEG-Kompression gearbeitet und ist der 
Kameraprozessor leistungsfähig genug, sind auch mehr Bilder in der 
Serienbildfunktion möglich).

Also: Der entscheidende Unterschied ist die Auflösung und die 
Bildrate.

Autor: Freax (Gast)
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Gibts auch, dass die immer den Spiegel mitbewegen, hängt echt von der 
Kamera ab.
Andererseits gibts auch SLRs die filmen können (Canon 7D z.b.)

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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citb schrieb:
>> bei der spiegelreflexkamera bewegt sich dauernd ein spiegel.
>
> Das ist falsch. Der Spiegel dient zur Auskopplung der Bildvorschau in
> den Sucher. Den wird keine Kamera fuer Bildserien jedesmal aus- und
> einklappen.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Typischerweise ist im Strahlengang, der 
über den Spiegel ausgekoppelt wird auch die Sensorik für Autofokus und 
Belichtunsgmessung bedient. Deswegen gibt es durchaus DSLR, bei denen in 
Serienaufnahmen der Spiegel auch ausgelöst wird, um Belichtung 
nachzuführen.

Den Rest hat Rufus ja schon ausführend erklärt. Live-View-Zeugs und 
Filmen auf DSLR geht natürlich nicht mit Spiegel, muss deswegen aber 
auch den Bildsensor und Software für Fokus und Belichtungsmessungen 
verwenden.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Freax schrieb:
> Gibts auch, dass die immer den Spiegel mitbewegen, hängt echt von der
> Kamera ab.

Beim Filmen ganz sicher nicht, bei Serienaufnahmen üblicherweise.

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