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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laser-Orgel bauen


Autor: Daniel (Gast)
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Hallo!

Ich möchte gerne mit meiner Freundin eine Laser-Orgel bauen, und die 
scheinen mir vom Prinzip her auch ziemlich simpel zu sein.

Youtube-Video "Laser Harp Fully Functional"

Gedacht habe ich mir für den Anfang vllt. 5 Laserpointer, und 
entsprechend 5 Fototransistoren - der Mikrocontroller sendet dann per 
USB-Kabel die Daten an den Computer, der den Sound abspielt.

Die Laser werde ich wahrscheinlich erstmal nicht direkt an den 
Controller anschließen, um möglichst viele Pins frei zu halten.

Kann es sein, dass man nur die grünen Laser in der Luft sieht?
Muss man etwas spezielles beachten?
Die Fototransen sollten ja super durchschalten, bei der Lichtstärke, 
oder?

Autor: Andreas K. (derandi)
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Grüne Laserpointer sieht man besonders gut, auch ganz ohne Nebel, dann 
aber nur wenn man in Strahlrichtung blickt. Rechtwinklig zum Strahl 
lässt es stark nach.
Für einen Effekt wie im Video braucht man also immer noch ein wenig 
Nebel.

Fototransen sollten super schalten, ja. Aber ich stell es mir schwierig 
vor die direkt zu treffen, vielleicht vor die Fototranse noch eine 
Milchglasplatte als Target?

Ausserdem, Harp bedeutet Harfe, nicht Orgel. :-)

Autor: Helfer (Gast)
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> Grüne Laserpointer sieht man besonders gut, auch ganz ohne Nebel, dann
> aber nur wenn man in Strahlrichtung blickt.

Das sollte man aber nicht machen.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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In sauberer Luft kann man leider keine Laserstrahlen sehen. Du musst 
wohl in jedem Fall noch einen Nebelgenerator einsetzen müssen.
Das ist aber auch für Eure Sicherheit ganz gut, denn mit genügend Nebel 
reicht auch ein rel. schwacher Laserstrahl, der dann einigermassen 
ungefährlich ist.

Normale Fototransistoren sollten es aushalten, wenn man direkt mit dem 
Laser reinfunzelt. Ansonsten kann man einfach einen Filter 
(Papierschnipsel oder so) vorne anbringen.

Autor: Daniel (Gast)
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Andreas K. schrieb:
> Ausserdem, Harp bedeutet Harfe, nicht Orgel. :-)

Stimmt - da hab ich mich von dem Wort Lichtorgel hinreißen lassen. :D

Weiß jemand, wo man günstig Laser herbekommt?
Pollin will fast 7€, schon für die roten Laser.

Per eBay aus Hongkong dauert mir ein bisschen zu lang. ^^

Autor: Leo-andres H. (leoloewe)
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Ich persönlich würde das mit nur einem Laser umsetzen (oder 2, wenn 
könnte ein "gedrückter" Strahl die Farbe umschalten)

Hinter den Laser eine Optik, z.B. Galvo, um die einzelnen Strahlen zu 
erzeugen.
Damit könntest du auch ein paar Effekte erzeugen, z.B. das "Auffächern" 
beim Start. Mit einzelnen Pointern hättest du viel zu justieren.

Außerdem würde ich den Laser auf jeden Fall modulieren, ansonsten gibt 
Fremdlicht ein paar nette Effekte.

Bei einem System mit Galvos könntest du sogar einen Teil der Justage vom 
System machen lassen:
Zu Beginn erzeugt dein Gerät eine breite Linie, die du genau parallel zu 
der Leiste mit Sensoren an der Decke ausrichtest.

Danach lässt du verschieden modulierte Strahlen erzeugen, für jede 
"Taste" eine andere Modulation.
Jeder Strahl fährt dann langsam die Sensor-Leiste ab, bis er seinen 
Sensor gefunden hat. Mit etwas hin- und herpendeln müsste sich die 
Ausrichtung sehr gut auf den Mittelpunkt des Fototransistor legen 
lassen.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Helfer schrieb:
>> Grüne Laserpointer sieht man besonders gut, auch ganz ohne Nebel, dann
>> aber nur wenn man in Strahlrichtung blickt.
>
> Das sollte man aber nicht machen.

IN Strahlrichtung, nicht GEGEN die Strahlrichtung.
Also, hinterm Laserpointer stehen und in die Richtung sehen, in die er 
Zeigt.

Grüne sieht man dann auch nachts bei klarer Luft noch sehr gut.

Galvos und sonstiger Schnickschnack stehen bei ihm wohl kauf auf dem 
Programm, wenn er schon bei 35 Euro für die Laser anfängt zu meckern.
Btw, Laserdioden alleine emittieren noch keinen brauchbaren Laserstrahl! 
Da braucht es noch ne Kollimatorlinse samt Halterung dafür.

Autor: (Gast) (Gast)
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Ich glaube, die Detektoren sind nicht in der Decke...
Möglicherweise wird sie Rückreflexion von der Hand gemessen.

Autor: Andreas K. (derandi)
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Ja, tut sie, steht auch auf der Homepage, die beim Video verlinkt ist. 
Man kann den Ton verändern indem man näher rangeht.

Ich würd das aber eher als zweiten Schritt ins Auge fassen, erst mal die 
simple Variante zu versuchen ist sicher nicht verkehrt.

Autor: Frank Buss (foobar)
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Hier noch ein Sicherheitshinweis bei Lasern: auf jeden Fall spezielle 
Sicherheitsbrillen verwenden. Dieses Video demonstriert sehr gut, das 
z.B. normale Sonnenbrillen keinen Schutz bieten:

http://www.youtube.com/watch?v=bwsAXEOcVno (Ton leiser drehen, nervige 
Musik)

Gilt insbesondere, sobald man einen Laser hat, der stark genug ist, daß 
man den Strahl sehen kann.

Bei Wikipedia findet man übrigens ein paar Konstruktionsprinzipien für 
eine Laserharfe:

http://en.wikipedia.org/wiki/Laser_harp

Autor: Andreas K. (derandi)
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Frank Buss schrieb:
> Hier noch ein Sicherheitshinweis bei Lasern: auf jeden Fall spezielle
> Sicherheitsbrillen verwenden.

Wäre es nicht klüger gleich schwächere Laser zu verwenden?
Für das was er vor hat reicht 1mW auch aus, mit Nebel jedenfalls.


Soll auch Leute geben die wirklich eine Art Harfe draus gebaut haben, 
einen Rahmen, oben die Laser, unten die Fotodioden. Fertig.

Autor: Manni (Gast)
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Kinder Geblubbere!!

Manni

Autor: Günther Grundböck (grundy)
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in der FH haben wir was ähnliches gebaut, vieleicht hilft dir unser weg:
wir haben eine webcam und die software vvvv verwendet, da konnte man das 
kamerabild am pc anzeigen lassen und wenn sich in markierten feldern zb 
die helligkeit ändert ein soundfile abspielen.
du könntest die laserpointer in sichtrichtung der kamera montieren (oder 
auch ne taschenlampe is hier eigentlich egal. wo die hand angeleuchtet 
wird und innerhalb eines der felder liegt kommt ein ton raus, ich glaub 
man kann sogar midi-ausgabe reinprogrammieren, müsstest nachlesen in der 
doku.

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