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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Vibrationstest


Autor: Thomas R. (Gast)
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Ich habe bei einer Firma ein Testgerät für die Vibrationsfestigkeit von 
Platinen gesehen. Sowas ähnliches bräuchte ich auch, aber leider sind 
die Dinger "etwas" zu teuer für mich. Kennt jemand eine alternative 
Möglichkeit um die Platinen zu testen oder gar eine brauchbare 
Selbstbaulösung?

Autor: dumdidum (Gast)
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Selbstbaulösung habe ich leider keine, aber falls Du es für ein Produkt 
brauchst und nicht nur zum Bastlen würde ich überlegen, diesen Test 
machen zu lassen. Es gibt Firmen die den Platz auf ihren Shakern 
vermieten oder diese Tests für dich durchführen.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Thomas R. schrieb:
> Kennt jemand eine alternative Möglichkeit um die Platinen zu testen

Melde dich einfach mal bei mir.

Autor: oszi40 (Gast)
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Auch dicke Drähte brechen bei Resonanz ganz schnell ab. Bevor er große 
Tests außer Haus machen lässt, möchte er evtl. offensichtliche 
Resonanzen schon vorher ausschließen?

Motor mit Unwucht wäre eine schnelle Idee, könnte aber gefährlich 
werden.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Wenn es unbedingt etwas einfaches Selbstgebautes sein muß:

http://www.pollin.de/shop/dt/MTY2OTUzOTk-/HiFi_Car...

Kein hoher Wirkungsgrad aber im Bereich von ca. 5 Hz bis 100 Hz ganz 
brauchbar. Eine echte Messung erstezt es aber nicht.

Autor: Thomas R. (Gast)
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Es geht mir "nur" um einen Test um prinzipielle Schwachstellen zu 
finden, da ich noch keine Erfahrung mit dem Thema habe. Ein Richtiger 
Test kommt dann ev. beim Endprodukt.
Der Bass-Shaker von Pollin sieht brauchbar aus, in welchem 
Frequenzbereich wird eine echte Vibrationsprüfung eigentlich 
durchgeführt?

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Der Bass-Shaker von Pollin sieht brauchbar aus, in welchem
>Frequenzbereich wird eine echte Vibrationsprüfung eigentlich
>durchgeführt?

Das geht bis in den kHz-Bereich. Außerdem ist noch zu unterscheiden, ob 
du z.B. Schock, Rauschen oder Sinus fährst. Das ist eine Wissenschaft 
für sich.

>http://www.pollin.de/shop/dt/MTY2OTUzOTk-/HiFi_Car...

Kannst du vergessen.

MfG Spess

Autor: J.-u. G. (juwe)
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Schwingschleifer aus dem Baumarkt.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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spess53 schrieb:
> Das ist eine Wissenschaft für sich.

Keine Panik! Um einen Überblick zu bekommen ist die DIN IEC 68 ganz 
nützlich. Speziell der Teil 2 der sich mit Schocken, Schwingungen und 
Rauschen beschäftigt. ABER, alles verständlich und mit der 
entsprechenden Technik machbar.
Natürlich ersetzt der Bass-Shaker keine professionelle Schwingprüfanlage 
für mehrere Kiloeuro, für einen Resonanztest einer Leiterplatte als 
Laboraufbau sollte sein Einsatz zumindest doch mal geprüft werden - 
allemal besser als Schwingschleifer und Unwuchtmotoren.

Autor: tom (Gast)
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Um was für eine Branche geht es denn?
Produkt für Industrie, Automobil, ...?

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Thomas R. schrieb:
> in welchem
> Frequenzbereich wird eine echte Vibrationsprüfung eigentlich
> durchgeführt?

Das hängt von der Wahl des Schärfegrades ab. Einzelbauelemente, also 
Widerstände, Transistore, etc von 100 Hz bis 2 kHz, Leiterplatten ohne 
Resonanzen unterhalb 55 Hz in einem Bereich von 55 Hz bis 500 Hz, kleine 
Module bis 2000 Hz. Aber, das sind nur grobe Richtlinien, genaus muß aus 
der Spezifikation und der Norm entnommen werden. Weiterhin sind 
selbstverständlich die entsprechenden Amplituden für Weg, 
Geschwindigleit und Beschleunigung sowie die Eckfrequenzen zu beachten.

Autor: Huricane86 (Gast)
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nehm doch nen dicken subwoofer oder lautsprecher und nen gescheiten 
verstärker dazu falls das für die größe deines prüflings in frage kommt.

Autor: oszi40 (Gast)
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> subwoofer oder lautsprecher
Etwas laut und schwächlich für harte Schläge?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Es geht mir "nur" um einen Test um prinzipielle Schwachstellen zu
finden, da ich noch keine Erfahrung mit dem Thema habe. Ein Richtiger
Test kommt dann ev. beim Endprodukt.


Dann ist es zu spaet. Ich wuerd mal einen Test machen lassen, und dabei 
zusehen.

Autor: axh (Gast)
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Einfach ne Beton Rüttelflasche oder ein Rüttelelement eines Silos.
Die Schwingschleifer lassen sich halt mir verschiedenen Frequenzen 
fahren.
Die Platte eines Deltaschleifers ist auch nicht schlecht, da gibt es 
gleich ordentlich Auslenkung.

Autor: Thomas R. (Gast)
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Der Bass-Shaker funktioniert zwischen 15 und 80 Hz. Das scheint ja nicht 
ganz ausreichend zu sein, oder doch? Wäre aber recht einfach zum 
ausprobieren...

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Thomas R. schrieb:
> Das scheint ja nicht ganz ausreichend zu sein

Ausreichend wofür? Für eine Normessung sicher nicht. Um eine 
Bauteilresonanz in diesem Bereich festzustellen jedoch schon.

Autor: Hauspapa (Gast)
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Wenn schon der Test preislich nicht drin liegt, wenigstens die passende 
Norm solltest Du haben und in etwa beurteilen können. (z.B. 
Beschleunigungen mit Bauteilgewichten in Kräfte umrechnen und abschätzen 
ob das überhaupt halten kann)

Im Kleinserien-automotive Bereich hatten wir mal am Testende alles was 
grösser als Vogelfutter war in Einzelteilen im Gehäuse liegen. Gab eine 
wilde Kleberorgie in der Produktionsanleitung. Danach war gut.

viel Erfolg
Hauspapa

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