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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage Signalqualität für "Eigenbau" DAC Audio Testplatine


Autor: Marco (Gast)
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Moin Moin

Aufbau:
Entwicklungsboard mit einem SmartFusion Chip(Mikrokontroller und FPGA).
Über eine 2x50 Poligen Verbinder soll eine Platine angebracht werden, wo 
sich DACs drauf befinden. Die digitalen Audiosignale kommen vom FPGA 
über den Verbinder zu den DACs.

Nun möchte ich die Ausgabe der DACs in gewisser weise regeln.
Die beiden Ausgänge(linker/rechter Kanal, Stereo) sollen seperat über 
einen MUX geführt werden.
Hinter dem MUX sollen fünf verschiedene Wegen Aufgebaut werden. Eine 
Durchgehende Leiterbahn, drei Wege mit jeweils Unterschiedlichen 
Tiefpässen und ein Weg mit zwei TP (TP 2ter Ordnung) oder ein TP und ein 
Hochpass (BP, Bandpass).
Hintergrund ist das ich verschiedene Möglichkeiten testen möchte, um 
Klicken und Knackse in einer Audioübertragung zu kompensieren oder zu 
eleminieren.Dafür ist auch die frei Leitung gedacht. Über diesen Weg 
möchte ich Korrekturverfahren wie Digitalesignalbearbeitung (FFT) oder 
FECs(Forward Error Correction, Hamming, Reed Solomon) testen.
Und da ich nicht immer wieder alles umlöten möchte, will ich versuchen 
alles diese fünf Möglichkeiten auf der Platine zu vereinen.

Um nachher nur einen Ausgang zu haben sollen die fünf Wege über einen 
MUX wieder zusammen geführt werden.

Nun die Frage:
Kann ich sowas überhaupt realisieren? Sind die Störeinflüsse dieser fünf 
Wege und der beiden MUX oder Jumper zu groß und versauen mir die 
Audiosignalqualität?
Denn die drei TP Wege der 1ten Ordnung sollen z.B. die drei möglichen 
Frequenzen des DACs abdecken 48KHz, 96KHz und 192KHz.

Nachdem zweiten MUX wollte ich vielleicht noch einen MUTE CIRCUTE 
einbauen per FET. Um die Kanäle seperat Abschalten zu können.

Tja, leider habe ich in Sachen Platinen Design, Störeinflüsse und 
Signalqualität nicht recht viel Erfahrung. Und die gelesenen Bücher sind 
eher Oberflächlich.
Über jede Hilfe bedanke ich mich schonmal im vorraus.
Vielen Dank

Gruß
Marco

Autor: Elena (Gast)
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>Hintergrund ist das ich verschiedene Möglichkeiten testen möchte, um
>Klicken und Knackse in einer Audioübertragung zu kompensieren oder zu
>eleminieren.

Das klingt etwas nebulös. Woher sollen denn die Klicke und Knackse 
herkommen? Ist das eine digitale Audioübertragung? Dann ist ein 
Redundanzerhöhung in der Übertragung wahrscheinlich viel sinnvoller.

>Denn die drei TP Wege der 1ten Ordnung sollen z.B. die drei möglichen
>Frequenzen des DACs abdecken 48KHz, 96KHz und 192KHz.

Damit wirst du Klicke und Knackse jedenfalls nicht unterdrücken können. 
Mit diesen Filtern kannst du bestenfalls Aliasingsstörungen minimieren, 
die vom Digitalisierungsprozeß herrühren, aber nicht von der digitalen 
Signalübertragung.

>Kann ich sowas überhaupt realisieren? Sind die Störeinflüsse dieser fünf
>Wege und der beiden MUX oder Jumper zu groß und versauen mir die
>Audiosignalqualität?

Klar, machbar ist das schon irgendwie. Aber ob sinnvoll? Nimm doch 
einfach ein "worst case"-Szenario an und unterstelle einfach von vorne 
herein Übertragungsstörungen. Erhöhe die Redundanz der 
Signalübertragung, in dem du die Signal-Bytes mehrfach überträgst. Oder 
schau dir ab, wie das bei Bluetooth gemacht wird.

Damit verlegst du die Fehlerkorrektur in den digitalen Bereich. Dort 
solltest du dann genügend Resourcen haben.

>Nachdem zweiten MUX wollte ich vielleicht noch einen MUTE CIRCUTE
>einbauen per FET. Um die Kanäle seperat Abschalten zu können.

Macht man lieber mit einem BJT.

>Tja, leider habe ich in Sachen Platinen Design, Störeinflüsse und
>Signalqualität nicht recht viel Erfahrung.

Dann nimm am besten ein Eval-Board mit getestetem Layout.

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Elena schrieb:
...
> Damit verlegst du die Fehlerkorrektur in den digitalen Bereich. Dort
> solltest du dann genügend Resourcen haben.

So sieht's aus.
Wenn, dann geht idR was auf der digitalen Übertragungsstrecke verloren, 
und das sollte man auch digital korrigieren.

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