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Forum: Platinen Eagle: Wie Ober- und Unterseite einer Platine passend drucken


Autor: Thomas Horn (flaretom)
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Hallo,

Ich habe mal 2 Zeichnungen gemacht, die mein Problem verdeutlichen 
sollen.
Der Ablauf (bei mir) normalerweise:
mit EAGLE Postscript für Ober- und Unterseite erzeugen
- CAM:  Unterseite --> PS , bottom (gespiegelt)
- CAM:  Oberseite  --> PS , top
Dann mit Ghostview auf den Epson C84 zum Platinendruck.
Der Drucker druckt aber beide Seiten immer linksbündig (Abb. 1). ==> Die 
beiden Seiten passen nicht übereinander. Man kann zwar mit x-,y-Offset 
das Ganze übereinander schieben, ist aber mühselig und passt dann immer 
nur für eine Platinengröße.
Schöner wäre es, ich könnte ins Board eine Mittelachse einzeichnen (Abb. 
2), um die die Platine gedreht wird.
Den Platinennullpunkt habe ich schon auf diese Achse gezogen, aber der 
CAM_Prozessor/Drucker ignorieren diese Veränderung ("pos. Coord." 
deaktiviert bringt auch nichts).
Wenn ich den Offset beim Druckertreiber/Ghostview auf die Seitenmitte 
stelle, dann rutscht die linke Platinenseite auf die Seitenmitte, aber 
nicht die Platinenmitte (Mittelachse).

Hat jemand einen Tipp, wie ich das hin bekomme?

Beste Grüße,
Tom

Autor: Thomas Horn (flaretom)
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Ok, falls es jemanden interessiert ;).

Der Druckertreiber sorgt fürs Verschieben, darum muss man die PS Dateien 
ändern:
Ich lasse jetzt die Zeilen bis zum "% TheDrawing" der vom CAM-Prozessor 
erzeugten PS-Files weg und ersetze sie durch die angepassten 
"PCBDruck_header.ps". Die Werte in den MVX,MVY Makros bestimmen die 
Verschiebung der Platinenmitte bezüglich Seitenrand.
In EAGLE wird die Platine mit Bohrungen versehen und der 0-Punkt auf die 
Mitte geschoben (Bsp.:PCBLage_klein.brd).
Im CAM-Prozessor muss "Pos. Koord." deaktiviert sein!
Beste Grüße, Tom

Autor: Michael (Gast)
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und wo ist denn nun das Problem ?
Willst du Ober und Unterseite auf ein Blatt drucken ? Willst du ein 
Folienlayout erstellen ?
Was spricht dagegen auf zwei getrennte Folien zu Drucken und beides 
auszuschneiden ?

Autor: Thomas Horn (flaretom)
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Das Problem ist, dass die beiden Folien nur durch zuscheiden passen 
würden. Da ich aber keine Folie benutze, sondern direkt auf die Platine 
drucke, geht dieser Weg nicht.
Anbei mein Aufbau Drucker + Scanner verschmolzen ;).

Autor: erhardd (Gast)
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@Thomas Horn (flaretom)
Interessant, dein Aufbau!
Habe vor Jahren ähnliches probiert. Doch seit SMD mit 0,5 mm , die ich 
häufig verwende, bin ich doch wieder auf fotochemisch umgestiegen.
mfG
Erhard

Autor: OpenPlusUnten (Gast)
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Ich selbst habe einen Epson Tintenstrahldrucker (sehr gutes
Druckbild bei Eagle), aber egal ob der Ausdruck zentriert
ist oder nicht, einen zuverlässigen Ausdruck mit exakter
Überlagerung bei DinA5 bekommt man  bei 0.5mm Pins kaum hin.

Bleibt also nichts anderes übrig als beide Seiten entsprechend
auszudrucken, auszuschneiden und dann korrekt überlagert
auf die Platine belichten. Zum Zentrieren helfen mir je zwei
Fadenkreuze in diametraler Lage, die ich mit einer sehr dünnen
Nadel durchsteche.

Viel Spass

Autor: Thomas Horn (flaretom)
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@erhardd
Ich hoffe ähnliche Ergebnisse wie Ingo 
(Beitrag "Platinen Direktdruck per Inkjet als Ätzmaske") zu erzielen. Ich habe 
schon Tests mit Pigmenttinte gemacht, die recht viel versprechend sind, 
aber die Tinte ist nicht wirklich ätzfest.
@OpenPlusUnten
Darum nehme ich den Scannerschlitten. Auf diesem Schlitten sind 2 
Zentrierstifte entlang der X=0-Achse angeordnet. Die 
Wiederholgenauigkeit in Richtung Druckerkopfbewegung ist deutlich besser 
als 0.5 mm, in Richtung Papiervorschub hängt es davon ab, wie gut der 
Schlitten die Home-Position findet (da kann ich noch optimieren,aber 
auch < 0.5mm).
Wenn alles funktioniert baue ich ne Webseite.
Beste Grüße, Tom

Autor: erhardd (Gast)
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Die Spezial-Tinte der Firma Specialprint scheint genau den Bedürfnissen 
zu entsprechen.
Und die Treffgenauigkeit mit dem Scannerschlitten durch Zentrierstifte 
zu gewähren, scheint genau die Probleme des 2-seitigen Bedruckens zu 
entschärfen.
Kluge Idee...!
Nehme an, Du willst den Cannon-Druckertreiber modifizieren? (Oder lässt 
sich der Vortrieb des Schlittens anpassen an den "normalen" 
Zeilenvorschub des Druckers?)

Autor: Thomas Horn (flaretom)
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Ich habe einen Epson C84 verwendet, greife den Takt des 
Schrittmotortreibers ab und nutze diesen Takt als Vorschub für den 
Scanner-Schrittmotor ([Beitrag "Schrittmotor mitlesen"], 
Takt hat dann doch gereicht) . Ist zwar ein blödes Verhältnis 
(944:1000), aber jetzt passt es zusammen. Dann muss ich noch ein 
PaperSense Signal für den Drucker erzeugen.
Wenn es läuft, werde ich alles (Schaltung,Sourcen,Fotos) 
veröffentlichen. Letztendlich war es gar nicht so kompliziert.

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