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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zeugnis macht mich stutzig


Autor: Ausländer (Gast)
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Das habe ich von einem Zeitarbeitsüberlasser bekommen. Was soll man 
davon halten?


1) Herr Müller verfUgt uber umfassende Fachkenntnisse. Er uberblickt 
schwierige Zusammenhange, erkennt das Wesentliche und ist in der Lage, 
schnell Losungen aufzuzeigen.

2) Herr Müller ergriff von sich aus die Initiative und setzte sich mit 
uberdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft fuer unser Unternehmen ein.

3) Auch starkem Arbeitsanfall ist Herr Müller jeder Zeit gewachsen. 
Seine Urteilsfahigkeit ist geprägt durch logische Gedankenfuhrung, die 
Herrn Müller zu sicheren Urteilen befähigt.

4) Herr Müller arbeitete sehr zuverlassig, gewissenhaft and selbstandig. 
Er fand gute Losungen and hatte neue Ideen.

5) Die Leistungen haben unseren Erwartungen and Anforderungen stets voll 
entsprochen. Sie werden zusammenfassend als gut beurteilt.

6) Herr Müller unterstutzt die Zusammenarbeit, ist stets hilfsbereit and 
ist in der Lage, sachliche Kritik zu Oben and zu akzeptieren.

7) Das Arbeitsverhaltnis endet durch einen Aufhebungsvertrag. Wir 
bedauern diese Entwicklung, da wir mit Herrn Müller einen guten 
Mitarbeiter verlieren, and danken ihm for die bisherige Arbeit. Wir 
wunschen ihm fuer die Zukunft weiter Erfolg and personlich alles Gute.


Zu Punkt 1) ich war nur "in der Lage", habe es aber nicht gemacht?

Zu Punkt 2) sich fürs Unternehmen einsetzen?? - Also Pro Zeitarbeiter 
und nicht pro Kunde?

Zu Punkt 3) nur befähigt und nicht erfolgt?

Zu Punkt 4) nur gute Lösungen, nur neue Ideen und nicht gute?

Zu Punkt 5) den Erwartungen voll entsprochen?

Zu Punkt 6) kritik üben??????

Muss hier nicht auch das Verhalten zu Kollegen und Vorgesetzten rein?

Autor: Dieter S. (dolivo)
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Autor: Michael S. (technicans)
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Ausländer schrieb:
> Das habe ich von einem Zeitarbeitsüberlasser bekommen. Was soll man
> davon halten?
Ich wage mal einen Schuss ins Blaue:
>
> 1) Herr Müller verfUgt uber umfassende Fachkenntnisse. Er uberblickt
> schwierige Zusammenhange, erkennt das Wesentliche und ist in der Lage,
> schnell Losungen aufzuzeigen.
und umzusetzen?
> 2) Herr Müller ergriff von sich aus die Initiative und setzte sich mit
> uberdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft fuer unser Unternehmen ein.
zog sein eigenes Ding durch ohne Zustimmung der Administration
> 3) Auch starkem Arbeitsanfall ist Herr Müller jeder Zeit gewachsen.
> Seine Urteilsfahigkeit ist geprägt durch logische Gedankenfuhrung, die
> Herrn Müller zu sicheren Urteilen befähigt.
Mehr reden, als machen, was man ihm sagt bzw. abverlangt.
> 4) Herr Müller arbeitete sehr zuverlassig, gewissenhaft and selbstandig.
> Er fand gute Losungen and hatte neue Ideen.
Die aber eigentlich niemanden interessierten
> 5) Die Leistungen haben unseren Erwartungen and Anforderungen stets voll
> entsprochen. Sie werden zusammenfassend als gut beurteilt.
Hast viel Murks gemacht und viel richtig.
> 6) Herr Müller unterstutzt die Zusammenarbeit, ist stets hilfsbereit and
> ist in der Lage, sachliche Kritik zu Oben and zu akzeptieren.
unbelehrbar triffst wohl eher
> 7) Das Arbeitsverhaltnis endet durch einen Aufhebungsvertrag. Wir
> bedauern diese Entwicklung, da wir mit Herrn Müller einen guten
> Mitarbeiter verlieren, and danken ihm for die bisherige Arbeit. Wir
> wunschen ihm fuer die Zukunft weiter Erfolg and personlich alles Gute.
Von guten Mitarbeitern trennt man sich nicht per Aufhebungsvertrag,
aber das stützt meine Vermutung. Da müssen Beschwerden vom Kunden
vorgelegen haben. Wurden die mit dir diskutiert?
>
> Zu Punkt 1) ich war nur "in der Lage", habe es aber nicht gemacht?
Anscheinend
> Zu Punkt 2) sich fürs Unternehmen einsetzen?? - Also Pro Zeitarbeiter
> und nicht pro Kunde?
Auch da muss man wissen wer das Sagen hat und was man darf und was 
nicht.
> Zu Punkt 3) nur befähigt und nicht erfolgt?
sehe ich auch so
> Zu Punkt 4) nur gute Lösungen, nur neue Ideen und nicht gute?
Das gehört zusammen wie das Salz in der Suppe.
> Zu Punkt 5) den Erwartungen voll entsprochen?
kaum
> Zu Punkt 6) kritik üben??????
Kritik war wohl unerwünscht und das dem Kunden gegenüber sowieso.
> Muss hier nicht auch das Verhalten zu Kollegen und Vorgesetzten rein?
Unter anderem, aber das ganze ist ohnehin problematisch bei
Sklavenhändlern.

Das Zeugnis kannste verbrennen. Das schadet mehr als das es nützt.
Anscheinend sind die froh dich los zu sein weil du zwar kreativ warst,
aber das in deiner Position nicht umsetzen solltest, konntest oder
durftest.
Solche Beschäftigungsverhältnisse sind IMMER prekär weil man zwar 
beschäftigt ist, aber eben doch nicht so richtig, eben ein Sklave halt.

Einiges an deiner Rechtschreibung ist ohnehin verdächtig.
Du vermischt englische Worte mit deutschen, z.B. "and" statt "und"
oder "for" statt "für". Umlaute (ü,ä,ö) scheinen auch ein Problem
zu sein und Müller heißt du ganz gewiss nicht.
Einen Text abzutippen kann doch nicht so schwer sein, nicht mal
als Gast dieses Landes, oder?
Nachhilfe in Rechtschreibung wäre sicher kein Fehler.

Ich würde dir empfehlen noch mal eine Nachbesserung deines Zeugnisses
zu verlangen oder einen Anwalt beauftragen das du ein besseres
verständig wohlwollendes Arbeitszeugnis erhältst das dir die weitere 
berufliche Zukunft nicht verbaut. Ansonsten kannste dich bei der
künftigen Jobsuche auf was gefasst machen.

Autor: Schiller 72 (schiller72)
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So, ich will mal meine Analyse darlegen:

Zeugnisanalyse
------------------
1) finde ich soweit in Ordnung. Ich würde „ist in der Lage“ so 
interpretieren, dass dies (also schnell Lösungen aufzeigen) auch im 
Betriebsalltag regelmäßig vom Arbeitnehmer gemacht wurde.
2) „überdurchschnittlich“ ist besser als der Durchschnitt, also positiv, 
dies um so mehr, wenn es um Einsatzbereitschaft geht. Das hier „nur“ das 
Unternehmen und nicht die Kunden aufgeführt sind muss nicht negativ 
sein, das diese Formulierung allgemein auch Kunden einbeziehen kann. 
Auch stehen unternehmerische Ziele im Hauptfokus, Kunden sind ja nur 
Mittel zum Zweck. Dass im gesamten Zeugnis der Standardsatz „Sein 
Verhalten zu Vorgesetzten, Kunden und Kollegen/Mitarbeitern war stets 
einwandfrei“ o.ä. leider fehlt (siehe meine Empfehlungen)) könnte aber 
in Verbindung mit dem Fehlen der Kunden in der Aufführung nach 2) für 
Diskrepanzen sorgen.
3) Absolut in Ordnung und positiv. Auch hier würde ich die 
Interpretationsregel nach 1) anwenden, sprich „befähigt“ = „in der Lage“ 
= im Betriebsalltag hat der Arbeitnehmer so gehandelt. Auch der erste 
Satz des Absatzes „Auch starkem Arbeitsanfall ist Herr Müller jeder Zeit 
gewachsen.“ leitet dahingehend ja sehr positiv ein.
4) „gute“ Lösungen sind gute Lösungen -> Note 2. Neue Ideen würde ich 
wertungsfrei bzw. positiv im Sinne von guter Innovationsfähigkeit 
interpretieren. Das „gut“ bei den Lösungen überwiegt. Ich denke es wurde 
so aus ausdruckstechnischen Gründen formuliert, da „Er fand gute 
Losungen and hatte neue gute Ideen.“ doppeltgemoppelt klingt. Und neu 
ist nun mal neu, einige sehr guter Innovationen/Erfindungen führten zu 
Kontroversen und hatten Gegner. Erst später zeigte sich dann deren 
enormer Nutzen und Fortschritt.
5) voll -> Note 2 (vollstens entsprochen wäre Note 1). Die Note 2 wird 
ja im Folgesatz auch so als Klartext genannt um wenigstens ein 
Dekodierungsregel der Zeugnissprache zu entschärfen).
6) „Herr Müller unterstützt die Zusammenarbeit, ist stets hilfsbereit 
and
ist in der Lage, sachliche Kritik zu üben and zu akzeptieren.“ (Die 2 
Tippfehler habe ich korrigiert, ich hoffe sie waren so nicht im 
Originalzeugnis, das sollte stets orthographisch und grammatikalisch 
einwandfrei sein.) Diesen Satz, insbesondere den zweiten Teil, finde ich 
merkwürdig. Ich würde ihn, so wie der Satz da steht, so interpretieren, 
dass der Arbeitnehmer öfter/gehäuft an Anderen sachlich herumkritisiert 
hat, also z.B. an fachlichen Arbeiten von Kollegen. Da aber im Vorsatz 
„ist stets hilfsbereit“ attestiert wurde kann man auch dazu neigen den 
2ten Teil als OK zu befinden, da ja die Fähigkeit sachlich zu 
kritisieren und im Gegenzug sachliche Kritik „einzustecken“ an sich 
durchaus eine positive Eigenschaft SEIN KANN. Aber so in dieser Form 
habe ich so ein Formulierungskonstrukt bisher noch nicht gelesen.
7) Erst mal ist es notwendig den Grund des Ausscheidens aus dem 
Unternehmen zu nennen. Das wurde hier gemacht (Aufhebungsvertrag). 
Danach folgt im Nachsatz des vorliegenden Arbeitszeugnisses ein Bedauern 
über das Ausscheiden, dies sogar wörtlich „da wir … einen guten 
Mitarbeiter verlieren“ -> sehr positiv. Direkt anschließend erfolgt der 
Dank für die geleistete Arbeit -> sehr positiv. Als Abschluss kommt nun 
die klassische Schlussformulierung  „Wir wünschen ihm für die Zukunft 
weiter Erfolg and persönlich alles Gute.“ (Tippfehler wurden von mir 
korrigiert.). Dieser Satz ist sehr wichtig und hier auch einwandfrei zu 
Gunsten des Arbeitnehmers formuliert. Wichtig ist immer das WEITER(HIN) 
Erfolg gewünscht wird und nicht etwa: „Wir wünschen ihm für die Zukunft 
viel Erfolg“ (nämlich den Erfolg, den er bei uns nicht hatte). ;-)
Was mich aber stutzig macht, warum erfolgte ein Aufhebungsvertrag mit 
dem so wertvollen Mitarbeiter. Dazu wird kein Grund genannt, das ist 
nicht gut ! Gab es doch Streitigkeiten (evt. auch solche die aus 2) + 6) 
abgeleitet werden könnten (zu viel Kritik an anderen Mitarbeitern oder 
sogar Leitern  starke Meinungsdifferenzen  etc.) ?! Wären es 
betriebliche Gründe die den Aufhebungsvertrag (sofern es diese geben 
kann) einleiteten, sollten diese auch genannt werden. Generell sollten 
Gründe angegeben werden, da die Regel der Auflösung eines 
Arbeitsverhältnisses die Kündigung ist, im besten Fall natürlich, die 
durch den Arbeitnehmer.


Empfehlungen
-----------------

Ich würde eine Nachbesserung für das Arbeitszeugnis versuchen 
umzusetzen.
a) Die Einschätzung zur Sozialkompetenz in das Zeugnis aufnehmen lassen. 
Zum Beispiel über: „Sein Verhalten zu Vorgesetzten, Kunden und 
Kollegen/Mitarbeitern“ war stets einwandfrei“
b) Nachbesserungen an Punkt 2), 6) und 7) aber dazu musst du deine 
persönliche Situation analysieren, das vergangene reflektieren und 
schauen, ob an meinem „zwischen den Zeilen lesen“ etwas dran ist ;-)

Grüße Schiller72

Autor: Klaus (Gast)
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Heutzutage kann man in die Zeugnisse doch fast schon mehr 
hineininterpretieren als in Gaddafis "Das Grüne Buch".

Autor: Arbeitszeugnisverwirrter (Gast)
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irgendwie glaub ich, sind Arbeitszeugnisse in 90% aller Fälle immer 
schlecht, weil

- schlechtes gut verpackt drinsteht
- eigentlich immer fast alles auch negativ ausgelegt werden kann
- die Sachen, die nicht drinstehen, noch viel schlimmer sind

Ich hab bisher noch keins erhalten und bin glaub ich auch froh drüber.

Existiert eig. ein Arbeitszuegnis, was wirklich komplett ist, und an 
keiner Stelle auch nur Anlass für eine negative Auswertung gibt?

Autor: Michael S. (technicans)
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Arbeitszeugnisverwirrter schrieb:

> Ich hab bisher noch keins erhalten und bin glaub ich auch froh drüber.

Wie oft hast du denn schon gewechselt?

@Schiller 72
>5) voll -> Note 2 (vollstens entsprochen wäre Note 1). Die Note 2 wird
>ja im Folgesatz auch so als Klartext genannt um wenigstens ein
So viel ich weiß ist für die 1er-Benotung noch das Wort "stets"
notwendig. Also "stets vollsten ...".

Beitrag #2084368 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Zocker_02 schrieb im Beitrag #2084368:
> Mein Gott !
>
> Wer braucht denn ein Arbeitszeugnis !
>
> Zustände wie im Kindergatren.
>
> Damit der AG auch einen braven Buben bekommt der immer artig war und nie
> die Klappe aufgerissen hatt ? Das sind die besten.

Träumer, viel Spass beim in der Schlange stehen beim Arbeitsamt.

Autor: Arbeitszeugnisverwirrter (Gast)
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> Wie oft hast du denn schon gewechselt?
ein mal, und hatte vorher mehrere Hilfs-Jobs (Werksstudent) während des 
Studiums.

Autor: Arbeitszeugnisverwirrter (Gast)
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> Also "stets vollsten ...".
so ein Bullshit! Dagegen sind ja unsere Gesetzestexte wie ein 
Kinderbuch...

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Zum Thema,
Hier wird zum Teil wohl ziemlich überinterpretiert.
Das Problem ist, daß du bei den Antworten nicht erkennen wirst wer 
wirklich etwas sicher weiß, oder wer einfach spekuliert und 
interpretiert.
Insofern wirst du aus der Vielzahl der sich widersprechenden Antworten 
kaum eine zufriedenstellende Beurteilung rausziehen können, es sei denn 
hier postet jemand der sagt er ist Personaler un du vertraust ihm.

Ich würde mir jemanden suchen, zu dem du Vertrauen hast und Personaler 
ist, oder der einen Personaler kennt und dich mit dem bekanntmacht.
Ansonsten bleibt dir nur dir mindestens 2 Bücher zum Thema Zeugnisse zu 
kaufen und die durchzugehen, oder zu einem Fachanwalt gehen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wenn so ein Zeugnis Bullshit ist, und man war da nur kurz, vielleicht 
2-3 Monate, dann tritt man es am besten in die Tonne. Und nimmt das 
letztbeste, verschweigt und beerdigt die ganze Angelegenheit.

Und was soll denn so ein schwuler Aufhebungsvertrag überhaupt? Fürchten 
sie Nachfragen vom Amt? Hatten sie viele Kündigungen in der letzten 
Zeit, und möchten nicht in den Focus der Arbeitsagentur geraten? Ein 
Aufhebungsvertrag macht allenfalls noch Sinn, wenn man gleich eine 
Anschlußarbeit hat. Sonst gibt das erst mal 3 Monate ALG-Sperre.

Zuerst kann man die Firma mal um Nachbesserung des Zeugnisses bitten. 
Die Zusammenstellung alleine, sieht ziemlich chaotisch aus. Funzt das 
nicht, kann man kostenlose Hilfe vom Amtsgericht beanspruchen. Daraus 
darf natürlich für die erfolgreiche Zukunft nicht hervor gehen, daß man 
diese externe Hilfe beanspruchte. Aber man hat ein Recht auf ein 
wohlwollendes Zeugnis. Abgesehen davon, kann ich mir auch nicht 
vorstellen, daß es Mitarbeiter überhaupt gibt, die vorsätzlich ihre 
Arbeit nicht anständig nach bestem Wissen und Gewissen machen wollen. 
Also: Wohlwollend.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

folgende Formulierung ist ziemlich interessant:
>erkennt das Wesentliche
Was soll das heißen?
Interpretation 1:
->Leistung die die Anforderungen im Wesentlichen erfüllen -> Note 5 
allgemein
Interpretation 2:
->Fähigkeit Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, 
Bewertungskompetenz ist vorhanden -> Note 4 in Bewertungskompetenz

Autor: Arbeitszeugnisverwirrter (Gast)
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> Also: Wohlwollend.
Irgendwie scheint mir dieses "wohlwollend" eher im Auge des Betrachters, 
bzw. des Arbeitszeugnisempfängers zu liegen.

Wenn der es nicht deuten kann, und sich nen Keks freut über das tolle 
Zeugnis, er damit aber keinen Boden unter den Füßen gewinnen kann .... 
oho..

Wenn er es deuten kann, wird er verlangen, dass es so lange 
nachgebessert wird, bis die vermeintlich schlechten Passagen draussen 
sind.
D.h. aber, dass das Zeugnis nicht wohlwollend war, da der 
Zeugnisempfänger diese Sprache ja interpretieren könnte.

Auch wenn der Ursprüngliche Ansatz eines Zeugnis durchaus positiv ist, 
finde ich, dass sich das zu einer stark auslegungsfähigen, negativen 
Sache entwickelt hat.

Wie ich oben schon schrieb:
- schlechtes positiv beschrieben verpackt drinsteht
- eigentlich immer fast alles auch negativ ausgelegt werden kann
- die Sachen, die nicht drinstehen, noch viel schlimmer sind

Das krasseste an der Sache finde ich, dass dort Texte drinstehen, die 
überhaupt nicht das bedeuten, was sie einem nicht-eingeweihten sagen.

Irgendwie was wie "er war stets bemüht, pünktlich, ..." heisst ja: Kam 
um 9, ging um 5, machte das, was ihm gerade so möglich war ==> 6! 
Setzen!
Und dazwischen steht: "Er wurde als "pünktlich" beschrieben, weil uns 
sonst nichts positives zu ihm eingefallen ist."

Autor: Arbeitszeugnisverwirrter (Gast)
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>erkennt das Wesentliche

Interpretation 3:
"Sieht sofort, worum es geht, und kann es ohne Umschweife oder Umwege 
umsetzen."
--> Note 1-2

Würde man ohne weitere Kenntnis dieser Klauseln lesen.

Autor: Personaler (Gast)
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Der Schreiber der Beurteilung hat nicht professionell gearbeitet. Seine 
Formulierungen entsprechen nicht dem üblichen Codex.

Nur Punkt 7 gibt jedem Personaler zu denken.

Ein Personaler

Autor: Michael S. (technicans)
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Personaler schrieb:

> Nur Punkt 7 gibt jedem Personaler zu denken.

Das reicht ja auch schon um Nachteile zu haben.

Solche Leute dürfen erst gar nicht zum denken kommen.

Autor: Ausländer (Gast)
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Ich bin es nochmal:

Also Müller heisse ich nicht, wie vermutet, aber ich schreibe natürlich 
nicht meinen echten Namen rein.

Und: Das Zeugnis wurde mit einer englischen OCR-Software gescant. Ich 
habe nicht alle und/and und für/for gesehen und korrigiert. Im Original 
ist das nicht drin!

Was ihr hier schreibt gibt mir zu denken. Besonders:

> Wir bedauern diese Entwicklung, da wir mit Herrn Müller einen guten
> Mitarbeiter verlieren, and danken ihm for die bisherige Arbeit

eigentlich müsste es heissen:
"wir bedauern sehr"
"einen sehr guten Mitarbeiter"
"danken ihm für die gute / sehr gute Arbeit"

Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

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Ändert nichts daran das das Zeugnis schlecht ist. Kann natürlich
jeder anders sehen. Daher wäre eine neutrale Beurteilung des
Zeugnisses sinnvoller. Ich würde erst mal nachbessern lassen.

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