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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED wasserfest abdichten


Autor: Sven (Gast)
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Ich möchte LEDs und Elektronik für eine Aquariumlampe wasserfest 
abdichten.

Kann ich dafür normales, fungizidfreies  Baumarkt-Silikon nehmen? 
Essigvernetzend ist wohl nicht so gut für die Leiterbahnen, oder?

Es soll auf jeden Fall transparent sein. Die Lampe ist ausserhalb des 
Beckens.

Heisskleber geht wohl nicht wegen der zu hohen Temperatur.

Giessharz / Epoxy möchte ich eigentlich nicht wegen: Teuer, eventuell 
schädlich (Tropfwasser geht wieder ins Becken), schlecht reparierbar.

Autor: nachdenklicher (Gast)
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Wenn Du ein "Aquarien-geeignetes" Silikon benutzt sollte es da keine 
Probleme geben, auch nicht für die Leiterbahnen. Ausgehärtetes Expoxy 
oder "5-Minuten-Epoxy" ist aber für das Wasser/Fische auch unbedenklich.

Du könntest auch einen Streifen klares Plexiglas nehmen, die LED durch 
passende Löcher stramm einsetzten und das ganze na oben hin durch eine 
u-förmige Abdeckung (Alu-Profil, etc.) verschliessen. Dann reichen ganz 
dünne Dichtstreifen aus Silikon, die kaum mit dem Wasser in Kontakt 
kommen.

Joe

Autor: Sven (Gast)
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Achso, die LED sind SMD in PLCC oder Luxeon Stars. Also direkt auf 
Leiterplatte / Aluplatte montiert.

Autor: GlowBanana (Gast)
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Aber Achtung!
Alu ist super giftig für diverse Aquariumbewohner!

Ich baue auch gerade ein großes Panel für meines mit ~50W nur LEDs.
Ist zwar kein Salzwasserbecken, aber reizen tut mich das schon ;)

Ich Baue mir jetzt eine komplette Abdeckung aus POM. Die LEDs hängen an 
Alu und werden durch eine Plexiglasscheibe in der Größe des Beckens von 
diesem abgetrennt.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Vorsicht, das Silikon kann möglicherweise die LEDs zerlegen. Wir haben 
bei der Entwicklung von denen hier:
http://www.codemercs.com/index.php?id=315&L=0

..lernen müssen, dass nicht alles was schön dicht macht sich auch gut 
mit LEDs verträgt. Der erste Versuch mit einem Epoxydharz sah toll aus, 
nur nach zwei Tagen waren die LEDs dunkel weil das Harz in die LEDs 
eingedrungen war und die Chips geschädigt hatte. Silikon haben wir 
gleich sein gelassen, da wir da vom LED-Hersteller die Warnung bekamen, 
dass es da Inkompatibilitäten gibt. Letztlich sind wir bei Polyurethan 
gelandet, das ist sehr widerstandsfähig und uneingeschränkt 
wassertauglich, dafür aber leider nicht trivial in der Verarbeitung, das 
Isocyanid nicht sehr gesund ist.

Autor: Sven (Gast)
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Also doch besser Plexglasscheibe davor und diese mit Silikon versiegeln?

Autor: GlowBanana (Gast)
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Das ist auch einfacher zu verarbeiten. Die Idee mit dem Gießharz war mir 
aber auch schon gekommen - wollte ursprünglich damit etwas "difus" das 
licht brechen durch zumischung von Partikeln aber ich hatte das noch nie 
gemacht und mir war das schlichtweg zu teuer für einen Versuch

Autor: Guido Körber (Gast)
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Vergießen ist nicht einfach, eines der größeren Probleme ist das 
Verhindern von Luftblasen. Und man hat ja nur einen Versuch pro Stück, 
ist das Zeug erst mal drin, dann klappt es entweder oder die Leuchte ist 
versaut.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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RTV 3145


Gruß

Jobst

Autor: GlowBanana (Gast)
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Naja, an so ein Vishay Produkt zu kommen ist für einen 
"Otto-Normal-Verbraucher" schon recht schwer...

Autor: Dominik µc (dominik_)
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GlowBanana schrieb:
> Naja, an so ein Vishay Produkt zu kommen ist für einen

Hier vor Ort, kein Problem!

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