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Forum: PC Hard- und Software Mobiles Internet: Smartphone oder Notebook+Surfstick?


Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Moin,

irgendjemanden muss ich mal fragen, auch wenn's hier nicht ganz 
reinpasst:

Ich habe jetzt einige Male in der Woche eine lange Strecke zu pendeln 
und möchte mir mobiles Internet zulegen. Mein jetztiges Notebook wird zu 
warm und Akku hält nicht lang genug.
Da frage ich mich: Smartphone oder neues Notebook?

Für Smartphone spricht:
+ klein und handlich, gerade weil ich 2mal umsteigen muss
+ Akku
gegen Smartphone:
- so richtig arbeiten kann man nicht drauf

Für Notebook:
+ alles möglich (mache Hardware-Entwicklung)
gegen Notebook:
- groß, unhandlich und ganz gefährlich, wenn einem das Hauptwerkzeug mal 
runterfällt...

Oder doch ein Netbook?

Wie macht ihr das?

Autor: A. K. (prx)
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Kompromiss: 7-Zoll Tablet. Kriegt man noch in Taschen rein und man kann 
sogar damit telefonieren (entweder Headset verwenden, oder den Spott der 
Mitreisenden stoisch ertragen). Fürs Zeitunglesen sollte es reichen, für 
Hardware-Entwicklung taugt es indes weniger.

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Hmmm, irgendwie mag ich die Dinger nicht, wär ja auch nur ein größeres 
Smartphone.
Andereseits deutlich besserer Lesekomfort bei Datenblättern o.ä. pdfs.

Autor: A. K. (prx)
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X- Rocka schrieb:

> Hmmm, irgendwie mag ich die Dinger nicht, wär ja auch nur ein größeres
> Smartphone.

Korrekt. Kommt halt drauf an, was du damit machen willst. Zum Lesen 
ist ein Tablet geeignet, vorausgesetzt es verdaut die gewünschten 
Formate. Zum Romane schreiben oder gar produktiv arbeiten taugen die 
Dinger nicht.

Autor: A. K. (prx)
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Apropos Surfstick: Notebooks/Netbooks gibt auch mit UMTS drinne. Ein aus 
einem USB-Slot rausguckender Surfstick ist bei mobilem Einsatz ein auf 
den richtigen Zeitpunkt wartender voraussehbarer Schaden.

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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A. K. schrieb:
> Apropos Surfstick: Notebooks/Netbooks gibt auch mit UMTS drinne. Ein aus
> einem USB-Slot rausguckender Surfstick ist bei mobilem Einsatz ein auf
> den richtigen Zeitpunkt wartender voraussehbarer Schaden.

ja, war auch nur beispielhaft gemeint.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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X- Rocka schrieb:

> Für Smartphone spricht:
> + klein und handlich, gerade weil ich 2mal umsteigen muss
> + Akku
> gegen Smartphone:
> - so richtig arbeiten kann man nicht drauf

Gerüchteweise hält ein SmartPhone-Akku auch nur einen Tag, bei 
intensiver Nutzung kann das sicher auch weniger werden.

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Reinhard S. schrieb:
> X- Rocka schrieb:
>
>> Für Smartphone spricht:
>> + klein und handlich, gerade weil ich 2mal umsteigen muss
>> + Akku
>> gegen Smartphone:
>> - so richtig arbeiten kann man nicht drauf
>
> Gerüchteweise hält ein SmartPhone-Akku auch nur einen Tag, bei
> intensiver Nutzung kann das sicher auch weniger werden.

Vom Ei-Fon habe ich das auch gehört, ich hoffte das ist bei anderen 
besser? Bei den "dickeren"...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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X- Rocka schrieb:
> Vom Ei-Fon habe ich das auch gehört, ich hoffte das ist bei anderen
> besser?

Das hängt auch beim iPhone stark vom Nutzungsprofil an. Wenn man WLAN 
und BT-Unterstützung aktiv lässt, hält der Akku nur einen Tag, 
verzichtet man auf beides, hält er schon deutlich länger. Nutzt man es 
nur als Telephon und iPod (mp3-Player), dann hält der Akku auch 'ne 
Woche.

Autor: Hans (Gast)
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Hi,

ein Smartphone ist gut, um mal eben zwischendurch eine dringend 
benötigte Info aus dem Internet zu erhalten(Adresse, Telefonnummer, 
Preis, etc.) oder um z.B. animierte Wetter-Apps(wers braucht...) zu 
benutzen.
Vernünftig arbeiten kann man damit im Internet - wie Du schon selbst 
bemerkt hast - jedoch nicht! Schon gar nicht über einen längeren 
Zeitraum.

Die neuen Smartphones sind jedoch unter umständen dennoch interessant, 
falls Sie einen Wireless-Router-Modus haben: also Smartphone in der 
Tasche und am Notebook/Netbook ohne Kabel per WLAN über die 
UMTS-Verbindung im Smartphone surfen.
Dann benötigt man nämlich keine zweite Karte und hat dennoch den 
Komfort, als wenn die Karte direkt im Netbook bzw. Notebook eingebaut 
wäre.
Wenn ich mir ein Netbook kaufen würde, dann aber eins mit 768 Pixeln in 
der vertikalen, 600 Pixel Vertikal ist für meine Bedürfnisse definitiv 
zu wenig.
Runtergefallen ist mir im Zug ein Notebook noch nie, ich habe nur mal 
kurz vor dem Zielbahnhof einen Stylus zwischen Sitzlehne und ICE-Wand 
katapultiert. Eventuell hat sich das Ding magnetisch irgendwo 
festgeklemmt, ich habe es weder sehen noch herausholen können und musste 
wenige Zeit später den Zug leider ohne Stylus verlassen. Mein Smartphone 
fliegt ja auch schon mal durch die Gegend. Aber ein Notebook 
herunterfallen lassen...das habe selbst ich noch nicht geschafft!

Aber auf das Pack unter den Mitreisenden musst Du höllisch aufpassen, 
der Härtefall war eine Frau, die sich im Vorbeigehen auf der 
Bildschirm-Oberkante meines Notebooks abgestützt hat. Aber auch das von 
A. K. beschriebene Verhalten ist im Zug verdammt realistisch, da werden 
Rucksäcke und Koffer wie ausscherende LKW-Anhänger(Long Vehicle) durch 
das Abteil befördert. Wenn diese dicken Fische an deiner ausgeworfenen 
Angel mit USB-Köder vorbeischwimmen, schnappen sie zu...daher besser am 
Fenster sitzen und darauf achten, wer neben Dir sitzt.

Der Akku bei meinen Smartphones hielt tatsächlich nur sehr kurz, wenn 
man damit mal richtig gearbeitet hat. Große Bildschirme(also für 
Smartphone-Verhältnisse...) und Funk-Verbindungen saugen dann doch ganz 
schön Strom aus dem meist recht zierlichen Akku. Und die Dinger wurden 
auch allesamt ziemlich warm, wenn ich damit wie mit einem Notebook 
gearbeitet habe(also 3G-Verbindung, im Internet surfen und gleichzeitig 
noch Musik hören).

Ich persönlich würde ein Netbook mit 1366x768 Pixeln Auflösung und bis 
zu 8 Stunden Akku-Laufzeit bevorzugen. Die kann man auf dem Schoß 
benutzen und eine Steckdose brauchen dann auch nur die wenigsten. Aber 
stell Dir das im Zug nicht so vor wie das Surfen zu Hause am 
DSL-Anschluss. Ich habe zwischen den Bahnhöfen auf dem platten Land oft 
Verbindungsabbrüche. Da heisst es so viele Seiten wie möglich öffnen, so 
lange man sich im Empfangsbereich befindet. Die zahlreichen Browser-Tabs 
kann man dann während der Fahrt abarbeiten.
Hängt zum Teil aber auch sicherlich vom Netz ab, D1 wird im Zug im 
Allgemeinen eine stabilere Netzabdeckung bescheinigt als z.B. o2.

Gruß,
Hans

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Danke schon mal für die Antworten!

Smartphone + Notebook wenn's ernster wird - klingt zwar am teuersten, 
aber macht Sinn.

Autor: oszi40 (Gast)
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> wenns ernster wird
Man sollte keine Wunder erwarten. Der UMTS-Empfang ist nicht überall so 
gut wie z.B. auf der ICE-Stecke Berlin-Hamburg. Daher könnte eine 
weitere Recherche für ein gutes UMTS-Empfangsteil nützlich sein.

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