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Forum: Offtopic WaMa Aquastop - gehts auch ohne?


Autor: Klaus R. (klaus2)
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...ich frage mich ja ernsthaft, wieso der überhaupt durchgebrannt ist, 
aber veilleicht ist das manchmal so? Zumindest wurde die Spule (Kästchen 
oben am Wasserhahn, Elektroleitung im Schlauch) wohl zu heiß und das 
Magnetventil ist nun hin. Mag sein, dass man den Schlauch für 25€ 
bekommt - aber: Ist es erfahrungsgemäß grob fahrlässig, einfach einen 
"normalen" WaMa Schlauch zu nehmen? Sprich, gibt es einen Grund AUSSER 
dem Verlust der elektrischen AquastopFkt? Die WaMa merkt das nicht - sie 
merkt nur, dass kein Wasser kommt und schaltet ab - was ja auch Sinn 
macht :)

Ist einen "Bosch Aquastop" von ca BJ95
e nr wff1270 / 12fd 7709 00873

Danke & Gruß, Klaus.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Natürlich kann man eine Waschmaschine (das Wort darf man ausschreiben, 
das tut nicht weh) auch ohne Aquastop betreiben. Es gibt ja auch 
Waschmaschinen, die so etwas gar nicht haben.
Es besteht natürlich das Risiko, daß das Platzen des Anschlusschlauches 
feuchte Folgen hat.

Dem kann einerseits mit einer einfachen Schlauchplatzsicherung 
vorgebeugt werden, oder mit einem gelegentlichen Prüfen und 
gegebenenfalls Ersetzen des Anschlusschlauches. Oder dem Betrieb der 
Waschmaschine an einem Ort, wo der anrichtbare Schaden gering ist: im 
Waschkeller mit ausreichend dimensionierten Fußbodenabfluss.

Autor: Michael S. (technicans)
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Und was ist, wenn der Aquastop das einzige Ventil ist und nicht nur
ein zusätzliches? Dann läuft das Wasser und läuft und läuft.
Ist bei einer Bosch Spülmaschine von mir kürzlich auch kaputt gegangen.
Hab ich dann zerlegt und gemerkt das es leider nicht reparabel
ist weil vergossen. Es war das einzige Ventil.
Kaputt gehen kann es, wenn die Zuleitung Luft zieht und das Ventil
durch das fehlende Wasser nicht mehr gekühlt wird. Das ist allerdings
nur eine Möglichkeit. Manchmal kann der Kontakt der das Ventil steuert
auch verkleben was selten auffällt und dann der Aquastop nicht sofort 
abschaltet und dann langsam überhitzt.
Kalk kann den Zulauf drosseln das nicht mehr genug Wasser fließt
und so das Ventil nicht genügend gekühlt wird.
Der Draht der da verwickelt wurde ist auch der dünnste den man
bekommen kann mit etlichen tausend Windungen.

Die Waschmaschine stellt sich dabei nicht ab, sondern sie bleibt
einfach stehen weil kein Signal entsteht das der Bottich
jetzt voll ist. Theoretisch kann man den Prozessschritt überspringen
und das abpumpen einleiten. Aber ganz abschalten tun solche Maschinen
meines Wissen nie, aber ich kenne nicht alle Modelle, nur einige
und da ist das so immer gewesen.

Daher wage ich mal die kühne Behauptung das es ohne nicht gehen kann.
In der Bucht gibts reichlich Nachschub, aber die Hälfte muss man schon
kalkulieren und wenn der dann kaputt geht hat man keine Garantie.
Beim Händler dagegen schon.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Michael S. schrieb:
> Und was ist, wenn der Aquastop das einzige Ventil ist und nicht nur
> ein zusätzliches?

Meinst Du damit, daß die Waschmaschine den Aquastop zur Zulaufsteuerung 
einsetzt? Das würde ich für groben Pfusch halten, aber andererseits 
lässt sich sowas gut verkaufen ("Hat Aquastop") ...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Der Aqua-Stopp oder was auch immer hilft ja nicht nur, die große 
Sintflut zu verhindern, sondern ist ggf. auch vorgeschrieben, dass eine 
evtl. vorhandene Haftpflicht- oder Hausratversicherung den Schaden 
übernimmt.

Wer da im 3. Stock wohnt und die Tapeten lösen sich bis runter ins 
Erdgeschoss.... ist bald ein armer Mann.

Was schreibt da die Versicherung vor? Wann zahlen die, wann nicht?

Autor: Michael S. (technicans)
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>Meinst Du damit, daß die Waschmaschine den Aquastop zur Zulaufsteuerung
>einsetzt?
Meine ich.
Sinn und Zweck ist doch das der Zulaufschlauch nicht ständig unter
Druck steht. Denn dadurch wird das Material auf Dauer belastet und
der Schlauchbruch kommt eher als man das befürchtet. Verhindern kann
kann man Steuerungstechnisch das nur mit einem Druckwächter der direkt
hinter dem Ventil eingebaut ist. Haben aber nicht alle Maschinen.
Selbst bei einem Hersteller gibts Unterschiede.

Ich glaube nicht, das es eine Versicherungsfrage ist.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Michael K-punkt schrieb:
> sondern ist ggf. auch vorgeschrieben, dass eine
> evtl. vorhandene Haftpflicht- oder Hausratversicherung den Schaden
> übernimmt.

Unwahrscheinlich, denn dann wäre es nur schwer möglich, Waschmaschinen 
zu verkaufen, die keinen Aquastop haben.

Allerdings ist das Thema ein beliebtes Thema für rechtliche 
Streitigkeiten, Hausratsversicherungen wollten bereits den 
unbeaufsichtigten Betrieb einer Waschmaschine als grob Fahrlässig 
einstufen, was aber von Gerichten abgeschmettert wurde (mit der 
Begründung, daß eine Waschmaschine ja gerade dafür da wäre, 
unbeaufsichtigt betrieben zu werden, denn sonst könnte man ja auch 
gleich selber waschen).

Interessant wäre auch zu wissen, wie häufig tatsächlich so ein 
Zuleitungsschlauch kaputtgeht, so daß ein üblicher Aquastop hilfreich 
wäre.

Immer noch sieht man Waschmaschinen, deren Abwasserschläuche nicht fest 
angeschlossen, sondern lose in die Badewanne gehängt werden. Wenn da 
etwas verrutscht, hilft der beste Aquastop nicht, die Waschmaschine 
pumpt munter ihr Wasser ab ...
Zwar gibt es Waschmaschinen, deren Aquastop mit einem Bodennässesensor 
gekoppelt ist, aber ob die bei Auslösen des Sensors auch mit dem 
Abpumpen aufhören?

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Michael S. schrieb:

> Sinn und Zweck ist doch das der Zulaufschlauch nicht ständig unter
> Druck steht. Denn dadurch wird das Material auf Dauer belastet und

Ob denn das ständige Druck-hin-und-her so viel besser ist als ein 
möglichst gleichbleibender Druck?

Auch wenn Einzelschicksale nie repräsentativ sind: Unsere Miele hängt 
seit 20 Jahren mit dem selben Schlauch am aufgedrehten Wasserhahn... bis 
jetzt keine Probl...


...moment, hör ich da was zischen......

Autor: K. Laus (trollen) Benutzerseite
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Immer noch sieht man Waschmaschinen, deren Abwasserschläuche nicht fest
> angeschlossen, sondern lose in die Badewanne gehängt werden. Wenn da
> etwas verrutscht, hilft der beste Aquastop nicht, die Waschmaschine
> pumpt munter ihr Wasser ab ...

Es ist aber doch ein Unterschied ob die Wohnung jetzt mit den 40 Litern, 
die in der Maschine sind, geflutet wird, oder ob das Wasser aus dem 
geplatzten Schlauch läuft, bis ihn mal wer abstellt.

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Zwar gibt es Waschmaschinen, deren Aquastop mit einem Bodennässesensor
> gekoppelt ist, aber ob die bei Auslösen des Sensors auch mit dem
> Abpumpen aufhören?

Der Bodensensor ist doch dafür da, damit die Maschine erkennt, wenn 
innen was undicht wird und Wasser ausläuft, oder!?

Autor: Michael S. (technicans)
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>Der Bodensensor ist doch dafür da, damit die Maschine erkennt, wenn
>innen was undicht wird und Wasser ausläuft, oder!?

Richtig, hatte kürzlich ne Reparatur an einen Bauknecht Spüler wo
die Pumpe undicht war und diese Schutzeinrichtung auslöste.
Dabei wurde die ganze Steuerung ausgeschaltet. Da der Schalter wohl
auch defekt war, musste der auch gewechselt werden, nur conrad hatte
nicht den richtigen weil die Betätigungskraft nur sehr gering war.
Ein kleiner Elektronikladen, der für mich immer wieder mal Anlaufstelle
ist wenn der Große versagt, hatte dann einen geeigneten den ich dann
noch etwas anpassen musste damit der Steckverbinder auch passte.
Seitdem läuft die Mühle wieder anstandslos.

>Unsere Miele hängt seit 20 Jahren mit dem selben Schlauch
>am aufgedrehten Wasserhahn...

Ist ja auch Miele..

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> Unwahrscheinlich, denn dann wäre es nur schwer möglich, Waschmaschinen
> zu verkaufen, die keinen Aquastop haben.

Es gibt auch Waschküchen ;)
Neben den elektrischen Aquastops gibts auch die mechanischen, die bei 
einem zu hohem Durchfluss zumachen. Sind meistens die billigen um 10e.

Für eine Spülmaschine hab ich einen Aquastop nachgerüstet. Der wird per 
Schalter extern gesteuert. Will man spülen -> schalter an.

Autor: Michael S. (technicans)
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>Für eine Spülmaschine hab ich einen Aquastop nachgerüstet. Der wird per
>Schalter extern gesteuert. Will man spülen -> schalter an.

Der Schalter ist dann bei modernen Maschinen gleich in der Steuerung
integriert.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Klaus R. schrieb:

>Ist es erfahrungsgemäß grob fahrlässig,
>einfach einen "normalen" WaMa Schlauch
>zu nehmen?

Wenn so ein Aquastop beim entsprechenden Defekt garantiert funktioniert, 
ist das sicherlich eine prima Sache. Andererseits vermindert er aber 
statistisch auf jeden Fall die Schadensmengen, auch wenn mal einer nicht 
funktionieren sollte. So wie ein ABS am Auto die Anzahl der 
Auffahrunfälle und Bremsmanöver gegen den Baum vermindert.

Ansonsten meine ich, in der Vergangenheit immer wieder von Fällen gehört 
zu haben, bei denen die Versicherung nicht zahlt. Man ist dazu 
angehalten, während des Betriebes der Maschine auf jeden Fall in der 
Nähe zu bleiben. Jedoch sind meine Informationen nicht auf dem neuesten 
Stand, sondern vor etwa 15 Jahren, als die Aquastop-Ventile gerade 
aktuell wurden. Oben wurde von Rufus ja schon was dazu geschrieben, was 
aber oft dann trotzdem vor Gericht landet, und alleine deswegen schon 
wieder ärgerlich ist.

Selbst betreibe ich noch 2 alte Maschinen ohne Aquastop, eine 
Waschmaschine (24J.) und einen Geschirrspüler (16J.). Und bleibe immer 
vor Ort anwesend, wenn die Maschinen (in der Wohnung) in Betrieb sind. 
Ansonsten schließe ich nach dem Betrieb auch stets die Wasserhähne.

In einer Waschküche mit Bodenabfluß spielt ein Schaden am Wasserschlauch 
sicher keine so große Rolle. Da man in einem großen Mietswohnblock aber 
in der Waschküche nicht bei der Maschine stehen bleibt, würde ich in so 
einem Fall einen billigeren mechanischen Aquastop überlegen. Einfach, 
damit im Falle des Falles, wenn der Schlauch richtig platzt, nicht 
kubikmeterweise Wasser ausläuft. Denn der Kubikmeter Wasser kostet auch 
schon ein paar Euro.

Andererseits wäre die Frage interessant, welche Qualitäten an 
Wasserschläuchen die Maschinenhersteller so einsetzen. Ich kontrolliere 
gelegentlich schon mal die Wasserschläuche äußerlich rein optisch. Auch 
sind gute Schläuche durch reichlich Kunstfasergewebe verstärkt, also 
schon was anderes als ein einfacher Gartenschlauch. So ein Schlauch hat 
ja auch noch technische Daten, da kann man auch mal einen Blick hinein 
werfen.

Beim Geschirrspüler fand ich keine Daten, aber in der 
Waschmaschinenanleitung steht immerhin, daß der Schlauch 60 bar 
Prüfdruck hat. Und der sieht auch nach 24 Jahren noch völlig gesund aus.

Warum man für solche Maschinenanschlüsse aber nicht gleich 
Panzerschlauch (mit Stahlgeflecht außen) verwendet, wie z.B. für 
flexible Wasserleitungsinstallationen, ist mir ein Rätsel. Da würde ich 
beim Maschinenkauf viel lieber 10 oder 20€ drauf legen, als für 
Schutzmechanismen.

Den Abwasserschlauch habe ich übrigens auch über die Badewanne gehängt, 
weil ich das Abpumpwasser gelegentlich für den Hausflurputz noch mal 
verwende. Und das Wasser der Nachspülung, um den Putzlappen 
auszuwaschen. Das spart Frischwasser und noch mal Treppenputzmittel, ist 
damit umweltschonend. Sparen muß ich zur Zeit ja sowieso. Den Trick hab 
ich von einer uralten Nachbarin und reinlichen Hausfrau, die früher 
Bäuerin war. Auf Grund der Strömungsverhältnisse, denn der Kopf des 
Schlauches ist um 180° gebogen, kann da auch nichts heraus rutschen. Im 
Waschmaschinenabfluß waren vor einiger Zeit Mäuse, die sowohl die 
Gummidichtung als auch das Schlauchende abfraßen, und heraus wollten. 
Den Waschmaschinenabfluß, habe ich da jetzt dicht verschlossen. Absolut, 
ist man also vor gar nichts sicher.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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OK, habe jetzt nen 0815 Schlauch - das Teil steht eh im Keller in der 
WaKü (oh Gott, schon wieder nicht ausgeschrieben) :)

Gruß, Klaus.

Autor: Lu Ru (clancy688)
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Ich hijacke mal den Thread für eine kurze Frage die genau mit diesem 
Thema zu tun hat... dafür einen neuen zu machen war mir zu blöd.

Ich hab mir bei einem Umzug einen Geschirrspüler (Alter ca 3 Jahre) 
organisiert und jetzt in meine Küche (Mietwohnung 2. OG) verfrachtet. 
Tja, und jetzt frag ich mich wie das mit der Sicherheit bzgl. 
Wasserschaden so ist...

Bei meiner Waschmaschine habe ich das Problem nicht, dort geh ich nach 
jedem Waschgang den (sehr gut erreichbaren) Wasserhahn einfach zudrehen, 
folglich habe ich keinerlei Sicherungen an der Stelle im Einsatz. Ist ja 
auch iO.

In der Küche ist das jetzt anders, der Wasseranschluss für den 
Geschirrspüler ist in einer Ecke und (nach Einschub des Geschirrspülers) 
ohne Ausbau von zwei Schubladen nicht erreichbar. Ich kann also nicht 
ohne größeren Aufwand für jeden Spülgang extra den Wasserhahn aufdrehen.

So ganz ohne Sicherung (der Spüler hat keinen elektrischen AquaStop) war 
mir das zu heiß (oder nass), deswegen hab ich ihn jetzt über einen 
Sicherheitsschlauch angebunden. Das ist einer dieser doppelwandigen 
Schläuche mit Ventil direkt unter dem Wasserhahn welches dicht macht, 
wenn der innere Schlauch einen Riss bekommt.

Jetzt bin ich mir nur nicht sicher ob das reicht. Dagegen, dass der 
Zulaufschlauch reißt bin ich jetzt recht gut abgesichert, aber wenn 
dahinter (in der Maschine) was hopps geht, nutzt der ja auch nix. Imho 
dürfte da aber keine große Gefahr bestehen, da das Magnetventil des 
Spülers im ausgeschalteten Zustand zu ist.... Wie sind da denn hier die 
Meinungen?

Ich werd ihn auf jeden Fall nur betreiben, wenn ich daheim bin. ;)

Bzgl. Versicherung gibts das Urteil hier: 
https://openjur.de/u/185661.html

Allerdings zahlt meine Hausrat selbst bei Grober Fahrlässigkeit 100%. 
Aber drauf ankommen lassen will ichs nicht... ^^

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Wobei ich meine, dass Siemens mal damit geworben hat, den Schaden zu 
bezahlen, wenn aufgrund eines defekten Wasserstopps was passiert.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Du kannst den Schaden beim Platzen des Wasserschlauches mit diesem Teil: 
Beitrag "Wie funktionieren diese Water Block-Ventile?" auf eine 
Maschinenfüllung begrenzen.

Autor: Lu Ru (clancy688)
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Uhu U. schrieb:
> Du kannst den Schaden beim Platzen des Wasserschlauches mit diesem Teil:
> Beitrag "Wie funktionieren diese Water Block-Ventile?" auf eine
> Maschinenfüllung begrenzen.

Der Schaden ist ja schon abgesichert, durch den AquaStop-Schlauch...

Jetzt frag ich mich halt nur noch, ob ich auch noch Defekte an oder in 
der Maschine absichern muss/kann/soll.

Wobei dort dieses Ventil durchaus eine Möglichkeit wäre... kann ich ja 
noch über dem AquaStop-Schlauch anbringen. Wäre dann wohl das beste von 
beiden Welten - wenn die Maschine hopps geht verteilen sich nur ein paar 
dutzend Liter in der Küche, wenn der Schlauch hopps geht gar nichts.

Autor: Hubert Mueller (hm-electric)
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Bei Spülmaschinen wird der Aquastop oft als Füllventil verwendet. Anders 
sieht es bei Waschmaschinen aus. Da muss man ja die Waschkammern 
ansteuern. Dies wird meist mit Mehrweg-Ventilen gemacht. Es gibt noch 
Waschmaschinen, die das mit Schrittmotoren machen (AEG der 90er Jahren 
z.B. 73709 update) und ganz alte Mechanische, die es mit einem Seilzug 
machen. Deswegen kann man bei den meisten Waschmaschinen auf den 
Aquastop verzichten. Die Hersteller sind übergegangen zu den 
Sicherheitsschläuchen. Meist ist es ja nicht der Zulaufschlauch der 
Kaputtgeht, sondern ein Schlauch in der Maschine, und da hilft auch kein 
Aquastop mehr, sondern der Schwimmerschalter am Boden. Wer also eine 
Waschmaschine in der Wohnung betreibt, und sollte eine kaufen mit 
Bodenwanne und Schwimmerschalter...

Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Bei WaMa, GSP, und allg. WeiWa ist der WaStp wichtg. und verh. WaSchä.


P.S. Lös. und Festz. kann man den WaStp am best. mt. einer Wapuzange.

Autor: OXI Tagdesnein (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Interessant wäre auch zu wissen, wie häufig tatsächlich so ein
> Zuleitungsschlauch kaputtgeht

Wenn es einen Wasserschlag gibt.

Wir drehen vor dem Einschalten der Waschmaschine den Hahn auf
und nach dem Ausschalten zu.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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OXI T. schrieb:
> Wenn es einen Wasserschlag gibt.

Intrest Vermieter/Eigentümer!?

Uwe S. schrieb:
> Bei WaMa, GSP, und allg. WeiWa ist der WaStp wichtg. und verh. WaSchä.> P.S. Lös. und Festz. kann man den WaStp am best. mt. einer Wapuzange.
JA

Frage dein Vermieter o. wie steht's mit dem Nachbar Unter Dir?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Sind die Materialien aus denen heutzutage Schläuche gemacht werden nicht 
besser geworden als vor 50 Jahren? Sind platzende Schläuche überhaupt 
noch ein Thema oder dient der Aquastop heute nur noch dazu die Oma zu 
beruhigen?

Autor: Mani W. (e-doc)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Es besteht natürlich das Risiko, daß das Platzen des Anschlusschlauches
> feuchte Folgen hat.

Darum habe ich einen Kugelhahn am Anschluß. Auf- oder Abdrehen kann man
gelegentlich vergessen, aber das gibt sich mit der Zeit...


Der Aquastop ist ja nur ein Magnetventil für Wasser, sobald die
Waschmaschine gestartet wurde wird die Spule angesteuert und Wasser
läuft in die Maschine - wenn der Zulaufschlauch nach dem Ventil dann
undicht wird, gibt es sowieso eine Überschwemmung...


Entweder die Maschine wartet weiter auf Wasser und steuert das
Magnetventil weiter an, dann wird es irgendwann abbrennen und das
Wasser stoppt erst dann

oder

sie schaltet vielleicht nach ein paar Minuten ab...


Ich hatte den eigenen Fall, daß ich die Waschmaschine einschaltete,
eine viertel Stunde beim Nachbarn war und dann gut 20 Liter Wasser
aufgetunkt....

Die Ursache war eine Schlauchschelle aus Kunsstoff an einem
Mehrfachventil, und gerade diese ist gebrochen und der Zulaufschlauch
dann wie ein Gartenschlauch - gut, dass ich nie voll aufdrehe, und
sonst lasse ich kein Gerät mehr weiter laufen, falls ich wegfahre...

Ausser Kühlschrank

Das paradoxe daran war, dass zwei andere Schlauchschellen durch
Metall ersetzt wurden, aber nicht auf dem Zulaufschlauch...

: Bearbeitet durch User
Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Mani W. schrieb:
> Der Aquastop ist ja nur ein Magnetventil für Wasser, sobald die
> Waschmaschine gestartet wurde wird die Spule angesteuert und Wasser
> läuft in die Maschine - wenn der Zulaufschlauch nach dem Ventil dann
> undicht wird, gibt es sowieso eine Überschwemmung...

Kenne da drei unterschiedliche Systeme, evtl. gibt's noch mehr...

-Schlauchbruchsicherung, sperrt rein mechanisch bei sehr hoher 
Durchflussrate. Kein doppelter Schlauch vorhanden.

-Wasserstop mit Magnetventil (der Sensor sitzt hier oft in der 
Bodenwanne des Geräts, also auch anderweitig auslaufendes Wasser führt 
ggf. zur Abschaltung). Erkennbar an großem Wasserstop-Gehäuse.

-Wasserstop mit Schwamm (bei Undichtigkeit des inneren Schlauchs steigt 
das Wasser im äußeren Schlauch bis zum Schwamm, dieser drückt den 
Wasserzufluss mechanisch ab). Erkennbar an kleinem Wasserstop-Gehäuse.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Uwe S. schrieb:
> Kenne da drei unterschiedliche Systeme, evtl. gibt's noch mehr...

Das ist das vierte: 
http://www.acwa-service.de/aqua-stop-water-block.html

Es begrenzt die Wassermenge, die bei einem Füllvorgang aus der 
Wasserleitung laufen kann. Allerdings versagt es bei kleinen 
Undichtigkeiten, denn die Durchlaufmenge wird mit einer kleinen Turbine 
gemessen - die brauch eine gewisse Mindestdurchflussmenge.

Un das Tollste: Das Ding geht rein mechanisch.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Uwe S. schrieb:

> -Wasserstop mit Magnetventil (der Sensor sitzt hier oft in der
> Bodenwanne des Geräts, also auch anderweitig auslaufendes Wasser führt
> ggf. zur Abschaltung). Erkennbar an großem Wasserstop-Gehäuse.
>

Ja so kenne ich das auch, Miele macht es so, jedenfalls schützt es auch 
vor internen Defekten, in der Bodenwanne ist ein ziemlich großer 
Schwimmer der der für das abschalten zuständig ist.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Lu R. schrieb:
> Jetzt bin ich mir nur nicht sicher ob das reicht.

Offensichtlich

> Allerdings zahlt meine Hausrat selbst bei Grober Fahrlässigkeit 100%.

reicht es. Denn was anderes als "versicherungstechnisch einwandfrei" 
muss es nicht sein. Technisch bricht ggf. der Wasserhahn aus der Wand, 
sprich: Es gibt immer eine Möglichkeit warum etwas schief geht.


Mani W. schrieb:
> Der Aquastop ist ja nur ein Magnetventil für Wasser, sobald die
> Waschmaschine gestartet wurde wird die Spule angesteuert und Wasser
> läuft in die Maschine - wenn der Zulaufschlauch nach dem Ventil dann
> undicht wird, gibt es sowieso eine Überschwemmung...

Nein, natürlich nicht, du hast Aquastop wohl nie gesehen.

Um den eigentlichen Schlauch ist noch mal ein Wellrohr (in dem auch das 
Elektrokabel zum Magnetventil läuft), und alles Wasser, welches wegen 
undichtem Zulaufschlauch rauskommt, wird im Wellrohr in die Bodenwanne 
der Maschine geführt, wo dann ein Schwimmerschalter das Magnetventil 
schliesst (und die Ablaufpumpe auf Dauer-Ein schaltet).

Autor: OXI Tagdesnein (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Mani W. schrieb:
> Darum habe ich einen Kugelhahn am Anschluß.

Die erzeugen Wasserschläge. OK, in dem Fall vor dem Schlauch.
Für Gas werden die verwendet und selbst da spricht gerne
mal der GS an.
Einweisung für den Benztzer: Gaaanz langsam betätigen.

Bei mir ist noch ein Urinal an der Leitung angeschlossen
und der Druckspüler erzeugt auch Wasserschläge.
Dafür habe ich einen Wasserschlagdämpfer eingebaut:
http://www.caleffi.com/germany/de/catalogue/wasser...

LG
old.

Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Uhu U. schrieb:
> Das Ding geht rein mechanisch.

Aber scheinbar muss man jedes Mal erneut die eingestellte Wassermenge 
freischalten? Das wäre ja wenig praktikabel, vor jedem Waschgang erst in 
den Spülenschrank zu krauchen ;-)

Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
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OXI T. schrieb:
> Die erzeugen Wasserschläge.

In dem Fall uninteressant, denn Du wirst selten den WaMa-Anschluß 
während des Wassernehmens der WaMa schließen.

Auch erzeugt jeder Handhebelmischer Wasserschläge, wenn man ihn schnell 
genug schließt. Ist ja quasi auch ein Kugelhahn. Und das Ventil der WaMa 
sowieso.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Uwe S. schrieb:
> Aber scheinbar muss man jedes Mal erneut die eingestellte Wassermenge
> freischalten? Das wäre ja wenig praktikabel, vor jedem Waschgang erst in
> den Spülenschrank zu krauchen ;-)

Nein, es setzt sich selbst zurück, wenn kein Wasser mehr entnommen wird.

Nur wenn die Sperr-Funktion wegen eines Lecks aktiviert wird, muss man 
manuell zurücksetzen.

Autor: OXI Tagdesnein (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
Datum:

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Timm T. schrieb:
> Und das Ventil der WaMa
> sowieso.

Womit geklärt ist, warum die Schläuche platzen.
Gut, habe ich dieses Problem gleich mit gelöst.

In dem Zusammenhang interessant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulischer_Widder

LG
old.

: Bearbeitet durch User
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