www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Line out , Galvanische Trennung, Signalverstärkung


Autor: Gor Don (gordon_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Zusammen,
ich habe jetzt viele Berichte im Forum gelesen, bin schwer beeindruckt,
habe aber für mein Problem noch keine Lösung gefunden.

Ich möchte gerne ein Lin-Out-Signal  (Soundkarte vom PC etc.)
hat meist eine Spannung von +/- 0,7 Vss bei ca 600 Ohm
auf ein Spannung ca +- 10/12 Volt anheben. (Frequenzbereich sollte
20 bis 20Khz bleiben). Das ganze Galvanisch getrennt, um die
Soundkarte zuschützen, da es Rückimpulse, Spannung eventuell geben 
könnte.

1) Überlegung ein Optokoppler....der brauch eine größere
Eingangs Spannung, schnell genug ist er...

2) Ein OP, da fehlt mir die Galvanische Trennung und habe eventuell
Probleme mit einem negativ Flanken-Signal.

3) einen einfache NF-Verstärker, der das Signal verstärkt, da fehlt
die galvanische Trennung.

Die Kombination mit 1:1 Übertrager fällt flach, da eventuell ein 
Rückempuls
nicht auszuschliessen ist.

Die Lösung ein NF Verstärker und dahinter einen Optokoppler scheint mir
irgendwie zu aufwendig, aber als einzig richtige. Da muss man nur 
schauen ob ich mit den 12 Volt hin komme.

Wenn jemand eine einfache oder gute Idee hat, wäre ich Dankbar...Danke 
im voraus

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
-Es gab z.B. Terratec Soundkarten mit optischem Ausgang
-WLAN-Kabel?

Autor: Gor Don (gordon_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@oszi40

Ja an den optischen Augang habe ich auch schon gedacht. Eventuell Spdif 
etc.
Aber der Line Out gang ist praktisch , da er auf jeder günstigen Karte 
ist und ich natürlich schon hier habe... auch die Programme am PC sind 
meist fixiert auf Line-Out (klar könnte man umprogrammieren)...aber 
einfach und flexibler wäre ich halt mit dem Line-Out.

Wlan...nö...

Danke dir oszi40

Autor: Martina (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Das ganze Galvanisch getrennt, um die Soundkarte zuschützen, da es
>Rückimpulse, Spannung eventuell geben könnte.

Was denn für "Rückimpulse"?

Vollständige galvanische Trennung ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Da 
bekommst du schnell Probleme mit ESD.

Also, erzähle mal in allen Details, was du überhaupt vorhast.

Autor: Gor Don (gordon_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi @Martina

ich möchte einfach einen Lineout Ausgang vom Pc Individuell nutzen 
können
 z.B. als Frequenzgenerator wobei die Ausgangspannung eine 
Spannungspitze
von 12V. Zum Schutz sollte der Lineout-Ausgang galvanisch getrennt sein, 
damit
dieser nicht den PC zerstört oder die Soundkarte.

Ich denke ein ESD Problem bekommt man nicht unbedingt, da ja die 
Versorgung
12V auch aus dem PC machbar wäre..... und nur der Lineout Eingang 
sichern soll.

Aber irgendwie sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht....ich denke das es 
ganz simpel ist... na vielleicth kann mal jemand stupsen....

Gruß Gordon

Autor: karadur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo


wenn du die Versorgung aus dem PC nimmst brauchst du auch keine 
galvanische Trennung.

Nimm einen aktiven Lautsprecher und pack einen Übertrager an den 
Ausgang.

Autor: ASZ18 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sehe da mehrere Lösungen:
1. 600Ohm 1:1 Übertrager, dann nen Verstärker nachschalten, oder 
andersrum, erst Verstärken, dann nen Trafo, ist aber eher ungeschikt, da 
der Trafo die Volle Leistung übertragen muss, (weiß ja nicht wieviel Du 
da rausziehen willst)
600 Ohm-Trafos hab ich seither keine billigen gefunden (wobei ich mich 
da gerne belehren lasse)
In den Meisten Fällen tuts zum Trennen aber ein kleiner Printtrafo mit 
2x 110V Primärwicklungen, die eine als Eingang, die andere als Ausgang.
Hab mal einen Durchgemessen und war erstaunt, wie linear das ist 
zwischen 20Hz und 20kHz
Signaltrenner "DI-Boxen" gibts aber auch käuflich zu Preisen von bis...
dann einfach den guten alten Hifi-Amp dahinterklemmen und gut. Dann 
eventuell halt auch darauf achten, ob der wieder geerdet ist oder auch 
galvanisch Frei.
Bei vielen Galvanisch freien Komponenten empfiehlt es sich jedoch die 
Spannungen mit Varistoren zu begrenzen, dass da nix ins Uferlose 
wegläuft.
Wenn man die Kapazitäten der varistoren nicht will kommen noch 
Funkenstrecken in Frage.

Autor: Gor Don (gordon_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi @karadur

wenn es keine galvanische Trennung ist, was ist es dann um den Lineout
sicher zuschützen ???

Aktiv Lautsprecher Variante
wäre dann die Variante mit dem NF-Verstärker und du würdest danach einen
Übertrager schalten, um das ganze zu entkoppeln Wie bekomme ich meine 
12Vss hin ??
Die billige Aktivboxen die ich hier noch gefunden habe, haben alle 9V ?
das heißt besser direkt einen kleinen NF-Verstärker selber bauen und
eventuell anstatt dem 1zu1 Übertrager einen Optokoppler nehmen ?

Gruß Gordon

Autor: ArnoR (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was ist damit?:

http://www.elv-downloads.de/service/manuals/OTV/36...

Da kannst du Trafo/Spannungsregler mit höheren Spannungen einsetzen und 
eine höhere Verstärkung einstellen.

Autor: karadur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

12Vss sind ca. 4,4Veff. Geht auch mit 9V Versorgung.

Autor: Herbert (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei ELV gibt es einen Bausatz oder Fertiggerät extra für diesen Zweck um 
zb. Brummschleifen zu unterbinden.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nimm einen ISO124.

Autor: Otto J. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde es mit einem Optokoppler mit nachgeschaltetem OP zur 
Verstärkung machen. Versorgung kannst du aus dem PC nehmen, oder einfach 
noch einen BOOST Regler mit verbauen. Die getrennten Massen dann noch 
über 1Mohm Widerstand und parallel noch 1nF Kondensator verbinden, dann 
ist es ein definiertes Potential und rennt dir nicht weg.
Kommt aber immer darauf an, was du an den Verstärkerausgang dranhängst, 
und wie die Masse dieses Gerätes mit der Erde in Verbindung steht.

mfg

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
EIN Optokoppler reicht nicht aus, um ein analoges Signal linear 
galvanisch zu trennen. Da brauchst du in der Regel einen 2., um einen 
Stromspiegel aufzubauen. Ist unter Anderem im Tietze-Schenk beschrieben.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
karadur schrieb:
> Hallo
>
> 12Vss sind ca. 4,4Veff. Geht auch mit 9V Versorgung.

So so...

Autor: Elena (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Zum Schutz sollte der Lineout-Ausgang galvanisch getrennt sein,
>damit dieser nicht den PC zerstört oder die Soundkarte.

Wieso sollte dieser den PC zerstören?? Du machst in den Lineout-Ausgang 
eine Schutzschaltung, die eine Rückwirkung auf den PC verhindert. Das 
macht man in 99,9% der Fälle so. Oder willst du da Hochspannung an 
deinen Lineout-Ausgang anschließen?

>Ich denke ein ESD Problem bekommt man nicht unbedingt, da ja die
>Versorgung 12V auch aus dem PC machbar wäre..... und nur der Lineout
>Eingang sichern soll.

Hä? Das war aber jetzt ein Eigentor, oder? Wenn du die 12V Versogung des 
PC verwendest, ist die galvanische Trennung futsch!

>Aber irgendwie sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht....ich denke das es
>ganz simpel ist... na vielleicth kann mal jemand stupsen....

Du brauchst einen ganz gewöhnlichen kleinen Nachsetzverstärker, 
eventuell mit Schutzschaltung am Ausgang (wir wissen ja nicht, was du da 
vorhast...). Eine galvanische Trennung macht man nur in begründeten 
Ausnahmefällen, wenn beispielsweise Brummschleifen vermieden werden 
sollen, oder wenn der Ausgang auf Hochspannung gelegt wird.

Autor: Gor Don (gordon_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Elena

Tja Schutzhaltung hört sich gut, so sollte es sein.Aber wie ?

>Hä? Das war aber jetzt ein Eigentor, oder? Wenn du die 12V Versogung des
>PC verwendest, ist die galvanische Trennung futsch!

Das verstehe ich nicht. Gut die 12V kommen zwar auch aus dem PC, aber 
wenn da dummerweise doch eine Spannung auf den Lineout kommt, ist das 
Ding ziemlich TOD.Und eine Trennung der Signale von Lineout und einer 
fremden
zusätzlichen Spannung ist für mich auch eine Art galvanische 
Trennung..oder bon ich da auf dem Holzweg :-)

Deswegen war für mich das was Otto J. sagt
>Ich würde es mit einem Optokoppler mit nachgeschaltetem OP zur
>Verstärkung machen.

das einfachste..habe aber festgestellt das ich keinen Optokoppler
gefunden habe der mit einer Eingangsspannung von +/-0,7 V umgehen kann, 
und
man wahrscheinlich zwei Op braucht, für positive und negaltive Flanke


@Elena
>einen ganz gewöhnlichen kleinen Nachsetzverstärker
ähem was bedeutet das ? NF-Verstärker ?
Und wo ist dann die Schutzschaltung?

Ich weis nicht ob ich mich bisher so unklar ausgedrückt habe (das 
schaffe ich öfters *lach) und viele Fragen danach
Z.B. eine blöde NE555 Schaltung schafft eine wunderbares Rechtecksignal 
auch im Spannungsbereich 12V...zu liefern. Mit einer PC-Software kann 
man aber alles einfacher einstellen, ob Sinus, Rechteck etc.

Ich möchte einfach die Software für den Frequenzgenerator der das Signal 
über den Line-Out ausgibt nutzen. Habe aber das Bedürfnis das mein 
Signal aber ein Spannung von 12V bringt (z.B. beim Rechteck). Habe 
gleichzeitig Angst das bei der 12 Volt Verstärkung irgendetwas in den 
Linout kommt, deswegen Trennung (z.B. galvanisch). Wie die 
Schutzschaltung aussieht ist mir egal... Hauptsache PC geht nicht 
kaputt....
Lieben Gruß Gordon

Autor: Gor Don (gordon_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nachtrag

zum Beispiel die Schaltung

[[http://www.mikrocontroller.net/articles/Operations...]]

wäre eine Schaltung die alles können müßte bis auf den Schutz :-)

Gruß Gordon

Autor: karadur (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

was hällst du denn hiervon?

Autor: Elena (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>was hällst du denn hiervon?

Ja genau. Oder auch R1, D1 und D2 direkt am Eingang von "Gordons" 
Schaltung.

Autor: Gor Don (gordon_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@karadur
>was hällst du denn hiervon?

Die 12 Volt kommen dann als Fremdeinspeisung ?

Nehmen wir ein Eingangssignal (Rechteck) 0,5 V  an---
Die Dioden schlucken 0,2 V ? Reicht das noch mit den Widerständen für 
den Verstärker?

Frequenzbereich bei Dioden liegen zwischen 10 und 100kHz wenn ich es 
richtig gelesen
habe. Gut zwischen 10 und 20Khz  sollte es wohl keine Probleme geben.

LG

Autor: Floh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gor don schrieb:
> Nehmen wir ein Eingangssignal (Rechteck) 0,5 V  an---
> Die Dioden schlucken 0,2 V ? Reicht das noch mit den Widerständen für
> den Verstärker?

Nein. Die Dioden begrenzen die Spannung auf maximal +-0,6 V.
Denn sobald die Spannungen größer werden, beginnt die entsprechende 
Diode zu leiten und begrenzt somit die Spannung.
Die Widerstände sorgen dafür, dass der Strom im leitenden Fall der 
Dioden begrenzt wird, damit die Dioden sich nicht verflüchtigen.
:-)

Autor: Elena (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Nein. Die Dioden begrenzen die Spannung auf maximal +-0,6 V.

Wobei man hier natürlich auch zwei oder mehrere Dioden in Reihe schalten 
kann, wenn die Signalspannung etwas größer ist. Das Prinzip bleibt aber 
gleich, daß nämlich die Spannung an diesem Punkt zuverlässig begrenzt 
wird und mit dem Strombegrenzungswiderstand der Strom zurück in die 
Soundkarte auf so geringe Werte verkleinert werden kann, daß der 
Soundkarte mit Sicherheit kein Schaden entsteht. Auch die Chips einer 
Soundkarte haben nämlich Schutzdioden in den Ausgängen, sodaß sich mit 
dieser sehr einfachen Schutzschaltung ein sehr zuverlässiger Schutz 
aufbauen läßt.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Für meine Audio-Projekte rund um den PC habe ich immer mit SPDIF 
gearbeitet. Zuverlässig und gut. Alle benötigten Bauteile (I2S-ADC // 
SPDIF-Receiver und Transmitter // I2S-DAC von Cirrus // TOSLINK von 
Sharp) gibt es bei CSD-electronics oder tme.eu

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elena schrieb:
> Auch die Chips einer
> Soundkarte haben nämlich Schutzdioden in den Ausgängen, sodaß sich mit
> dieser sehr einfachen Schutzschaltung ein sehr zuverlässiger Schutz
> aufbauen läßt.

Die sind bei meiner Soundkarte auf Arbeit mal gekommen, was an einem 
ungünstigen Fußbodenbelag lag. Der Chipsatz (EMU 10k2) hat´s 
glücklicherweise überlebt.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.