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Forum: PC Hard- und Software Dateigröße von Foto ohne Qualitätsverlust verkleinern -> "Wunder" in Paint


Autor: Hobbyknipser (Gast)
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Hallo zusammen,

die Bilder meiner Digicam sind in der Regel zwischen 4 und 5 MB groß.
Jetzt ist mir letztens etwas aufgefallen. Wenn ich die original JPGs von 
der Digicam in Paint öffne und wieder als JPG speicher, haben die Bilder 
nur noch 0,8 bis 1,2 MB, also gut 1/4 der Größe.
Das komische daran ist, ich kann absoult keinen Qualitätsunterschied 
zwischen den Bildern feststellen, auch beim reinzoomen nicht.
Wie kann das sein?
Ich kann mir das nur so erklären:
1. Wird das Bild nochmal komprimiert
2. Gehen vermutlich Daten wie das Kameramodell und GPS Daten verloren.

Aber die Daten wie Kameramodell usw. sind doch so klein, das düften 
höchstens ein paar Byte sein. Und wenn man mit der Komprimierung ohne 
Qualitätsverlust die Dateigröße auf 1/4 reduzieren kann, warum 
komprimieren dann die Digicams nicht sofort vernünftig, oder bieten 
dieses wenigstens als Option an?

Kann mir jemand diesen Effekt erklären? Gibt es noch andere Gründe warum 
die Datei so viel kleiner wird?

Viele Grüße
Der Hobbyknipser

Autor: MicroSD (Gast)
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Hobbyknipser schrieb:
> Das komische daran ist, ich kann absoult keinen Qualitätsunterschied
> zwischen den Bildern feststellen, auch beim reinzoomen nicht.
> Wie kann das sein?
> Ich kann mir das nur so erklären:
> 1. Wird das Bild nochmal komprimiert

Ja.

Lass dir in nem Grafikprogramm die Differenz zwischen den beiden Bildern 
anzeigen, dann siehst du die Änderungen.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Nicht Alles, was in einem JFIF-Container steckt, ist ein "sauberes" 
JPEG. Wenn es wirklich so ist, wie der TE erklärt, deutet das m.E. eher 
darauf hin, dass die Kamera nicht wirklich effektiv codierte JPEGs 
schreibt.
Etwas ergiebiger könnte man antworten, wenn der TE schriebe, welche 
Aulösung die Bilder haben oder gar eines zum Download anböte ...

Autor: Karl (Gast)
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Qualitätseinstellung in der Kamera? Bei JPEG und anderen 
verlustbehafteten Kompressions-Algorithmen kann man die Qualität und 
Größe mit der eingesetzten Quantisierungsmatrix massiv beeinflussen. 
Nimm z.B. Gimp oder ein anderes, halbwegs gutes Programm (Paint.NET, 
z.B.) und man kann sich die Unterschiede anzeigen lassen.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Lad mal zwei Bilder hoch!
Dann können wir den Unterschied zwischen ihnen suchen!

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: me (Gast)
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Zwischen Bearbeitungen solltest du ein verlustfreies Dateiformat wählen 
(z.B. *.png).
Wenn du Dateigrößen verkleinern willst, nutze zumindest halbwegs 
konfigurierbare Werkzeuge (z.B. IrfanView). Bei größeren Ausdrucken 
wirst du die Unterschiede durchaus merken.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Ich hab's mal ausprobiert:
orig.jpg ist die Datei direkt aus der Knipse (ok, mit gimp gedreht)
DSC*.jpg ist die Datei in solcher Qualitätstufe abgespeichert, dass die 
Dateigröße ca. 10% der Orignaldatei beträgt.
Der Qualitätsverlust ist minimal, der Informationsgehalt nahezu 
unverändert.
Echt erstaunlich, wie effizient JPEG ist.
Das 1,3 MB Bild sei mir verziehen, das war beabsichtigt...

Autor: Nico Sch. (nico22)
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Ich sehe zwischen den beiden Fotos einen deutlichen 
Qualitätsunterschied.

Autor: Peter (Gast)
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also ich sehr einen deutlischen unterschied zwischen den Bilder. (in der 
vergößerung) Das man zum anzeigen auf einem Monitor nicht mehr braucht 
weiss eigentlich (fast) jeder.

Autor: sagan (Gast)
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Luk4s K. schrieb:
> Der Qualitätsverlust ist minimal

Meinst Du das jetzt ernst?
Schau Dir mal die Bilder in Originalgröße an.

Autor: mhh (Gast)
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Hobbyknipser schrieb:
> also gut 1/4 der Größe.

Luk4s K. schrieb:
> DSC*.jpg ist die Datei in solcher Qualitätstufe abgespeichert, dass die
> Dateigröße ca. 10% der Orignaldatei beträgt.

Kleine Diskrepanz.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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sagan schrieb:
> Luk4s K. schrieb:
>> Der Qualitätsverlust ist minimal
>
> Meinst Du das jetzt ernst?
> Schau Dir mal die Bilder in Originalgröße an.

Klar, sehen die Farben nichtmehr so schön aus, aber um das zu erkennen, 
was zu erkennen sein soll, reicht es allemal. Als Hintergrundbild ist es 
allerdings in der Tat zu hässlich. Wenn man die JPEG-Qualität gleich 
lässt, und die Größe annähernd gleich lässt, kommt das im Anhang raus; 
die IC-Bestempelung ist praktisch unlesbar.

mhh schrieb:
> Kleine Diskrepanz.
Interpolieren dürft ihr schon selber ;)

Autor: Foto-Graf (Gast)
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Jpeg reduziert die Qualität bei JEDEM! speichern,
also Bild öffnen, nicht ändern, neu unter anderem Namen abspeichern.
Das ganze Spiel mehrfach wiederholen. Und schon wird die Qualität
immer "bessser".
Beim Bearbeiten bleibe ich lieber beim Photoshop oder auch Gimp-Format,
auch wenn es ein paar MB mehr werden. Das fertige Bild speichere ich
dann z.B. im TIFF-Format.

In Wikipedia ist das JPEG recht gut beschrieben.

Autor: Dominik µc (dominik_)
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Luk4s K. schrieb:
> sagan schrieb:
>> Luk4s K. schrieb:
>>> Der Qualitätsverlust ist minimal
>>
>> Meinst Du das jetzt ernst?
>> Schau Dir mal die Bilder in Originalgröße an.
>
> Klar, sehen die Farben nichtmehr so schön aus, aber um das zu erkennen,
> was zu erkennen sein soll, reicht es allemal. Als Hintergrundbild ist es
> allerdings in der Tat zu hässlich. Wenn man die JPEG-Qualität gleich
> lässt, und die Größe annähernd gleich lässt, kommt das im Anhang raus;
> die IC-Bestempelung ist praktisch unlesbar.
>
> mhh schrieb:
>> Kleine Diskrepanz.
> Interpolieren dürft ihr schon selber ;)

Was ist denn das wieder für ein schönes Messgerät?

Grüße

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Dominik µc schrieb:
> Was ist denn das wieder für ein schönes Messgerät?

Netzteil des Tek 7834, welches sich dazu entschieden hat, doch nicht 
kaputt zu sein. Wer sich den Kopp zerbrechen will, kann versuchen es 
ganzheitlich zu verstehen ;)

Autor: Dominik µc (dominik_)
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Aber großes Lob:
HP, Projekte...


Beachtlich!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hobbyknipser (Gast)

>Das komische daran ist, ich kann absoult keinen Qualitätsunterschied
>zwischen den Bildern feststellen, auch beim reinzoomen nicht.

Naja, die gibt es schon, sieht man je nach Motiv nur sehr wenig.

>Wie kann das sein?

Zauberei!

>1. Wird das Bild nochmal komprimiert

Ja.

>2. Gehen vermutlich Daten wie das Kameramodell und GPS Daten verloren.

Kann sein, ist aber irrelevant.

>Aber die Daten wie Kameramodell usw. sind doch so klein, das düften
>höchstens ein paar Byte sein.

Eben.

> Und wenn man mit der Komprimierung ohne
>Qualitätsverlust die Dateigröße auf 1/4 reduzieren kann, warum
>komprimieren dann die Digicams nicht sofort vernünftig,

Weil dann bei bestimmten Motiven, die sehr feine Nuanche enthalten, 
diese weggefressen werden.

> oder bieten dieses wenigstens als Option an?

Bieten sie, Augen auf! Qualität wie Normal, Fein, Super Fein etc.

>Kann mir jemand diesen Effekt erklären?

Steilpassvorlage. Lies mal was über Bildformate ;-)

> Gibt es noch andere Gründe warum
> die Datei so viel kleiner wird?

Bei JPEG kann man den Kompressionsgrad frei wählen. Mehr Kompression, 
mehr Verlust, weniger Speicher.

MFG
Falk

Autor: takko (Gast)
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me schrieb:
> Zwischen Bearbeitungen solltest du ein verlustfreies Dateiformat wählen
> (z.B. *.png).
Nein, siehe Bildformate, wo ist eigentlich Falk Brunner, wenn man 
ihn braucht? ;-)

Autor: takko (Gast)
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MMhh, mist... ;-)

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Dominik µc schrieb:
> Aber großes Lob:
> HP, Projekte...
>
>
> Beachtlich!

Danke für die Blumen :)

Autor: zfzu (Gast)
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> Das fertige Bild speichere ich
> dann z.B. im TIFF-Format.

Was soll das bringen? Das TIFF-Format gibt es in x verschiedenen 
Varianten, weswegen spätere Probleme damit vorprogrammiert sind weil die 
dann eingesetzte Software zufälligerweise dein TIFF nicht mehr lesen 
kann. Deshalb nimmt man als verlustloses Format besser png!

Autor: MicroSD (Gast)
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zfzu schrieb:
> Das TIFF-Format gibt es in x verschiedenen
> Varianten,

Lustigerweise ist für TIFF sogar verlustbehaftete JPEG-Komprimierung 
spezifiziert. Also JPEG im TIFF-Container.

d.H. TIFF != verlustfrei.

Autor: paulaner (Gast)
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>> Das fertige Bild speichere ich
>> dann z.B. im TIFF-Format.
>
>Was soll das bringen?

Das ist die typische Inkompetenz in diesem Forum.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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paulaner schrieb:
>>> Das fertige Bild speichere ich
>>> dann z.B. im TIFF-Format.
>>
>>Was soll das bringen?
>
> Das ist die typische Inkompetenz in diesem Forum.

ER hat aber recht.
Das Tiff-Format ist So komplex, dass quasi kein Programm alle Facetten 
davon unterstützt.

Die Erfahrung durfte ich schon mehr als einmal machen, als ich mich mit 
exotischen Bildtypen rumgeschlagen habe.

Autor: lach (Gast)
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>>>> Das fertige Bild speichere ich
>>>> dann z.B. im TIFF-Format.
>>>
>>>Was soll das bringen?
>>
>> Das ist die typische Inkompetenz in diesem Forum.

>ER hat aber recht.

Eben nicht, weil wie du selber richtig schreibst:

>Das Tiff-Format ist So komplex, dass quasi kein Programm alle Facetten
>davon unterstützt.

Autor: Thomas (Gast)
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Erklärung: MSPaint ist einfach ein super-tolles Programm!

Zum Nebenkriegsplatz:
Nachteil von PNG (wiki)
* Unterstützt das CMYK-Farbmodell nicht und ist deshalb nicht als 
vollständiger TIFF-Ersatz geeignet.

Autor: heinrich (Gast)
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> Erklärung: MSPaint ist einfach ein super-tolles Programm!

ROTFL



> Unterstützt das CMYK-Farbmodell nicht

Wer braucht das wer Fotos bearbeitet? Alle Bilderdienste sind auf sRGB 
optimiert.
Druckprofis, die aus gutem Grund für ihre Nischenanwendung CMYK 
verwenden, wissen was sie tun und wissen auch welche software sie 
verwenden sollten (sicher kein MSPain) und welche Formate ihre Maschinen 
am besten verarbeiten. Aber für den Privatanwender und Hochzeitsfotograf 
ist das alles ziemlich irrelevant.

Autor: Daniel F. (df311)
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heinrich schrieb:
> Druckprofis, die [...] CMYK verwenden, wissen was sie tun

die profis schon, aber deren mitarbeiter oft nicht immer - ich bekomme 
im büro regelmäßig fehlermeldungen auf meinen schreibtisch "das bild 
wird im IE nicht angezeigt, im FF schon" -> richtig, ie kann keine 
cmyk-jpegs darstellen (es wurde einfach ein bild aus dem archiv 
hochgeladen)

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