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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LCD-Display an STM8S-DISCOVERY


Autor: Matthias T. (matthias-t)
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Guten Tag.

Ich besitze das Evalboard STM8s-Discovery
http://www.st.com/internet/evalboard/product/247087.jsp
und würde es gerne mit folgendem LCD verbinden:
http://www.reichelt.de/Hintergrund-gruen/LCD-162C-...

Da ich bisher über wenig bis garkeine Erfahrung mit Elektronik verfüge, 
habe ich nach Durchsicht verschiedener Forumsbeiträge den im Anhang zu 
sehenden Schaltplan erstellt. Der Transistor soll zum Ein-/Ausschalten 
der Hintergrundbeleuchtung dienen.

Meine Fragen hierzu:
1. Den Vorwiderstand für die LCD-Hintergrundbeleuchtung habe ich 
folgendermaßen berechnet: Gemäß dem Datenblatt 
http://www.reichelt.de/index.html?;ACTION=7;LA=28;... 
benötigt die Hintergrundbeleuchtung typischerweise 130mA (max. 220mA) 
und 4,2V (max. 4,6V).
Ist das korrekt und ausreichend?

2. Bei dem Basiswiderstand bin ich mir nicht genau sicher, welche Werte 
aus dem Datenblatt 
http://www.reichelt.de/index.html?;ACTION=7;LA=28;... 
zur Berechnung verwenden muss. Wie genau wird der Widerstand berechnet?

3. Ist der verwendete Transistor (BC547C) ausreichend, oder benötige ich 
einen, der für einen höheren Strom (> 100mA) ausgelegt ist? (Bin mir 
hier unsicher, weil die Hintergrundbeleuchtung ja >100mA benötigt.)

4. Die 10k für das Poti habe ich aus einer anderen Schaltung übernommen. 
Woher weiß man, wie viel Ohm man für das Poti nehmen muss?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen und bedanke mich schonmal 
recht herzlich im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen,
Matthias

Autor: Sebastian (Gast)
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Vorwiderstand korrekt.

Transistor zu schwach, größere Strombelastbarkeit nötig.

Basisvorwiderstand: Der Basisstrom darf den maximal zulässigen Wert im 
Datenblatt nicht überschreiten. Gewünschten Laststrom (220 mA geteilt 
durch Stromverstärkung (hfe im Datenblatt)) ergibt den maximal 
benötigten Vorwiderstand. Da der Transistor als Schalter in Sättigung 
betrieben wird, lieber kleiner wählen, also den Basisstrom etwas größer 
bemessen als nötig.

10k sind für das Poti ganz okay, 25k ginge auch. Das Poti dient als 
Spannungsteiler für die Kontrastspannung, hier fließt nur ein geringer 
Strom.


Das Display braucht übrigens 5 Volt an VDD. Ich vermute, der STM8L läuft 
eher mit 3.3 Volt. Meist ist es unproblematisch, das Display aus 5V und 
den ansteuernden Controller aus 3.3V zu speisen, aber falls man das Busy 
Flag zurücklesen will, sollte man auf der entsprechenden Datenleitung 
einen Widerstand in Reihe und Controllerseitig Schutzdioden vorsehen 
(z.B. Doppeldiode BAV99 / BAV199 gegen VCC bzw. GND).

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Die Datenleitungen des Displays haben integrierte Pull-Up-Widerstände. 
Ein Anschluss an Masse ist da eher kontraproduktiv.

MfG Spess

Autor: Matthias T. (matthias-t)
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Danke für die schnellen Antworten!

Ich würde gerne folgendes Poti zur Steuerung der Kontrastspannung 
verwenden:
http://www.reichelt.de/Praezisionstrimmer/64P-10K/...

Leider bin ich mir nicht ganz sicher bezüglich der Leistung des Poti. 
Ich kann keine Angaben zu dem Poti finden, wie viel Watt es verträgt. 
Eignet sich ein Präzisionspoti überhaupt für diesen Zweck oder sollte 
ich lieber etwas in dieser Richtung nehmen:
http://www.reichelt.de/PT15-Pihertrimmer-15mm/PT-1...
Das Präzisionspoti hätte ich halt hier noch rumliegen ;-)

Grüße,
Matthias

Autor: Sebastian (Gast)
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Präzisionspoti kann man verwenden, muß man nicht. Dann ist die 
Kontrasteinstellung halt etwas feiner möglich, aber man muß eben länger 
drehen. Verlustleistung ergibt sich hier ganz einfach: Am Poti fällt die 
Betriebsspannung ab, 5 Volt. Bei 10k fließt also ein Strom von 5/10000 
Ampere, also 0.5 mA. Das multipliziert mit den 5V ergibt also 2.5 mW, 
die im Poti verheizt werden. Selbst kleine Potis verkraften oft das 
hundertfache.

Autor: micha-uhl (Gast)
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Hallo,
ein Widerstand 2,2k zwischen Pin3 (Kontrast) und Masse reicht in den 
meisten Fällen. Ich betreibe einige Displays so.
Micha

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