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Forum: Haus & Smart Home CAN BUS und Leitungsverluste - was tun?


Autor: Martin Leonhardt (martin_l60)
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Ich bin neu hier also erstmal ein herzliches Hallo an alle.

Beim Googlen über das Thema CAN bin ich häufiger auf dieses Forum 
gestoßen. Nun hab ich auch ein kleines Problem und wollte einfach mal um 
euren Rat bitten.

Folgende Situation:

Via PC und einem USB to CAN Adapter kommuniziere ich mit einem 
Umrichter. Das funktioniert alles bestens. Die Leitung ist 2 Meter lang. 
An beiden Enden die benötigten 120Ohm Widerstände.

Nun möchte ich allerdings über ein 200 Meter langes Kabel kommunizieren. 
Leider funktioniert auf Anhieb der Bus nicht. Selbst wenn ich die 
Baudrate auf 50000 heruntersetze (laut wiki sollten dann 1,3 KM möglich 
sein) gibt es kein vernünftiges Signal.

Nun habe ich mal den ohmschen Widerstand auf den Leitungen gemessen. 
Dabei haben die CAN_H und CAN_L Leitungen knapp 14Ohm. GND, welcher auf 
dem Schirm liegt, hat 1Ohm.

Kann es sein das durch die Leitungswiederstände der Abschlußwiderstand 
nicht mehr passt? Oder hab ich was anderes falsch gemacht.

Gruß Martin

Autor: Christian (Gast)
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Ich würde einfach mal den Herrn Ohm fragen, wie das so ist mit 
Widerstand und Spannungsabfall...

Autor: Timo E. (tien)
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Was ist das für eine Leitung?
Ist sie verdrillt?

Autor: madler (Gast)
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Wahrscheinlich ist da eher die Kapazität der Leitung oder Störungen ein 
Problem...
Vielleicht mal ein Oszi dranhalten?

Autor: hhhhhh (Gast)
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Bei solchen Längen geht das nur mit ordentlichen Kabel.
Also irgendwo eine Rolle CAN- oder DeviceNet Kabel kaufen
dann geht es auch.
Wiederstand schreibt man ohne ie.

Autor: madler (Gast)
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> Wiederstand schreibt man ohne ie.

äh, ja ;)

Autor: Martin Leonhardt (martin_l60)
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moin

also das mit dem ie oder i hab ich ja auch mal richtig hinbekommen ;-)

Soweit ich weiß ist die Leitung nicht verdrillt. Es handelt sich um ein 
altes Stahlkabel. Außen Stahl - innen 4 x 0,36mm².
Das Kabel ist alt und deswegen auch nicht für twisted ausgelegt.

Für unsere Anwendung könnte ich ein neues Kabel besorgen - allerdings 
wollte ich es einfach mal mit dem alten probiert haben.

Ich werde mal das Oszi dranhängen.

Gruß

Autor: Martin Leonhardt (martin_l60)
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Hallo

Folgendes Signal hab ich am Ende der Leitung. Sieht ja eigentlich gar 
nicht so schlecht aus - oder? Bis auf die spitzen Flanken.
Diesen sollte ich doch mit einer kleinen Kapazität entgegen wirken 
können!

Wie sauber - flach müssen die Signale denn eigentlich sein?

Gruß Martin

Autor: Robert Hildebrand (dl2sr)
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Hallo Martin,

Die Signale sehen auf jeden Fall gut genug aus. Eine "ordentliche" 
Leitung, z.B. 2x2x0,8 verdrillt, geschirmt, ist zwar auf jeden Fall zu 
empfehlen, hat aber vermutlich nichts mit Deinem aktuellen Problem zu 
tun. CAN-Pegelwandler sind im Allgemeinen auch robust gegen schlecht 
Signale.
Es ist sinnvoll, zunächst mit niedrigen Datenraten anzufangen, wie du es 
gemacht hast.
Hast Du eigentlich auch die Masse verbunden, das wird gerne mal 
vergessen.
Ansonsten überraschen mich Deine Probleme etwas. Eine 
Punkt-zu-Punkt-Verbindung über 200m mit Abschlusswiderständen an beiden 
Enden ist keine echte Herausforderung.
Das Hinzufügen von Kondensatoren würde ich eher nicht empfehlen, dann 
eher ein richtiges Kabel, bei einem Umrichter ist doch bestimmt auch mit 
Einstreuungen zu rechnen, auch wenn die auf dem Bild nicht zu erkennen 
waren.

Autor: Martin Leonhardt (martin_l60)
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Hi

Mittlerweile läuft der Bus. Möglich sind 150kBd. Das reicht völlig für 
unsere Anwendung. Die niedrigere Rate führe ich auf das doch schlechtere 
Kabel zurück. Scheinbar gab es wirklich ein Masseproblem beim 
Empfangsgerät. Als ich die Buchse des RJ-11 Gehäuses mit Masse der 
Leitung kurzgeschlossen hatte hat alles bestens funktioniert.

Gruß und Danke

Martin

Autor: Mr.Ohm (Gast)
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hhhhhh schrieb:
> Bei solchen Längen geht das nur mit ordentlichen Kabel.
> Also irgendwo eine Rolle CAN- oder DeviceNet Kabel kaufen
> dann geht es auch.
> Wiederstand schreibt man ohne ie.

>> LOL ... Wderstand ..so, so

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