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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Drei Dienstleister, aber nur eine Steuernummer!


Autor: Hansi (Gast)
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Ich bin auf etwas seltsames gestossen:

Ich habe aufgrund aktueller Anfragen für Zeitarbeit- und 
Projekttätigkeiten die Homepages einiger Dienstleister etwas näher unter 
die Lupe genommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass mindestens 3 in 
Deutschland suchende Firmen offenkundig unter derselben Haube firmieren:

1. Computer Futures Solutions
2. Progressive Recruitment
3. Real Stuffing Group

sind in Wirklichkeit ein und dieselbe Firma und haben auch dieselbe 
Steuernummer. Wozu brauchen die soviele Firmen?

SThree GmbH
Taunusanlage 18
60325 Frankfurt am Main

Siehe:

http://www.computerfutures.com/en/page/registration_details/
http://de.progressiverecruitment.com/de/page/regis...
http://www.realstaffing.com/page/registration_details/

Sind die alle aufgekauft worden?

Wer bietet noch mehr?

: Gesperrt durch User
Autor: Chris (Gast)
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Du hast noch zwei vergessen:
http://www.orgtel.com/
http://de.jpgray.com/

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hansi schrieb:

> sind in Wirklichkeit ein und dieselbe Firma und haben auch dieselbe
> Steuernummer. Wozu brauchen die soviele Firmen?

Das ist heute so mit der Verschachtelung. Wie in der Software mit dem 
µC-Stack: Schachteltiefen bis 3 oder 4. Damit weder von Bewerbern noch 
von Unternehmen noch eine Sau durch blickt.

Autor: Gregor Samsa (Gast)
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War mal für die tätig. Ist ein komischer Verein, gehen sehr aggressiv in 
den Markt. Teilweise sehr oberflächlich, aber auch hartnäckig. Die 
Recruiter wechseln sehr häufig und man wird wegen jedem Mist 
angeschrieben.

Was mich wundert: Die wollten nie eine Rechnung von mir haben, sondern 
rechnen alles über ein online-System ab, was eigentlich nicht den 
rechtlichen UST-Vorgaben in Deutschland entspricht. Theoretisch könnte 
man bei denen eine Rechnung verschwinden lassen und dem FA vorenthalten.

Was auch komisch ist: Ob wohl die Rechnung nach Deutschland geht, kommt 
das Geld aus England. Bis vor Kurzem noch ohne UST. Wie die das dann 
abrechnen, ist mir komplett schleierhaft. Ich wette, die deutsche Unit 
lässt sich die UST vom deutschen FA wieder erstatten.

Solche Dinger und UST-TRicksereien gibt es haufenweise im EU-Verkehr.

Pech hast Du, wenn Du gegen die klagen musst, denn der Gerichtsstand in 
England und du musst Dir dann einen englischen Anwalt nehmen.

Autor: Gerald H. (Gast)
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Ist ja nicht zu fassen. Gerade habe ich nach Real Staffing Group 
gegoogelt, weil mich eine Tussi von denen auf Xing so komisch 
angequatscht hat. Hat sich beklagt, dass ich auf ihrer Seite war, ohne 
einen Gruss zu hinterlassen. ?????

Das kenne ich sonst nur auf facebook von Frauen über 30, die dringend 
was suchen :-) :-)

Als ich zurückgeschrieben hatte, ob das jetzt Pflicht sei, zu grüssen, 
war sie beleidigt und hat sie mich auf IGNO gesetzt. Gibt es das?????

Diese Firmen scheinen unabhängig zu sein. Ich habe über Xing Anfragen 
sowohl von Computer Futures, als auch Progressive. Alles 
Festanstellungen. Und alles total unverbindlich.

"Wir haben jemaden, der jemanden kennt, dessen Oma weiss, dass 
irgendeiner irgendwo jemanden einstellen will" naja, man kennt das ja.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Nicht CO2 ist schuld am Klimawandel, sondern solche Firmen, die nur 
heiße Luft produzieren.

Der Gesetzgeber sollte sich mal schleunigst was ausdenken, dass solche 
Parasiten nicht überleben können. Dass man Freiberuflern Knüppel 
zwischen die Beine geworfen hat, war der Fehler schlechthin. Um die 
notwendige Flexibilität zu bekommen, kann man seltener auf Freiberufler 
zurückgreifen und muss verstärkt Frank Ferchau und Co. mitmästen.

Autor: teto (Gast)
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Hansi schrieb:
> Wer bietet noch mehr?
Schau einfach mal bei Wikipedia nach, da hast du offensichtlichsten 
zusammengehörenden aber als eigentsändig auftretende Verleih-Firmen.
Fang bei A wie Adecco an... ;-)
Teilweise kaufen die sich auch einfach nur auf.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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oder einfach nach "DE252066603" googeln

Autor: izmael (Gast)
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Gregor Samsa schrieb:
> War mal für die tätig. Ist ein komischer Verein, gehen sehr aggressiv in
> den Markt. Teilweise sehr oberflächlich, aber auch hartnäckig. Die
> Recruiter wechseln sehr häufig und man wird wegen jedem Mist
> angeschrieben.
Also Computer Futures hatten mich auch mal in ihrem Verteiler. Aggressiv 
kaum, oberflächlich aber schon sehr.
Da musste nur ein Wort aus meiner Bewerbung mit einem aus dem 
Stellenangebot passen und da kam ein Angebot. Die ersten Male habe ich 
mir noch Mühe gegeben und abgesagt. Das wurde aber einfach zu viel und 
habe dann gar nicht mehr geantwortet.
Schien damals aber auch überhaupt keinen interessiert zu haben.

Autor: Dipl ING ( FH ) (Gast)
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" Momentan suche ich für die Neu- und Weiterentwicklung des 
Softwaresystems meines Kunden ...MEHRERE... Softwareentwickler für 3 
Monate in Baden-Württemberg.  "

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cac...

Wie schön dass es den GoogleCache gibt ..

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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"
Dann schicken Sie mir Ihren aktuellen


 CV - BITTE IM WORD FORMAT !!!


- kurfristig zu, so dass wir noch heute oder morgen über nähere Details 
telefonieren können.
"

rofl

Autor: Horst N (Gast)
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Ja die machen es sich einfach: Word-Lebenslauf einkassieren, 
umformatieren, Logo drübermachen und als Mitarbeiter anpreisen. Dann 
zusammenden zum Kunden fahren und den Mann "vorstellen". Ich war einmal 
mit einer Vermittlungstante von Progressive unterwegs die keinen anderen 
Wert hatte, als für mich die Fahrerin zu spielen. Beim Kunden musste ich 
dann alles selber machen und ihr noch erklären, worum es geht und was 
sie von der Aufgabe alles nicht verstanden hatte. Grauenvoll. VOllkommen 
umsonst. Bei all diesen Firmen arbeiten fast nur Personen, die 
vollkommen fachfremd sind.

Was mir auffällt: In diesen Firmen arbeiten immer mehr Frauen. Sind die 
billiger, könnten sie besser reden oder was? - Ich begreife noch immer 
nicht, warum das so ist und was das soll. Man muss sich mal ganz klar 
vor Augen führen, was hier passiert:

Erfahrene, intelligente Abteilungleister mit Fachdiplom suchen für ein 
Spezialgebiet nach erfahrenen, intelligenten Ingenieuren mit 
Fachkenntnissen für dieses Gebiet und beauftragen dazu junge, 
unerfahrene Weiber, ohne Fachkenntnisse, diese zu finden.

Ein Witz.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Das ist ein humanuides Excellsieb mit einer Filterfunktion, welche 
weniger die fachlichen Aspekte als eher die Randbedingungen vorfiltert.
Erst danach wird der fachliche Abgleich vor Ort vorgenommen.


Das scheint eine Notwendige Maßnahme zu sein, welche aus der 
Gängelstrategie der Arbeitsargenturen resultiert, jeden zu nötigen sich 
auf alles zu bewerben, egal wie groß die Erfolgchancen sind.

So sind die Firmen zur Bewältigung der Bewerberflut zu Abwehrmassnahmen 
gezwungen, welche extrem kostenitensiv sind. Wie alle anderen riskannten 
und kostenintensiven Prozesse wird auch dieser ausgelagert, um ihn 
kalkulierbar zu halten.

Den Preis zahlen die Prüflinge mit höherem Bewerbungsaufwand und 
geringerer Erfolgschance sowie verkürztem Arbeitlohn.

Hier wird der Wasserkopf zum Firmenzweck und eigenständigem 
Geschäftsmodell.

Eine gigantisch ABM zur Bedienung von Heerscharen sonst arbeits- und 
einkommensloser BWLer.

So wird im BSP permanent die Blindleistung auf Kosten der Wirkleistung 
erhöht um eine schönere(größere) Scheinleistung als Gesamtleistung 
verkaufen zu können.

Das ist konsequente Marktwirtschaft. Interessant ist nicht was in der 
Packung steckt sondern, wie man das "Produkt" am gewinnbringensten 
verkauft.

Namaste

Autor: Gerald (Gast)
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> Den Preis zahlen die Prüflinge mit höherem Bewerbungsaufwand und
> geringerer Erfolgschance sowie verkürztem Arbeitlohn.

Sehr gut geschlussfolgert.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Hiermal die Kehrseite dieses effektes

am aktuellen Beispiel

die firma tridonic ( zumtobelgruppe) hat eine aktuell eine Stelle zu 
besetzen.

und hier zeigt sich was allein in Vorarlberg mit diese stelle Passiert

http://www.google.de/search?hl=de&&sa=X&ei=GjVqTb2...

201 Treffer in 0,5 sec., fast ausschliesslich durch Headhunter 
produzierte Plagiate suggerieren einen undeckbaren virtuellen 
Stellenmarkt, welcher auf eien einzige zu besetzzende Stelle 
zurückzuführen ist.

 D.h. alle diese Unternehmen konkurieren darum den billgsten (am 
wenigsten inteligenten Ing.) zu finden. Dieser kann jetzt seinerseits 
versuchen diese gegen einander auszuspielen. Ob er allerdings damit 
erfolgreich ist?

Worst case für Alle: Ddie Vermittler versuchen alle den selben Ing. beim 
Stellenausschreiber unterzubringen. Das bedeutete das mit viel Aufwand 
und jeder Menge Blindleistung nur ein minimaler Effekt erziehlt wird.

Nun kann sich jeder ausmalen wer dabei welchen Nutzen erziehlt und wer 
auf der Strecke bleibt.


Namaste

Autor: Hollipolli (Gast)
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Das ist leider wahr. Habe mich selber schon dort in der Ostjob-Boerse 
beworben, aber man bekommt keine Antowrt von den Firmen. Da die so 
aggressiv suchen, werden sie wohl den Billigsten haben wollen und in AT 
gibt es davon noch genug :-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Winfried J. schrieb:

> Worst case für Alle: Ddie Vermittler versuchen alle den selben Ing. beim
> Stellenausschreiber unterzubringen. Das bedeutete das mit viel Aufwand
> und jeder Menge Blindleistung nur ein minimaler Effekt erziehlt wird.

Kann ich bestätigen. Diese Bekanntschaft machte ich auch schon.

Bekomme schon mal innerhalb kürzester Zeit zig Anfragen aus dem selben 
Ort, z.B. Regensburg, Erlangen, oder Bodensee. Das ist da garantiert 
immer das selbe Spiel. Dann weiß ich sofort, was los ist. Alle kämpfen 
um die selbe Wurst. Welch eine Energieverschwendung. Normal bewerben, 
hin fahren, die Stelle bekommen, das alles ist Schnee von vorgestern.

Es stimmt aber nicht immer, daß nur der billigste gesucht wird. Manchmal 
ist das genau gegenteilige Extrem gefragt, man sucht das goldene Kalb. 
Welches Wissen und Arbeitskraft von 3 Personen in einer einzigen Person 
konzentriert. Allerdings auch nur zum Normalpreis.

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Wir werden auch schon seit mehreren Jahren von Progressive zugemüllt. 
Gerade heute ist mir wieder das kalte Grausen gekommen. Der 
Schleimscheißer, dem ich am Telefon mein mangelndes Interesse 
unmissverständlich klargemacht hatte, laberte weiter, bis ich irgendwann 
aufgelegt hatte. Danach ging sein Terror per E-Mail weiter. Dann folgte 
auch noch seine Kollegin, die mir ebenfalls eine E-Mail schickte.

Da werden Unmengen an Bewerberprofilen verschickt, von denen 
mittlerweile immerhin ca. die Hälfte thematisch passen könnte. Die 
Gehaltsforderungen sind aber einfach völlig jenseits von gut und böse, 
d.h. sie liegen bei knapp 100kEUR für erfahrene Entwickler, manchmal 
aber auch satt darüber.

Angeblich soll man als Arbeitgeber nur im Falle einer erfolgreichen 
Vermittlung eine Provision zahlen müssen; ansonsten entstünden keine 
Kosten.

Aber wer bekommt dann die gewaltige Differenz zwischen dem mutmaßlichen 
Angebot an den Bewerber und den Arbeitgeber? Hmmm... Progressive?

Und als Computer Futures spammt uns derselbe Laden dann auch noch mit 
Unmengen von SAP-Beratern voll...

Man kann (Progressive, Computer Futures, usw.) und Hays in einen Sack 
stecken, 'draufhauen und trifft immer den Richtigen. Ausnahmslos. Und 
zwar sowohl aus AN- als auch AG-Sicht.

Autor: Gästchen (Gast)
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Über was wundert ihr euch?

Viele "Unternehmer" die halb legale Geschäfte betrieben haben wie 
onmiöse Handy-Rufnummer in den Anzeigen, Telefonbetrug oder welche in 
Rotlichtmilieu sind heute auf Zeitarbeit umgestiegen, da viel 
profitabler und eigentlich legal.

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Hi, Andreas,

> Wir werden auch schon seit mehreren Jahren ... zugemüllt.

Diese Misere sieht mir aus wie eine Einladung für fachkompetente 
Personen, eine fachkompetente Zeitarbeitsfirma zu gründen.
Alleinstellungsmerkmale / besondere Merkmale:
1. Kompetenz bei der Auswahl der Fachkräfte.
2. Kompetenz gegenüber dem Fachkunden.

Ich kenne solche Firmen, aber nur wenige.
In der Mehrheit scheinen mir diejenigen "Unternehmen", die von einem 
BWLer oder Pädagogen gegründet wurden in der Meinung, das sei Kompetenz 
genug.

Bin auch gespannt, wann die IG Metall eine entsprechende GmbH gründet 
zur Verbesserung der Vermittlung ihrer Mitglieder.

Ciao
Wolfgang Horn

Autor: Phil (Gast)
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Ich hatte mal ein Bewerbungsgespräch über die bei Osram.

Hatte alles nen ganz seriösen Eindruck gemacht.

Allerdings habe ich das alles nicht wirklich verstanden weil die nur 
eins zu eins die Stellenausschreibung von Osram kopiert haben und halt 
"vermittelt" haben.

Ich frage mich wie man so sein Geld verdienen kann? Hat jemand darauf ne 
(zuverlässige) Antwort?

VG

Autor: Marx W. (Gast)
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Phil schrieb:
> Ich frage mich wie man so sein Geld verdienen kann? Hat jemand darauf ne
>
> (zuverlässige) Antwort?

Mal einfach so ins Blaue gedacht:
Könnte doch sein, dass zwischen dem Personaler und dem Vermittler 
einfach ein Deal läuft.
Also der Personaler bei Einstellung des Bewerbers dem Vermittler seine 
Provision (Kann von 1 - 12 Monatsgehälter alles drin sein) zukommen 
läßt, und der Vermittler dem Personaler einfach eine Kick-Back-Provision 
zukommen läßt.

So haben beide was vom Deal!

Autor: Frank K. (fchk)
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Andreas Schweigstill schrieb:

> Man kann (Progressive, Computer Futures, usw.) und Hays in einen Sack
> stecken, 'draufhauen und trifft immer den Richtigen. Ausnahmslos. Und
> zwar sowohl aus AN- als auch AG-Sicht.

Mich haben die irgendwie in die SAP-Schublade gesteckt. Nach dem n-ten 
(n>>10) SAP-Angebot, jedes Mal mit passender Absage von mir und der 
Bitte, mich auszutragen, da ich rein gar nichts mit SAP zu tun hatte, 
habe & haben werde, habe ich einfach aus Notwehr die entsprechenden 
Domains in meinem Mailserver auf die Junk-Liste gesetzt, d.h. jede Mail 
von denen wird noch im Header mit einem "552 Haut endlich ab" 
abgewiesen. Ich muss mal in die Serverlogs schauen, ob die es immer noch 
probieren oder ob die es jetzt endlich gerafft haben.

fchk

Autor: Andreas Schweigstill (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Frank K. schrieb:
> Mich haben die irgendwie in die SAP-Schublade gesteckt.

Vollspacken. Vermutlich haben die nur geschaut, für welche Freiberufler 
die höchsten Stundensätze bezahlt werden, und dann beschlossen, sich 
darauf zu spezialisieren und Mitarbeiter ohne SAP-Kenntnisse an 
Unternehmen ohne SAP-Bedarf zu vermitteln. Aber zu SAP-Stundensätzen.

Autor: Dagobert (Gast)
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Ich hatte ein Projekt bei Progressive. Ist alles auf Schnellvermittlung 
angelegt. Naja, wem es gefällt. Je nachdem, an wen man da gerät, sind 
das durchaus seriöse Personen. Aber die Fluktuation ist gewaltig. Vor 
allem wird man von den ex-Progressivlern direkt nach dem Ausstieg wieder 
angesprochen. Sehr verwirrende Firma und verwirrende 
Vermittlungsaktivität.

Ich bin da eher fürs ruhige, seriöse. Ist halt selten zu finden.

Autor: Richtiger Ingenieur (Gast)
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Das ist mir exakt so passiert! Wir hatten einen Externen über 
Progressive angeboten bekommen, es kam aber nicht zu einem Vertrag. 
Keine 4 Wochen später bekam ich ein mail mit einem ähnlich lautenden 
Angebot für denselben "Berater", allerdings von einer komplett anderen 
Firma. Es war aber dieselbe Person, hatte einfach nur die Firma 
gewechselt und die Kontakteliste mitgenommen.

Autor: Roland (Gast)
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Vollspacken. Vermutlich haben die nur geschaut, für welche Freiberufler
> die höchsten Stundensätze bezahlt werden, und dann beschlossen, sich
> darauf zu spezialisieren und Mitarbeiter ohne SAP-Kenntnisse an
> Unternehmen ohne SAP-Bedarf zu vermitteln. Aber zu SAP-Stundensätzen.

tja, dann sind Ings halt selber schuld, wenn sie nicht das machen, was 
am meisten Geld bringt. Dann darf man aber nicht jammern.

Autor: Richtiger Ingenieur (Gast)
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Wenn Du wüsstest, was die SAP-Projekte so besch.... sind.
Dann lieber Entwicklung und Elektronik.

Autor: so ist es (Gast)
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Es ist einfach der Wahnsinn, was auf dem Arbeitsmarkt abgeht!

Jede Woche entdecke ich neue Dienstleister und Leihbuden. Viele 
Stellenanzeigen mit exakt gleichem Wortlaut tauchen zudem bei mehreren 
Verleihern auf. Dahinter steckt natürlich ein und derselbe "Kunde" bzw. 
Entleiher.

Für Firmen mit Personalbedarf ist das natürlich eine herrliche 
Entwicklung. Die eigene Personalabteilung kann man schön auf ein Minimum 
reduzieren, während irgendwelche Leihbuden fleißig Bewerber ranschaffen. 
Der Entleiher zahlt ja nur bei erfolgreicher Vermittlung. Perfekt!

Es gibt aber einen Trost:
Dass gerade technische Fachkräfte so stark von Dienstleistern umworben 
werden, zeigt, dass es doch einen echten Bedarf gibt. Festanstellung 
beim Kunden gibts dann vielleicht irgendwann, irgendwo. In viele Firmen 
kommt man ja nur noch rein, wenn man dort bereits als Leiher beschäftigt 
war.

Nächstes Jahr wird der Kampf der Dienstleister um Frischfleisch noch mal 
intensiver, wir dürfen nämlich knapp 2 % Wachstum erwarten. Auf gehts 
...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ifo-i...

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