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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Unbekannter Logik IC -> Wie Funktion prüfen??


Autor: Logiker (Gast)
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Hallo Leute,

Habe hier in einem Gerät einen unbekannten Logik IC. Warum ich weis, das 
es sich um ein Logikgatter handelt??? Weil er mit 74HC anfängt. Der Rest 
der Schrift ist abgefräst.

Warum will ich die Funktion wissen? Habe ein zweites Gerät, in genau 
dieser IC kaputt ist.

Hersteller will 50 Euro für den Ersatz IC haben.

Nun das Problem: E ist nicht nur einer kaputtgegangen, sondern (Dank 
überspannung) gleich 11 Stück :-(

Wie habe ich dann herausbekommen, das die IC's kaputt sind?
Zufällig getaucht, und nach 2 Monaten probieren (muss auch Brötchen 
verdienen) funktionierte das Gerät :-D

Nun meine eigentliche Frage:
Gibt es ein fertiges Gerät, in das ich den Logik IC stecke, und dieses 
Gerät nachher mir die Funktion des Gatter sagt???

Autor: Knilch (Gast)
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lol, ich fräse jetzt nur noch ics ab...
google mal nach ttl-tester, einige finden automatisch den richtigen typ

Autor: Sascha Weber (sascha-w)
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Logiker schrieb:
> Nun meine eigentliche Frage:
> Gibt es ein fertiges Gerät, in das ich den Logik IC stecke, und dieses
> Gerät nachher mir die Funktion des Gatter sagt???

das glaub ich kaum.
Aber anhand der Außenbeschaltung könnte man dem Typ sicher schon näher 
kommen. Schaltplan hast du aber natürlich auch nicht!?

Sascha

Autor: Philipp (Gast)
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Am allereinfachsten lässt sich die Funion aus der Umliegenden Schaltung 
und anhand von Messwerten erkennen. das ist sicher besser und einfacher 
als das Teil auszubauen und in ein Teures Gerät zu stecken. AusserdeM: 
woher soll das ding denn erst wissen, wo es anfangen soll zu Testen, wo 
liegen die Betreibsspannungsanschlüsse? Sicher geht das mit etsprechend 
aufwändiger Sesorik aber die ist relativ teuer.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Philipp schrieb:
> AusserdeM:
> woher soll das ding denn erst wissen, wo es anfangen soll zu Testen, wo
> liegen die Betreibsspannungsanschlüsse? Sicher geht das mit etsprechend
> aufwändiger Sesorik aber die ist relativ teuer.

Naja, es könnte ja durchprobieren.
Irgend eine Verbindung ist dann eben niederohmiger.
Dann kann man durch eine Messung auch gleich die Schutzdioden finden.
Das sollte sogar ein Attiny2313 gebacken kriegen!

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: Klaus T. (gauchi)
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Gerät das (ohne 
Röntgenbilder oder sowas) an einem kaputten IC machen kann.

Autor: Logiker (Gast)
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Die Versorgungsspannung ist bei diesen Typen immer gleich.
Alsso gibt es keinen Analyyser dafür :-(

Autor: Klaus T. (gauchi)
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Was ist denn das eigentlich für ein Gerät?

Autor: Old Papa (old-papa)
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Sascha Weber schrieb:
> das glaub ich kaum.


das glaube ich wohl, hab sowas... ;-)
das zu testende IC muss natürlich vollkommen ok sein. Und 
(Einschränkung) nicht alle ICs werden erkannt bzw. können erkannt 
werden.

Schaltung analysieren kann natürlich auch Klarheit bringen, doch manche 
Gedankengänge eines Inschenjörs sind sehr verknotet.... Hinter diese 
dann zu steigen, ist nicht einfach.

Old-papa

Autor: Logiker (Gast)
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Wie heisst das Gerät??

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Erstmal die Pinne zählen.
Dann mit Diodentester den GND finden (Substrat-Dioden).
Daraus sollte sich auch der VCC ergeben.
Dann VCC anlegen und alle IOs mit Pulldowns und dann messen, welcher Pin 
Ausgang ist (High bzw. stärkeres low als der Pulldown).
Falls es high aktive Output-Enables gibt, das nochmal wiederholen, aber 
nun mit Pullups.

Nun weißt du, was GND, VCC, Inputs, Outputs sind.
Dann im Datenblatt suchen, welche ICs dazu passen könnten.


Peter

Autor: Sebastian (Gast)
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Ein TTL-Test (Erkennung aufgrund der Funktion) kann z.B. mit dem Xeltek 
Superpro Z gemacht werden. Auch von ELV gab es mal einen TTL-Tester, der 
Bausteile identifizieren konnte.

Eine Alternative wäre es, ein Bauteil nach vorheriger Röstung zu 
zerbröseln und zu mikroskopieren. Einige Chips haben eingearbeiteten 
Text auf dem Die, andere sind anhand des Layouts identifizierbar - falls 
vom Hersteller im Datenblatt abgedruckt.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Logiker (Gast)

> Wie habe ich dann herausbekommen, das die IC's kaputt sind?
> Zufällig getaucht, und nach 2 Monaten probieren (muss auch Brötchen
> verdienen) funktionierte das Gerät :-D

hä? Diesen Satz versteh ich nicht. Bitte erläutern.


> E ist nicht nur einer kaputtgegangen, sondern (Dank
> überspannung) gleich 11 Stück :-(

Durch welche Situation kam es zur Überspannung? Wie kann das zukünftig 
verhindert werden?

Mach doch mal ein Foto von der Schaltung und stelle sie hier ein ...

Autor: Paul2 (Gast)
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Ein Foto der Platine ist ein Muss, mit dem Bereich des unbekannten ICs 
in deutlich erkennbarer Sicht.

Zusätzlich braucht man Infos über die Art des Geräts, der Schaltung.

Dann kann man evtl. aus den umliegenden Bauteilen (und der Polzahl) 
schliessen, welcher Typ vor Art von IC es sein könnte.

Wenn man dann noch mit'm Ohmmeter (Piepser) bei ausgeschaltetem Gerät 
ein bischen nachmisst wird man schon draufkommen.
Z.B. wenn nebendran ein Zähler ist kann man sehen wo dessen Ausgänge auf 
einen Pin des unbekannten ICs gehen --> dann muss es ein Eingang sein.
Oder wenn ein Clockpin des Zählers verbunden ist, dann ist das ebenfalls 
ein Eingang, mit Verdacht auf ebenfalls Clockeingang (z.B. Flipflop, 
Schiebregister etc.).
Umgekehrt sind mit Eingängen an benachbarten ICs verbundene Pins dann 
eben Ausgänge des unbekannten Bauteils.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Logiker schrieb:
> Wie heisst das Gerät??

War eine Bauanleitung aus Elektor, ist etliche Jahre her.
Damit habe ich schon einige ICs mit Phantasiebezeichnungen zuordnen 
können.

Old-Papa

Autor: Skua C:\> (skua)
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Logiker könnte sich ja mal anmelden und mit old-papa in Kontakt treten.

Autor: Ulrich (Gast)
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Bei 11 gleichen ICs in einer Schaltung findet man nicht so oft. Da kann 
schon die Art der Schaltung Aufschluss geben ob das Schieberegister / 
Zähler oder Bustreiber sind. Die Pins für die Versorgung lassen sich oft 
auch auf der Platine nachvollziehen, außerdem sind die ohnehin fast 
immer gleich.

Schwieriger wird es aber wenn es dann doch 11 verschieden TTL ICs sind - 
ohne Aufdruck ist das ja nicht so offensichtlich.

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